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Thallium in Insektiziden – Polyneuropathie

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Thallium vielleicht gar nicht so selten als Intoxikation

 

Anruf eines Kollegen: Patient mit Polyneuropathien der Hände und Füsse zeigte im Schwermetall-Pannel erhöhte Thallium-Werte. 

Tatsächlich hatte der Patient Läuse in der Wohnung und einen Kammerjäger engagiert. Das hochtoxische Thallium-sulfat wurde früher als Insektizid eingesetzt, ist aber in der BRD und USA (und vermutlich auch in Österreich) verboten. Wie es also sein kann, dass man heutzutage nach Läuse-Entfernung eine Thallium-Intoxikation aufreist ist fraglich, vielleicht ist es auch ein Zufall.

Wir hatten mal einen Wiener, der 400 fach Cadmium und auch 150 fach Thallium und Mangan und Arsen und Quecksilber im über 100fachen Grenzwert hatte – war natürlich seit Jahren im “BurnOut” und hatte schon 1 Jahr Psychotherapie hinter sich. Dieser Patient war 2 x wöchentlich beim Running Sushi und hat dabei viel Thunfisch genossen.

Leitsymptom der Thallium-Vergiftung ist ja der Haarausfall, in dem Fall meines Kollegen war es jedoch eine Polyneuropathie der Hände und Füsse. 

Leider lässt sich Thallium gemäss der Informationen von Prof. Eleonore Blaurock-Busch nicht mit den handelsüblichen Chelatoren ausleiten. 

Für Thallium benötigt man “Berliner Blau” – dass es als als zugelassenes Spezialpräparat der Firma HEYL gibt. Diese unlösbare Substanz geht durch den Darm durch und bindet das Thallium ab, welches in seinem Enterohepatischen Kreislauf immer und immer wieder zirkuliert. Damit kann man wohl nur relativ wenig aus den peripheren Nerven rausholen.

 

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