Anlass dieses Artikels ist eine Ernährungs-Empfehlung aus einem Krebs-Reha-Zentrum an eine meiner Patientinnen: sie soll bei Brustkrebs keine Sojaprodukte zu sich nehmen.

Erst mal war ich begeistert, dass die REHA √ľberhaupt auf das Thema Ern√§hrung bei Krebs eingeht, dann hat mich das mit dem Soja interessiert, weil der Hinweis wirklich wichtig sein kann.

Milchprodukte und Krebs – nicht so gut zusammen

Wir wissen definitiv dass man bei den Hormon-Abh√§ngigen Tumoren mit Milchprodukten zur√ľckhaltend sein soll, weil es epidemiologisch einen klaren Trend gibt: je mehr Milch desto mehr Prostatakrebs:

Ferlay 2000, Ganmaa D, Li XM, Wang J, Qin LQ, Wang PY, Sato A.
Incidence and Mortality of Testicular and Prostatic Cancers in Relation to World Dietary Practices.
International Journal of Cancer 2002

gilt dies auch f√ľr Brustkrebs – st√∂rt Kuhmilch

Studie 1996 sagt das Gegenteil – hier wird beschrieben, dass Milchkonsum das Risiko f√ľr Brustkrebs um ca 50% reduziert. Kann das wirklich sein?

Die Erfahrungen von Jane Plant und Dr. Thomas Rau sprechen klar dagegen!! Ich glaube diese 1996 Studie war bestellt und bezahlt von der Milchwirtschaft.

bezahlte Studien - gibts sowas √ľberhaupt?

Heute kauft man sich ja einfach Studien um seinen Standpunkt durchzubringen, siehe mein Artikel √ľber „gekaufte Wahrheit„, da hab ich noch einige mehr zu diesem Thema auf meiner Website.

Wie wir grade beim Coronavirus erleben, sind billige Therapeutika in den westlichen Staaten gegen den Willen der „Meinungs-kaufenden“ Industrie nicht durchzubringen (siehe Ivermectin¬†oder die VitD-Prophylaxe ) – ein guter und glaubhafter Journalist ist Boris Reitschuster.

Was wir an Meinungs-Manipulation bei Corona erleben – von allen Seiten: dem Staat, den Firmen-Lobbyisten und den Corona-Leugnern – ist haarstr√§ubend. Ich kann nix dr√ľber schreiben weil wir √Ąrzte einen Maulkorb haben und die st√§ndigen Anzeigen oder forcierten Anklagen durch die √Ąrztekammer l√§stig sind.

Eine aktuelle Studie aus 2020 jedoch widerspricht, hier sieht man klar eine Risiko-Erh√∂hung um ca 22% f√ľr Brustkrebs durch Milchprodukte (w√§hrend Sojamilch um ca 30% hemmt).

Diese 2015er Studie hier geht eindeutig auf den Wachstumsfaktor IGF1 ein, der in der Milch √ľberproportional vorhanden ist.

Nachfolgende Grafik zeigt eine epidemiologische Korrelation zwischen Milchkonsum und Brustkrebs die doch sehr deutlich ist.

(c) Robert Goodland / Researchgate

Prof. Jane Plant – „bei mir war es die Kuhmilch und K√§se“

Das Leben in deiner Hand: Ein neues Verständnis von Brustkrebs Prävention und Heilung
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Das Leben in deiner Hand: Ein neues Verständnis von Brustkrebs Prävention und Heilung
  • Plant, Jane (Autor)
  • 384 Seiten - 01.09.2004 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Goldmann Verlag (Herausgeber)

in diesem Meilensteinbuch – jeder Brustkrebspatientin empfohlen – schreibt die USA-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Jane Plant √ľber ihre eigene Krebserkrankung:

Brustkrebs –> R√ľckfall –> austherapiert

geheilt durch Ernährungs-Umstellung (makrobiotisch)

Sie ist immer noch gesund wie man an aktuellen Youtubes von ihr feststellen kann.

Jane Plant hat zusammen mit Mann und Wissenschafts-Kollegen aus China und USA √ľber 6 Monate gesucht nach der Antwort auf das R√§tsel: wieso gibts in Asien fast keinen Brustkrebs?¬† Sie kamen schliesslich auf die Milch und den Wachstums-Promotor IGF1 in der Milch als Krebsmotor und hat sich mit Makrobiotikscher Ern√§hrung geheilt.

makrobiotische Ernährung und Krebs ....

ich kenn mich jetzt gar nicht aus mit dieser Ernährung, ich habs nur aus dem Buch von Prof. Jane Plant gelesen.

Hier sind einige B√ľcher zu dem Thema, was Amazon ausgespuckt hat mit dem Suchbegriff-Kombination „Makrobiotik und Krebs“

Nat√ľrliche Heilung mit Makrobiotik: - Gesundheit durch Gleichgewicht -
  • Kushi, Michio (Autor)
  • 276 Seiten - 06.08.2009 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Ost-West-Verlag (Herausgeber)
R√ľckruf ins Leben. Geschichte meiner Krebs-Heilung.: Die Geschichte meiner Krebsheilung
  • Sattilaro, Anthony J (Autor)
  • 256 Seiten - 01.10.2008 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Mahajiva (Herausgeber)

diese buch hier hab ich mir jetzt runtergeladen und werde es heute abend lesen

[/asa]

nun –¬† f√ľr mich gibts da keinen Zweifel, MILCH und MILCHPRODUKTE sind f√ľr hormonabh√§ngige Tumore schlecht und sollen m√∂glichst gering verwendet werden.

Butter ist f√ľr mich √ľbrigens KEIN Milchprodukt, v.a. das Butterschmalz ist v√∂llig neutral bzw. super gesund (wenn es aus √Ėsterreich ist, weil wir so eine tolle LWS haben) – da ist der Eiweiss-Anteil der Milch entfernt worden.

 

die Frau trinkt gern Sojamilch

meiner Patientin wurde also auf der REHA beschieden, sie sollte Sojaprodukte meiden. Ich hab das f√ľr mich bisher nicht nicht entg√ľltig gekl√§rt gehabt, mir ist aber von vielen Vortr√§gen auf Kongressen bewusst, dass das GENISTEIN im Soja als hormon-analoges Isoflavon bzw. Flavonoid eine SERM-Aktivit√§t hat, also den √Ėstrogen-Rezeptor leicht aktiviert und gleichzeitig Krebs hemmt.

Desswegen werden Soja-Isoflavon-Kapseln auch in der Menopause als „leichte pflanzliche Hormone“ eingesetzt (ja darf man auch bei Brustkrebs), sie wirken auch als Aromatase-Hemmer und blockieren so die nat√ľrliche √Ėstrogen-Produktion.¬†

 

Mal sehen was die Studien zum Soja als Lebensmittel bei Brustkrebs sagen

Jama 2009:¬† ¬†ca 5000 Brustkrebs-Patientinnen wurden bis zu 5 Jahre nachbeobachtet und auf ihre Ern√§hrungs-Gewohnheiten befragt. Dabei kam es im Kollektiv zu 440 Todesf√§lle und 540 R√ľckf√§lle des Krebs (=20% die √ľbliche Rate bei Brustkrebs).

Es zeigt sich ein deutliches Bild: je mehr Soja, desto weniger Tod/R√ľckfall – mit einer ca 30% Reduktion des Risikos.

JNCI 2006 Рin etwa ähnliches ergebnis, vielleicht nicht so stark ausgeprägt

Epidemiology 2009 – bei 2000 Patienten √ľber mehrere Jahre √ľberpr√ľft: Soja Konsum verbessert √úberleben bei Brustkrebs, auch bei Tamoxifen verwendung. D.h. keine Einschr√§nkung sondern Empfehlung zum Tamoxifen dazu zu nehmen.

Soja Isoflavone bringen aber nix gegen Hitzewallungen

ein Problem der Hormon-Therapie bei Brustkrebs-Behnadlungen sind die Hitzewallungen. Diese Studie von 2000 zeigt, dass die Sojaprodukte genauso gut oder schlecht geholfen haben wie Plazebo, nämlich immerhin 30% Verbesserungen, das hat das Plazebo aus gebracht (!!) 

positive Effekte v.a. bei Asiaten

2010er Studie zeigt, dass die Soja-positiven Effekte gegen Brustkrebs v.a. bei Asiaten wirksam sind, kaum bei westlichen Menschen. Vermutlich haben die Asiaten ein Gen um aus dem prim√§ren Genistein und anderen Isoflavonen eine hormon-aktive Krebshemmende Substanz herzustellen, die Westler nicht, k√∂nnte aber auch nat√ľrlich an ein bestimmtes Mikrobiom im Darm gebunden sein, das sich nur dann einnistet wenn man von Jugend an regelm√§ssig Soja zu sich nimmt.

Wichtig f√ľr uns ist jedoch: SCHADET es bei Brustkrebs?¬† –> nein

Sojamilch vs. Tofu

gestern hab ich eine Studie gelesen, die zeigt, dass Sojamilch und Natto und Miso nix bringt, nur Tofu was bringen soll. Habe die Studie nicht aufbewahrt und finde sie jetzt nihct mehr.

sehr gute Review

diese Review aus Oncology Nursing 2008 – im FulltextPDF – ist sehr umfassend und untersucht 34 gute Studien (aus 360 publizierten). Davon sind die allermeisten Studien so, dass sie eine Hemmung von Krebs durch Soja beschreiben, nur 2 zeigen eine Steigerung. Es wird genau auf die Randbedingungen eingegangen (pr√§- vs – menopausal, …. …), sowie auf die vielen unterschiedlichen Sojaprodukte die angeboten werden; da kann man viel rauslesen.

nach dem √úberschlagen der Forschungs-Literatur kann ich mit gutem Gewissen sagen:

Liebe Patienten, ersetzen sie Kuhmilch im M√ľsli durch Sojamilch und machen Sie sich keine Sorgen desswegen – selbst bei Hormon-Therapie,

die Information aus der REHA hinsichtlich SOJA-Verbot bei Brustkrebs ist mit den Studien nicht nachvollziehbar

 

Hier noch mein Ernährungs-Beipacktext, den ich allen Krebspatienten mitgeben

Ernährung bei Krebs  Dr. Helmut Retzek, Stand 2020

es gibt keine perfekte Krebsernährung, aber gute Kompromisse die man leicht beachten kann und die wirklich hilfreich sind!

Hintergrund: wir haben 3 Makron√§hrstoffe (Kohlenhydrate, Protein, Fett) – bei 2 davon werden Krebswachstums-antreibende Hormone bei der Verdauung freigesetzt (Insulin bei KH, IGF1 bei Protein), nur Fett ist neutral und aktiviert nicht das Tumor-Wachstum. Daher: Haupt-Kalorien-Aufnahme sollte √ľber Fett erfolgen. Die Trennung von Kohlenhydraten und Proteinen kann sinnvoll sein, da dann nur 1 Krebs-wachstums-f√∂rderndes Hormon freigesetzt wird (Trennkost). Ganz wichtig ist die Versorgung des Immunsystems mit guten Mikron√§hrstoffen, die kommen aus den Pflanzen

 

Zusammenfassung

  • Gem√ľse-Anteil hochfahren: 200g Gem√ľse pro Mahlzeit[1], mind. 500g pro Tag[2]. Am besten raspeln oder choppen, mit guter Majonaisse w√ľrzen, auch kochen.
  • viele N√ľsse und Kerne: Fr√ľhst√ľck zB 10 EL Bio-Sonnenblumenkerne + Hand voll Mandeln mit etwas Erythrit-Marmelade gemischt
  • Allergene minimieren (Kuh-Milch, Pflanzen-Lektine[3] : am schlimmsten ist Weizen-Gluten)
  • leicht verdauliche Kohlenhydrate reduzieren ‚Äď Zucker durch Erythrit Erythrose „Zukka“ (Interspar) ersetzen, Eiweissbrot (Hofer, Interspar)
  • Marmelade selber kochen aus: 1kg gefrorene Erdbeeren mit 150g Erythrit und 1 TL Kandisin-Fl√ľssig
  • FETT-Anteil maximieren: viel viel Majonaisse aus Oliven√∂l und Lein√∂l!!!, N√ľsse, Lein√∂l, Butter[4] – optimal ist es den Kalorienanteil 80% √ľber Fett aufzunehmen = das nennt man Ketogene Ern√§hrung
  • super sind SPROSSEN: Brokkoli, Sonnenblumenkerne, Gersten- oder Weizengrass, Sojasprossen, Kr√§utersprossen, Gem√ľsesprossen, egal was gesprosst und frisch!
  • tierische Eiweisse (Fleisch) reduzieren, mehr pflanzliche Eiweiss (Linsen, Bohnen) – Eiweissbrot (Hofer, Interspar)
  • bei hormon-abh√§ngigen Tumoren (Brust, Prostata, Eierstock) keinen K√§se egal welcher Herkunft, kein Yoghurt, keine Milch ‚Äď falls K√§se dann sehr alten bzw. starken (Schimmelk√§se, Roquefort)
  • weniger frittiertes, gegrilltes und scharf angebratenes √† besser gesottenes, ged√ľnstetes
  • Kohlenhydrate und Fleisch in den Mahlzeiten trennen (Trennkost)

 

Allergene minimieren

  • KEINE KUHMILCH-Produkte[5], sehr gerne Schaf- und Ziegen- Produkte (Joghurt, K√§se, Milch ‚Ķ) Kaffee ohne Milch oder mit Schafmilch, neu: A2-Casein Kuhmilch erlaubt.
    Ausnahme mit striktem Milchproduktverbot: Prostata-Krebs, Brust- und Eierstock-Krebs à Hormonabhängig [6]
  • WEIZEN verboten: lieber Buchweizen, Reis, Kartoffel, Quinoa, Amarant, Hirse, Hafer ‚Äď immer volles Korn, Frischkorn ‚Äď immer im Druckkochtopf gekocht (zerst√∂rt die Lektine)
  • ‚ÄěDr. Retzeks Foodblog‚Äú und Youtube zeigt M√∂glichkeiten von Kuchen, Kekse, Brot, S√ľss-Speisen usw. auf

https://ganzemedizin.at/category/blog/foodblog

 

Leinöl

Lein√∂l ‚Äď 1-2 EL / Tag, zB im „Budwig M√ľsli“ ‚Äď morgens: 1 Becher Schafjoghurt oder Schaftopfen + Lein√∂l, s√ľssen mit Erythrose, Obst, Leinsamen, N√ľsse, Zimt, geriebener Zitrone oder Datteln. Besser noch als Lein√∂l ist Fisch√∂l oder Krill-√Ėl √† 5-10 Kapseln / Tag

 

Gem√ľse

so viel es geht. Obst eher zur√ľckhaltend wegen dem Zucker. ¬Ĺ Biozitrone pro Tag inkl. Schale im Smoothie ist die Ausnahme, die MUSS t√§glich gegessen werden! Kohlsprossen √† Kohl √† Kraut √† Brokkoli √† Karfiol.

Morgens u Mittags gerne Salat. Je mehr ROHKOST desto besser wenn es vertr√§glich ist, die anti-krebs-wirksamkeit ist aber auch gegeben, wenn es verarbeitet oder gekocht ist!¬† Ab Nachmittags kein rohes Obst,¬† Abends auch Gem√ľse: gekocht/ged√ľnstet. t√§glich 1 EL Tomatenpaste 3fach konzentriert

 

Fette/√Ėle

Sonnenblumen√∂l u industrie – Raps√∂l u Maiskeim√∂le ‚Äď alle Industrie√∂le oder undeklarierte ‚Äěpflanzliche √Ėle‚Äú sind verboten

viel Lein√∂l (darf nicht bitter sein): super als MAJO, mit Joghurt oder in den Smoothie mit N√ľssen.

abwechselnd mit Oliven√∂l, K√ľrbiskern√∂l, Lein√∂l. In jedes Essen m√ľssen 2 EL √Ėl und 1 EL Butter rein

 

zum Braten

Butter u Butterschmalz zum Braten, auch Kokosfett und Palm√∂l, auch Oliven√∂l. Keine anderen √Ėle zum Anbraten!

 

Fleisch

Fisch à Huhn à Schaf / Ziege à Rind à Wild à Schwein von der Wertigkeit, nicht mehr als 50g Fleisch pro Tag (ist ein halbes Schnitzel). Gerne pflanzliches Eiweiss: Linsen, Bohnen, Quinoa, Amarant, …..

 

Muss man verzichten?

Eigentlich nicht: es gibt mittlerweile so viele ‚ÄěLowCarb‚Äú B√ľcher und ‚ÄěAlternativen‚Äú, ganz viele ‚ÄěKeto-Youtube-Blogs‚Äú so dass man gar nicht merken muss, dass man sich anders ern√§hrt.

Ja man muss verzichten:¬† aber nur wenn man vorher 3x t√§glich Wurst und Fleisch gegessen und Gem√ľse nur angeblickt hat.

Was bedeutet sich krebsgerecht zu ern√§hren: es ist eine gewisse Umstellung und Um-Orientierung notwendig. Dies f√ľhrt aber immer zu einer merkbaren Verbesserung der Gesamt-Befindlichkeit. ‚ÄěKrebs-Ern√§hrung‚Äú ist eigentlich die perfekte menschengerechte Ern√§hrung und gibt unserem K√∂rper viel optimaler was er braucht als unsere gewohnte Ern√§hrung, die v.a. werbungs-gepr√§gt ist.

 

www.ganzemedizin.at / foodblog

F√ľr die wichtigsten ‚ÄěVerzichtungen‚Äú wie Kekse, Kuchen, Brot, Kn√§ckebrot, Schokolade, Eiscreme, ja sogar f√ľr einen zuckerfreien Kr√§uterbitter habe ich auf meiner Homepage ein ‚ÄěFoodblog‚Äú eingerichtet mit Rezepten, Hinweisen und Videos wie ich verschiedene LowCarb-Ersatz-Speisen oder die Lein√∂l-Majo zubereite

 

B√ľcher – wertvoll und hilfreich

Ketogene Diät bei Krebs: Das Therapie-Kochbuch
  • Kemp, Domini (Autor)
  • 240 Seiten - 25.04.2018 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - TRIAS (Herausgeber)
Die neue Anti-Krebs-Ernährung: Wie Sie das Krebs-Gen stoppen (GU Ratgeber Gesundheit)
  • Coy, Johannes (Autor)
  • 144 Seiten - 05.08.2019 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - GR√ĄFE UND UNZER Verlag GmbH (Herausgeber)
Das Antikrebs-Buch: Was uns sch√ľtzt: Vorbeugen und Nachsorgen mit nat√ľrlichen Mitteln
  • Servan-Schreiber, David (Autor)
  • 400 Seiten - 14.04.2021 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Goldmann Verlag (Herausgeber)

 

Merke

  • jeder Tag ist ein neuer Tag und man kann es besser versuchen, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!
  • Im Anti-Krebs-Buch kann man die Geschichte von Prof. Beliveau lesen: Krebs ist mit Ern√§hrung nicht zu heilen, aber das Wachstum kann ganz massiv verlangsamt werden und die tumor-toxischen Ma√ünahmen enorm wirkverst√§rkt!
  • Wer also sagt „Ern√§hrung bringt nichts – essen sie was ihnen schmeckt“ hat leider keine Ahnung und ist damit kein qualifizierter Ratgeber!

Zur Chemo: Insulin-Potenzierung, d.h. 36h vorher streng Ketogen und fleischfrei, ev. sogar fasten Рzur Chemo Traubenzucker oder Cola, die nä 36h erneut ketogen.

 

[1] Kohlsprossen, Karfiol, Brokkoli, Sellerie, Pastinaken, Petersilienwurzel, Kraut, Kohl, Sauerkraut, Champignons

[2] kann auch ‚Äěentsaftet‚Äú getrunken werden, zB Karottensaft, Sellerie-Saft, immer etwas √Ėl in den Saft um Fettl√∂slichen Anteile besser resorbieren zu k√∂nnen‚Ķ..

[3] Dr. Steven Gundry: B√∂se Gem√ľse: Pflanzen enthalten Giftstoffe. Wenn der Darm zB durch Chemo geschw√§cht ist kann er damit nicht mehr umgehen und diese Pflanzentoxine k√∂nnen schwerste Autoimmunerkrankungen ausl√∂sen √† Immunologische Desorientierung, bei Krebs kann man sich das nicht leisten!

[4]  lieber Schafskäse / Ziegenkäse als Kuhkäse

[5] Paracelsus-Klinik Lustm√ľhle: Dr. Thomas Rau: Genuss von Kuhmilchprodukten waren ein K√ľndigungs-Grund. Dr. Rau hat bei 1000 Krebspatienten Allergien gegen Lebensmittel testen lassen und in 80% der F√§lle entweder Kuh-Milch-Casein oder Weizen-Gluten oder beides gefunden. ‚Äěnoch nie konnte jemand einen 2-Fronten-Krieg gewinnen‚Äú ‚Äď man kann das Immunsystem nicht gegen Essen und gegen Krebs k√§mpfen lassen

[6] Das Leben in deiner Hand, Prof. Jane Plant: Buch von einer rezidiv. metast. austherapierten Brustkrebs-Patientin, die durch Verzicht auf Milch und Umstieg auf Makrobiotische Ernährung den Krebs in 9 Monaten geheilt hat (mittlerweile 12 Jahre)

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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√Ąrztekammer Disclaimer

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

4 Kommentare

  1. Bitte lesen Sie Ihren Gundry nochmal. Lektine sind nicht nur das WGA und Gluten aus Weizen (√ľbrigens, dann sind sie auch in Gersten- oder Weizengrass)! Sie sind nat√ľrlich auch in H√ľlsenfr√ľchten (Soja, Linsen, …) in Sonnenblumen, Bohnen, usw. enthalten.
    All das, zu dem Sie im dem Artikel hier m.E.n. irrig raten. Ebenfalls hilft der Schnellkochtopf nicht gegen Lektine aus Getreiden, lediglich bei den H√ľlsenfr√ľchten, Bohnen und Nachtschatten.

    • geh Schatzilein, reg dich nicht gleich so auf. Die Welt ist komplizierter als in einem einzigen Buch beschrieben.722

      Ich rate zu gar nix, Patienten kommen zu mir und halten mir Zetteln unter die Nase wo ein Kollege aus einer Krebs-REHA was hingeschrieben hat, zB dass man Soja bei Prostatakrebs keinesfalls esse darf.

      Aha, das ist ja interessant, der Kollege wird sich was dabei gedacht haben, von jedem kann man was lernen.

      Also schau ich schnell in der Pubmed nach und sehe, dass es viele Artikel gibt, die Soja bei Prostatakrebs als HEMMEND beschreiben und keine, die es als krebsfördernd beschreiben.

      Na, das ist doch eine gute – weil defintive Information aus der Forschung, die im Gegensatz zur Aussage des REHA-Kollegen steht, oder?

      Also lobe ich den REHA Kollegen, weil „der mitgedacht hat, dass Soja ja ein Hormon enth√§lt, toll – das ist ein √ľberdurchschnittlich engagierter Kollege der mitdenkt und sie sch√ľtzen will, aber er hat sich halt leider geirrt, was nicht so leicht ist, weil ein Arzt ja keine Forschungs-Literatur recherchieren gelernt hat, aber wenn sie ihn treffen die allerbesten respektvollen Gr√ľsse“

      dann erz√§hlt ich noch vom thyreotoxischen Inhalt des Sojas, welches mich selber meine Schilddr√ľse gekostet hat, dann von Steven Gundry und den b√∂sen Gem√ľsen – von der v√∂llig im Widerspruch stehenden Jane Plant und ihrem „Leben in deiner Hand“ – und dann von den TRAMP-M√§usen und dem Basenpulver und unserer eigenen Auffindung, dass Schwermetalle die Aromatase aktivieren und in der Prostatakrebs-Prophylaxe wohl am wichtigsten zu beachten sind – und – …… dann ist die Stunde schon rum, auf die der Patient 5 Monate gewartet hat.

  2. Wenn man Anthony William wirklich gelesen und verstanden hat, weiß man, dass viele der hier gegebenen Empfehlungen, und mögen sie noch so gut klingen, leider falsch sind.

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