Seit 2007 bieten wir Metabolic Balance an und haben nun (September 2010) √ľber 2000 Klienten gecoached. Nat√ľrlich erlebten wir hier auch eine Menge an Problemen. Um meinem Anspruch eines objektiven Berichtens gerecht zu werden, sammle ich hier auf dieser Seite √ľberblicksm√§ssig jene Probleme, die wir im speziellen oder auch typischerweise erleben mit unseren Metabolic Balance Klienten.

Probleme mit / unter Metabolic Balance

Bis dato sind mir folgende Probleme unter MB bekannt geworden (2000 Klienten, Stand September 2010)

  • eine Klientin hat 2j lang den Plan gegessen, aber nicht die Menge, sondern ca. doppelt so viel Fleisch / Fisch –> nach 2j Gichtanfall, Harns√§ure von urspr√ľnglich 5.5 auf 8.8 gestiegen.

 

  • Eine Klientin hatte 1 Woche nach Beginn von MB eine Entz√ľndung ihrer jahrelang bereits bestehenden Divertikeln und musste ins Spital (w√ľrde ich nicht urs√§chlich MB zuordnen)
  • 1 Klient mit schlechten Gallewerten und bekannten Steinen hatte unter MB die Gallekur gemacht und seither noch h√§ufiger Gallenkoliken wie vorher, wurde schliesslich Gallenstein-Operiert
  • 1 Klientin hat nach -37 kg jetzt pl√∂tzlich Gallensteine (die vorher nicht bekannt waren)
  • 1 Klient leidet unter „metabolischer Myopathie„: totale Muskelschw√§che bis Muskelabbau. Kam zu MB weil bereits krank im Vorfeld, jahrelang schwerste Neurodermitis st√§ndig durch Cortison unterdr√ľckt, Schlafst√∂rungen usw usf. KEINE Besserung durch MB, jedoch rascher Gewichtsverlust mit anhaltender Muskelschw√§che (schwere chron. KH die durch MB nicht verbessert worden ist).
  • 1 Klient hatte nach der ersten Woche einen Gicht-Anfall (er leidet Anabolika-Missbrauch in der Jugend seit Jahren an Gicht, Blutdruck, Leberentz√ľndung und Insulinpflichtigem Diabetes Typ II: mittlerweile: vollst√§ndig Medikamentenfrei und sch√∂ne Blutwerte)
  • 15 Klienten leiden unter Haarausfall
  • 1 Klientin hat geringe Verschlechterung ihres Cholesterins (99% aber tw. Verbesserungen bis zu -50% zum Ausgangswert!)
  • ca. 50 Klinten hatten Kreislauf-Schwierigkeiten, auch Schwindelbeschwerden – v.a. in der Anfangsphase der Kur, weil es ja den Blutdruck oft so rapid runterhaut, etwa 5 Klienten anhaltende Kreislauf-Schwierigkeiten.
  • 3 Klienten haben tats√§chlich nichts abgenommen – „Superverwerter“ – wir mussten die Nahrungsmittelmenge vermindern
  • einige Klienten, die MB wegen Haut oder Blutdruckbeschwerden – nicht wegen dem Gewicht durchgef√ľhrt haben – sahen ihre erhofften Verbesserungen nicht erf√ľllt.
  • mehrere Klienten, die MB zur Gewichst-Zunahme durchgef√ľhrt haben, haben tats√§chlich nicht zugenommen – hier m√ľssen wir das Programm jedenfalls modifizieren, MB zum direkten „Zunehmen“ funktioniert so nicht, sondern „reguliert“ St√∂rungen im Darm-Bereich, sodass anschliessend besser zugenommen werden kann.
  • etwa 20 Klienten hatten im Lauf der mehrmonatigen Di√§t „Infekte“, tw. konnte ich diese einer erh√∂hten Schwermetallbelastung zuschreiben und habe eine Schwermetallausleitung initiiert, bei allen ausser 1 Klientin kam es Normalisierung der Gesundheit, die letztere wird mich wohl noch l√§nger besch√§ftigen.
  • Mehrere Klienten hatten nach dem Auftreten einer Grippe oder einer sonstigen Erkrankung Abnehm-Stopp.

    Man darf nicht vergessen, man h√§lt sich oft viele Monate in der „strengen Phase“ auf, wir haben ja Klienten die √ľber 60kg abgenommen und MB √ľber 1 Jahr streng durchgef√ľhrt haben. Es ist hier durchaus normal, auch mal eine Verk√ľhlung, eine Grippe, einen Unfall, ein Widerauftreten einer chronischen alten immer wiederkehrenden Geschichte zu erleben.

    In diesem Zusammenhang darf ich mich bei vielen Kollegen in der Umgebung bedanken, die dann immer sofort korrekt diagnostizieren, dass „der Klient jetzt erkrankt ist, weil er Metabolic Balance macht, das ist ja so ungesund“ – ich nehme in der Seite „Kritik an Metabolic Balance“ ja weidlich dazu Stellung. Besonders respektvoll denke ich in diesem Zusammenhang an jene Kollegen, dann sofort ein „alternatives Di√§tkonzept“ anbieten, welches auf Shakes, Fertigprodukten, Schnitten, Riegel, Zusatzstoffe oder Medikamente beruht.

  • mehrere DEPRESSIVE PatientINNEN(4 bis jetzt) unter antidepressiver Medikation konnten schwer oder gar nicht abnehmen. Eine davon bekam ihr Antidepressivum erh√∂ht bzw. umgestellt und konnte anschliessend nicht mehr abnehmen, vorher ist es gegangen. Dieser Fall war f√ľr mich beweisend, dass das Medikament ganz zentral in die Stoffwechselregulation eingreift, obwohl uns √Ąrzten immer erkl√§rt wird, dass SSRI diesen Effekt nicht haben bzw. die SSRI sogar zum Abnehmen verschrieben werden.¬†

    Dies d√ľrfte kein generelles Problem bei Depressiven sein, wir hatten sicher mehr als 100 Patientinnen unter Antidepressiva, welche trotzdem gut abgenommen haben. Depressionen und ihr Zusammenhang mit Tryptophan/Kynurenin-Stoffwechsel sowie den Silent Inflammations, v.a. im Darmbereich werde ich an anderer Stelle beschreiben. Bei einigen dieser Patienten d√ľrfte eine Darmsanierung tats√§chlich urs√§chlich das Problem beheben, wir sind dankbar ein Nahrungserg√§nzungsmittel gefunden zu haben, welches die Depressions-assoziierten Heisshungerattacken abends eliminiert und auch die Depression verbessert.¬†

    Durch den R√ľckgang der Entz√ľndungen, v.a. durch das Aufl√∂sen der „viszeralen Fettdr√ľse“ (Bauchfett) und ihrer vielf√§ltigen hormonellen Beeinflussung des Stoffwechsels bekommen wir in der Regel eine deutliche Verbesserung der Stimmung, eine Aufhellung und Energetisierung. Auch dies ist kein „metabolisches Mysterium“ sondern ganz normale Biochemie. Wenn ich etwas mehr Zeit habe werde ich den Serotonin-Stoffwechsel beschreiben und hier verlinken, schauen Sie ev. in einigen Monaten wieder vorbei.

    Insgesamt darf ich aber gerne drauf hinweisen, dass dieses spezielle depressive Klientel uns allen in der Ordination durch besondere Anspruchshaltung,  Forderungen und auch t.w. besondere Undankbarkeit heraussticht.

Probleme mit der Methodik oder der Praxisorganisation

  • 2 Klienten (ein Mann aus Wien und ein P√§rchen aus Salzburg) hatten Probleme mit unserer Termin-Organisation („ich spreche nicht mit einem Anrufbeantworter“), brachen desswegen ab und beschwerten sich in Isen in der Zentrale (dort leider auch so frech, dass ihnen weiteres Anrufverbot erteilt wurde).
  • 1 Klient – „Body-Builder“ – hat „nur 2 kg abgenommen“ in 2 Wochen – war schon desswegen ver√§rgert. Er hatte zwar 6cm Bauchumfang aber – zu seinem √Ąrger – auch 2cm Oberschenkelumfang verloren („dort sind nur Muskeln, kein Fett“).
    Nun, nachdem wir ihm den „Umbau“ des K√∂rpers vom Fett weg mit dem Futrex beweisen wollten zeigte sich jedoch, dass er angeblich laut dem Ger√§t in dieser Woche -5kg Muskelmasse abgenommen h√§tte, schon rein gedanklich v√∂llig unm√∂glich, er war jedoch daraufhin keiner Diskussion/Argumentation mehr zug√§nglich und verliess die Praxis w√ľtend, denn „an 5kg Muskeln arbeitet er 1 Jahr“, er lies uns noch wissen, dass „er jetzt bei einem Sportmediziner ist“.¬†

    Unsere Recherchen bei Sportmedizinern (Uni Wien), Prof. Baum, Dr. Funfack, Stoffwechselexperten in diesem Zusammenhang ergaben, dass bei seinem Plan keinesfalls ein Muskelabbau in diesen Dimensionen m√∂glich ist. Die „hochgepumpten“ Muskeln haben vermutlich durch die Kalorien-Reduktion bei weiterem „Powertraining“ ihre „inneren Fett- und Glykogen-Reserven“ abgebaut (hochtrainierte Muskeln haben hohe Fettreserven in unmittelbarer N√§he der Muskelfaser-Mitochondrien), das Futrex zeigt die Reduktion des „intramuskul√§ren Fett/Glykogen“-Depots als Muskelabbau an, ein Ph√§nomen welches wir bei Normalsterblichen nicht kennen, denn die haben keine so ausgepr√§gten intramuskul√§ren Fettdepots wie die Athleten. Wir haben auch bei keinem anderen Futrex-gemessenen Klienten bisher jemals Muskelmassen-Reduktion gesehen, nur Fettabbau. Es muss sich um ein spezielles Ph√§nomen bei Bodybuilder handeln, wohl auch die Fixiertheit auf die Muskulatur.

  • ein massiv adip√∂ser 12 j√§hriger Bub aus einer massiv adip√∂sen Familienumgebung (so adip√∂s dass ihn das Jugendamt station√§r zwangseinweisen wollte) um den wir uns besonders intensiv angenommen hatten, konnte nicht und nicht abnehmen, obwohl er „den ganzen Tag nur sportelt und kein Gramm extra isst“. Nachdem mir seine Freunde immer wieder erz√§hlt hatten, dass er st√§ndig Pommes, Pizza und S√ľssgetr√§nke konsumiert, musste ich dem Jugendamt leider mitteilen, dass wir mit unserer ambulanten Unterst√ľtzung gescheitert sind.

Wenn Sie sich – werter Leser – jetzt hier nicht zitiert finden, obwohl sie Beschwerden unter MB bzw. „durch“ MB bekommen haben, bitte ich um eine email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots gesch√ľtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. – mir liegt an faktisch richtiger und sachlich kompetenter Aufkl√§rung.

Ein bekannter Fach-Vortragender im Kurs „Ern√§hrungscoach“ schimpfte Oktober 2009 √ľber MB: „er alleine hat 50 Klienten in seiner Praxis, die er nach MB wegen Verschlechterungen nachbetreuen musste“ – merkw√ľrdig dass wir in unserer doch objektiven Praxis keine ad√§quaten F√§lle sehen, wo die Patienten dies doch schon bezahlt haben und wir uns tats√§chlich bem√ľhen, Probleme zu l√∂sen.

 

 

Dagegen stehen:

  • Hunderte Patienten, die >> 30 Kilo abgenommen und ein guter Teil davon, die es auch gehalten haben,
  • hunderte, deren Blutwerte sich sehr gut gebessert haben
  • hunderte, die Anrufen und sich dankbar √ľber die gewonnene Energie und Lebensfreude √§ussern
  • hunderte, die so begeistert sind, dass sie Verwandte und Freunde schicken.

 

Ja, stimmt – klingt nach „Werbung“. Ist es auch – weil wir nach 3 Jahren Metabolic Balance Coaching vom Gesamt-Ergebnis so beeindruckt sind!

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

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Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

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