Knoblauch killt Malariaerreger
Schwefelhaltige Bestandteile greifen Abwehrsystem infizierter Zellen an

London (pte, 14. November 01/10:55) РDie Inhaltsstoffe des Knoblauch könnten zum Malariamittel der Zukunft werden. Das behaupten Forscher der University of Toronto http://www.utoronto.ca , die elf verschiedene synthetische Disulfidbestandteile des Liliengewächses bei malariainfizierten Zellen testeten. Waren zwar nicht alle Disulfide gegen den Malariaerreger plasmodium falciparum wirksam, töteten die wirksamen sogar Krebszellen ab, so ein Bericht der BBC http://news.bbc.co.uk . Durch die Ergebnisse erweitert sich da Anwendungsgebiet des Knoblauchs. Disulfide (schwefelhaltige Verbindungen) kommen auch in Zwiebeln und dem Mahagonibaum vor.

“ Wir untersuchten die aktiven Bestandteile, um zu sehen, was sie gemeinsam haben. Augenscheinlich hatten die mit dem Malariaparasiten infizierten Zellen und jene Krebszellen das selbe Profil“ , erkl√§rte Ian Crandell von der Uni Toronto. Der Forscher vermutet, dass Disulfide das so genannte Glutathion-System innerhalb der Zelle beeinflussen. Glutathion wirkt √§hnlich wie das Vitamin C als Antioxidanz gegen eine Zellsch√§digung. Die k√∂rpereigene Substanz neutralisiert sch√§dliche Sauerstoffmolek√ľle (freie Radikale) und st√§rkt das Immunsystem. Ohne Glutathion w√§re eine Zelle nicht √ľberlebensf√§hig.

Besonders wichtig ist Glutathion f√ľr sich schnell reproduzierende Zellen wie Krebs- oder Malaria infizierte Zellen. Die Substanz scheint durch Ajoen, ein Disulfid, wie es im Knoblauch vorkommt, blockiert zu werden. Durch die Wirkung von Ajoen wird Glutathion anf√§llig f√ľr eine Sch√§digung. Die Zelle stirbt ab. Crandell hofft, dass diese Inhaltsstoffe neben Malaria auch zur Behandlung zahlreicher Krebsarten eingesetzt werden k√∂nnen.

Forscher untersuchen bereits seit Jahren die Wirkung des Knoblauchs. Das Liliengew√§chs wird bereits bei Herzerkrankungen, Erk√§ltungen und zur Verbesserung des Wohlbefindens eingesetzt. Die Anwendung bei Malaria wird insofern begr√ľ√üt, da herk√∂mmliche Therapien teuer sind. Forschungen nach neuen Mitteln rentieren sich f√ľr Pharmafirmen nicht besonders, da sie von der armen Bev√∂lkerungsschicht, die am h√§ufigsten an Malaria erkrankt, nicht bezahlbar sind, erkl√§rte David Warhurst vom Public Health Laboratory Service http://www.phls.co.uk . Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der American Society of Tropical Medicine and Hygiene in Atlanta (11. bis 15. November) http://www.astmh.org/meetings/50th_call_for_papers.html pr√§sentiert.
(Ende)

 

Dr. Klinghardt verwendet Knoblauch-Allicin seit jahren erfolgreich gegen Borrelliose, Barbesien und andere "chronische" Infektionen. Weiters ist mir eine Studie erinnerlich in der längerdauernde Knoblauchgaben die Rate an Salmonellen-Ausscheidern (Dauer-Infektion der Gallenblase nach Salmonellen-Infektion oder Typhus) deutlich reduzierten konnte. Leider ist Allicin nicht patentierbar, daher werden wir es nie als Medikament bekommen! Dr. Retzek Sept 2010
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