Die Syphilinie

 

Peter Gienow in Kassel, 1.-3. März 2002

 

Mitschrift von Kirsten HILL, Chefredakteurin der Homöopathie Konkret

Homöopathie Konkret

info@homoeopathie-konkret.de

 

 

von Peter Gienow genehmigt

Homöopathische Miasmen: Die Psora
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 01.07.2005 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sonntag (Herausgeber)
Homöopathische Miasmen: Die Sykose: Ein Lern- und Praxisbuch
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 284 Seiten - 19.10.2005 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sonntag, J (Herausgeber)
Die miasmatische Behandlung der Syphilinie
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 260 Seiten - 27.09.2012 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Mediengruppe Oberfranken (Herausgeber)

 

 

DIE SYPHILINIE   

ZUSAMMENFASSUNG PSORA-SEMINAR   

MODELL DER MIASMATISCHEN √úBERG√ĄNGE¬† ¬†

ZUSAMMENFASSUNG SYKOSE-SEMINAR:

SYPHILINIE   

Charakteristika der Syphilis 

PRIM√ĄRPHASE¬† ¬†

  1. Stadium  

MERCURIALSYPHILIS 

Akutsymptomatik 

Chronisch 

WIE ERKENNT MAN DIE SYPHILIS EINES KINDES? 

Lymphknoten 

Sinusitis 

MATERIA MEDICA   

Hauptmittel zur Behandlung der primären Syphilis 

Mittel bei Syphilis 

  1. Phase (syk. Heilreaktion)
  2. Mittel: Cinnabaris
  3. Wenn Cinnb. nicht funktioniert

ECHTE SYPHILIS 

HYPOTH. FALL / GESPR√ĄCH ZWISCHEN KOLLEGEN¬† ¬†

SYPHILINIE KANN SICH √ĄUSSERN ALS

DIE KOMPLIZIERTE SYPHILIS 

 

 

 

Homöopathische Miasmen: Die Psora
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 01.07.2005 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sonntag (Herausgeber)
Homöopathische Miasmen: Die Sykose: Ein Lern- und Praxisbuch
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 284 Seiten - 19.10.2005 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sonntag, J (Herausgeber)
Die miasmatische Behandlung der Syphilinie
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 260 Seiten - 27.09.2012 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Mediengruppe Oberfranken (Herausgeber)

 

Zusammenfassung Psora-Seminar

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Lepra: man findet alle 4 miasmatischen Zust√§nde hier
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Tuberkuline Form hat eine Zwitternatur. Deshalb hat Allen sie Pseudopsora genannt, sie nicht als eigenst√§ndiges Miasma gesehen
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Miasmatische Regeln: Ausheilung der Syphilinie durch sykotische Sy. etc. sollte zu Hering‚Äôscher Regel hinzugesellt werden, damit wir F√§lle beurteilen k√∂nnen.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Spiegelmiasma: ‚ÄěKurzschlussreaktion‚Äú des Organismus (= Tuberkulinie < -> Syphinilie, ohne sykotische Sy.)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Fall Burnett: Ca. durch Verletzung der Mamma:

 

 

 

 

 

Syphilinie kann sich scheinbar auch √ľber Parasitose ausheilen, die wiederum √ľber die Psora (Go.-Patienten bekommen oft Candida-Mykosen)

 

 

 

Modell der Miasmatischen Übergänge

 

 

 

 

 

 

 

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Fall letztes Seminar: MS mit astmat. Sy.: Wenn syphilitisches Mittel, wurden die tuberkulinen Sy. < und umgekehrt = Spiegelmiasma!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Wenn man syphilinisierende Arzneien einnimmt (Corison!), bringt man den Organismus in k√ľnstliche Syphilinie. Diese Arneikrankheiten sind anders zu bewerten, als wenn der Organismus selbst eine Syphilinie entwickelt. Auch mit OPs verursachen wir syph. Aktivierung. Vorallem, wenn eine latente Syphilinie vorhanden war. Doch nach OPs gibt es meist eine syk. Heilungsreaktion.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Es ist auf der syph. Ebene sehr gef√§hrlich, Gleiches mit Gleichem zu behandeln (z.B.Cortison-Nosode).
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Patientin rief vor 6 T. an: gr√ľne Absonderungen, Husten, Schw√§che √† Stann.¬† √†¬† gut. 3 T. sp√§ter tel.: gelbe Absonderg. Bedeutet: es war ein sykotischer Prozess, der sich √ľber die Tuberkulinie hat ausheilen wollen, h√§tte deshalb ein sykotisches Mittel gebraucht…
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěWenn jemand immer wieder tub. Sy. produziert, denken Sie daran, dass die Syphilinie dahinterstecken kann!‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Wurmerkrankung nach syph. Mittel: ‚ÄěGute Reaktion. Lassen Sie sie. Gehen Sie damit angeln oder sonstwas, aber lassen Sie sie.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěDenken Sie zuerst immer an die 3 Basismiasmen, die Sie zuerst behandeln sollten (Psora, Sykose, Syphilinie). Dann k√∂nnen die benachbarten vom Organismus evtl. ohne Hilfe beseitigt werden. Erst, wenn das nicht funktioniert, an die direkte Behandlung der anderen Miasmen denken.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Fall von Grimmer:Pneumonie √†¬† syk. Mittel und Sulf. bald danach, dann starb er. √†¬† Es ging von Tuberkulinie zur Syphilinie, da Sulf. die Heilungsreaktion blockiert hat (Spiegelmiasma)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Bry. ist syk. Mittel, weil gute Mittel bei Rheuma, Ergussbildung, Ablagerung in Gelenken etc. (alles syk. Mittel) (Aber: bei Abdur Rehman: Pso, Sy, TUB)

 

 

Zusammenfassung Sykose-Seminar:

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Spaltung (Adam + Eva)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Tabus (versteckt sich)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† √úberschussreaktion
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Kommunikation, Verbindung zwischen Sexualit√§t und Geist
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Das Miasma der Inkarnation ‚ÄěDoppelwesenheit‚Äú Gef√ľhl, Seele und K√∂rper ist getrennt (Med.: WI jemand sei hinter ihm)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Sykotische Verklebungen (z.B. Ovarien bei EZ, Hoden…) interchromosomelle Verklebung = Trisomie! Spina bifida = syk. Prozess √† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Reifungsschwierigkeit, kein destruktiver Prozess ¬† ¬† ¬† √†¬† Sykose = Nichtvollendung der Inkarnation ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† √†¬† Komazust√§nde (XXXs Opium-Koma-Fall) ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† √†¬† Suchterkrankungen
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěDie Sykose ist das hartn√§ckigste Miasma, mit dem Sie zu tun haben. Dar√ľber hinaus kann sie sich so gut tarnen.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěHat man tub. und syph. Rekationsmuster, kann es sein, dass die Sykose im Hintergrund arbeitet.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Hypoth, Fall: Astma √†¬† man gibt Tub., Phos., diese wirken aber nur sehr kurz, dann haben Sie es meist mit Sykose zu tun. Heutzutage oft Impfsykose!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Vakzinose: Erkrankungen, die einen an Pocken erinnern! (√† Thuj.!)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Hat man syk. Situation, aber tub. und syph. Anteile und gibt Thuja, dann werden syph. Anteile √Ę, syk. √°, die Sykose zeigt sich. Dann auch tub. Sy. √°.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Allen sagte, die Sykose sei die hartn√§ckigste Krankheit. Man kann sie kaum nur mit Thuja ausheilen. Meist braucht man viele syk. Mittel
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Da Ca.s viele syk. Sy. haben, kann man nie sicher sein, ein Ca. geheilt zu haben.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Cann-s = stark gonorrhoisches Mittel
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Wenn Sykose die typische Klebrigkeit besiegt hat, kommen oft Steinleiden (terti√§re Sykose) √†¬† kann durch Entz√ľndung syph. Sy. machen
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Terti√§re Sykose heilt sich √ľber die sekund√§re Syk. aus, die problematisch ist, da Entz√ľndung, Verklebung etc.√† ¬† ¬† Gut gearbeitet, aber schwierige Phase (f√ľr Patient). Erst, wenn man den prim√§ren ¬† Ausfluss der Sykose wieder hat, wird man sie los.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Warzen oft tert. Syk. Deshalb CAVE, wenn jemand nur wegen Warzen kommt, kann in die sekund√§re Sykose kommen (und dort wesentlich schlimmere Sy. produzieren!)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Meine Frage: Oft recht gesunde Kinder in der Praxis wegen Warzen √†¬† Caust.¬† √†¬† gesund…? Antwort: Psor. Zustand! Kleiner Ansto√ü gen√ľgt… Caust. ist auch ein psor. Mittel!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Burnett: Alles, was eine √Ątiologie hat, ist psorisch (Causa: Kummer, Verletzung…). Sykose ist unabh√§ngig: ‚ÄěAutonomes Adenom‚Äú = typisch syk. Prozess. Das Abwehrsystem hat keinen Einfluss mehr. Es wird autonom. ‚ÄěDeshalb sind autonome Adenome, Schilddr√ľsen-Autonomien, Rheuma etc. so schwer zu behandeln und schulmedizinisch muss immer Cortison gegeben werden, um das Immunsystem zu unterdr√ľcken. Deshalb hat Burnett phytotherapeutische Potenzen gegeben, weil er wusste, dass die Lebenskraft hier nichts mehr tun kann. Will man miasmatisch arbeiten, muss man √ľber die Grenzen der bekannten Hom√∂opathie hinaus. Aber: man lernt, √ľber die gesamte Klaviatur zu spielen.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Essentielle Hypertonie = Sykotisch Hypertonie beginnt psorisch (weil vielleicht zuviel Stress etc.)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěNeurotische Depression = psorisch, verselbstst√§ndigt sie sich, ist sie sykotisch, bringt man sich um, ist sie syphilitisch.“

 

 

Syphilinie

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† 1492 tauchte Syphilis erstmals in Europa auf (knapp vor Kolumbus‚Äė R√ľckkehr aus USA 1494!)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Nachdem die Syphilis ausbrach, ging Lepra rapide zur√ľck
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† (‚ÄěMich hat mal jemand gefragt, wie ich zu meinem Modell gekommen bin. Ich hab gesagt, es ist nur eine Vision. Und mit Visionen sollten Sie sehr vorsichtig umgehen.‚Äú)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Buch: ‚ÄěLehrgleichnis √ľber die Syphilis‚Äú von ca. 1555, Autor: Fracastoro
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěEitelkeit, Hochmut und Stolz findet man in der Syphilinie. Der Mensch, der sich anma√üt, gr√∂√üer als Gott zu sein. Das Ego. Menschen, die aus religi√∂sen √úberzeugungen t√∂ten oder sterben. Menschen, die in ihre Flugzeuge steigen und sich anma√üen, die Sykose der westlichen Welt zu zerballern.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěNichts Wirkliches kann zerst√∂rt werden. Und nichts Unwirkliches existiert‚Äú, ‚Äěso ein einfacher Satz, den ich mir aber nie merken konnte.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Die Syphilis hat eine sehr lange Latenzzeit
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† 1860 gab es nochmal eine heftige Durchseuchung, die Krankheit hatte sich aber im Laufe der Jahre ge√§ndert (Jahr beschreibt sie ganz anders als Fracastoro)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Hahnemann: Merc. funktioniert vorallem bei syph. Zust√§nden mit trockenen Schleimh√§uten
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Feuchte Form ¬† ¬† =¬† Sykose Trockene Form¬† =¬† Syphilinie
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Erste Symptome der Syphilis: Geistige Abstumpfung, M√ľdigkeit, Schlappheit (= Ersch√∂pfungsseite)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Phaged√§nischer (um sich fressender) Prozess. Destruktiv.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěDer gro√üe Affe‚Äú ‚Äď kann alle anderen Miasmen imitieren, weil sie sich √ľber fast alle Miasmen ausheilen kann.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Bei Syphilis maligna wird h√§ufig kein Erreger gefunden
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† < nachts
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Organismus wird kalt, die W√§rme flieht ihn(auf Modell: rechte H√§lfte kalt, link warm = Aktivierung)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syphilis hat sehr stark syk. Symptome, als Ausheilungsreaktion(Psor. ist ein wichtiges Mittel f√ľr Parasitose!)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syphilinie: vorsichtig therapieren und gut schauen, was passiert!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Sobald es syph. Menschen mal gut geht, werden sie irgendwas suchen, um sich zu zerst√∂ren
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syph. Menschen werden unglaublich schnell alt (greisenhafte Babys, Progerie)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Merkur in der fl√ľssigen Form ist ungef√§hrlich, nur in D√§mpfen lebensgef√§hrlich(TN erz√§hlt Geschichte von Krankenschwester, die sich umbringen wollte und Fieberthermometer zerbrach, um sich das Quecksilber zu injizieren. Nichts passierte, man konnte nur r√∂. sehen, das gesamt Quecksilber sammelt sich im Ventrikel)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Jahrs Beschreibung des Schankers war teilweise Beschreibung der Go. War damals DD noch nicht gut erfasst.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Schanker: 6-7 Tage nach Ansteckung
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Prim√§raffekt beginnt mit schmerzlosem, kleinen, entz√ľndlichen, nicht juckenden Fleck (syph. Erscheinungen jucken nie!)√† Bl√§schen¬† √†¬† platzt¬† √†¬† trichterartiges Geschw√ľr, das sich weiter fortfrisst
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syph. neigt zu Verh√§rtungen√† trichterartige Einsenkung mit erhabenen Rand, weil verh√§rtet
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† √† Zentrum: graues Geschw√ľr, speckig √†¬† Lkni √§ (Bubonen) im Umfeld des Geschw√ľrs (= syk. Heilversuch)
    √†¬† bei Syph. maligna nie! Dort schneller Tod √†¬† syk. Heilreaktion: wenn Geschw√ľr selbst anschwillt
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syph. Erkrankung
    KUPFERROTE
    Hauterscheinungen
    KREISF√ĖRMIGE Erscheinungen (Kali-bi!) ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†
    √†¬† aber auch: wenn z.B. an einem Arm/Bein ¬Ĺ Kreis, parallel an gegen√ľberliegend auch ¬Ĺ Kreis (SYMETRISCHE AFFEKTIONEN)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Ringelflechte √† syph. Bezug √† Parasitose (Treponema pall. = Gewebeparasit)

 

 

Charakteristika der Syphilis

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Runde Form
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Kupferr√∂te
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† aufgeworfene, harte R√§nder
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† speckiger Grund
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† tiefes Geschw√ľr

 

 

Hier auch bei Psoriasis, Neurodermitis dran denken!

 

 

 

Primärphase

 

2. Stadium

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Durchzogen mit Wucherungen (syk. Heilreaktion)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Papel-, Pocken-, Feigwarzenbildung
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěFeuchte Tuberkel‚Äú (Jahr)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† √úberschussreaktion jeglicher Art= Heilprozess im Gange, f√ľhrt aber nicht zur Heilung= keine reine Syphilis mehr, Merc. wirkt deshalb nicht mehr(Merc. nur im 1. Stadium, D2 oder C1, in geringen Dosen. C30 hilft oft nicht. Wenn zuviel Merc. √† kann Mercurialsyphilis ausl√∂sen!)√† ¬† ¬† ¬† Hier: Nit-ac oder Thuj.! (Deshalb tauchen diese Mittel bei Syphilinie in der¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†Literatur auf)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Bei Patienten, die in einer Besserungsphase immer eine < bekommen, an Syph. denken!

 

 

 

Mercurialsyphilis

 

Sulf. ist eines der wesentlichsten Mittel zur Behandlung der Mercurialsyphilis (= Intoxikation)!

 

Durch die damals angewendeten vielen Merc.-Arzneien hat sich die Syphilis als solche geändert

 

Heute sieht man sehr viel Mercurialsyphilis in der Syphilinie

 

Akutsymptomatik

 

  • ¬† ¬† Zahneindr√ľcke, Speichelfluss (= keine Syphilis! Die produziert das nicht!)
  • ¬† ¬† Mercurialfieber beginnt mit heftigstem KS
  • ¬† ¬† es zeigt sich Fr√∂steln mit Hitze untermischt
  • ¬† ¬† gro√ües Mundtrockenheit mit Durst
  • ¬† ¬† h√∂chste Niedergeschlagenheit
  • ¬† ¬† Zahn-, Ohren-, Gliederrei√üen
  • ¬† ¬† Roter Urin
  • ¬† ¬† Fieber: 25-30 Tage
  • ¬† ¬† erdfahle Gesichtsfarbe, blaue Augenringe
  • ¬† ¬† wildes Auffahren aus dem Bett
  • ¬† ¬† Speichelfluss !!!
  • ¬† ¬† Mundgeschw√ľre, nekrot. zerst√∂rte Z√§hne, Zahnfleisch skorbutisch
  • ¬† ¬† wei√ül.-z√§he St√ľhle, teilweise gr√ľnlich, oft am Tag
  • ¬† ¬† dumpfer Brennschmerz in Gegend des Pankreas
  • ¬† ¬† Mercuriales Ekzem: Bl√§schen, die sich kleieartig abschilfern und z√§he Fl√ľssigkeit hinterlassen
  • ¬† ¬† Marcurialfriesel, die zuerst auf der Brust kommen. Wei√ü und dicht nebeneinander(beide Exantheme f√ľhren sehr schnell zum Tod)

 

 

Chronisch

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Schwellungen Leistenbeugen, Achsel, Ohr
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Feigwarzen
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† √úberbeine
  • ¬† ¬†
            HA: Jucken (bei syph. Ausschlägen nicht!) < nachts, kann nicht aufhören zu kratzen, bis es blutet
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Nachtschwei√ü, der nicht erleichtert
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Fressende Geschw√ľre, schmerzhaft (im Gegensatz zu syph. Geschw√ľren)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Zahneindr√ľcke
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Geschw√ľre Zungenr√§nder, alles, was sich an Zungenr√§ndern festsetzt!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Knochenfra√ü der Kiefer- und Gaumenknochen
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Schmerz Sch√§delknochen Hinterkopf (= bevorzugter Ort der Merkurialsyph.! Kopfschmerz!)

 

                  =  viel syk. Heilreaktion!

 

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěWenn ich die syph. Seite zu behandeln habe, gebe ich immer viel niedrigere Potenzen als bei der sykotischen. C30 ist da schon das √§u√üerste.‚Äú
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syphilis verst√§rkt sich in Hitze (3)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Wenn w√§hrend der Geburt Ansteckung erfolgt, sterben die Kinder sehr schnell. Bei ererbter Syph. dauern die Zeichen zur Entwicklung oft Jahre, manchmal erst mit bleibenden Z√§hnen (Hutchinson/Tonnenz√§hne)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syph.-Erreger ist 1905 gefunden worden
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Es gab Ammen, gesund, die ganze D√∂rfer (deren Kinder) ausrotteten, weil sie ein syph. Kind gestillt hatten.

 

 

 

Wie erkennt man die Syphilis eines Kindes?

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syphilis pemphigus (plantar, palmar. Syph. Affektionen finden sich oft isoliert (!) an diesen Stellen (Psoriasis!), umgeben von violett-rotem Hof)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Schankerartige Geschw√ľre: Kinn, Hodensack, After, zw. Oberschenkeln, Zungenbett, Gaumensegel, Rachen, Mundwinkel, Mitte der Lippe √†¬† Riss- und Schrundenbildung mit fressender Tendenz
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Runzlig werden der Haut (Sars. = auch wichtiges Mittel f√ľr syph. Zust√§nde)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syph. Schnupfen = wie Stockschnupfen (Syk.), bald kommt Blut und wenn er lange besteht √†¬† ‚ÄěKnochenst√ľckchen schneuzen‚Äú. Aber: immer schmerzlos!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Abs. aus Nase sehr wundmachend (Syk.: bland, nur wenn sie in Syph. √ľbergeht wundmachend)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Beeintr√§chtigung des Kehlkopfs, Stimme wird tonlos
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† N√§chtl. Knochenschmerzen (auch Wachstumsschmerzen k√∂nnen auf syph. Terrain sein. Checken, ob weitere syph. Sy.)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Kachexie, Haarausfall

 

Lymphknoten

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Lkni √§ Achselh√∂hle:¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† tuberkulinisch (+ Halsbereich)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Lkni √§ Leiste:¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† eher sykotisch
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Lkni √§ Ellenbeuge:¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† syphilitisch (‚ÄěSchwiegervatergriff‚Äú: wenn fr√ľher M√§dels von Jungs zum ersten Mal abgeholt wurden, ‚Äěumarmte‚Äú der Vater den Verehrer auf diese Weise, um zu checken, ob er Syph. hatte!)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Paronychie hat oft mit Syph. zu tun
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Starke Lokalisation Bartbereich = Syk.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ‚ÄěVenushalsband‚Äú (der Prostituierten, die zum Verstecken immer ein Halsband trugen): syph. HA um den Hals herum
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Stirn-KS: wenn ‚Äěnerval‚Äú bedingt, oft syk.Wenn Stirnh√∂hlen: syk. od. syph.

 

Sinusitis

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Trocken =¬† psorisch
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Wird Schleim produziert, gelb =¬† sykotisch
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Alles verh√§rtet sich, kommt nichts mehr raus =¬† syphilitisch
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Begleiterscheinungen (morgens, mittags, abends < ) beachten!!

 

 

 

 

Materia Medica

 

 

Hauptmittel zur Behandlung der primären Syphilis

 

Mittel bei Syphilis

 

  1.                           MERC. (Mercurius solubilis aut vivus)
  2.                           MERC-C (Mercurius corrosivus)
  3.                           MERC-PR-R. (Mercurius praecipitatus ruber)

 

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syph. Prim√§raffekt: nie NIT-AC oder THUJ.!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Thuj., wenn syk. Zeichen sehr stark sind und MERC. nicht >
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† MERC-C bei sehr starkem Prim√§raffekt, fressender Art und bei starker Schmerzempfindlichkeit. Keine blanden Merkmale, sondern sehr, sehr aggressiv
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† MERC-D (DULCIS) bei sehr blanden Geschichten, Kindern√† Verbindung Quecksilber + Chlor (√§hnlich MERC-C)√†¬† das sanfteste Merc.!
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Sehr streng einseitige Sy.:√† MERC-I-F¬† ¬† oder¬† ¬† MERC-I-R√†¬† (‚ÄěDas k√∂nnen Sie sich ganz einfach merken: r wie rechts ist falsch.‚Äú)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† MERC-CY (Blaus√§ure) hat viel mit Zyanose, Atmungsproblemen zu tun

 

 

 

2. Phase (syk. Heilreaktion)

 

 

1. Mittel: Cinnabaris

Sehr ausgeglichenes Verhältnis von syph. und syk. Reaktionen. Deshalb NIT-AC vorzuziehen. Vorallem bei starker NNH-Belastung.

Bei ‚Äěvernachl√§ssigten Syphilis-Sy.‚Äú. Wenn man syph. Affekt verkompliziert hat, mit vielen syk. Begleitsy.

Kann helfen, das Bild zu klären, ähnlich der klärenden Fähigkeit von Sulf.

CINNB = rotes Quecksilbersulfid

 

 

2. Wenn Cinnb. nicht funktioniert

 

À      NIT-AC

À      THUJ.

 

 

Merc. ist das Mittel der akuten Syphilis.

 

Hilft deshalb bei Anginen akut, aber nicht konstitutionell! Das konstitutionelle Mittel ist wahrscheinlich in Syk.-Bereich

 

Häufig muss man nach MERC.  NIT-AC   und danach  THUJ.  geben.

 

 

Echte Syphilis

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† AUR. (v.a. wenn n√§chtl. Knochenschmerz)(Exkurs: ‚ÄěDie Maske des Zorro‚Äú = Merc. = Freiheitsk√§mpfer, syph. Feuer, Spanier, Goldsucher…)Lange Quecksilberintox.: ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†Aur.Akute:¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Hep.-s
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† CARBO-AN: Lkni √§, aufbrechend, chron. eiternd (eines der wichtigsten Ca.-Mittel!)(Krebs: bei Metastasierung = Ausheilversuch! Als gutes Zeichen zu werten, wenn Metastasen nicht b√∂sartig sind!)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Bei kn√∂chernen Ver√§nderungen, Exostosen: CALC-FL, SIL., HECLA LAVA
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† LYC. ist lt. Jahr eines der wichtigsten Mittel der sekund√§ren Syph. (da viel syk. Aktivit√§t)√† vorallem, wenn flechtenartige Halszeichen auftauchen (Hahnemann z√§hlte Lyc. zu psor. Mitteln. Lyc. hat einen starken psor. Anteil)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† PHOS-AC. Ist f√ľr Jahr (wie NIT-AC) sehr wichtiges Mittel der sek. Mercurialsyphilis (Geschw√ľrigkeit Lippen, Zahnfleisch, starker Bezug zu Knochen, Wachstumsschmerzen (GUAJ.),Ersch√∂pfung, Knochenauftreibung, Geschw√ľre Haut und Penis…) (PG selbst hat
    es miasmatisch nicht benutzt bisher)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† STAPH.:√† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Unterdr√ľckungstendenz¬† √†¬† Carcinogenie√† wenn Mercurialsyph. + echte Syphilis verbunden sind (‚ÄěOhne Staph. k√∂nnen Sie das ¬† nicht trennen.‚Äú)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† SULF.: wesentliches Mittel f√ľr Mercurialsyph., leistet aber NIE etwas gegen die reine Syphilis
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† GUAJ.: eines der wichtigsten Mittel der Mercurialsyph. (rheum. Beschwerden + Knochenleiden, Wachtstumsschmerzen, Knochenschmerz mit Schwellung, Sch√§del-/Nasenknochen)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† HEP-S√† ¬† n√§chtl. SZ√†¬† ¬† ¬† Schmerz Nase beim darauf dr√ľcken√†¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Eiter, Abszess, Lkni √§
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† LACH.: Nur bei Mercurialsyph. (es gibt jedoch auch Fallbeschreibungen bei echter Syph.)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† MEZ.: Mercurialsyph. Unterdr√ľckte Go., kann Schanker oder Absonderung wieder erzeugen
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† SIL.: S√§mtliche Bewegungen s√§mtlicher Miasmen. Auch Tsora-at (wei√üe Flecken…)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† SABIN.: wenn die syk. Anteile stark sind (THUJ.)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† SYPHILINUM: bei erblicher syph. Belastung
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† MALANDRINUM: Impffolgen
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† PHOS. kann angezeigt sein bei Syph., wenn die Psoriasis plantar/palmar ist (+ Knochenschmerz)
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† SARS.: Aus PGs eigener Erfahrung eines der wichtigsten Mittel einer syph. Psoriasis. Gichtische SZ, Feigwarzen, die ‚Äě√ľbrig geblieben‚Äú sind. Kann viel Aufr√§umarbeit leisten und kann √ľber parasit√§ren Weg ausleiten.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† KALI-I: vernachl√§ssigte Syphilinie. Der Rettungsanker bei der Behandlung der Syphilinie. Jod verh√§rtet die Dinge unglaublich.√† ¬† ¬† immer eine Verh√§rtungstendenz da
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Weiter Mittel mit Syph.-Wirksamkeit: COR-R, BAD., SPONG.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ARG-NIT: wenn man an Nit-ac denkt, aber das √Ątzende vermisst
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† KALI-N: sehr wichtig! Chron. Entz√ľndungsprozesse machen das Leben schwer. Wenn ich eigentlich NIT-AC geben will, aber den S√§ureanteil nicht finde.
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† NAT-N: wenn Nit-ac irgendwie nicht passt, bei anderen Nitratverbindungen schauen (Nitratsalze werden zum P√∂keln benutzt. Syph. kondensiert, konstruiert, bewahrt)

 

 

Hypoth. Fall / Gespräch zwischen Kollegen

 

Junge mit rez. Bronchitiden.

 

‚ÄěEin typischer TUB.-Fall.‚Äú

‚ÄěWarum wirkt dann TUB. nicht?‚Äú

‚ÄěKeine Ahnung.‚Äú

‚ÄěDann gib doch mal THUJ.!‚Äú

‚ÄěAber er hat doch √ľberhaupt keine THUJ.-Symptome!‚Äú

 

 

‚ÄěDENKEN SIE NICHT SO IN BILDERN!!!

Sie w√ľrden auch nicht Ihrem Kind Schmerzmittel in den Rachen werfen, solange es auf `nem Kaktus sitzt!‚Äú

 

 

Tollwut ist ein Ausdruck der Syphilinie (starke Aggression und Unf√§higkeit, mit Wasser umzugehen. Die Wasserproblematik zeigt sich auch im Syph.-Erreger. Solange er im Blut, in Fl√ľssigkeit ist, ist er wie gel√§hmt).

 

 

Syphilinie kann sich äußern als:

 

  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Syphilis
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Mercurialsyphilis
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Tollwut
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Aggressives Verhalten
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Borreliose
  • ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ….

 

 

‚Äě…Wenn Sie die Heilungsreaktion als die Erkrankung selbst sehen, sind Sie am Arsch…‚Äú

 

 

MS: weniger syphilitisch, mehr sykotisch (Sklerosierung = syk.)

 

Nux-v ist fast nur psorisch, kann aber bei medikamentenindizierten Krankheiten sehr viel mehr tun.

 

 

Die komplizierte Syphilis

 

‚ÄěWenn bei einer Syph. akute Erkrankungen kommen, darf man die akuten Sy. behandeln, danach die chronischen.

 

Wenn man Syph. behandelt und es kommt eine andere chronische Krankheit, dann behandeln Sie die Syph. zu Ende.“

 

Homöopathische Miasmen: Die Psora
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 01.07.2005 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sonntag (Herausgeber)
Homöopathische Miasmen: Die Sykose: Ein Lern- und Praxisbuch
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 284 Seiten - 19.10.2005 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sonntag, J (Herausgeber)
Die miasmatische Behandlung der Syphilinie
  • Gienow, Peter (Autor)
  • 260 Seiten - 27.09.2012 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Mediengruppe Oberfranken (Herausgeber)

 

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