Prof. Friedrich Douwes, St. Georg Klinik / Bad Aibiling
Prof. Friedrich Douwes, St. Georg Klinik / Bad Aibiling

mein Freund, Dr. Friedrich Douwes, Chef und Gr√ľnder der weltber√ľhmten St. Georg Klinik in Bad Aibling erz√§hlte am Hyperthermiekongress Berlin 2015 ¬†die Geschichte der Entdeckung der Hyperthermie-Behandlung der Borreliose:

vor etwa 15 Jahren waren 2 US-Krebs-Patientinnen zur intensiven Ganzk√∂rper-Hyperthermie in der Klinik. Beide waren nach stattgehabter Fieberbehandlung √ľbergl√ľcklich:

„unser Krebs ist zwar nicht weg, aber eigentlich leiden wir viel mehr an den Beschwerden unserer chronischen Neuroborreliose. Dies sind jetzt nach der Fiebertherapie verschwunden“.

Dr. Douwes war bass erstaunt und begann zu recherchieren. Tatsächlich fand er eine österreichische Studie (allerdings publiziert in einem Skandinavischen Journal) bei der gezeigt werden konnte, dass die Borrelien sehr Hitze-Labile Bakterien sind und durch eine Körpertemperatur von 41 Grad vollständig eliminiert werden können (Studie 1996).

Nur wenige Studien haben diese Temperatur-labilität der Borrelien nachverfolgt, zB 1990, 1995.

Die meisten Temperatur-Wachstums-Studien zur Borreliose wurden nur bis 37 Grad durchgef√ľhrt (zB 1999 USA, 1999 Czechei),

Die Suche unter allen 240 Studien (Borrelia x temperature) zeigte sonst keinerlei verwertbare Information √ľber den therapeutischen Effekt von Hochtemperatur – Hyperthermie auf die Borreliose.

Dr. Douwes als Entdecker der Borrelien – Hyperthermie

Friedrich Douwes hat bis jetzt (Nov. 2015) insg. 820 chronische Borreliose Kranke durch Hochtemperatur Ganzkörper-Hyperthermie behandelt und eine 67% LTT und Western-Blot Konversion erreichen können.

Ein TV-Team aus Australien hat eine Betroffene (Rollstuhl-Fahrerin) begleitet und konnte den Prozess bis zur Ausheilung ihrer Schweren Neuroborreliose dokumentieren, seither ist die Klinik St. Georg in Australien als „Anlaufstelle Nr1“ f√ľr die Hyperthermie-Behandlung der chron. Neuroborreliose ber√ľhmt.

Youtube Video eines Betroffenen √ľber seinen Aufenthalt in Bad Aibling ...

https://www.youtube.com/watch?v=YBnVnDjor70

Hyperthermie-Kongress Berlin 2015

Dr. Friedrich Douwes referierte √ľber seine 20j Erfahrungen mit der Behandlung der chronischen Borreliose in 820 F√§llen durch Hochtemperatur-Hyperthermie bei 42 Grad zusammen mit insulinpotenzierter Antibiose. Leider wurden keine Fragen aus Zeitmangel von den Organisatoren zugelassen.

Dr. Anwar Giryes von der ber√ľhmten Schweizer Seegarten-Klinik zeigte seine Erfolge bei der chronischen Borreliose anhand von ca. 30 F√§llen. Er behandelt mit Serien von moderater Ganzk√∂rperhyperthermie.

Schliesslich konnte auch der deutsche Arzt Dr. Ortwin Zais seine Praxiserfahrung von bislang 17 Hyperthermie-Borreliose-Behandlungen (Serien von moderater Ganzkörperhyperthermie) präsentieren, auch hier kam es zu einer deutlichen Verbesserung aller Patienten sowie zur Ausheilung einiger.

 

Leider die Hyperthermie bislang von der Forschung ignoriert

wie ich oben in meiner Studien-√úbersicht zeigen konnte, wurde einzig in der √∂sterreischischen 1996er Studie auf die Thermolabilit√§t der Borrelien hingewiesen. Einzig Dr. Douwes konnte dies durch „Zufalls-Entdeckung“ aufnehmen und hat ein komplexes, nicht leicht nachvollziehbares Protokoll etabliert (Hochtemp-Hyperthermie ben√∂tigt vollst√§ndige An√§sthesie, Intensiv-√úberwachung, Vor-Nachbereitung und intensivstes Anti-Herxheimer Treatment) mit dem er √ľberw√§ltigende Heilungsraten erzielen kann.

Borreliose wird vermutlich weiter ansteigen

aufgrund der Klima-Erw√§rmung werden mehr Zecken den Winter √ľberleben. In Holland ist bereits jeder 3te Zeck Borrelien infiziert (BCA-Konferenz 2015 in Augsburg), die Infektionsrate wird sich noch weiter ausbreiten, die etablierte Medizin ist „Wissensm√§ssig“ noch um Jahrzehnte hinten und therapiert die akute Borreliose (Erythema migrans) zumeist absolut insuffizient (CAVE: mindestens 6 Wochen, mindestens 200mg Doxycyclin!).

Die wirklich schweren F√§lle – wie in Australien oder den USA sehen wir in √Ė noch gar nicht.

persönliche Anmerkung von Dr. Retzek zur Borreliose ....

Muss mich sch√§men …..

vor einigen Jahren habe ich eine österreichische Patientin, welche nach einem Australien-Urlaub mit heftigsten Polyarthritis-Symptomen heimkam und vom Rheumatologen nur mit Basis-Therapie (insuffizient) behandelt wurde,

ich habe sie ebenfalls v√∂llig erfolglos und insuffizient mit „klassischer Hom√∂opathie“ behandelt – anstatt ihr eine ordentliche Diagnostik (BCA / Infectolab Augsburg) und eine intensive Antibiose angedeihen zu lassen (obwohl mir mein Bauch dazu geraten hatte) –

einfach weil ich es nicht besser wusste und alle von mir initiierten Borrelien-Tests negativ waren.

Dieser „versaute“ Fall – von mir √ľber Monate verschleppt weil ich die potentielle Krankheits-Ursache nicht erkannt hatte und der Schulmedizinischen PCP „geglaubt“ habe, liegt mir heute noch im Magen, solche F√§lle l√∂sen bei mir immer eine Fortbildungs-Reihe aus.

Borreliose und Intoxikationen mittlerweile besser diagnostizierbar

PCP, FMS und andere „rheumatische Erkrankungen“ – sowie einige neurologische Krankheiten wie MS und ALS und auch Parkinson sind mittlerweile h√§ufiger als Borreliosen und Intoxikationen bei uns diagnostiziert. Auch wir lernen dazu!

Die Kosten einer ordentlichen Abklärung sind leider nicht unbeträchtlich, allein der Lyme-Spot kostet knapp 300,-, jede Co-Infektion nochmal ca. 60 Euro (alles externe Kosten ohne unser Beratungs-Honorar).

 

Hyperthermie f√ľr die FMS angeschafft

eine meiner alten Krankenschwestern aus der Turnus-Zeit, mittlerweile pensioniert, litt an heftiger Fibromyalgie. Diese konnte durch unsere Schwermetall-Ausleitung deutlich gebessert werden und wurde durch eine Serie von Hyperthermien im LKH Vöcklabruck praktisch ausgeheilt.

Die „Heilung“ der Fibromyalgie mit Hyperthermie hat mich so beeindruckt, dass wir ein Fieberbett angeschafft haben. Wir sehen tats√§chlich sehr deutliche Besserungen bei den paar wenigen F√§llen, die wir bis jetzt behandelt haben.

Wir laden FMS – Patienten ein unser Fieberbett zu verwenden. Solange wir diesbez√ľglich nicht ausgebucht sind, haben wir Sonderkonditionen!

 

Dr. Retzeks Borreliose Disclaimer

Disclaimer:¬†Mir wurde von einer US-Fachgesellschaft und einer √Ėsterreichischen Borreliose-Expertin vorgeworfen, dass ich mich hier als ‚ÄěBorreliose-Experte aufspiele‚Äú.

Desswegen hier die Klarstellung: ich recherchiere und sammle Pubmed-Studien und bin keinesfalls ein Borreliose-Experte oder plane ein Borreliose-Experte zu werden.

Allerdings behandeln wir Borreliose-Patienten seit 20 Jahren, häufig mit Erfolg durch Homöopathie PLUS Detox und biolog. Medizin. Uns war bisher nicht bewusst, dass es hier eine spezielle Ausbildung Voraussetzung ist.

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen
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√Ąrztekammer Disclaimer

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die Ober√∂sterreichische √Ąrztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivit√§t erweckend“.

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

4 Kommentare

  1. Kleine Ergänzung zu der Studie (1996): Dort steht, daß die Temperaturempfindlichkeit nach Bakterienstämmen unerschiedlich ist.

    Bei 41 Grad sterben manche; bei 42 Grad hat man alle Stämme eliminiert.

    Interessantes Material!

    Dank und Gruß,

    Falco Steinschneider

  2. Spiroch√§ten sind hitzeempflindlich. Das wussten schon die Indianer und nahmen Schwitzkuren um ihre Syphilis zu kurieren. Der Zyklus der Spiroch√§ten liegt bei ca 4 Wochen. Daher empfiehlt es sich Schwitzkuren ca 6 Wochen lang zu machen, da es ja unklar ist, wann der Zyklus der eigenen Infektion angefangen hat. Bei Schwitzkuren ist auch darauf zu achten, eher Aufenthalte bei niedriger Temperaturen in sogenannten Bio-Saunas zu machen. Die Aufenthaltsdauer sollte pro Sitzung ca 45 Minuten betragen und dies 2 – 3 Mal die Woche. Zus√§tzlich sollte darauf geachtet werden, die Ausscheidungsgifte der Spiroch√§ten abzuf√ľhren.

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