Nun trifft Meinungs-Marketing die Bio-Lebensmittel

…. nun trifft also das Meinungs-Marketing die Bio-Lebensmittel:

Auslöser: schreckliche Untersuchungsergebnisse – wir essen Chemie!

noch vor wenigen Wochen – im August 2012 –  kam ein Artikel mit neuen Untersuchungen aus USA zur Pestizidbelastung von Lebensmitteln auf den Markt welcher uns alle erschreckte.

die Reaktion – virales Marketing – lässt nicht lang auf sich warten

schnell eine Studie von Monsanto (Roundup) gekauft und über bewährte Kanäle verschoben. Wer die Medien mit einem kritischen Auge auf derartige zeitliche Zusammenhänge zu überblicken versucht, wird immer ähnliche Mechanismen finden!

Die Studie soll die Bio-Lebensmittel diskreditieren und uns alle suggerieren, dass Bio ein Trick und gar nicht richtig ist.

Nun, was schreiben also weltweit unisono die Presse:

Bio-Käufer sind fanatische Sektenanhänger

Hochstilisiert in der NewYork Times – „the Organic Fable“ 

 

Ein weniger drastisches Beispiel aus der „diePresse.at“

  

Aussage: KEIN UNTERSCHIED zwischen Bio und konventionell

Implikationen daraus: MEHRPREIS Bio rechnet sich nicht, quasi: alles Betrug, alles Abzocke

und wie geht es aber dann im Text weiter

 

 Aussage 2: exakt was wir erwarten wird erfüllt: weniger Pestizide.

 

Fantastisch, wir erfuhren einige Wochen vorher, dass in konventionellem Essen viele Pestizid-Rückstände sind. Nun erfahren wir, dass im Bioessen weniger Pestizide sind und etwas mehr wichtige Mikronährstoffe.

Selber Inhalt, andere Überschrift.

 

Grundaussage wie üblich bei Meinungs-Marketing

der Verbraucher ist zu dumm, er merkt sich eh nur die Überschrift, besonders wenn es für ihn bequemer ist.

 

Korrupte Wissenschaftler verkaufen Meinungen

Der Co-Autor der inkreminierten Standford Studie ist seit Jahrzehnten Meinungs-Beuger für die Tabak / Lebensmittel-Industrie. Wurde von NaturalNews Sept 2012 aufgedeckt.

NaturalNews has learned one of the key co-authors of the study, Dr. Ingram Olkin, has a deep history as an „anti-science“ propagandist working for Big Tobacco. Stanford University has also been found to have deep financial ties to Cargill, a powerful proponent of genetically engineered foods and an enemy of GMO labeling Proposition 37.  Learn more: http://www.naturalnews.com/037108_Stanford_Ingram_Olkin_Big_Tobacco.html#ixzz25zpvdX74

 

Auch das FORBES-Magazine greift dieses typische Meinungs-Marketing auf und schreibt einen Bericht über die ominöse Stanford Studie:

 
Leider wird dies nicht von den anderen Zeitungen  aufgegriffen, alles was bleibt ist die Message „Bio ist dumm, Bio ist Betrug“.
 
 

 

Andere typische Beispiele für Virales Marketing

wir kennen Guerilla-Marketing, virales Marketing usw als bewährte Strategien grosser Firmen zur genüge.

  • mit Studien wurde in den 60 Jahren bewiesen, dass Tabakrauche nicht gesundheitsschädlich ist
  • eine grosser Meinungsbetrug durch Ansel Keys sowie Margarine-Herstellern in den USA hat einen bis heute anhaltenden wissenschafts-Irrtum in öffentlicher wie Fachmeinung fixiert: tierische Fette sind schlecht, Cholesterin ist schlecht, Pflanzliche Öle sind gesund. (wunderbar mit Studien usw. aufbereitet im hervorragenden Buch „Deep Nutrition„)
  • der Film „gekaufte Wahrheit“ zeigt die typischen Strategien von Monsanto u.a. auf
  • und natürlich ganz typisch das immer wieder kehrende Bashing der Homöopathie, während die Patienten mit den Füssen abstimmen.

 

 

 

 

 

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5 Kommentare

    • herzlichen Dank! Vielleicht können sie uns als Shop betreiber noch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und erzählen welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten man in der Bio-Szene hat?

  1. Wie wärs mit http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/chemie/Essen_ohne_Pestizide.pdf

    bei der Gelegenheit, danke für Ihre Themen, schade dass Sie nicht im Umfeld von Graz arbeiten.
    Zu Bio und Ernährung: die Vermutung der BioKunden, im Bioladen bedenkenlos alles kaufen zu dürfen ist gefährlich, Krebspromotoren, auch aus Bioproduktion sind eine unterschätzte Gefahr und die Getreidebetonung im Bioladen bewirkt ja nicht nur ein Insulinproblem. Im Bio-bereich gibt es kein Bewusstsein für die katastrophale Bedeutung von Einfachzucker jeder Art und seine Auswirkungen auf Proteine oder auf zellulare Energiebereitstellung. Für die beabsichtigte Gesundheitsentstehung und Nichtbehinderung der Homöostase, wäre auch für den Einkauf im Bioladen folgende Produktwahl wichtig: a) Heilmittel b) Lebensmittel und c) k e i n e Sättigungsmittel. Sehr schade ist , dass die Mitarbeiter in den Bioläden kein grundlegendes Wissen zum Thema „Prävention durch Ernährung“ haben und auch die Weiterverarbeitung der Produkte – das Kochen – nicht beherrschen. Den Rupert kenne ich seit 1993 persönlich, was seinen Kommentar betrifft: Polemik ist kein Lösungsansatz. Abschließend: Gesundheit ist nur über Lernen, Lernen, Recherchieren, sowie probieren und machen erlangbar und einem liebevollen Verhältnis zur g e s a m t e n Natur oder mit Paracelsus: Liebe ist der höchste Grad der Arznei!
    Vielen Dank für all Ihre Bemühungen
    herzlichst
    Alois Krajnc

    • danke für diesen ausserordentlich richtigen Kommentar. Wir können uns nur alle vernetzen und gemeinsam gegen die Übermacht von Industrie, Marketing und Meinungsmanipulation ankämpfen.

  2. Möchte mich für Ihre tolle Arbeit bedanken, die Sie uns kostenfrei zur Verfügung stellen. Das steckt viel Zeit und Arbeit dahinter. Ich habe Sie auch bei FB gepostet = Netzwerk :-).
    Also nochmals herzlichen Dank und viele Grüsse

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