Dr. Johanna Budwig ist eine der grossen Gestalten der Medizin, deren Name f√ľr ewig bestehen bleiben wird. Sie war die Erstbeschreibende des Fett-Stoffwechsel-Syndroms und hat viele der aktuell wissenschaftlich klar abgekl√§rten Tatsachen zum Fettsyndrom als erste beschrieben.

√Ėl-Eiwei√ü-Kost - Das wissenschaftlich fundierte Kochbuch der weltbekannten Krebsforscherin
  • Budwig, Johanna (Autor)
  • 180 Seiten - 22.07.2010 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sensei (Herausgeber)

Ihre Entdeckungen gehen aber dar√ľber hinaus, erst heute wissen wir wie sehr sie intuitiv eine richtige und wirkungsm√§chtige Therapie sowohl f√ľr Herzkreislauf- als auch Krebs entwickelt hat .

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse best√§tigen nicht nur Budwigs Erfahrung vollst√§ndig, sondern erm√∂glichen uns dar√ľber hinaus noch gezielt und optimiert damit umzugehen.

Dieser Artikel will eine Zusammenfassung von Budwigs Erfahrungen sowie die aktuelle wissenschaftliche Literatur präsentieren.

Dr. Johanna Budwig

ihre B√ľcher hab ich in den 90er jahren gelesen und hatte damals eine Zusammenfassung f√ľr meine Krebspatienten erstellt. F√ľr diesen Artikel hier bin ich die B√ľcher nicht nochmal durchgegangen sondern konzentriere mich auf die modernste Wissenschafts-Literatur.

Fr. Dr. Budwig hat als Chemikerin und Wissenschaftlerin an der Universität wissenschaftlich gearbeitet und publiziert, daher sind ihre Aussagen fundiert und sicher. Fr. Budwig findet sich in der Pubmed

Krebs - das Problem und die Lösung: Die Dokumentation
  • Budwig, Johanna (Autor)
  • 140 Seiten - 11.12.2010 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Sensei-Verlag (Herausgeber)

sie hat die D√ľnnschicht-Chromatographie als Technik zur qualitativ / quantitativen Diagnose von Fetts√§uren mitentwickelt wie sie in ihrem Buch „Krebs, das Problem – die L√∂sung“ beschreibt.

Dabei stellte sie fest, dass „Schwerkranke“ (v.a. Krebskranke) eine Ver√§nderung der Fetts√§ure-Zusammensetzung der Haut zeigten (sie extrahierte die Haut-Fette / Haut-√Ėle ¬†mit einem √Ąther-Fetzerl)

sie stellte fest, dass Schwerkranke eine Disharmonie der Fettsäure-Zusammensetzung haben mit

  • Mangel an OMEGA-3 Fetts√§uren sowie¬†einen
  • √úberschuss an OMEGA-6 ¬†Fetts√§uren und Trans-Fetten. Budwig bezeichnete diese plakativ dem damaligen Erkenntnisstand und Verbreitungsgebiet entsprechend als „Margarinefette„.
etwas mehr Information √ľber √Ėle, Omegas, Fette ......

Nun, Margarine besteht aus einer Mischung von meist chemisch ver√§nderten raffinierten Pflanzen√∂len. Die Basis der Margarine sind Erdnuss-, Sonnenblumen-, Maiskeim, Soja-, Baumwoll-, Distel- …. √Ėle.

Diese √Ėle sind fast ausschliesslich raffinierte OMEGA-6 √Ėle.

Ich habe einen ausf√ľhrlichen Artikel √ľber Omega-6 √Ėle und deren gesundheitliche Aspekte geschrieben

(das waren in der damaligen Zeit die hydrierten und teilges√§ttigten Pflanzen√∂le: OMEGA-6 √Ėle die durch den Hydrierungs-Vorgang zum grossteil in krebserregende TRANSFETTE umgewandelt wurden).

Budwigs Rezeptur zur Wiederherstellung der Fett-Harmonie

√Ėl- Eiwei√ü- Kost. 166 Rezepte
  • Budwig, Johanna (Autor)
  • 130 Seiten - 01.03.2000 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Hyperion Verlag (Herausgeber)
Budwigs Rezeptur¬†dies war relativ simpel: sie verordnete Lein√∂l, tw. auch „Linomel“ – eine mit Zucker gemischter Lein√∂l-Schrot. Zur Optimierung der Aufnahme verordnete sie den Lein√∂l zusammen mit Topfen (=Quark) zu verwenden.

Hierzu verweise ich auf meinen eigenen Artikel Lein√∂l sowie auf die Orginal-rezeptur-B√ľcher von Budwig.

 

Wie wirkungsmächtig und wie wichtig, wie hilfreich und fundiert ihre Anleitungen waren können wir erst seit 2-3 Jahren ermessen, da erst nun ernsthafte Publikationen zum Thema erschienen sind.

 

Studien zum Leinsamen

….

zahlreiche fantastische Studien – noch einzuf√ľgen (bereits raus-gesucht) – hier inzwischen der Suchterm

 

 

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3 Kommentare

  1. Hallo Herr Dr. Retzek,
    und sie hat doch recht! In Ihren B√ľchern „der Tumor Band1 und 2 schildert sie ihren Kampf. Im Band 2 liefert sie eine ganze Anzahl unterschiedlicher Heilungen von Karzinomen, Sarkomen, Leuk√§mien, rheumatischen Erkrankungen u.a. Das stellt den T√ľbinger Hom√∂opathen Schlegel weit in den Schatten. Heilungsquoten von 90% bei austherapierten Patientengut. Das ganze erkl√§rt sie √ľber die Linols√§ure (Omega 6) und den schwefelhaltigen Aminos√§uren; optimal in Verbund mit Omega 3. Diese Lipoproteide waren ihr Forschungsgegenstand unter Prof. Kaufmann im deutschen Fettforschungsinstitut. So erregten, als Fettoberaufseherin und Arzneimittel√ľberpr√ľferin, die Aminos√§uren als krebsbeeinflussendes Medikament ihre Aufmerksamkeit. Mehrere Pr√§parate aus unterschiedlichen L√§ndern waren wirksam oder nicht; entscheidend waren die Fetts√§uren dabei- ihre Lipoproteide Idee war geboren. Die Linols√§ure wirkte als Base und die R-SH Gruppe als S√§ure; dies ergab auch die Pi-elektronenwolke als elektrisch schwingendes Feld die Voraussetzung f√ľr die Sonnenergie.
    Von einem √úberschuss an Omega 6 war nie die Rede!!!!
    Ganz im Gegenteil, wie im Buch das Fettsyndrom von ihr festgestellt.
    Ganz interessant ist hierbei ist eine Quelle aus einem Spiegelbericht von DR. Br√§uer (http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/39868552). Budwig weist im Aufsatz die Fettfibel S. 48 darauf hin, um die raffinierten und die geh√§rteten Fette in ihrer negativen Wirkung darzustellen. Dr. Br√§uer nahm Blutanalysen im Gro√üraum M√ľnchen f√ľr Krankenh√§user u.a. vor. Da viele Patienten erfolgreich ihren Cholesterinspiegel besserten, aber nicht wenige danach mit An√§mie zu k√§mpfen hatten, wurde er stutzig. Am besten Sie lesen selber den Artikel. Ergebnis war auf alle F√§lle im Tierversuch, das die Erothyzyten platzten, die Zellmembran die doppelte Menge an unges√§ttigten Fetts√§uren aufwiesen,usw. Dies aber nur bei raffinierten Fetten (Distel√∂l) und bei geh√§rteten Fetten. Die heutigen Versuche beruhen gr√∂√ütenteils auf raffinierte Fetts√§uren. Der Fett- und Rheumaforscher Adam in M√ľnchen benutzt dazu raffiniertes Raps√∂l. In einer Doktorarbeit unter seiner Leitung und sp√§ter geben er und seine Doktorantin eine ganz √§hnliche Untersuchung heraus .In der Arbeit erolgt ein Versuch mit Fisch√∂l und Raps√∂l ( nach 2 Monaten noch teilweise Lein√∂l). Das Raps√∂l ist bei der Cholesterineinflussnahme absolut im Vorteil. Das Gesamtcholesterin ist auffallend niedriger, DHL wesentlich h√∂her LDL wesentlich niedriger. F√ľr die Doktorantin im wesentlichen unerkl√§rbar. Aber die Eisenwerte und Ferrtitin um so aussagekr√§ftiger wie im Versuch von Br√§uer. In der Doktorarbeit verdichtet sich mir der Verdacht , dass nicht die Menge der Omega 6 Fetts√§uren das entscheidende ist, sondern ihr Zustand. In der Doktorarbeit gibt es noch weitere klare Belege. Weltweit wird gr√∂√ütenteils nur mit raffinierten Fetts√§uren gearbeitet. Frau Budwig w√ľrde sich im Grab umdrehen. Im √ľbrigen weist sie in einem anderen Buch darauf hin,dass bei weichen Krebsformen die Arachidons√§ure in gro√üen Mengen vorkommt; ebenfalls nat√ľrlich die langkettigen raffinierten Fetts√§uren und die Transfetts√§uren. Weiterhin trifft sie die Feststellung, von frreien Fetts√§uren im Blut von Krebskranken, Rheumakranken. Die heutige Diabetesforschung sieht hier klare Bez√ľge vor allem in Zusammenhang mit der Insulinresistenz. Und welche naturheilkundlichen Forscher und Hom√∂pathen waren die Rheumakranken als Vorl√§ufer von Krebskranken schon immer eine Warnung.
    Mir bleiben die leckeren Schweine√∂hrchen mit teilweise bis zu 50% Transfetts√§uren heute noch in guter Erinnerung. Das deutsche B√§cker- und Konditorhandwerk im Gegensatz zum √∂sterreichischen ist bis heute noch unf√§hig Transfetts√§uren zu beseitigen. Von raffinierten Fetten ganz zu schweigen. Kaum ein Lebensmittel ohne raffinierte Pflanzenfette. Prof Adam spricht von einem 10-20fachen Arachidons√§urevorkkommen bei Industriebev√∂lkerungen Der Heidelberger Forscher Marks machte eine klare Feststellung in seiner ARbeit √ľber die Arachidons√§ure. Darmkrebse und Alzheimerrisiken halbieren sich unter der Einnahme von Aspirin. Eine Fr√ľhdiagnose f√ľr Darmkrebse behauptet Erfolge ohne einschlagende Studien. Polypenektomie als kausaler Faktor darzustellen ist f√ľr mich nicht nachvollziehbar. Die Verminderung von Arachidons√§ure, Transfetten und raffinierten Fetten ist der wichtigste kausale Schritt um auf Darmkrebse unmittelbar Einfluss zu nehmen. Was soll sonst kausale Therapie sein. Cox 2 Hemmer, auch Aspirin oder sonstiges ist industriell-pharmazeutisches Nirvana. Am wichtigsten ist die Prostaglandinsynthese Klasse 1 zum Laufen zu bringen (Y-Linolens√§ure, di-hommo-gamma-linolens√§ure bis zur Prostaglandins√§ure Klasse 1; dies sind einige Prostaglandine. Voraussetzung ist dabei die delta-6-desaturase zum Laufen zu bringen (Mg, Ca, Biotin, B6, Zinkum u.a als Cofaktoren). So manche Allergie wird da schnell zum Abklingen kommen und das M√§rchen von der Allergieerforschung ebenfalls. Der gr√∂√üte antientz√ľndliche Faktor ist die Klasse 1.
    Einige digitalisierten √§lteren B√ľcher liegen mir von Budwig vor. Ich haben sie gegen geringes Entgelt im Netz gekauft. Ich kann Sie Ihnen gerne zur Verf√ľgung stellen.

    Mit herzlichen Gr√ľssen
    Rolf.B

  2. Hallo,

    Bei mir wurde ein Zungengrundkarzinom fest.
    Meine Frage w√§re…ob ich in meiner Situation profitieren k√∂nnte von der Johanna Budwig Krebs Di√§t…denn ich wollte keine Chemotherapie machen

    Mit freundlichen gr√ľ√üen

    L.B

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