neue Studien: ROUNDUP massiv diskreditiert, Genmais gefährlich

 

 

70% vorzeitige Sterberate, v.a. an rasch wachsendem Krebs, dank dem Haupt-Herbizid ROUNDUP, welches weltweit in der Landwirtschaft (auch in √Ėsterreich) verwendung findet. Es gibt praktisch KEIN LWS Produkt aus konventioneller Erzeugung ohne Spuren von RoundUp
70% vorzeitige Sterberate, v.a. an rasch wachsendem Krebs, dank dem Haupt-Herbizid ROUNDUP, welches weltweit in der Landwirtschaft (auch in √Ėsterreich) verwendung findet. Es gibt praktisch KEIN LWS Produkt aus konventioneller Erzeugung ohne Spuren von RoundUp

 

Prolog  

mein Freund, ein Biobauer von der Gegend, hat in der Verwandschaft einen Apfelbauer: „du hast es sch√∂n im Winter, musst nix arbeiten„.¬†

Der Apfelbauer antwortet: „Na du hast eine Ahnung!! Ich muss bereits im Winter bis zum Fr√ľhjahr vier mal ROUNDUP verspritzen.
Bis die √Ąpfel reif sind habe ich sie insgesamt 16 x gespritzt„.

 


Aus einem französischen Labor stammen zwei neue Studien die heute (19. Sept 2012) in London präsentiert wurden:

ROUNDUP¬ģ in Langzeit-F√ľtterung: Krebs | ¬†Gen-Mais: nach 3 Monaten Leber- Nierensch√§den

seralinidie aktuellen 2 neuen Studien (19. Sept 2012) aus Frankreich (Arbeitsgruppe von Prof Seralini Universität Caen) ist tatsächlich erstaunlich.

Erstaunlich nämlich, dass sie erschienen sind!

Bisher ¬†wurden n√§mlich alle √§hnlichen Studien unterdr√ľckt und die Wissenschaftler aus Universit√§t rausgeworfen und ihr Ruf durch virales Marketing zerst√∂rt, dar√ľber wurde sogar eine Kinodokumentation „Gekaufte Wahrheit“¬†ver√∂ffentlicht, ich habe ja eine eigene Seite dazu erstellt (gekaufte Wahrheit).

 

Noch erstaunlicher: es gab bisher keine „Langzeit-Untersuchung“ f√ľr ROUNDUP¬ģ¬†

 

es wurden bis jetzt KEINERLEI Langzeit-Studien mit dem weltweit √ľberall verwendetem Herbizid Roundup sowie auch mit den weltweit nahezu zu 90% verwendeten Genmais-Sorten durchgef√ľhrt.¬†

Frappierend die in der Studie präsentierte Aussage: 

dass 90 t√§gige F√ľtterung „… die bis jetzt l√§ngste F√ľtterungs-Studie mit Gentechnik-Mais darstellt …“.

Frappierend auch die Beschreibung der urpr√ľnglichen Zulassungs-Studie von Monsanto f√ľr ihren Genmais: absolut l√§cherliche Daten: ¬†10 Ratten wurden f√ľr kurze Zeit gef√ľttert!

Man kann es einfach nicht glauben, es wird nur verst√§ndlich wenn man die enge Verkn√ľpfung von Monsanto mit der US-Regierung kennt sowie die Artikel mit Beweisen √ľber die¬†tief korrupte US-Beh√∂rde FDA verfolgt, welche praktisch eine Aussenstelle des pharmazeutisch-industriellen Komplexes ist.

 

nun, die Ergebnisse der Seralini – Studie 2012

 

PESTIZIDE in erlaubter Dosierung erhöht massivst Krebs

Seralini Rats GMO Study

Hier eine Dokumentation √ľber die Entstehung dieser Studie

ein Filmteam hat das Forscherteam begleitet und diese interessante Dokumentation erstellt.

der nachfolgende Film fasst (leider nur in englischer sprache) die franz√∂sische Seralinie Studie zusammen, bei dem Wissenschaftler √ľber 5 jahre Ratten-F√ľtterungs-Versuche mit Genmais und Glyphosat durchgef√ľhrt haben. Weiter oben der Link auff eine Seite, die ich dr√ľber geschrieben habe.

 

[youtube url=“http://youtu.be/eeW5yUSqdhY“ width=“600″ height=“400″ fs=“1″ hd=“1″]

 

Als Reaktion auf obige Daten hat Monsanto eine Welle des Meinungsmarketing Рwie damals anlässlich der Gen-Kartoffeln gekaufte Wahrheit Рgegen Bio-Essen losgelassen. 

Im Morgen- und Mittags-Journal im Radio, in der Mittags-ZIB, in jeder TV-Info-Sendung, ZIB1, ZIB2 und in allen Zeitungen war gr√∂sstm√∂glichst und lautest zu h√∂ren „Bio ist Bl√∂dsinn“, die NewYork-Times hatte sogar eine eigene Seite mit dem Titel „wer Bio kauft ist ein Sektierer“. Tats√§chlich war der Autor ein Statistiker der f√ľr die Tabakindustrie arbeitet, die Studienergebnisse waren banal und keinesfalls berichtensw√ľrdig, dieses heftige Trommeln war also bezahlt.¬†

Hierzu hab ich einen¬†eigenen Bericht ‚ÄúMeinungsbetrug um Bio-Essen“ geschrieben.

 

Trinkwasser-Konzentrations-Spuren von Roundup¬ģ l√∂sen KREBS aus

schnellwachsende Riesen-Krebse bei Ratten typisch bei F√ľtterungs-Versuchen √ľber 2 Jahre, die Ratten bekamen Spuren des Monsanto-Herbizids ROUNDUP im Trinkwasser in einer Dosis, die √ľberall als unbedenklich f√ľr Trinkwasser akzeptiert wird.

Krebsbildung wird durch F√ľttern von GenMais noch deutlich verst√§rkt.

Diese Studie wurde heute (19. Sept 2012) in London pr√§sentiert und noch nicht in der Pubmed publiziert, Berichte dr√ľber k√∂nnen jedoch nachgelesen werden in

 


 

Die zweite Seralini Studie ist bereits im vollen Umfang abrufbar.

90 t√§gige F√ľtterung ist „… die bis jetzt l√§ngste F√ľtterungs-Studie mit gentechnik-Mais …“. ¬†

Futtermittel enthielten nur 30% Gen-Mais. Die Versuchstiere erlitten:

83% LEBER und NIERENSCH√ĄDEN durch Genmais

 

Studien-Design

Ratten wurden mit 3 Sorten unterschiedlich gentechnisch modifiziertem Mais (GMO) f√ľr 90 Tage gef√ľttert.¬†

…These are the longest in vivo¬†tests performed with mammals consuming these¬†GMOs …¬†

Die gentechnischen Mais-Sorten enthalten Spuren von Herbizid (Roundup) oder Gen-Pestizide (Bt) und wurden entweder zu 11%, 22%  oder 30% dem Futtermittel beigemischt.

Viel Wert wird bei der Präsentation der Studie auch auf eine Darstellung jener Studie gelegt, die Monsanto eingereicht hat um die Freigabe seiner Maissorten zu bekommen.

  • es wurden damals nur 10 Tiere getestet womit keine korrekte statistische Signifikanz erreicht wird
  • Mess-Ergebnisse wurden teilweise verschludert, nicht durchgef√ľhrt oder zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemessen, sodass kein echter Vergleich und keine Aussagekraft m√∂glich ist.
  • Die Statistischen Methoden der Auswertung wurde nicht preisgegeben,
  • es wurden nur 2 Dosierungen (11% oder 22% GMO-Mais) in Kurzzeit-F√ľtterung getestet, w√§hrend in der Realit√§t Tiere mit 100% GMO-Mais w√§hrend ihres ganzen Lebens gef√ľttert werden.
  • Die Daten konnten nur nach langj√§hrigen Bem√ľhungen von EU-Anw√§lten von Monsanto eingeholt werden. Im Gegensatz zu den Vorschriften waren sie nicht ver√∂ffentlicht

Ergebnisse SCHOCKIEREN !!!

die Ergebnisse unterscheiden sich ganz signifikant von den von Monsanto urspr√ľnglich eingereichten Daten.

in der h√∂heren Dosierung (33% Roundup-Mais NK605) zeigen sich in 83% der m√§nnl. Ratten NIERENSCH√ĄDEN. Der Effekt ist deutlich dosisabh√§ngig und zeigt sich in den niederen Dosen noch nicht so deutlich.

Die ergebnisse sind drastisch unterschiedlich zw. männlichen und weiblichen Tieren.

unterschiedliche Ergebnisse Männl / weibliche Tiere
unterschiedliche Stärke von Nierenschäden bei MANN / FRAU durch NK605-Roundup-Mais
unterschiedliche Stärke von Leberschäden bei MANN / FRAU durch NK605-Roundup-Mais

 

 

 

 

Bei den beiden GMO РMaissorten, die das Maiszuzler-Gift produzieren (Bt-Mais) waren mehr Schäden bei weiblichen Tieren feststellbar, wenn auch nicht so drastisch wie beim Roundup-Mais.

Schlussfolgerung der Studie

… wir k√∂nnen eindeutig feststellen, dass alle 3 Sorten Mais LEBER- und NIEREN-SCH√ĄDEN ausl√∂sen. Diese sind Dosisabh√§ngig und nehmen mit dem Testzeitraum zu, sind ausserdem geschlechts-unterschiedlich stark.

Es ist daher gerechtfertigt weitere Studien durchzuf√ľhren mit¬†

  • anderen Tieren als Ratten
  • unterschiedlichen Dosierungen von GMO-Mais
  • √ľber l√§ngere Zeit
 

Anmerkung Retzek: RATTEN sind daf√ľr eigentlich schlecht geeignet, da sie unglaublich GIFT-RESISTENT sind. Ratten haben eine unglaublich wirksame Leberfunktion, desswegen vertragen sie h√∂here Giftdosen als zB der Mensch.

 

A Comparison of the Effects of Three GM Corn Varieties on Mammalian Health
Jo√ęl Spiroux de Vend√īmois, Fran√ßois Roullier, Dominique Cellier¬†and Gilles-Eric S√©ralini
Int. J. Biol. Sci. 2009, 5  Received: 2009.07.23; Accepted: 2009.11.17; Published: 2009.12.10

 

 

FAZIT

mein Freund ¬†meinte vor einigen Monaten: „irgendwas ist im Busch.

Die offzielle Landwirtschafts-Zeitschrift ist ein totales Chemie-Blattl welches nur konventionelle Landwirtschaft publiziert, f√ľr die ist Bio-Landbau nur Sektierer-Tum.

Und die rudert jetzt auf einmal zur√ľck und geht auf Abstand zum ROUNDUP und MONSANTO. Die wissen irgendwas, da kommt irgendwas!

 

 

 

Weitere Studien von Prof. Seralini

Int. JBC 2009 РVergleich von Genmanipulierten Maissorten und ihr Einfluss auf Ratten: FulltextPDF

 

Nachtrag Fr√ľhjahr 2013

das Meinungsmarketing gegen Bio – ausgel√∂st kurz nach oder vor Erscheinen der obigen Seralini-Studie – h√§lt ungebrochen an. Immer wieder sehen wir nun Berichte im TV mit eindeutigem Unterton: „Bio ist auch nur Industrie“ – immer auch dabei Untersuchungen deren Ergebnis ist „konventionelle Lebensmittel sind schadstofffrei und keinesfalls ungesund“.

Als Reaktion auf obige Studie hat die Industrie eine Welle des Bio-Bashings losgetreten, die seit Monaten durch die Medien läuft. Hierzu hab ich eine eigene Seite geschrieben: der Meinungsbetrug um Bio-Lebensmittel

Recherchen und Reportagen zeigen aber ein ganz anderes Bild. Desswegen habe ich jetzt (13-14. April 2013) eine eigene Seite „Bio-Lebensmittel“¬†erstellt, auf der ich einige aktuelle Youtube-Reportagen eingebunden habe.

Hochinteressant, insg. etwa 6-8 h an Reportagen, sollten sie sich alle reinziehen!

 

Nachtrag 2017

die Kritik an Seralini war bezahlte Meinung der Industrie. Die 2012 Seralini Studie wurde vom Herausgeber des Journals durch Druck der Firma zur√ľckgezogen, der Editor war √ľbrigens von Monsanto √ľbernommen worden.

Seralini konnte jedoch alle Vorw√ľrfe entkr√§ftigen und desswegen konnte er die Studie in einer anderen Zeitschrift 2014 erneut publizieren.

In den letzten Jahren hat sich Seralini v.a. auf ROUNDUP (Glyphosat) eingeschossen und forscht sehr deutlich √ľber toxischen Effekte von Glyphosate.

 

 

weitere Links zum Thema

 

Glyphosphat (RoundUp) in deutschen Getreideprodukten

Bericht der S√ľddeutschen Zeitung (7/2012) √ľber eine unver√∂ffentlichte Studie der Univ. Leipzig mit starker Roundup-Belastung im deutschen Brot.

 

 

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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