einige Patienten berichten nach Antibiotika-Therapie ihrer Borreliose von anhaltenden neurologischen Beschwerden.

Abgesehen von der bei uns zumeist völlig inkompetent geführten Antibiotika-Therapie

–> siehe mein Artikel: wieso Borreliose nicht gleich nach neuester Forschung antibiotisch behandeln

 

d.h. wer zB aus der Neurologie der Krankenhäuser aus unserer Umgebung mit der Diagnose „behandelte Borreliose“ kommt, hat 2 Wochen lang Doxycyclin 100mg bekommen und ist dann – gemäss der modernen Forschung – mit hoher Wahrscheinlichkeit immer noch aktiv infiziert und fühlt sich desswegen noch krank.

 

Post-Lyme Syndrom kann auch Autoimmunologisch getriggert werden

in einer Studie aus 2010 – die ich leider erst jetzt zufällig gefunden habe – zeigt sich, dass bei den Patienten, die nach einer antibiotisch gut ausbehandelten Borreliose weiterhin neurologische Beschwerden haben, Antikörper gegen Nervenzellen nachweisbar sind.

Diese Antikörper findet man nicht bei jenen Patienten, die nach der Antibiose KEINE Dauerbeschwerden haben und natürlich auch nicht bei gesunden Menschen.

Damit ergibt sich als potentielle Langzeit-Folge einer Borreliose ein autoimmunologisches Post-Lyme-Syndrom

Dieses fällt dann am effektivsten unter die Behandlung mit Hochdosiertem VitD, gemäss dem Coimbra-Protokoll, genauso wie es mir Prof. Coimbra „vorhergesagt hat“.

 

 

 

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

4 Kommentare

  1. Guten Tag!

    Käme dann nicht auch LDN in Frage?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Sybil Dean

    • vermutlich.

      Ich mische derzeit Coimbra noch nicht mit „anderen Methoden“ um die Coimbra-Methodik „sauber“ wirken zu sehen und ihre Möglichkeiten und Grenzen abschätzen zu können

  2. Sehr geehrter Dr. Retzek,

    Haben Sie sich schon mit der „Medialen Medizin“ von Anthony William beschäftigt? Derzeit lese ich das dritte Buch und immer wenn ich nun Ihre Beiträge zu den verschiedensten Erkrankungen lese, denke ich, Sie müssen unbedingt Anthony William lesen um Licht ins Dunkel zu bringen. Meine Tochter und ich „behandeln“ uns gerade damit und sind gespannt auf das Ergebnis.

    Viele Grüße!

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