Unser neuer Mitarbeiter: Xerox Phaser¬†8860. Farbdrucke in echter Brosch√ľren-Qualit√§t zum Preis von normalem Schwarz-weiss-Ausdruck.

 

meine Review habe ich auch in Amazon.de veröffentlicht 

Xerox Phaser 8860 + extra Multifunktionslade vor einigen Tagen bekommen (März 09)
Wir drucken ca. 4000 Seiten in Farbe pro Monat und die Druckkosten meines HP Officejets sind nicht unerheblich, auch hält der Drucker grad immer ca. 1 Jahr. Der Phaser 8860 mit seiner Wachs-Tinte hat druckkosten in Farbe die einem ganz normalen Schwarzweiss-Laserdrucker entsprechen (ich glaube ca. 3 cent/seite)

Zusammenbau: völlig unkompliziert, die extra Papierlade einfach unten dranstecken, aber Euro-Stecker-Stromkabel fehlte.

Warming-Up von ca 25min! W√§hrend dieser Zeit geht USB-Druckertreiber-Installation nicht, weil der Drucker nicht gefunden wurde im USB-Treiber-Installations-Men√ľ. Machte etwas Unsicherheit. Danach v√∂llig unproblematisch (unter Vista) eingebunden und im Netzwerk freigegeben. Auch der Druck von im Netz h√§ngenden XP-Computer aus prompt und problemlos.¬†
Zum USB-Anschluss unten mehr.

Nach dem Warm-up: Ausdruck von 11 Seiten „Status“ – in einer H√∂chstgeschwindigkeit – 1 Seite braucht ca 1 Sekunde. Unerh√∂rt, diese Geschwindigkeit ist atemberaubend. ¬†

Farbe: gl√§nzend, angenehm, voll deckend, auch grosse (dunkle oder farbige) Fl√§chen ohne irgendwelche Inhomogenit√§ten, in der Foto-Einstellung braucht der Ausdruck etwa 3-4 sek – ich sah ehrlichgesagt keinerlei Unterschied. Einstellung „Schnellfarben“ schnalzt das Papier nur so raus, hat aber weniger Farbdichte, f√ľr normale Brosch√ľren ausreichend, Fotos sind aber matt).
  

  
Software: „Service-Center“, alles √ľbersichtlich. In einer Oberfl√§che sowohl Manual als auch Treibercenter, Verbrauchsmaterial-Bestellung usw integriert. Mit sauber funktionierenden Links ins Internet, es werden automatisch die allerneuesten Treiber direkt aus dem Netz installiert, automatisch aus dem Netz die neuesten Manuals geholt. √úbersichtlich – funktionell, absolut professionell.

Duplex-Druck problemlos, allerdings ben√∂tigt er dann wegen dem Umdrehen der Seite pro „Doppelseite“ 10 Sekunden, ansonsten fetzt er ja die Seiten praktisch ohne jede Verz√∂gerungszeit im Sekundentakt raus (wird auch f√ľr bis zu 120.000 Seiten pro Monat empfohlen).

Der Upload einer 13MB Foto-Seite √ľber USB dauert gut 15 sekunden, sobald das Druckfile im Drucker ist kommt ohne jede Verz√∂gerung das fertige Foto raus.

Witzig, √ľber USB wird kein Druckerstatus r√ľckgemeldet, dies nur √ľber Ethernet. Auch wird beschrieben, dass er √ľbers Netzwerk viel schneller druckt (–> Upload).

Beim Ausdruck l√§ngerer PDFs unter USB erlebte ich Probleme: FOTO-lastige PDFs (13MB, 20 Seiten) kommen gar nicht zum Ausdruck, es wird nur ein Seite mit kryptischer Fehlermeldung (“ resource-error … / STACK …“) rausgeworfen, wohl ein Postskript-Error, den ebenfalls verf√ľgbaren PCL-Druckertreiber hab ich nicht ausprobiert.

Textlastige PDFs mit 25 Seiten f√ľhrt ebenfalls zur Fehlermeldung. Bis zu 10 Seiten werden problemlos ausgedruckt.
Nach der Fehlermeldung versuche ich im Vista-Drucker das Spoolfile zu stoppen, dann zu l√∂schen. Drucker meldet am Display „cancelling Printing-Job, please wait“.
Nach 3h Wartezeit suche ich einen Reset-Button. Will Drucker nicht abdrehen, denn ein „Kaltstart“ ben√∂tigt laut Internet-Recherche 1/3 Druckfarben-W√ľrfel. Manual unergiebig, Online Recherche detto. Anruf bei Hotline: ich ende im Call-Center in Bulgarien, der gut deutsch sprechende Mitarbeiter h√∂rt sich geduldig mein Problem an („wie kann ich Drucker resetten ohne abzustellen“) und l√§sst mich dann 10 min in einer Warteschleife h√§ngen bis das Telefonat unterbrochen wird.

Also – ich gehe und drehe den 1/0 Schalter ab – und ….. der Drucker wird dadurch NICHT abgestellt sondern eine Frage erscheint im Display „wollen sie Drucker nur kurz ausschalten um zu verschieben oder ganz ausschalten“. Kurz Abschalten f√ľhrt zu keinem Druckmittel verbrauchenden Cleaning-Vorgang und resettet den Drucker. Genial!

Neuer Versuch: Anschluss des Druckers √ľbers Netzwerk: Neu-Installation der Treiber notwendig (v√∂llig klaglos) –> dazu muss man aber am Drucker im „wake-up“ Men√ľ einen Punkt aktivieren, damit der Drucker im Netzwerk gefunden wird.¬†

Anschliessend: V√∂llig problemlos auch mit langen PDFs und viel schnellerer Download als via USB und witzigerweise auch jetzt sch√∂ne Statusmeldungen vom Drucker zum Computer m√∂glich! D.h. der Drucker hat USB-Probleme. Gut, damit kann ich leben, Anschluss als direkter Netzwerkdrucker ist perfekt, neu-Installation der Treiber auf anderen im Netzwerk befindlichen Computer muss jedoch √ľber die Xerox-Software erfordern, geht nicht ihn nur als Netzwerkdrucker per IP-Adresse zu deklariern.

Gibt man den Drucker an einem Computer im Netzwerk frei, l√§sst er sich √ľber diesen Computer als Netzwerkdrucker installieren und installiert dann auch korrekt den IP-Drucker-Treiber, funktioniert also auch ohne den „Besitzer-Computer“ eingeschaltet.

Interessant w√§re ja die Option den Drucker auch √ľbers Internet freizugeben, sollte prinzipiell gehen. Falls ich es schaffe werde ich es hier dokumentieren.

Als jemand, der nie Manuals liest, habe ich auch den im Manual sauber dokumentierten Fehler begangen: keine fixe IP-Adresse im Drucker eingestellt.

Folge: bei jedem Sleep-Modus (der leider trotzdem 50 Watt frisst) meldet sich der Drucker vom Netzwerk ab und bekommt dann vom DHCP-Server beim Hochfahren eine NEUE IP-Adresse zugewiesen. Die Druckertreiber finden den Drucker daraufhin nicht mehr, man muss deren IP-Adresse händisch nachkonfigurieren bzw. den Druckertreiber neu installieren. Fixes Vergeben einer freien IP-Adresse erledigt dieses Problem Рman muss es aber erstmal wissen!

Ich habe noch nie und noch nirgends einen derartig schnellen Drucker gesehen, noch nie eine derartig perfekte und umfangreiche Treiber-Konfiguration: 

zB die M√∂glichkeit aus einer extra MF-Lade „Zwischen- oder Trennbl√§tter“ einzulegen, Bundstegbreite, Falzbreite extra einzustellen, div. Extrafiles vor/nach einer Datei auszudrucken (nur mit optionaler Festplatte) usw – viele Funktionen die den Drucker als professionellen Grossb√ľro-Drucker f√ľr viele Arbeitspl√§tze deklarieren, die ich in meiner kleinen Arztpraxis nie brauche.

Automatische Adaption des Sleep-Modus, der Drucker lernt wann er nicht mehr gebraucht wird und schaltet sich dann in den Energie-Sparmodus. Wenn die IP-Adresse fix ist, erwacht er selbstständig wenn auf ihn gedruckt wird.

Seine ganze Software-Vielfalt zeigt der Drucker erst, wenn man im Browser seine IP-Adresse eintippt. Tolle, umfangreiche Website / Konfigurationsmöglichkeit!

Schönes kräftiges Druckbild. Glänzend, glatt, fettig-wachsartig zum angreifen.

Ausserdem ist er leiser als der eh schon leise Medion-Computer und – wie in irgendeinem Testbericht im Internet bem√§ngelt: meiner stinkt √ľberhaupt nicht nach Wachs o.√§.¬†

Nachteile:

1) Drucker darf nicht ausgeschalten werden, d.h. Strom fliesst immer (es gibt jedoch in einem weit im Drucker-Men√ľbaum versteckten Men√ľpunkt die Option ihn auf Stromspar-Ruhemodus – ca 50W umzustellen, ben√∂tigt etwa 10 Tastendrucke, so kommt man nicht aus der √úbung). Ruhemodus per Software hab ich nicht gefunden, jedoch lernt er sich selber auszuschalten.

2) Problematischer USB-Anschluss

3) komplexe, aber enorm umfangreiche Einstellm√∂glichkeiten, die sich erst √ľber das Web-Interface des Printers vollst√§ndig zeigen !!!

Also zusammenfassend: √ľberirdisch – unvergleichbar. Ein Mercedes unter Druckern, unerlebt bisher. Sicher nix f√ľr Anf√§nger. Absolut empfohlen! Ist mir allemal den Strom wert!

Nachtrag Mai 2009: haben jetzt den Drucker mehrere Monate: wie konnte ich so lange ohne den leben!

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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