Depressionen und Schizophrenie werden durch Zuckergenuss verstärkt

interessante und überraschende britische Studie ist eben neu erschienen (2010): es gibt einen eindeutigen und deutlichen Zusammenhang zwischen Zuckerverwendung und Häufigkeit von Schizophrenie.

 

Erklärungen sind vielgestaltig.

Erstens ist bereits seit 2002 bekannt dass die s.g. „zivilisierte Ernährung“ einen wichtigen Wachstumsfaktor: BDNF, der für Regeneration des Gehirns notwendig ist unterdrückt und damit die „Neuroplastizität“, das Lernen, das Anpassen usw. sperrt. Wir wissen, dass BDNF kritisch-niedrig ist bei Schizophrenen und Depressiven, aus dem Tiermodel her können wir ableiten, dass niedrige BDNF-Levels mit Depression assoziiert sein können.

Man weiss dass Zuckerkonsum „silent inflammation“, stumme entzündungen auslöst und unterhält. So wichtig für Abwehr oder Heilungsvorgänge die Entzündung ist, so desaströs sind die Langzeitfolgen dieser silent inflammation: sie ist einer der Hauptmotoren aller Alterungsvorgänge und damit assoziierter Krankheiten wie Herzkrankheiten, Arthritis, Diabetes und sogar einige Formen von Krebs.

 

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Dr. Stephan Ilardi (Autor von The Depression Cure ist Professor für Psychologie der University of Kansas) hat nachdem er diese bemerkenswerte Studie gelesen hatte seine depressiven Patienten angehalten auf Zucker zu verzichten und die es dann auch durchgeführt und ausgehalten haben, berichteten von einer deutlich merkbaren Verbesserung des Gemütszustandes. In seinen eigenen Worten: A few have had the courage and determination to given it a go: they’re reported remarkable improvements in mood, energy, and mental clarity.

 

 

 

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