Anlass dieses Artikels ist eine Ernährungs-Empfehlung aus einem Krebs-Reha-Zentrum an eine meiner Patientinnen: sie soll bei Brustkrebs keine Sojaprodukte zu sich nehmen.

Erst mal war ich begeistert, dass die REHA überhaupt auf das Thema Ernährung bei Krebs eingeht, dann hat mich das mit dem Soja interessiert, weil der Hinweis wirklich wichtig sein kann.

Milchprodukte und Krebs – nicht so gut zusammen

Wir wissen definitiv dass man bei den Hormon-Abhängigen Tumoren mit Milchprodukten zurückhaltend sein soll, weil es epidemiologisch einen klaren Trend gibt: je mehr Milch desto mehr Prostatakrebs:

Ferlay 2000, Ganmaa D, Li XM, Wang J, Qin LQ, Wang PY, Sato A.
Incidence and Mortality of Testicular and Prostatic Cancers in Relation to World Dietary Practices.
International Journal of Cancer 2002

gilt dies auch für Brustkrebs – stört Kuhmilch

Studie 1996 sagt das Gegenteil – hier wird beschrieben, dass Milchkonsum das Risiko für Brustkrebs um ca 50% reduziert. Kann das wirklich sein?

Die Erfahrungen von Jane Plant und Dr. Thomas Rau sprechen klar dagegen!! Ich glaube diese 1996 Studie war bestellt und bezahlt von der Milchwirtschaft.

bezahlte Studien - gibts sowas überhaupt?

Heute kauft man sich ja einfach Studien um seinen Standpunkt durchzubringen, siehe mein Artikel über „gekaufte Wahrheit„, da hab ich noch einige mehr zu diesem Thema auf meiner Website.

Wie wir grade beim Coronavirus erleben, sind billige Therapeutika in den westlichen Staaten gegen den Willen der „Meinungs-kaufenden“ Industrie nicht durchzubringen (siehe Ivermectin oder die VitD-Prophylaxe ) – ein guter und glaubhafter Journalist ist Boris Reitschuster.

Was wir an Meinungs-Manipulation bei Corona erleben – von allen Seiten: dem Staat, den Firmen-Lobbyisten und den Corona-Leugnern – ist haarsträubend. Ich kann nix drüber schreiben weil wir Ärzte einen Maulkorb haben und die ständigen Anzeigen oder forcierten Anklagen durch die Ärztekammer lästig sind.

Eine aktuelle Studie aus 2020 jedoch widerspricht, hier sieht man klar eine Risiko-Erhöhung um ca 22% für Brustkrebs durch Milchprodukte (während Sojamilch um ca 30% hemmt).

Diese 2015er Studie hier geht eindeutig auf den Wachstumsfaktor IGF1 ein, der in der Milch überproportional vorhanden ist.

Nachfolgende Grafik zeigt eine epidemiologische Korrelation zwischen Milchkonsum und Brustkrebs die doch sehr deutlich ist.

(c) Robert Goodland / Researchgate

Prof. Jane Plant – „bei mir war es die Kuhmilch und Käse“

in diesem Meilensteinbuch – jeder Brustkrebspatientin empfohlen – schreibt die USA-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Jane Plant über ihre eigene Krebserkrankung:

Brustkrebs –> Rückfall –> austherapiert

geheilt durch Ernährungs-Umstellung (makrobiotisch)

Sie ist immer noch gesund wie man an aktuellen Youtubes von ihr feststellen kann.

Jane Plant hat zusammen mit Mann und Wissenschafts-Kollegen aus China und USA über 6 Monate gesucht nach der Antwort auf das Rätsel: wieso gibts in Asien fast keinen Brustkrebs?  Sie kamen schliesslich auf die Milch und den Wachstums-Promotor IGF1 in der Milch als Krebsmotor und hat sich mit Makrobiotikscher Ernährung geheilt.

makrobiotische Ernährung und Krebs ....

ich kenn mich jetzt gar nicht aus mit dieser Ernährung, ich habs nur aus dem Buch von Prof. Jane Plant gelesen.

Hier sind einige Bücher zu dem Thema, was Amazon ausgespuckt hat mit dem Suchbegriff-Kombination „Makrobiotik und Krebs“

diese buch hier hab ich mir jetzt runtergeladen und werde es heute abend lesen

[/asa]

nun –  für mich gibts da keinen Zweifel, MILCH und MILCHPRODUKTE sind für hormonabhängige Tumore schlecht und sollen möglichst gering verwendet werden.

Butter ist für mich übrigens KEIN Milchprodukt, v.a. das Butterschmalz ist völlig neutral bzw. super gesund (wenn es aus Österreich ist, weil wir so eine tolle LWS haben) – da ist der Eiweiss-Anteil der Milch entfernt worden.

 

die Frau trinkt gern Sojamilch

meiner Patientin wurde also auf der REHA beschieden, sie sollte Sojaprodukte meiden. Ich hab das für mich bisher nicht nicht entgültig geklärt gehabt, mir ist aber von vielen Vorträgen auf Kongressen bewusst, dass das GENISTEIN im Soja als hormon-analoges Isoflavon bzw. Flavonoid eine SERM-Aktivität hat, also den Östrogen-Rezeptor leicht aktiviert und gleichzeitig Krebs hemmt.

Desswegen werden Soja-Isoflavon-Kapseln auch in der Menopause als „leichte pflanzliche Hormone“ eingesetzt (ja darf man auch bei Brustkrebs), sie wirken auch als Aromatase-Hemmer und blockieren so die natürliche Östrogen-Produktion. 

 

Mal sehen was die Studien zum Soja als Lebensmittel bei Brustkrebs sagen

Jama 2009:   ca 5000 Brustkrebs-Patientinnen wurden bis zu 5 Jahre nachbeobachtet und auf ihre Ernährungs-Gewohnheiten befragt. Dabei kam es im Kollektiv zu 440 Todesfälle und 540 Rückfälle des Krebs (=20% die übliche Rate bei Brustkrebs).

Es zeigt sich ein deutliches Bild: je mehr Soja, desto weniger Tod/Rückfall – mit einer ca 30% Reduktion des Risikos.

JNCI 2006 – in etwa ähnliches ergebnis, vielleicht nicht so stark ausgeprägt

Epidemiology 2009 – bei 2000 Patienten über mehrere Jahre überprüft: Soja Konsum verbessert Überleben bei Brustkrebs, auch bei Tamoxifen verwendung. D.h. keine Einschränkung sondern Empfehlung zum Tamoxifen dazu zu nehmen.

Soja Isoflavone bringen aber nix gegen Hitzewallungen

ein Problem der Hormon-Therapie bei Brustkrebs-Behnadlungen sind die Hitzewallungen. Diese Studie von 2000 zeigt, dass die Sojaprodukte genauso gut oder schlecht geholfen haben wie Plazebo, nämlich immerhin 30% Verbesserungen, das hat das Plazebo aus gebracht (!!) 

positive Effekte v.a. bei Asiaten

2010er Studie zeigt, dass die Soja-positiven Effekte gegen Brustkrebs v.a. bei Asiaten wirksam sind, kaum bei westlichen Menschen. Vermutlich haben die Asiaten ein Gen um aus dem primären Genistein und anderen Isoflavonen eine hormon-aktive Krebshemmende Substanz herzustellen, die Westler nicht, könnte aber auch natürlich an ein bestimmtes Mikrobiom im Darm gebunden sein, das sich nur dann einnistet wenn man von Jugend an regelmässig Soja zu sich nimmt.

Wichtig für uns ist jedoch: SCHADET es bei Brustkrebs?  –> nein

Sojamilch vs. Tofu

gestern hab ich eine Studie gelesen, die zeigt, dass Sojamilch und Natto und Miso nix bringt, nur Tofu was bringen soll. Habe die Studie nicht aufbewahrt und finde sie jetzt nihct mehr.

sehr gute Review

diese Review aus Oncology Nursing 2008 – im FulltextPDF – ist sehr umfassend und untersucht 34 gute Studien (aus 360 publizierten). Davon sind die allermeisten Studien so, dass sie eine Hemmung von Krebs durch Soja beschreiben, nur 2 zeigen eine Steigerung. Es wird genau auf die Randbedingungen eingegangen (prä- vs – menopausal, …. …), sowie auf die vielen unterschiedlichen Sojaprodukte die angeboten werden; da kann man viel rauslesen.

nach dem Überschlagen der Forschungs-Literatur kann ich mit gutem Gewissen sagen:

Liebe Patienten, ersetzen sie Kuhmilch im Müsli durch Sojamilch und machen Sie sich keine Sorgen desswegen – selbst bei Hormon-Therapie,

die Information aus der REHA hinsichtlich SOJA-Verbot bei Brustkrebs ist mit den Studien nicht nachvollziehbar

 

Hier noch mein Ernährungs-Beipacktext, den ich allen Krebspatienten mitgeben

Ernährung bei Krebs  Dr. Helmut Retzek, Stand 2020

es gibt keine perfekte Krebsernährung, aber gute Kompromisse die man leicht beachten kann und die wirklich hilfreich sind!

Hintergrund: wir haben 3 Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Protein, Fett) – bei 2 davon werden Krebswachstums-antreibende Hormone bei der Verdauung freigesetzt (Insulin bei KH, IGF1 bei Protein), nur Fett ist neutral und aktiviert nicht das Tumor-Wachstum. Daher: Haupt-Kalorien-Aufnahme sollte über Fett erfolgen. Die Trennung von Kohlenhydraten und Proteinen kann sinnvoll sein, da dann nur 1 Krebs-wachstums-förderndes Hormon freigesetzt wird (Trennkost). Ganz wichtig ist die Versorgung des Immunsystems mit guten Mikronährstoffen, die kommen aus den Pflanzen

 

Zusammenfassung

  • Gemüse-Anteil hochfahren: 200g Gemüse pro Mahlzeit[1], mind. 500g pro Tag[2]. Am besten raspeln oder choppen, mit guter Majonaisse würzen, auch kochen.
  • viele Nüsse und Kerne: Frühstück zB 10 EL Bio-Sonnenblumenkerne + Hand voll Mandeln mit etwas Erythrit-Marmelade gemischt
  • Allergene minimieren (Kuh-Milch, Pflanzen-Lektine[3] : am schlimmsten ist Weizen-Gluten)
  • leicht verdauliche Kohlenhydrate reduzieren – Zucker durch Erythrit Erythrose „Zukka“ (Interspar) ersetzen, Eiweissbrot (Hofer, Interspar)
  • Marmelade selber kochen aus: 1kg gefrorene Erdbeeren mit 150g Erythrit und 1 TL Kandisin-Flüssig
  • FETT-Anteil maximieren: viel viel Majonaisse aus Olivenöl und Leinöl!!!, Nüsse, Leinöl, Butter[4] – optimal ist es den Kalorienanteil 80% über Fett aufzunehmen = das nennt man Ketogene Ernährung
  • super sind SPROSSEN: Brokkoli, Sonnenblumenkerne, Gersten- oder Weizengrass, Sojasprossen, Kräutersprossen, Gemüsesprossen, egal was gesprosst und frisch!
  • tierische Eiweisse (Fleisch) reduzieren, mehr pflanzliche Eiweiss (Linsen, Bohnen) – Eiweissbrot (Hofer, Interspar)
  • bei hormon-abhängigen Tumoren (Brust, Prostata, Eierstock) keinen Käse egal welcher Herkunft, kein Yoghurt, keine Milch – falls Käse dann sehr alten bzw. starken (Schimmelkäse, Roquefort)
  • weniger frittiertes, gegrilltes und scharf angebratenes à besser gesottenes, gedünstetes
  • Kohlenhydrate und Fleisch in den Mahlzeiten trennen (Trennkost)

 

Allergene minimieren

  • KEINE KUHMILCH-Produkte[5], sehr gerne Schaf- und Ziegen- Produkte (Joghurt, Käse, Milch …) Kaffee ohne Milch oder mit Schafmilch, neu: A2-Casein Kuhmilch erlaubt.
    Ausnahme mit striktem Milchproduktverbot: Prostata-Krebs, Brust- und Eierstock-Krebs à Hormonabhängig [6]
  • WEIZEN verboten: lieber Buchweizen, Reis, Kartoffel, Quinoa, Amarant, Hirse, Hafer – immer volles Korn, Frischkorn – immer im Druckkochtopf gekocht (zerstört die Lektine)
  • „Dr. Retzeks Foodblog“ und Youtube zeigt Möglichkeiten von Kuchen, Kekse, Brot, Süss-Speisen usw. auf

https://ganzemedizin.at/category/blog/foodblog

 

Leinöl

Leinöl – 1-2 EL / Tag, zB im „Budwig Müsli“ – morgens: 1 Becher Schafjoghurt oder Schaftopfen + Leinöl, süssen mit Erythrose, Obst, Leinsamen, Nüsse, Zimt, geriebener Zitrone oder Datteln. Besser noch als Leinöl ist Fischöl oder Krill-Öl à 5-10 Kapseln / Tag

 

Gemüse

so viel es geht. Obst eher zurückhaltend wegen dem Zucker. ½ Biozitrone pro Tag inkl. Schale im Smoothie ist die Ausnahme, die MUSS täglich gegessen werden! Kohlsprossen à Kohl à Kraut à Brokkoli à Karfiol.

Morgens u Mittags gerne Salat. Je mehr ROHKOST desto besser wenn es verträglich ist, die anti-krebs-wirksamkeit ist aber auch gegeben, wenn es verarbeitet oder gekocht ist!  Ab Nachmittags kein rohes Obst,  Abends auch Gemüse: gekocht/gedünstet. täglich 1 EL Tomatenpaste 3fach konzentriert

 

Fette/Öle

Sonnenblumenöl u industrie – Rapsöl u Maiskeimöle – alle Industrieöle oder undeklarierte „pflanzliche Öle“ sind verboten

viel Leinöl (darf nicht bitter sein): super als MAJO, mit Joghurt oder in den Smoothie mit Nüssen.

abwechselnd mit Olivenöl, Kürbiskernöl, Leinöl. In jedes Essen müssen 2 EL Öl und 1 EL Butter rein

 

zum Braten

Butter u Butterschmalz zum Braten, auch Kokosfett und Palmöl, auch Olivenöl. Keine anderen Öle zum Anbraten!

 

Fleisch

Fisch à Huhn à Schaf / Ziege à Rind à Wild à Schwein von der Wertigkeit, nicht mehr als 50g Fleisch pro Tag (ist ein halbes Schnitzel). Gerne pflanzliches Eiweiss: Linsen, Bohnen, Quinoa, Amarant, …..

 

Muss man verzichten?

Eigentlich nicht: es gibt mittlerweile so viele „LowCarb“ Bücher und „Alternativen“, ganz viele „Keto-Youtube-Blogs“ so dass man gar nicht merken muss, dass man sich anders ernährt.

Ja man muss verzichten:  aber nur wenn man vorher 3x täglich Wurst und Fleisch gegessen und Gemüse nur angeblickt hat.

Was bedeutet sich krebsgerecht zu ernähren: es ist eine gewisse Umstellung und Um-Orientierung notwendig. Dies führt aber immer zu einer merkbaren Verbesserung der Gesamt-Befindlichkeit. „Krebs-Ernährung“ ist eigentlich die perfekte menschengerechte Ernährung und gibt unserem Körper viel optimaler was er braucht als unsere gewohnte Ernährung, die v.a. werbungs-geprägt ist.

 

www.ganzemedizin.at / foodblog

Für die wichtigsten „Verzichtungen“ wie Kekse, Kuchen, Brot, Knäckebrot, Schokolade, Eiscreme, ja sogar für einen zuckerfreien Kräuterbitter habe ich auf meiner Homepage ein „Foodblog“ eingerichtet mit Rezepten, Hinweisen und Videos wie ich verschiedene LowCarb-Ersatz-Speisen oder die Leinöl-Majo zubereite

 

Bücher – wertvoll und hilfreich

Ketogene Diät bei Krebs: Das Therapie-Kochbuch
14 Bewertungen

 

Merke

  • jeder Tag ist ein neuer Tag und man kann es besser versuchen, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!
  • Im Anti-Krebs-Buch kann man die Geschichte von Prof. Beliveau lesen: Krebs ist mit Ernährung nicht zu heilen, aber das Wachstum kann ganz massiv verlangsamt werden und die tumor-toxischen Maßnahmen enorm wirkverstärkt!
  • Wer also sagt „Ernährung bringt nichts – essen sie was ihnen schmeckt“ hat leider keine Ahnung und ist damit kein qualifizierter Ratgeber!

Zur Chemo: Insulin-Potenzierung, d.h. 36h vorher streng Ketogen und fleischfrei, ev. sogar fasten – zur Chemo Traubenzucker oder Cola, die nä 36h erneut ketogen.

 

[1] Kohlsprossen, Karfiol, Brokkoli, Sellerie, Pastinaken, Petersilienwurzel, Kraut, Kohl, Sauerkraut, Champignons

[2] kann auch „entsaftet“ getrunken werden, zB Karottensaft, Sellerie-Saft, immer etwas Öl in den Saft um Fettlöslichen Anteile besser resorbieren zu können…..

[3] Dr. Steven Gundry: Böse Gemüse: Pflanzen enthalten Giftstoffe. Wenn der Darm zB durch Chemo geschwächt ist kann er damit nicht mehr umgehen und diese Pflanzentoxine können schwerste Autoimmunerkrankungen auslösen à Immunologische Desorientierung, bei Krebs kann man sich das nicht leisten!

[4]  lieber Schafskäse / Ziegenkäse als Kuhkäse

[5] Paracelsus-Klinik Lustmühle: Dr. Thomas Rau: Genuss von Kuhmilchprodukten waren ein Kündigungs-Grund. Dr. Rau hat bei 1000 Krebspatienten Allergien gegen Lebensmittel testen lassen und in 80% der Fälle entweder Kuh-Milch-Casein oder Weizen-Gluten oder beides gefunden. „noch nie konnte jemand einen 2-Fronten-Krieg gewinnen“ – man kann das Immunsystem nicht gegen Essen und gegen Krebs kämpfen lassen

[6] Das Leben in deiner Hand, Prof. Jane Plant: Buch von einer rezidiv. metast. austherapierten Brustkrebs-Patientin, die durch Verzicht auf Milch und Umstieg auf Makrobiotische Ernährung den Krebs in 9 Monaten geheilt hat (mittlerweile 12 Jahre)

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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.   Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen - Dr. Retzek's Youtube - Kanal mit Testimonials usw. - neue Einträge abonnieren --> im Footer der Seite [toggle title="Ärztekammer Disclaimer"] Ärztekammmer Disclaimer die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als "aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivität erweckend". Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt. Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen. [/toggle] 

5 Kommentare

  1. Bitte lesen Sie Ihren Gundry nochmal. Lektine sind nicht nur das WGA und Gluten aus Weizen (übrigens, dann sind sie auch in Gersten- oder Weizengrass)! Sie sind natürlich auch in Hülsenfrüchten (Soja, Linsen, …) in Sonnenblumen, Bohnen, usw. enthalten.
    All das, zu dem Sie im dem Artikel hier m.E.n. irrig raten. Ebenfalls hilft der Schnellkochtopf nicht gegen Lektine aus Getreiden, lediglich bei den Hülsenfrüchten, Bohnen und Nachtschatten.

    • geh Schatzilein, reg dich nicht gleich so auf. Die Welt ist komplizierter als in einem einzigen Buch beschrieben.722

      Ich rate zu gar nix, Patienten kommen zu mir und halten mir Zetteln unter die Nase wo ein Kollege aus einer Krebs-REHA was hingeschrieben hat, zB dass man Soja bei Prostatakrebs keinesfalls esse darf.

      Aha, das ist ja interessant, der Kollege wird sich was dabei gedacht haben, von jedem kann man was lernen.

      Also schau ich schnell in der Pubmed nach und sehe, dass es viele Artikel gibt, die Soja bei Prostatakrebs als HEMMEND beschreiben und keine, die es als krebsfördernd beschreiben.

      Na, das ist doch eine gute – weil defintive Information aus der Forschung, die im Gegensatz zur Aussage des REHA-Kollegen steht, oder?

      Also lobe ich den REHA Kollegen, weil „der mitgedacht hat, dass Soja ja ein Hormon enthält, toll – das ist ein überdurchschnittlich engagierter Kollege der mitdenkt und sie schützen will, aber er hat sich halt leider geirrt, was nicht so leicht ist, weil ein Arzt ja keine Forschungs-Literatur recherchieren gelernt hat, aber wenn sie ihn treffen die allerbesten respektvollen Grüsse“

      dann erzählt ich noch vom thyreotoxischen Inhalt des Sojas, welches mich selber meine Schilddrüse gekostet hat, dann von Steven Gundry und den bösen Gemüsen – von der völlig im Widerspruch stehenden Jane Plant und ihrem „Leben in deiner Hand“ – und dann von den TRAMP-Mäusen und dem Basenpulver und unserer eigenen Auffindung, dass Schwermetalle die Aromatase aktivieren und in der Prostatakrebs-Prophylaxe wohl am wichtigsten zu beachten sind – und – …… dann ist die Stunde schon rum, auf die der Patient 5 Monate gewartet hat.

  2. Wenn man Anthony William wirklich gelesen und verstanden hat, weiß man, dass viele der hier gegebenen Empfehlungen, und mögen sie noch so gut klingen, leider falsch sind.

      • Da gibt es nichts zu interpretieren, sondern nur umzusetzen, aber es ist ja sooo anstrengend, auf die vielen leckeren Sachen zu verzichten (Eier, Käse etc.) und dann noch jeden Morgen Selleriesaft, das geht ja mal gar nicht.. Meiner Meinung nach gibt es nichts Einfacheres als seine Ernährung entsprechend umzustellen, jeder ist seines Glückes Schmied, und das Wissen steht seit den Büchern allen zur Verfügung.
        Aber das passt so manchem nicht in den Kram, dass es eigentlich einfach ist, und ihnen wohl auch nicht, schade.

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