StartForschungImmunologie FPassiv-Rauchen macht Babies zu Allergikern

Passiv-Rauchen macht Babies zu Allergikern

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Dunst nach der Geburt für kindliches Allergierisiko verantwortlich?

univadis ebm-radar Jänner 2008

Ob die pränatale oder postnatale Zigarettenrauchexposition mit einer späteren IgE-Sensibilisierung der Kinder, wenn diese 4 Jahre alt sind, in Verbindung steht, untersuchten Wissenschaftler vom Karolinski Institut in Stockholm, Schweden. Als Teil der Geburtenkohortenstudie (BAMSE) beantworteten 4.089 Familien mit Kindern Fragebögen zu Umweltfaktoren und Symptomen allergischer Erkrankungen als die Kinder 2 Monate, 1, 2 und 4 Jahre alt waren. Im Alter von 4 Jahren wurden Blutproben von 2.614 Kindern auf IgE-Antikörper häufiger Allergene analysiert.

Zwischen mütterlichem Rauchen in der Schwangerschaft und dem Risiko einer IgE-Sensibilisierung fanden die Forscher keinen Zusammenhang. Allerdings zeigte sich eine dosisabhängige Wirkung für die Passivrauchexposition in den ersten Lebensmonaten und einer IgE-Snsibilisierung. Es bestand ein erhöhtes Risiko für die Sensibilisierung gegen Allergene bei Kindern, die dem Qualm mit 2 Monaten ausgesetzt waren. Das Risiko schien ganz besonders für Inhalationsallergene wie Katze und für Nahrungsmittel anzusteigen. Die sensibilisierende Wirkung des Tabakrauchs betraf Kinder, deren Eltern keine Allergien aufwiesen und beschränkte sich auf die Exposition in der frühen Kindheit.

 

Quelle: E Lannerö, et al.: Exposure to environmental tobacco smoke and sensitisation in children. Thorax 2007; 0: 1-5; doi:10.1136/thx.2007.079053

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