Recherchen zur Fehlprogrammierung des Immunsystems in Richtung Autoimmunerkrankungen:

Förderung der bösen Th17 Zellen durch folgende Faktoren:   

  • Candida-Antigene <– Schwermetalle
  • schlechte Darmbakterien <– Glyphosat, Leaky Gut
  • Fetts√§uren
  • Salz

 

Dies Recherche hier basieren hauptsächlich auf folgendem Review-Artikel:

 

nachfolgender Absatz ist ziemlich wissenschaftlich und kompliziert. Dem Laien empfehle ich den Teil einfach zu √ľberspringen und bei¬† …. hier weiterlesen¬† weiterzumachen

 

es geht um T4-Helferzellen

CD4 T -Helfer Zellen differenzieren sich in Subsets, die man nach Zytokin-Produktion einteilt

  • Th1 …… INF-y
  • Th2 ….. IL-4
  • Th17 ….. IL-17¬†
    • gute TH17 Zellen ……¬† IL-17¬† ¬† +¬† IL-10
    • b√∂se TH17 Zellen ……¬† IL-17¬† ¬†+¬† INF-y¬†

nur die INF-y produzierenden TH17 machen Autoimmunerkrankungen. Diese¬†Differenzierung in gut/b√∂se Th17 wird √ľber IL-23 getriggert.

Nachfolgendes Bild stellt die Verhältnisse grafisch dar:

nur ein Subset der TH17 Zellen ist autoimmunogen, diejenigen die INF-y mitproduzieren

 

bei Multipler Sklerose (MS) und Rheumatoider Arthritis (RA) sind die bösen, INF-y produzierenden TH17 Zellen hochgedreht.

Schl√ľssel daf√ľr ist IL-23, welches nicht nur MS und RA sondern auch entz√ľndlichen Darmkrankheiten (IBD) und eine ganze Reihe weiterer Autoimmun-Erkrankungen induziert.

Aber – um das ganze zu komplizieren – die Th Zellen haben gar keinen IL-23 Rezeptor, dieser wird erst durch IL-21 induziert.

Und IL-21 hemmt gleichzeitig die Bildung der immunsuppressiven TRegs und fördert die Bildung der bösen Th17, die sich dann ihren IL-21 selber erzeugen.

Also: böse Th17 Autoimmunzellen werden durch IL-23 erzeugt wenn sie gleichzeitig durch IL-21 geprimed werden. 

 

Hier weiterlesen …..

Ziemlich komplizierte Geschichte! Hat das nur wissenschaftliche oder auch eine praktische Relevanz? Genau daf√ľr mach ich diese Pubmed Recherchen, denn wir sind letztlich wirkungs-orientiert: wie k√∂nnen wir den Betroffenen noch besser helfen.

Und da finden wir tatsächlich ein Goldkorn im Artikel:

unterschiedliche Induktion guter vs. böser Th-17 Zellen

gute TH17 (IL10) reagieren auf Staph-aur.¬† (–> werden so klonal expandiert)

b√∂se TH17 (INF-y) reagieren auf Candida-alb¬† (–> werden so klonal expandiert)

na, das ist hilfreich denn es f√ľhrt bei uns zu einem sofortigen Reflex: CANDIDA – Belastungen habe ich jahrelang m√ľhselig mit Di√§t oder Nosoden oder Antibiotika behandelt, bis ich von Klinghardt und Thomas Rau von dem einzig relevanten und in der Praxis immer hilfreichem Ausl√∂ser erfahren habe: Candida ist ein Standort-Anzeiger f√ľr Quecksilber bzw. Schwermetalle!

Dr. Thomas Rau, international bekannter Chefarzt der Paracelsus-Klinik und Lehrer f√ľr Integrative Heilverfahren

Dr. Thomas Rau, Paracelsus-Klinik Lustm√ľhle / CH: „in den Krematorien besteht der Schwermetall-Filter aus gepresstem Candida-Myzel, da dieses eine heftige Affinit√§t f√ľr Schwerrmetalle, besonders Quecksilber hat.“

Dr. Dietrich Klinghardt, Seattle: „ich hattte fr√ľher meine Praxis in Sacramento. Ein benachbarter Kollege war ein Candida-Spezialist und hat viele seiner Patienten mit Nystatin usw. gegen Candida behandelt. Der Pilz hat sich im K√∂rper angereichert und von diesem einen Teil der Quecksilberbelastung abgenommen, da sich Quecksilber im Candida um den Faktor 1000 anreichert. Die Patienten sind alle aufgrund der durch den Pilz-Zerfall ausgel√∂sten Schwermetall-Intoxikation umgekippt und ich konnte mir mit Chelat-Therapie und Ausleitungen einen super Ruf erwerben“.

 

Candida-alb ist eine kommensale Infektion bei Schwermetall-Belastung im Organismus. Daher behandeln wir Candida heute v.a. mit Chelat-Therapie!

 

Interessanterweise ignoriert Dr. Coimbra die Amalgam-Plomben bei seinen Patienten. Ich habe ihn mehrfach drauf angesprochen und keine Antwort bekommen. Eh klar – er hat tausende fast-geheilte Patienten mit seinem Protokoll ohne sich um solche „Randprobleme“ k√ľmmern zu m√ľssen. „Was soll daher so eine Frage“,

insbesondere da es keinerlei Hinweis in der Pubmed zu Th-17 und Quecksilber gibt (während wir in Google Scholar 1200 Zitate finden).

 

IL-23 in allen Maus-Modellen zentrale Trigger-Rolle

gehen wir zur√ľck zur obigen Review-Studie: die immunologischen Zusammenh√§nge sind so kompliziert, dass ich beim Lesen der Reviews kaum einen Absatz im Ged√§chtnis halten kann — > Seite 2213 (4 von9) macht jedoch klar – das zentrale b√∂se Zytokin ist IL-23, das macht die b√∂sen Th17 und auch die vielen Autoimmunerkrankungen:

Diabetes, Colitis, Mb. Crohn, Multiple Sclerose, rheumatoide Arthritis, ….

Der zentrale Transkriptions-Rezeptor der durch IL-23 aktiviert wird ist STAT3. St√∂rungen von STAT3 k√∂nnen die Ausbildung von Autoimmunerkrankungen blockieren. Ich erw√§hne das hier nur, da ich vielleicht in Zukunft √ľber STAT3 recherchiere und dann hier schon eine Erinnerungs-ST√ľtze habe.

 

im zweiten Teil der Review kommen aber interessante Infos

 

Umweltfaktoren sind zentral in Ausprägung böser Th17

Darm-Mikrobiologie

durch Darmbakterien steigert sich der Anteil der Th17 um das 1000 fache im Vergleich zu bakterienfrei gez√ľchteten M√§usen. Antibiotika-Therapien – v.a. gegen Gram-positive Bakterien – senken diesen Anteil wieder drastisch.

Man konnte zeigen, dass dies v.a. von einer Clostridien РSpezies abhängt, die in hohem Masse Th17 induziert (2009), und tatsächlich findet man gleich an die 40 Studien, die Clostridien mit TH17 und Autoimmunerkrankungen in Zusammenhang bringen (Pubmed).

 

SEHNERV-Entz√ľndungen sind Th17 ausgel√∂ste Krankheiten, bei denen eine Kreuzreaktivit√§t zwischen Aquaporin – einem Membran-Protein des Sehnervs –¬† sowie Clostridien stattfindet. Clostridien sind in derartigen Patienten √ľberraschenderweise die zweith√§ufigste Bakterienart! (Studie 2018)

 

 

 

Clostridien sind folge von Glyphosat

es ist ein kaum publiziertes Geheimnis (Zensur –> der Pubmed durch grosse Firmen) dass Glyphosat alle guten Bakterien hemmt und wenige b√∂se v√∂llig √ľberwuchern l√§sst: Clostridium perfringens, Clostridium botulinum und mehrere Salmonella spezies sind immun!

Glyphosat wurde von Monsanto 2010 als hochpotentes Antibiotikum mit 1ppm Wirksamkeit patentiert, d.h. mit 0,001 mg / g oder 1 mg / kg R√ľckstand hat man Antibiotische Wirkung zu erwarten.

Erlaubt waren urspr√ľnglich 0.1mg/kg im Essen. Da dieser Grenzwert in den letzten Jahren best√§ndig √ľberschritten wurde, wurde er auf 10mg/kg erh√∂ht – im Tierfutter bis 100mg/kg.

Dies bedeutet hochwirksame Antibiose im Essen v.a. der Tiere, in deren Darm v.a. Clostridien und Salmonellen √ľberleben. Daher die seuchenartige Ausbreitung von Botulismus bei Tieren – beim Menschen wird diese Erkrankung vielleicht die H√§ufung der F√§lle von¬† „ALS“ (Amyotrophe Lateralsklerose) erkl√§ren.¬†

 

 

 

Also: bisher indentifizierten wir als Th17-Faktoren

  • Candida-Befall (Folge von Schwermetallbelastungen) und
  • Clostridien-√úberwucherung (Folge von Glyphosat-R√ľckst√§nden im Essen).

 

durch F√∂rderung „guter Darmbakterien“ konnte man in M√§usen Autoimmunerkrankungen zur Ausheilung bringen.¬†

Trans-Fette und Leaky Gut und Salz mit Dysbiose aktivieren Autoimmunerkrankungen.
Omega3 und gute Darmbakterien verbessern Homöostase

 

Lactobazillen

M√§usemodell der MS wird DRASTISCH durch ver√§nderung der Mikrobiologie im Darm (durch unterschiedliche Ern√§hrung) beeinflusst. Es gilt: je mehr Lactobazillen desto weniger Sch√ľbe und desto weniger Symptome (Studie 2017). Suchterm in der Pubmed

Dies kann auch durch therapeutische Gabe von Lactobazillen erreicht werden (Studie 2017, Studie 2017 √ľber Schreibabies, Studie 2017 mit Lupus-Modell)

 

Fettsäuren

kurzkettige ges√§ttigte Fetts√§uren sind f√∂rderlich in MS (Studie 2018) –> Bulletproof-Coffee ist also erlaubt und erw√ľnscht. Deutscher Kommentar¬†sowie eine Orginalstudie.

Frittierfette (Transfette) sind eine Katastrophe –> bekanntermassen. Dr. Coimbra empfiehlt seinen Patienten 4 Fisch√∂lkapseln pro Tag!

 

Salz fördert Autoimmunität

auf mehrere Wege – zB √ľber Modifikation der Darmbakterien (Studie 2017) – f√∂rdert eine Salzreiche Ern√§hrung Autoimmunerkrankungen, siehe auch Studie 2017

 

Zusammenfassung

die einf√ľhrend zitierte Studie zeigt uns einerseits die Kompliziertheit des TH17 Modells, gleichzeitig wieder einige Ans√§tze – abseits des Coimbra-Protokolls – um auf die dadurch ausgel√∂sten Autoimmunerkrankungen Einfluss nehmen zu k√∂nnen.

„reines sauberes Coimbra“

ich war von meinem Besuch in Sao Paulo so √ľberw√§ltigt, dass ich alle vorigen Erkenntnisse, Modelle und Behandlungs-Ans√§tze f√ľr Autoimmunerkrankungen zur Seite geschoben habe und f√ľr mindestens 2 Jahre reine, unverf√§lschte, 100% Coimbra-Protokoll-Therapie durchf√ľhren will.

Hier haben dann Ans√§tze wie „Schwermetall-Therapie“, „Darmbakterien“, „Salzrestriktion“, …. keine Bedeutung. Vielleicht erkl√§ren diese Kompontenten aber die „Anlauf-Schwierigkeiten“ mancher Coimbra-Patienten. Die Zukunft wird dies zeigen – wir bleiben am Ball!

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

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Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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