Basentherapie nach Prof. Kopp

von einem Patient wurde ich auf einen Artikel aus RAUM & ZEIT aufmerksam gemacht.

R&Z ist eine sehr zwiespältige Zeitschrift die sich v.a. an esoterische Hausfrauen mit dem Anliegen gegen Weltverschwörungen anzuschreiben  richtet. 

Der Artikel ist die in dieser Zeitschrift √ľbliche Vermantschung einiger interessanter Fakten mit wilden Theorien.

Trotzdem fand ich die Idee des Grundkonzeptes der Koppschen Therapie sehr interessant, da sie gut mit eigenen Praxisbeobachtungen √ľbereinstimmt.

Ich werde versuchen in diesem Artikel zusammenzufassen, wann und wo ich diese Therapie f√ľr potentiell sinnvoll und interessant erachte.

Eigene Beobachtung am Diät-Klientel

ich konnte immer wieder ¬†bei unseren katabolen Di√§t-Patienten Zust√§nde latenter Nierenfunktions-Schw√§che feststellen mit √Ėdemen, Wassereinlagerungen, Stopp des Gewichtsverlustes usw – (praktisch immer assoziiert mit zweistelliger Amalgam-Plomben-Zahl).

Harns√§uremessungen in der eigenen Praxis bei den Di√§tpatienten ergaben ein Ansteigen des Harns√§urewertes UNTER DI√ĄT von 6 auf bis zu 14 (!!).

Desswegen geben wir heute prophylaktisch allen Männern (die nehmen 3-5 kg / Woche mit Metabolic Balance ab und haben daher einen deutlich höheren Gewebs-Katabolismus mit viel Harnsäure-Anfall in der Diät) mit vorbestehender Hyperurikämie (hoher Harnsäure-Wert im Blut) prophylaktisch Basenpulver, Allopurinol und den Auftrag langsamer abzunehmen.

 

Zur Physiologie der Harnsäure

Kurz zu folgenden Tatsachen: Harnsäure ist eine sehr schwache Säure, kaum löslich mit einem Löslichkeitsprodukt von 6.3 mg/dl beim physiologischen pH Wert von 7.4

Da die Harns√§ure als schwache S√§ure einen pKs-Wert von 7.2 hat, ist sie bei allen pH Werten saurer (kleiner) als 7.2 nicht mehr ionisiert. Die Harns√§ure ist ein sehr kleines Molek√ľl und kann im nicht-ionisierten Zustand sehr gut durch Gewebe diffundieren.

Details der Beschreibung der Dissoziation von Säuren / Basen, dem Verhältnis von starken und schwachen Säuren / Basen und pH Wert  schreibe ich hier nicht, da dies viel zu Chemiker-Spezifisch ist und dem Laien nur sehr schwer zu erklären ist.

Jede Konzentrations-√úberschreitung der Harnns√§ure von 6.3 mg/dl sollte theoretisch zur Pr√§zipiatione (Ausf√§llung) der Harns√§ure f√ľhren,

wer mit Dunkelfeld arbeitet sieht dann die b√∂sen Harns√§urekristalle im Nativblut-Pr√§parat rumschwirren und wundert sich nicht mehr, dass die Gichtiker so hohe Atherosklerose haben, da diese Kristalle im heftigen arteriellem Blutstrom Sandstrahleffekte produzieren und entsprechend gef√§ss-sch√§digend sein m√ľssen!

 

Dunkelfeld-Bild mit Kristall (Praxis Retzek)

 

Gichtgelenke

In den Gelenken, welche physiologisch saurer sind, präzipitiert die Harnsäure ebenfalls gerne,

Präzipitierte Harnsäure saugt Harnsäure nach

die ausgef√§llte Harns√§ure geht dann – f√ľr Chemiker ist das einfach zu verstehen, dem Laien wohl schwierig zu erkl√§ren – aus dem Diffusionsgleichgewicht heraus,

dadurch diffundiert sofort aus dem Serum mehr Harnsäure ins Gelenk um gleich wieder zu präzipitieren.

Folge der Kristallisierung der Gelenke

Es kommt in den √ľbers√§uerten Gelenken durch die Ablagerungen der Harns√§ure-Kristalle zu Entz√ľndungen die das Gewebe weiter √ľbers√§uern, wodurch noch schneller Harns√§ure pr√§zipitiert, wodurch das Gelenk wie ein Harns√§ure-Staubsauber wirkt der st√§ndig aus dem Serum Harns√§ure rauszieht und deponiert: das Gichtgelenk, der Gichttophus entsteht.

 

Wie ist Vorgang in der Niere

Harns√§ure-Kristalle (unten) im konzentrierten Urin, (oben) im Gewebe der Niere abgelagert l√∂sen Fibrose / Entz√ľndungen aus

In der Niere kommt es zu wilden Konzentrations√ľberschreitungen

Ist der Organismus durch Erkrankungen oder Essfehler „latent √ľbers√§uert“ sinkt das L√∂slichkeitsprodukt der Harns√§ure sofort, genau wie oben im Gelenk beschrieben.

Jeder Techniker w√ľrde – w√§re die Niere ein W√§rmetauscher, ein Filtrationsger√§t usw usf. – sofort drauf hinweisen, dass wir in diesem Filterger√§t sicher l√§ngerfristig mit wilden Ablagerungen an Harns√§ure zu rechnen h√§tten.

Notsituationen und Nieren-Vergichtung

Bei AKUTEN KRANKHEITEN, nach OP, Fieber, Sepsis, bei CHEMO-Therapie, ….. besteht in der Regel ein hochgradiger KATABOLISMUS, d.h. Gewebszerfall.

Dabei kommt es zum argen Anfall hoher Mengen an Harns√§ure. Gleichzeitig ist in katabolen Situationen der Stoffwechsel arg „√ľbers√§uert„.

Diese sogenannte METABOLISCHE AZIDOSE hat tw. desastr√∂se Effekte (s.g. „non-survivors“ bei Polytraumen sterben).

Die omin√∂se √ľbers√§uerung

√Ąrzte haben mit diesem Begriff ein Problem, denn der Blut-pH Wert bleibt immer konstant. Wie soll also der k√∂rper „√ľbers√§uert sein?“

De fakto sinkt nicht der pH sondern die puffernde Basenreserve deutlich ab.

Dies f√ľhrt einerseits zum vermehrten Atmen (Kohlens√§ure wird abgeatment) andererseits zu einem starken Ans√§uern des Harnes, denn auch die Niere versucht das S√§ure/Basen-Milieu im K√∂rper konstant zu halten.

In letzter Zeit kommen hierzu jedoch auch gute wissenschaftlich basierte Publikationen die dieses Konzept vollinhaltlich bestätigen und auch die in der Ganzheitsmedizin beobachteten Effekte bestätigen.

fatale Kombination: Harnsäure-Anflutung und Azidose

Eine Situation von Azidose + katabole Hyperurik√§mie, ev. noch mit Fl√ľssigkeits-Mangel verkn√ľpft muss eigentlich – f√ľr mich als CHEMIKER sonnenklar – im gesamten Nierengewebe zu einer „Ausschwitzung von Harns√§ure“ – sowohl im Glomerul√§ren als auch Tubul√§ren und auch INNERHALB des Gewebes f√ľhren, denn die Harns√§ure ist im pH Bereich < 7.2 nicht mehr geladen und kann dann durch das Gewebe diffundieren, desswegen wird im Tubulus (saurer Harn –> ungeladener Harns√§ure) die vorher in der Niere frei filtrierte ionische Harns√§ure (das Urat) zu > 90% r√ľckresorbiert.

Dies geschieht ganz einfach passiv aufgrund des Konzentrations-Gefälles zwischen Tubulus (Nierenkanälchen) und umgebendem Gewebe, einfach weil die von der säure im Urin ungeladene Harnsäure durch das Gewebe durchdiffundieren kann und somit vom Körper im ungeladenen Zustand nicht im Tubulus eingesperrt gehalten werden kann.

Vergichtung des Nierengewebes – nahezu unbekannt

Bei Grenzkonzentrations-√úberschreitungen f√§llt die Harns√§ure einfach im Gewebe aus und l√∂st dann dort Entz√ľndungen aus.¬†Recht gut fand ich dies auch f√ľr Laien verst√§ndliche Physiologie-Lehrwissen beschrieben in einem Artikel der Pharmazeutischen-Zeitschrift.

Oben hab ich ein Bild von Nieren-Kristallen und Harnsäure-Kristalle reingestellt. Auch weiter unten sind derartige Histologische Gicht-Nierenbilder.

Urat Nephropathie: entz√ľndliche Gewebsreaktion durch Mikro-Harns√§ure-Kristalle im Gewebe

Um Harns√§ure SICHER und REICHLICH auszuscheiden muss der pH Wert des Harnes √ľber die pKs-Wert der Harns√§ure (7.2) angehoben werden. Dann wird die Harns√§ure ionifiziert (gibt ein H+ ab) und kann nun im geladenen Zustand nicht mehr durch Membranen durchdiffundieren.

Nur das (tempor√§re) Alkalisieren des Harnes kann ev. Pr√§zipitate von Harns√§ure im Glomerul√§r/Tubul√§ren Bereich aufl√∂sen und zur Ausschwemmung bringen, im Sauren Harn w√ľrden wir – nachdem „Kristallisationskeime“ entstanden sind – nur ein sukzessives Kristallwachstum erwarten zu immer gr√∂sseren Harns√§ure-Konvuluten, wie zB oben im Foto gezeigt.

Nieren-Entz√ľndungen, ev. Versagen durch Katabole Azidose und Fl√ľssigkeitsmangel?

Jeder Verfahrenstechniker w√ľrde einen Filtrations-Apparat wie die Niere nach einer √úberbelastung (kataboler Zustand) eine kurze Basensp√ľlung genehmigen um den Apparat

 

Azidosen induzieren f√ľr sich alleine bereits ein pro-Inflammatorisches Milieu

Studie Dez 2011, Juli 2011

Azidose induziert Krebs! ¬†–> hier auch meine Seite „S√§ure & Basen“

Studie 2011

 

Zur Bicarbonat-Sp√ľlung bei akutem Nierenversagen

Physiologie der Niere

pro Niere / Minute werden¬†500ml Blut¬†gepumpt, davon gehen 400ml in Rinde = 200ml Serum.¬†Eine Niere filtriert ca. 50ml / min Prim√§rharn ab, d.h. es werden 50 : 150 ml Serum verteilt, d.h. 1/3 der Serumfl√ľssigkeit wird abfiltriert. Ich hoffe meine Rechnung stimmt, Kommentar eines Physiologien w√ľrde mich freuen.

Wenn 1/3 der Serumfl√ľssigkeit abfiltriert wird, erh√∂ht sich der onkotische Druck im post-renalen Blut um j1/3, eine enorme Konz-Erh√∂hung, welche u.U. deutliche Folgen f√ľr die L√∂slichkeit div. Salze oder Proteine hat!

 

Als Techniker (ich bin aus dem Vorberuf Biochemiker / Verfahrenstechniker) ist mir sonnenklar dass es bestimmte Situationen gibt, in denen dieser Nierenfilter Harns√§uretechnisch √ľberfordert ist und in einem Entz√ľndungs-Sturm, wie er zB bei einer Sepsis oder schweren Infektion oder nach Polytrauma usw obligat ist – versagen kann.

Dieser Zustand hat sicherlich ein gewisses Fenster, innerhalb derer die Niere bei pfleglicher Behandlung regeneriert werden kann:

1. striktes Reduzieren der entz√ľndlichen Zytokine TNF-Alpha, IL1,2,6 …. ¬†–> Enzymtherapie oder Antik√∂rper Infliximab

aber – vorsichtig: Antik√∂rper und Enzyme k√∂nnten selber wieder in der Niere Ablagerungen und Induktion von Glomerulo-nephritis f√ľhren!

2. regulär anti-inflammatorische Therapie mit NSRA stört die Nierendurchblutung und ist sicher schwierig

3. höchst-dosierte Antioxidantien um den inflammatorischen Oxidativen Stress und die dadurch bedingten Gewebsschäden zu minimieren (Studien dazu gibts zuhauf: Omega3, VitE, Q10, vorsichtig VitC,

4. Alkalisierungsversuch des Harnes durch Bicarbonat-Gaben um Harns√§ure-Pr√§zipitate zu l√∂sen und die √ľbertriebene Gewebs-Azidose zu regenerieren und auch die azidose-induzierte Inflammation zu beruhigen.

 

 

……

den oben zitierten Patienten, der mir die Raum&Zeit-Publikation gebracht hat, habe ich 3 x mit den Kopp-Infusionen behandelt und wir konnten den CREA-Wert von 11 auf 8 reduzieren, allerdings muss er trotzdem weiter dialysieren gehen.

—–

 

Patent von Prof. Dr. Kopp

 

 
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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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√Ąrztekammer Disclaimer

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die Ober√∂sterreichische √Ąrztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivit√§t erweckend“.

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

4 Kommentare

  1. Lieber Herr Retzek,
    ich bin Allgemein√§rztin und Hom√∂opathin und schaue seit vielen Jahren auf ihre Webseite, finde sie super und hole mir oft Informationen und Anregungen.Vielen Dank f√ľr diese √Ėffentlichkeitsarbeit!
    Nun h√§tte ich eine Frage, aber nur, wenn Sie Zeit daf√ľr finden.
    Meine 16 j√§hrige Tochter hatte vor 2 Jahren mitten in den Pubert√§t eine lange Phase(3/4 Jahr) rezidivierender Fiebersch√ľbe √ľber 40Grad, alle 4-6 Wochen, ohne auffindbare Ursache, die zwischen 1 Woche bis 10 Tagen dauerten und als einziges Symptom starke Kopfschmerzen oft mit rotem Kopf hatten. Hom√∂opathisch konnte ich wenig helfen und als offensichtliche Folge entwickelte sie eine isolierte glomerul√§re Proteinurie von zun√§chst 2g/die( und leicht erh√∂hten RR Werten), die unter 2,5mg Ramipril auf 1 g und unter Vit D Subsitution bei sehr niedrigen Werten und hom. Behandlung zwischenzeitlich auf 500mg zur√ľckging, jetzt aber wieder bei 1g stagniert -Krea ist unter Ramipril auf oberen Grenzwert, Calcium ist immer leicht erh√∂ht im Serum, nicht im Urin ,Parathormon, Autoak und alles andere im Normbereich – f√ľr mich gibt jedoch dieser Wechsel Hoffnung, dass man noch mehr erreichen kann – deshalb meine Frage: W√ľrden Sie diese Basentherapie empfehlen und wie schaut sie aus? Enzyme oder muss ich eher Angst haben, dass es sich verschlechtert , Coenzym Q10?
    Eine Nierenbiopsie habe ich bisher wegen mangelnder schulmedizinischer Therapiekonsequenz, d.h. man w√ľrde nicht viel anderes machen, abgelehnt.
    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Gr√ľ√üen
    JB

    • Liebe Kollegin, tut mir sehr leid dass „es sich auf die Niere“ geschlagen hat. Wenn ich sie richtig verstehe ist die √Ątiologie der Krankheit nachwievor v√∂llig ungekl√§rt – sie haben wohl irgendeinen okkulten Infekt im laufen der st√§ndig AK-AG-Komplexe bildet die letztlich die Basalmembran zerschiessen. Prognostisch und ev. √§tiologisch ist die Biopsie schon interessant. Proteinuria in der Pubmed 43000 Studien, v√∂llig un√ľbersichtlich.
      In solchen F√§llen mach ich jedenfalls eine Mikroimmuntherapeutische US, da sich daraus deutliche diagnostische und manchmal auch Therapeutische Hinweise ergeben: Viral / Bakteriell? Bei uns zahlt die MIT-US die Krankenkasse, bei euch in BRD kostet das ca. 100 Euro, beim Hollmann kann man solche Grafiken sehen, irgendwo finden sie einen Therapeuten in der N√§he der damit routiniert ist, sonst arbeite ich immer mit Dr. Bubendorfer zusammmen beim Auswerten der MIT-Untersuchung, die ist die √Ė-Expertin und hilft Hinweise aus der Grafik zu finden.

      Die chron. Viren: Cytomegalie, EBV und nat√ľrlich v.a. Streptococcen, ASLO, ASL –> wenn sie den Feind kennen, wirds deutlicher und leichter behandelbar.

      Meine Tochter hatte alle paar monate diffuses Halsweh, keine verwertbaren Symptome ausser √§ngstlichen „Mental State“, von Tjado mit Kali-brom genial koupiert aber nicht gesund. Im Dunkelfeld absolut pr√§leuk√§misches Blut, hat mich total erschreckt, keine hom√∂opathische Arznei f√ľr mich sichtbar, alles irgendwie diffus. Endlich der Titer von Cytomegalie – im Lauf von 1 Jahr von 5000 auf 10000 IE angestiegen, also Kali-br unterdr√ľckung.

      Heute h√§tte ich zumindestens ein Pr√§parat aus der Mikroimmuntherapie zur Verf√ľgung (2L-CMV) welches erfahrungsgem√§ss ganz gut wirkt (=potenzierte Virus-DNA + einige potenzierten Interleukine), damals hat es letztlich dann Anton Rohrer gel√∂st mit Thuja, f√ľr mich als Arznei nicht sichtbar mit wenigen chronischen Symptomen per Boe-Methode „Stockschnupfen x hitzig“, bei v√∂llig phosphorischem Gem√ľtszustand.

      Ich w√ľrde nicht aufgeben und weiter √Ątiologie suchen (Streptos?), letztlich auch Hom√∂opathisch zu einem guten „Klassiker“ gehen (Rohrer ist der erfolgreichste aber sehr unspektakul√§r und bescheiden, auch Tjado hat super heilungen), wenn mal der Ausl√∂ser (AK-Komplexe) wegf√§llt kann man mit 1g Proteinurie als Restsymptom gut leben, auch das hab ich schon langsam bessern gesehen.

      Weitere Hinweise: VitD3 auf 80-90ng/ml
      Fetts√§uren kontrollieren, reduz Omega6, ev. Fisch√∂l, die Kombination mit ACE-Hemmern steigert die Reduktion der Proteinurie von -20% auf -80%, auf die schnelle brauch ich da nicht mehr studien um das zu rechtfertigen, schauen sie einfach selber unter „Proteinuria PUFA“ oder „Proteinuria Fish Oil„, da seh ich sofort einige interessante Studien!

      Niere ist nat√ľrlich absolut wichtig: Schwermetalle, v.a. Quecksilber. DMSA-Messung aus dem 3ten Stuhl belastet die Niere wenig (Labor Bremen) und muss bei Belastung einfach sein, hier kann ev. ein Regulations-Diagnostiker (Klinghardt-Kinesiologie) hilfreich sein.

      das w√§rs f√ľrs erste mal, ich muss wieder in die Ordi, bitte halten sie mich unbedingt am laufenden, ich will alles wissen und erfahren was ihnen geholfen hat!

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