in den letzten wenigen Jahren kam es zu einem unglaublichen Ansteigen der Gluten-Unverträglichkeit.

Wir √Ąrzte kennen dies nur als „Z√∂liakie“ eine Darm-Degeneration durch Gluten ausgel√∂st, typisch f√ľr mangelentwickelte Kinder mit chronischen Durchf√§llen.

„Gluten-√úberempfindlichkeit“ ist bis jetzt keine etablierte Diagnose sondern ein ganzheitsmedizinischer Begriff, dh wir √Ąrzte lernen diese Diagnose nicht im Studium.

In diesem Artikel will ich die aufregenden neuen Forschungsergebnisse und adäquate Studien präsentieren, die der Gluten-Überempfindlichkeit einen vollständig anderen Stellenwert als Auslöser von vielen ernsten Krankheiten Рja sogar ein masssiv erhöhtes Sterberisiko zumisst!

Hierbei beziehe ich mich v.a. auf einen Artikel von Dr. Mark Hyman, einem in den USA sehr bekannten Präventivmediziner.

 

Persönliches Interesse

Begonnen hat dieses Umdenken bei mir als „klassisch ausgebildetem Arzt“ weil mir viele Patienten eine deutliche gesundheitliche Verbesserung berichtet haben, wenn sie mit Weizen zur√ľckhaltend umgehen, dies bei einer Unzahl von Beschwerden.¬†

Oft kam die Diagnose „Weizenallergie“, gestellt durch Pendler, Kinesiologen oder Bioresonanzler, dies wurde von mir fr√ľher als irrelevant weggeredet – die Fakten der Besserung durch glutenfreie Ern√§hrungsumstellung konnte ich jedoch schwer ignorieren.

Nun kommen endlich wissenschaftliche Daten die diese ¬†„Erfahrung“ best√§tigen und untermauern und in einigen Jahren werden wir viele Krankheiten, die durch „Glutenallergie“ mit-angestossen werden durch entsprechende Ern√§hrungsumstellung besser kontrollieren k√∂nnen.

„Gluten-Allergie“ ist hierbei kein absolut korrekter Terminus, ich verwende ihn in diesem Zusammenhang als Synonym f√ľr negative Reaktionen durch Gluten angestossen, wie wir sie weiter unten beschreiben.

 

Gefahren durch Gluten

Eine aktuelle grosse Studien im Journal of the American Medical Association¬†zeigte, dass Leute mit diagnostizierter, undiagnostizierter oder „latenter“ Z√∂liakie oder Gluten-√úberempfindlichkeit ein deutlich h√∂heres Sterbe-Risiko hatten, haupts√§chlich durch¬†Herz-Krankheiten¬†and¬†Krebs. (i¬†– es betraf sogar Kinder!)

Knapp 30,000 Patienten wurden von 1969 bis 2008 untersucht und ihre Totes-Ursache in 3 Gruppen eingeteilt:

  • jene mit ausgepr√§gter und diagnostizierter Z√∂liakie (Biopsie, Gliadin-Antik√∂rper)
  • jene mit Darmentz√ľndungen ohne Z√∂liakie-Diagnose (Biopsie mit Entz√ľndungszeichen, Gluten-Antik√∂rper)
  • jene mit latenter √úberempfindlichkeit, festgestellt aufgrund erh√∂ter gluten-Antik√∂rper im Blut aber negativer Darm-Biopsie (=Biopsie zeigt kaum Entz√ľndung, aber Gluten-Antik√∂rper).

 

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Die Ergebnisse waren dramatisch!

  • eine 39% erh√∂hte Totes-Rate durch Herzkrankheiten und Krebs in den Z√∂liakie-Patienten,
  • 72% in denen mit Darm-Entz√ľndungen durch Gluten und
  • 35% Risiko-Erh√∂hung in jenen mit Gluten-√úberempfindlichkeit ohne Z√∂liakie-Krankheits-Zeichen..
[/fancy_box]

 

99% wissen nicht dass sie durch ihre Ernährung krank geworden sind!

Diese Forschungsresultate haben enormes Gewicht! Es bedeutet dass sie ohne an Zöliakie zu leiden trotzdem ernste Gesundheitsprobleme und Komplikationen erleiden können Рja letztlich sogar daran Sterben Рnur durch das Essen von Glutenhaltigen Lebensmitteln!

¬†Und trotzdem sch√§tzt man, dass 99% der Leute mit Problemen durch Gluten dies einfach gar nicht wissen. Ihre Gesundheitlichen Probleme werden durch alles m√∂gliche begr√ľndet, nie jedoch durch Gluten-√úberempfindlichkeit die ja zu 100% behandelbar ist.

Die n√§chsten – eigentlich schockierenden – Forschungsergebnisse …

Eine Studie verglich das Blut von 10,000 Menschen vor 50 Jahren mit 10,000 Menschen heutzutage und fand, dass das Auftreten einer ausgeprägten Zöliakie seither um 400% angestiegen ist (durch erhöhte TTG-Antikörper) (ii).

F√§nden sich diese Daten – eine 400% Anstieg an Erkrankungsf√§llen – bei Herz-Krankheiten oder Krebs, ginge die Nachricht durch die Weltpresse! Tats√§chlich habe ich √ľberhaupt nichts davon geh√∂rt, erst meine umfangreichen Recherchen zum Gluten haben mich dr√ľber stolpern lassen ¬†

 
der Grund f√ľr mangelnde Aufmerksamkeit von √Ąrzten und √Ėffentlichkeit gegen√ľber diesem Problem ....

der Grund ist nat√ľrlich klar – Gluten-√úberempfindlichkeit behandelt man durch Weglasssen von Gluten. Dies erzeugt keinen Umsatz.

Es gibt ja leider keine √∂ffentlich finanzierte Weiterbildung f√ľr √Ąrzte (auch der Grossteil der Forschung ist privat Finanziert), Kongresse und Vortr√§ge, Zeitungsartikel und Seminare usw werden praktisch aussschliesslich √ľber die Firmen finanziert, die letztlich ihr eigenes Interessen wahren m√ľssen und ihren Aktin√§ren Sorgfalt schulden und nicht in Projekte investieren k√∂nnen, die keinen Umsatz generieren.

Kostenfalle Gluten-Unverträglichkeit

so gut, so herrlich frisch – und f√ľr viele von uns so gesundheits-schw√§chend!

In seinem Artikel √ľber Gluten-Unvertr√§glichkeit zitiert Dr. Mark Hyman den Dr. Peter Green,¬†¬†Professor of Clinical Medicine for the College of Physicians and Surgeons at Columbia University. Prof. Green¬†untersuchte 10 Millionen Versicherte von CIGNA¬†(US/internat. Krankenversicherung), filterte jene heraus welche eine Diagnose von Z√∂liakie bekommen haben und fand, dass sich ihre Gesundheits-Kosten durch weniger Konsultationen und Medikamente um > 30% reduziert haben.(iii)

Jedoch – nur ca. 1% der Betroffenen sind korrekt diagnostiziert, d.h. 99% leiden und produzieren grosse Kosten f√ľr unser Gesundheits-System.

Hier geht es nicht gerade um einige wenige – wir sprechen (f√ľr EU oder USA) von Millionen von Patienten! ¬†Die schwerste Form der √úberempfindlichkeit – die Z√∂liakie – betrifft je nach Land zwischen 1 auf 100 Leuten bis 1:200, das sind knapp 3 Millionen in der EU, die meisten wissen nichts davon.

Nun, eine diagnostizierte Zöliakie ist die eine Sache, aber wesentlich mehr Menschen leiden an einer milderen Form der Gluten-Überempfindlichkeit, unbekannt und sich in völlig anderen chronischen Krankheiten zeigend (s.u.).

Die leichtere Form der Überempfindlichkeit auf Gluten ist deutlich häufiger und könnte bis zu 1/3 der Bevölkerung betreffen.

 

Zöliakie

Symptome zur Zöliakie

ist die „volle Krankheit“ der Gluten-Unvertr√§glichkeit mit

  • heftigen Entz√ľndungsreaktionen im oberen Darm-Bereich,
  • einer „Atrophie“ (Abbau) der Darmschleimhaut und dadurch ausgel√∂ste
  • Mangelverdauung und¬†Mangelversorgung, d.h. Gedeihschw√§che
  • fast immer auch heftige Durchf√§lle, schlimme Bl√§hungen, empfindlicher Bauch

Die nicht aufgenommenen N√§hrstoffe verg√§ren zu Fuselalkoholen (Kohlenhydrate) und faulen (Eiweiss) zu Leichengiften (Indole, …) was zur massiven Leberbelastung und Hirn/Nerven-Belastungen f√ľhrt („bin nicht ganz da, binBerauscht“).

Echte Zöliakie ist zwar relativ selten  (o.5 Р1% der Bevölkerung), wir haben aber den enormen Anstieg um 400% in den letzten Jahren erfahren, dieser wird wohl weitersteigen.

H√§tten wir einen derartigen Anstieg bei Herzinfarkten oder Autounf√§llen usw. – g√§be es massive Untersuchungen und Konsequenzen, der „silent killer“ Z√∂liakie ist in der Regel unbeobachtet und die Patienten erleben in der Regel eine jahrezehntelange Leidensgeschichte bevor sie diagnostiziert werden.

 

Viel h√§ufiger ist aber die „inkomplette Z√∂liakie“

Gluten Sensitivität: ein Lebensmittel löst viele Erkrankungen aus

 

Ein Review Paper im¬†The New England Journal of Medicine¬†(=Bibel der Schulmedizin) listet ¬†55 „Krankheiten“ ausgel√∂st durch Verzehr glutenhaltiger Lebensmitteln (iv). Darunter u.a.

 

Ich (Retzek) kann es aus eigener Praxis bestätigen: Gluten ist beteiligt bei vielen Psychiatrischen und Neurologischen Erkrankungen (vi)  Рdazu weiter unten ein eigener Abschnitt, hier nur die Krankheits-Namen:

Ausserdem sieht man eine Verbindung zum  Autismus (ix). Viel deutlicher ist der Link zwischen ADS / ADHS (Hyperaktivität) und Gluten-Intoleranz. Bitte beachten Sie hierbei auch meinen Artikel zu GAPS = Gut & Psychology Syndrom РNatasha Campbel-McBride

 

 

 

[image_frame style=“framed_shadow“ align=“center“]https://ganzemedizin.at/wp-content/uploads/Gluten-Weizenfeld-lang-Fotolia_30743779_XS.jpg[/image_frame]

 

[fancy_box]

Nun, wir √Ąrzte dachten bisher, dass Gluten nur Z√∂liakie ausl√∂st und es nur Kinder mit Gedeihst√∂rungen, Durchf√§llen und Gewichtsverlust betrifft.

Die neuen Untersuchungen zeigen aber dass man alt, abergewichtig oder verstopft sein kann und trotzdem Zöliakie oder Gluten-Überempfindlichkeit haben kann Рwie es uns die von uns seit jahrzehnten verlachten Bioresonanzler immer schon gepredigt hatten.

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Gluten-Überempfindlichkeit ist eigentlich eine  Autoimmune Krankheit 

Gluten l√∂st ¬†„Silent Inflammation“ (versteckte Entz√ľndungen) ¬†im ganzen K√∂rper aus, mit ausgedehnten negativen Effekten in allen Organ-Sysstemen, u.a. dem ¬†Gehirn,¬†Herz,¬†Gelenke und Muskeln,¬†Verdauungs-Trakt, und mehr.

Gluten kann der „einzige Grund“ hinter vielen verschiedenen „Krankheiten“ sein. Daher muss man – um diese Krankheiten zu behandeln nicht nur die Symptome sondern deren Ursache – die Gluten-√úberempfindlicheit – behandeln.

[fancy_box]nat√ľrlich steht nicht hinter jeder Depression oder Autoimmun-Krankheit eine Gluten-√úberempfindlichkeit (Hier auch eine sch√∂ne √ľbersichtliche¬†FulltextStudie).

Wenn sie aber an dieser Krankheit leiden ist es wichtig diesen m√∂glichen Ausl√∂ser nicht zu √ľbersehen![/fancy_box]

 

Warum eigentlich sind wir auf diese Lebensmittel so empfindlich?

¬†dazu empfehle ich das hervorragende Buch „die Weizenwampe“ von Dr. William Davis. Ich habe dem Buch sogar eine eigene Seite gewidmet bei dem auf einige der im Buch beschriebenen Gluten-Sch√§den dargestellt werden

Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht
  • Davis, Dr. med. William (Autor)
  • 400 Seiten - 21.01.2013 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Goldmann Verlag (Herausgeber)

 

was kann noch Zöliakie auslösen 

Blutdruck-Medikament Olmesartan löst reversibel Zöliakie aus

Hierf√ľr hab ich eine eigene Seite geschrieben:¬†https://ganzemedizin.at/blutdruckmedikament-at2-blocker/

 

References aus dem Artikel von Dr. Mark Hyman

(i) Ludvigsson JF, Montgomery SM, Ekbom A, Brandt L, Granath F. Small-intestinal histopathology and mortality risk in celiac disease. JAMA. 2009 Sep 16;302(11):1171-8.

(ii) Rubio-Tapia A, Kyle RA, Kaplan EL, Johnson DR, Page W, Erdtmann F, Brantner TL, Kim WR, Phelps TK, Lahr BD, Zinsmeister AR, Melton LJ 3rd, Murray JA. Increased prevalence and mortality in undiagnosed celiac disease. Gastroenterology. 2009 Jul;137(1):88-93

(iii) Green PH, Neugut AI, Naiyer AJ, Edwards ZC, Gabinelle S, Chinburapa V. Economic benefits of increased diagnosis of celiac disease in a national managed care population in the United States. J Insur Med. 2008;40(3-4):218-28.

(iv) Farrell RJ, Kelly CP. Celiac sprue. N Engl J Med. 2002 Jan 17;346(3):180-8. Review.

(v) Sedghizadeh PP, Shuler CF, Allen CM, Beck FM, Kalmar JR. Celiac disease and recurrent aphthous stomatitis: a report and review of the literature. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod. 2002;94(4):474-478.

(vi) Margutti P, Delunardo F, Ortona E. Autoantibodies associated with psychiatric disorders. Curr Neurovasc Res. 2006 May;3(2):149-57. Review.

(vii) Ludvigsson JF, Reutfors J, Osby U, Ekbom A, Montgomery SM. Coeliac disease and risk of mood disorders–a general population-based cohort study.¬†J Affect Disord.¬†2007 Apr;99(1-3):117-26. Epub 2006 Oct 6.

(viii) Ludvigsson JF, Osby U, Ekbom A, Montgomery SM. Coeliac disease and risk of schizophrenia and other psychosis: a general population cohort study. Scand J Gastroenterol. 2007 Feb;42(2):179-85.

(ix) Hu WT, Murray JA, Greenaway MC, Parisi JE, Josephs KA. Cognitive impairment and celiac disease. Arch Neurol. 2006 Oct;63(10):1440-6.

(x) Bushara KO. Neurologic presentation of celiac disease. Gastroenterology. 2005 Apr;128(4 Suppl 1):S92-7. Review.

(xi) Millward C, Ferriter M, Calver S, Connell-Jones G. Gluten- and casein-free diets for autistic spectrum disorder. Cochrane Database Syst Rev. 2004;(2):CD003498. Review.

(xii) Green PH, Jabri B. Coeliac disease. Lancet. 2003 Aug 2;362(9381):383-91. Review.

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

15 Kommentare

  1. Hallo Helmut!
    Weizen wurde so ver√§ndert, dass er ein Vielfaches an Gluten enth√§lt als urspr√ľnglich. Viel Gluten h√§lt im Brot die Luftblasen stabiler und die Produktion kann gl√ľcklicherweise viel schneller ablaufen. Die Komplexbildung der Mineralstoffe mit der nur bei langer Brotteigf√ľhrung (Sauerteig) abgebauten Phytins√§ure spielt wegen des Nichtvorhandenseins der Mineralstoffe im Weissmehl sowieso keine Rolle. Verzicht auf Weizenweissmehlprodukte verringert die Glutenbelastung deutlich.

    Liebe Gr√ľsse und Danke, dass du deine Recherchen uns allen zu Vef√ľgung stellst

    Michael Balleitner ( OM Ausbildung Wien)

    • ach, das ist der Effekt der Sauerteig-F√ľhrung! Danke f√ľr diesen Beitrag, jetzt ist mir das viel besser verst√§ndlich. Die Ern√§hrung ist momentan unglaublich spannend und es gibt einige fantastisch √ľberzeugende B√ľcher dazu. Gery Taubes hat eine fantastisch √ľberzeugende Sammlung pr√§sentiert und Catharine Shanahan ebenfalls ein sehr √ľberzeugendes Buch √ľber N√§hrstoffreiches Essen pr√§sentiert ach ja, das hab ich sogar auf meiner WEbsite reviewed und halte jetzt mal einen Vortrag √ľber Westson Price und seine Arbeit.
      Das mit der Phytin-S√§ure ist nat√ľrlich ganz spannend. Vielleicht hast du da noch eine Referenz, ein gutes buch …. Danke Michael.

  2. Guten Tag,
    Meine Frage: darf man Gluten frei essen OHNE Gluten allergisch zu sein?? Was passiert???
    Kann ein Mensch älter werden mit Gluten Allergie wenn er mit diese Krankheit geboren ist ??

    • Glutenfrei ist immer eine gute Option.

      Ich kenne mehrere √§ltere Patienten mit wilden „Allergien“ (es sind Unvertr√§glichkeiten, denn der Terminus Allergie ist auf spezielle Reaktionstypen festgelegt worden) – die √ľber jahrzehnte einfach immer wieder beschwerden hatten, die einfach nicht eingeordnet werden konnten.
      Fructose-Intoleranz und Gluten-Intoleranz.

      Lebenslang milde bis starke Stuhl oder Bauchbeschwerden ohne bewusstsein f√ľr das Problem. Erst umfangreiche „Ausschluss-Tests“ bzw. Rotations-Di√§t hat dies dann gekl√§rt – dh. die Antwort ist JA, man kann damit alt werden.

  3. Guten Tag, wissen Sie, dass ich bei Ihren Artikeln zum ersten Mal auf den Zusammenhang einer m√∂glichen Z√∂liakie (bei mir wird noch einmal Biopsie genommen, um sicher zu sein) und Unvertr√§glichkeit von Alkohol gefunden habe?? Ich habe schon an meinem Verstand gezweifelt und an diversen √Ąrzten, die einen nur bel√§cheln, wenn man erz√§hlt, dass man pl√∂tzlich bei einem halben Glas Wein dieselben Symptome hat wie fr√ľher bei einer Flasche ;-). Das beruhigt mich jetzt wirklich ungemein und mein Bauchgef√ľhl war richtig, dass es eben doch einen Grund hat, dass ich pl√∂tzlich nichts mehr trinken kann. Ich freue mich langsam wirklich auf meine Glutendi√§t, denn die Vorteile √ľberwiegen jetzt wirklich langsam. Liebe GR√ľ√üe und machen Sie bitte weiter. Ihre I. Klinga

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,
    seit fast 10 Jahren habe ich die Diagnose „Rheumatoide Arthritis“.
    Durch die Literatur bin ich auf dieses Thema aufmerksam geworden. Seit ca. 2 Monaten
    lebe ich strikt glutenfrei, habe fast 5 Kilo abgenommen und f√ľhle mich SUPER!!!
    DEUTLICH BESSER; KONNTE CORTISON REDUZIEREN UND AUCH DIE SCHMERZMEDIKAMENTE-
    UND FAHRE JETZT SOGAR WIEDER FAHRRAD!!!
    Bin nur gespannt, wie meine Rheumatologen auf diese Botschaft reagieren, ob sie mich vielleicht f√ľr „bescheuert“ halten.
    Habe schon Darmpolypen entfernt bekommen. Bin aber nicht als „Z√∂liakiepatient“ diagnostiziert.

    • hochinteresssant, bitte mehr davon, was ihnen konkret wirklich gut geholfen hat!

      Neues Buch [asa]B00H5PWF7E[/asa]

      zeigt wie Weizen das Hirn zerstört!

    • Ich freue mich mit dir Petra und kann mir denken, dass dein Arzt genauso reagiert wie meine: Alles Unsinn, alles Zufall. Wenn Sie die Medikamente nicht einnehmen, wird das ein schlimmes Ende nehmen.
      Schau mal auf Facebook in die Rheumagruppen. Da spielt es sich ab.
      Genaue Muster bilden sich:
      Medikament am Freitag am besten abends nehmen (im Schlaf st√∂rt die √úbelkeit nicht so), bis Sonntag flach liegen, am Sonntag noch einige gute Stunden mit der Familie und bis Mittwoch geht’s halbwegs. Ab Mittwoch abend beginnt der Kampf – man kann eigentlich nimmer und wartet nur auf die w√∂chentliche Chemie.
      Donnerstag, Freitag, Samstag und den halben Sonntag verlieren diese Menschen…..
      Die Hälfte der Woche Рdie Hälfte des Lebens.
      Alles klar ?

      Ich w√ľnsche dir vom Herzen weitere Erfolge !
      Das Steuer nicht aus der Hand geben ! Und wenn man sich daran festbinden muss !

      Sigrid-Christin

  5. Hallo,
    mich w√ľrde interessieren, ob Sie einen Zusammenhang zwischen Endometeiose und Weizen-,bzw. Glutenunvertr√§glichkeit sehen? Ich habe beides.
    Ich pers√∂nlich sehe einen Zusammenhang, w√ľrde nur gerne herausfinden was der Ausl√∂ser war, Glutenunvertr√§glichkeit ausgel√∂st durch Darm Op wegen Endometeiose, oder eben Endometeiose im Darm ausgel√∂st durch Glutenunvertr√§glichkeit.
    Weizen esse ich seit etwa 6 Jahren nicht mehr, bef√ľrchte aber das ich jetzt das gesamte Glutenunvertr√§glichkeit – Spektrum nicht mehr vertrage.
    Lg, cara

    • kann ich nicht beantworten, ausser dass wir bei bioenergetischen Tests regelhaft Intoleranzen finden. OP-Narben st√∂ren sehr h√§ufig und die Folge sind oft Darmprobleme, witzigerweise gerade auch Narben an den F√ľssen, wie Hallux-OP (schneidet den Lebermeridian durch). Roundup ver√§ndert die Darmflora, das kann Leaky Gut ausl√∂sen, die Gluten-Sensitivit√§t ist dann die Folge. Endometriose habe ich auch nach Amalgam-Zahn-Entfernung verschwinden sehen, auch mit Progesteron.

      Wir haben uns zuhause auch ziemlich vom Getreide getrennt, was mir v.a. wegen dem Bier grosse Probleme bereitet. Das Paleo-Brot ist ausgezeichnet, auch das Paleo-M√ľsli.

  6. Hallo,
    mein Name ist Sigrid-Christin, bin aktuell 52 Jahre alt: Bis 17 war meine Welt in Ordnung. Lernen viel mir leicht (leite jetzt ein Unternehmen in der IT-Branche) und Sport spielte die gr√∂√üte Rolle f√ľr mich (Leichtathletikmeisterin, Orientierungslauf, Reiten…). In den Sommerferien vor der Matura fing „alles“ an. Dumpfe Schmerzen in Schulter, Oberarmen, Oberschenkeln, M√ľdigkeit, st√§ndig leicht erh√∂hte Temperatur. Ich konnte mich kaum bewegen. Mit dem Sport war es schlagartig vorbei. In der Schule von „ausgezeichnet“ auf „gut“ gest√ľrzt – 60% Fehlstunden.
    Damals gab es kein Internet – habe somit statt die Schule die Bibliotheken besucht. Meine Diagnose: ich habe Rheuma und auf dieses lies ich mich 35 Jahre lange J√ĄHRLICH untersuchen. (CRP und RF).
    Landärztin sagt nein Рweil nur die Senkung immer leicht erhöht war.

    35 Jahre vergingen. Keines davon ohne mittlere bis gr√∂√üere Katastrophe. Diese hier aufzuz√§hlen… m√ľsig.
    Nach einem GF-Ausfall vor 2 Jahren lies die neue Hausärztin das Anti-CCP erstmalig in meinem Leben messen.
    Es war und ist immer noch auf Anschlag. RF und CRP (wie immer) negativ.

    Nun habe ich seit √ľber einem Jahr (endlich) offiziell die Diagnose RA. Tja. Fibromyalgie kommt wohl noch dazu.
    Nachdem ich mich nun 35 Jahre selbst „durchgewuselt“ habe, von einem Arzt zum anderen gewandert bin, auf Knien zur Toilette rutschte, weil ich nicht gehen konnte, (usw.!) und wohl nur wegen meines beruflichen Werdeganges nie laut als Hypochonder bezeichnet worden war, verweigerte ich die Ebetrexat und Co.
    Ich googelte viel, kam auf Dr. Amy Myers- Die Autoimmunlösung Рund ernährte mich entsprechend. Also auch GLUTENFREI
    Nach 6 Wochen war ich das erste Mal seit 35 Jahren schmerzfrei. Ich konnte den Schl√ľssel aus der Handtasche ziehen, ohne schmerzende Finger. Dieses Erlebnis brachte mich nicht nur zum Heulen – keine Schmerzen! ihr habt alle keine Ahnung was f√ľr ein Geschenk des Himmels DAS alleine ist – es √§nderte auch mein Weltbild.

    Aktuell kann ich wieder ordentlich arbeiten – obwohl Anti-CCP auf Anschlag vom Laborger√§t (bis 240) geblieben ist. Ab und an Hitzewallungen (kleine S√ľnden straft der liebe Gott sofort), nachts nur 3x aufwachen und TRINKEN, pl√∂tzlich ein paar rote Hautflecken am Schienbein (3 Tage sp√§ter weg) und morgens starte ich nie vor 11h. So lange brauche ich einfach. Morgens wie 90 abends wie 19. So war es immer schon.

    Klar suche ich nach weiteren Nahrungserg√§nzungsmitteln, lese ich st√§ndig mit. MSM, L√∂wenzahn und Aderlass stehen gerade auf meiner „Testliste“. (Fixe Freunde sind Lein√∂l, Selen, Zink, Magnesium, Teufelskralle. Fols√§ure, B-Familie, E,C, Schr√∂pfen, 18/6 Fasten)
    Und klar, kann ich die Vergangenheit nicht mehr √§ndern. Die Sch√§den in dieser Zeit entstanden nehme ich mit ins Grab. (Oder auch nicht – weil ist der Kiefer/die Gallenblase/div. Knorpel etc sind ja schon weg ūüôā )

    Was ich eigentlich sagen wollte: ja РErnährung ist das A und O. Und glutenreduziert zu leben macht Sinn.
    Meine Familie zieht das alles mit mir durch. Vor allem da unser Sohn seit seinem 16 LJ die gleichen Verhaltensmuster wie ich damals an den Tag legte. Mutter, 80 Jahre, ist wieder vom Bett hochgekommen, raus aus der Depression und kocht nun f√ľr uns alle. Besser geht nicht ūüôā

    So. Ich ernähre mich richtig.
    ABER: ich trinke t√§glich meine 3 Kaffee (statt 9) und rauche (knapp 2 Packerl Marlboro). Und ich habe manchmal echt h√∂llischen Stress. Lunge etc. „altersentsprechend“. (Lasse mich berufsbeding j√§hrlich 3-4 Tage in einer Klinik durchchecken. Incl. Koronarangiograhie)

    Das zweite Geheimnis, warum es mir vergleichsweise gut geht lautet:
    IMMER ausschlafen. Schlaf ist Gold wert.

    Und das dritte Geheimnis: Haustiere. Vor allem Hund und Katz. Und ein großer, wirklich großer Garten.
    Und gute Freunde.
    Das sind meine Lebenspfeiler.

    Tut mir leid das lange Posting.
    Aber ich wollte mich unbedingt bedanken f√ľr diese Seite und einen Arzt, der √ľber den Tellerrand denkt.
    Es zahlt sich aus, hier zu sein.
    Und sei es nur „virtuell“.

    DANKE
    Sigrid-Christin

    • unglaublich lehrreich und interessantes Posting!!! Herzlichen Dank, wir alle lernen was davon.

      Man muss das verstehen: sowas lernt man nicht als Arzt und seien sie ehrlich, kann man sich sowas – aus der eigenen Erfahrung mit Brot – √ľberhaupt vorstellen, kann man diesen Zusammenh√§nge: Gluten und Rheuma glauben!?

      Der n√§chste Schritt ist es, den Patienten diese Zusammenh√§nge glaubhaft zu erkl√§ren. Weizen wegzunehmen ist praktisch unm√∂glich, Bier f√§llt genauso drunter. Die glauben das einfach nicht und halten sich nicht dran, grad in √Ėsterreich, wo Medizin gratis ist. In den USA ist das leichter, weil es um ganz viel Geld geht, was die Leute aufwenden m√ľssen um zu funktionieren.

      Ihre Post wird es leichter machen, den Patienten diesen Zusammenhang zu erklären. Vielleicht wollen sie sogar einen ganzen Artikel draus machen?

      • Wie ich diesen Zusammenhang sehe/verstehe:
        dass (zu viele) Gluten den Darm schneller zerstören als er sich evolutionsbedingt selbst reparieren kann. .
        Siehe „leaky gut“.
        Und nachdem der Darm 80% unseres Immunsystems darstellt…. kracht es dort halt.
        Durch diese „L√∂cher im Darm“ rutschen „Konstrukte“ in das Blut, die noch nicht fertig zerlegt sind oder die in die Toilette geh√∂ren -und nicht ins Blut. Da kann ich mir schon vorstellen, dass unsere Abwehrabteilung derart √ľberfallen/√ľberfordert …wild um sich zu schie√üen beginnt und dabei auch „gute Konstrukte“ erwischt.
        „Kollateralschaden“ quasi.

        Wie auch immer:
        Da Gluten so „praktisch“ sind, sind sie mittlerweile √ľberall zu finden – fahren also st√§ndige Angriffe auf uns, via Darm und Haut. Unser K√∂rper wird wohl noch 1-2 Generationen brauchen, um die notwendige, h√∂here, Reparaturgeschwindigkeit zu erkennen und zu erlernen.
        Der Darm, das IS meines Urenkels, wird vielleicht schon Methoden erlernt haben mit derart vielen „L√∂cherrei√üern“ umzugehen. (Daf√ľr aber anderen, neuen Feinden hilflos gegen√ľberstehen… Stichwort: Nanotechnologie…)
        So in etwa funktioniert mein Gedankenmodell.

        Was mir bis zur offiziellen Diagnose „RA“ fehlte, war das Wissen, dass RA, Diabetes, Hashimoto, Fibromyalgie… und 450 andere Kollegen in den Bereich der Autoimmunerkrankungen f√§llt.
        Und dass mein Ansatz somit nicht RA an sich – sondern das Funktionieren des IS sein sollte.
        Und seit ich meine Welt derart umgestellt habe: funktioniert sie wieder.
        Nicht perfekt. Aber so, dass ich √ľberhaupt eine Chance auf ein erf√ľlltes Leben habe.

        Und klar: ich w√ľrde sogar meine ganze Krankenakte auf den Tisch legen, wenn damit nur einem einzigen Menschen geholfen werden kann. Was ich aus den zahlreichen Postings rausgelesen habe ist, dass sich Muster / Lebensverl√§ufe sehr √§hnlich sind. Und dass es keine Seltenheit ist, wenn es bis zur Diagnose Jahrzehnte braucht.

        Ich habe zwar keine Ahnung, was man unter einem „ganzen Artikel“ versteht – bin aber lernf√§hig ūüôā

        Wissen Sie: 35 Jahre…. da h√§ngt so viel mehr dran.
        Ich habe berufliche Angebote abgelehnt, von denen andere nur träumen können.
        (weil ich sp√ľrte, dass ich nicht zu den Menschen geh√∂re, die wie ein Uhrwerk funktionieren. JEDEN Tag ab 8.00 im Dienst zu sein – konnte ich nicht zusagen. Ich wusste doch, dass ich an manchen Tagen nicht mal hochkomme – daf√ľr in der Nacht zu H√∂chstleistungen f√§hig war – aber nachdem mir keiner sagen konnte, warum….habe ich zeitgebundene Dienstverh√§ltnisse abgelehnt und wurde selbst√§ndig ūüôā )
        Bioinformatik war meine Passion. Gehirnsimulation РVorgänger der energetischen Medizin.
        Mustererkennung – siehe Mimikry.
        Alles von der Unwissenheit/RA get√∂tete Tr√§ume….

        Ich habe mich gegen Kinder entschieden – konnte mir nicht vorstellen, diese 24/7 zu betreuen.
        (Mein Sohn war ungeplant – jetzt aber das Zentrum meiner Welt)
        Und so vieles mehr.

        Und sie haben absolut recht: die wenigsten Patienten sind damit einverstanden, selbst etwas zu ändern.
        Die Masse der Patienten legt ein Delegationsverhalten an den Tag. Sie delegieren ihre eigene Erkrankung an den Arzt. Erwarten, dass der Doktor einfach nur die eine, richtige Tablette auswählen können muss, damit sie wieder funktionieren.
        Der Arzt als „Tablettenspender“…. Alles fokussiert sich Dank „Propaganda“ auf dieses kleine chemische „Ding“.

        Diese Patienten reduzieren weder ihr √úbergewicht, noch ihr Essverhalten noch werden sie etwas bewegungsfreudiger. (Ich rede ja nicht mal von Sport – sondern einfach nur von Bewegung.)
        Wie oft lese ich in diesen Rheumaforen: „Ich lass mir doch von dieser Erkrankung nicht meinen Schweinsbraten nehmen!“ oder „N√§chste Woche versuchen wir ein neues Medikament, weil von dem wird mir so √ľbel, dass ich 3 Tage durchkotze. (Vermutlich kommt der Schweinsbraten hoch…).
        Und sie alle verwechseln „Di√§t (zum Abnehmen)“ mit „Ern√§hrungsumstellung (ordentliche Best√ľckung des Feststoffbrenners – der unser K√∂rper ja auch ist“. Fataler Fehler !
        Du bist, was du isst !
        Schau dem Volk aufs Maul !!

        Ich kann verstehen, dass sich nicht jeder einfache Mensch wochenlange durch B√ľcher, Foren, Forschungsergebnisse w√§lzen kann, um sich einen „eigenen Plan“ zu machen.

        Was ich nicht verstehen kann ist, dass es nach wie vor √Ąrzte gibt, die Patienten die Erfolge mit Schr√∂pfen, Nahrungsumstellung, Nahrungserg√§nzungsmittel usw. vorweisen k√∂nnen: auslachen !
        Auslachen und sogar unter Druck setzten mit Aussagen wie: „Wenn Sie Medikamente verweigern, dann mag das einige Zeit gut gehen. Und dass Sie beruflich noch zu solchen Leistungen f√§hig sind, liegt nur an Ihrer Intelligenz und WILLENSKRAFT. Aber Sie werden es noch bereuen, die Ebetrexat nicht genommen zu haben. Keine Basistherapie… “
        √Ąrzte, die immer noch ausschlie√ülich CRP und RF messen lassen und dich als Patienten schr√§g ansehen, wenn man ein Anti-CCP messen lassen will.
        (Wozu ? Sie sehen doch so gesund aus! Himmel!!!)
        √Ąrzte, die nur seropositives Rheuma als „echt“ anerkennen.

        Es ist also auf beiden Seiten noch viel Raum f√ľr Weiterentwicklung…!

  7. Nachtrag:
    (die anderen Tippfehler vergessen wir): wenn ich von glutenfrei spreche, dann meine ich das volle Spektrum: Ernährung, Getränke und Kosmetika ! Und wenn Fleisch, wirklich wenig, und gesichert nur aus Weidehaltung (Rind, Huhn) bzw. Jagd. Kann aber auch gut komplett ohne.
    Dieses „glutenfrei“ auf den Kaufhausschinken k√∂nnen die sich in die Haare schmieren. (Masttiere mit Getreide ern√§hrt – ich glaub denen nicht. Mein K√∂rper auch nicht.)

    Mein Favorit wurde der K√ľrbis – in 100 ‚Varianten zubereitet. Mit Kokos√∂l oder Lein√∂l. (Kein anderes √Ėl kommt bei uns auf den Tisch). (Lein√∂l kommt √ľbrigens auch auf M√∂bel *smile*)

    Und: Mariendistel und Brennesselspinat.
    Ja. Ich denke, das war das Wichtigste.

    Liebe Gr√ľ√üe
    Sigrid-Christin

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