Ganz spannend Р als ob wir noch in den 60er Jahren sind Р die folgende Studie aus 2011:

Frauen mit CFS (chronischem M√ľdigkeits-Syndrom) bekamen alle paar wochen Impfungen mit einem Bakterien-Toxin um das Immunsystem anzutreiben.

Diese Impfungen enthalten als „Bakterizides Mittel“ (damit sie steril bleiben) ETHYL-Quecksilber (Thiomersal).

Die braven √Ąrzte haben sich gedanken gemacht, ob denn nicht diese h√§ufige Quecksilber – Gabe √ľber Jahre verabreicht – negative Effekte haben k√∂nnte und wollten dies messen.

Desswegen wurden nach der Impfung (am nächsten tag) und nach 2 wochen  gemessen wie viel Ethylquecksilber im Blut ist, auch nochmal vor der nächsten Impfung.

Man stellt fest, dass das Ethyl-Quecksilber (Thiomersal) aus dem Blut mit einer Halbwertszeit von etwa 6 Tagen verschwindet.

Gleichzeitig stellten sie fest, dass die Frauen (mit CFS) viel mehr mit Methyl-Quecksilber belastet sind, das ja durch die Fische in die Körper reinkommt.

Sie schlussfolgerten: ¬†„Daher ist das Thiomersal kein Problem“, denn das durch Fischgenuss eingebrachte Methylquecksilber ist konzentrationsm√§ssig viel h√∂her und ausserdem hat dieses eine viel l√§ngere Halbwertszeit im Blut.

Studie √ľber Thiomersal-Halbwertszeit 2011

Toxicokinetics of mercury after long-term repeated exposure to thimerosal-containing vaccine.

Barregard L, Reki? D, Horvat M, Elmberg L, Lundh T, Zachrisson O. | Toxicol Sci. 2011 Apr;120(2):499-506. Epub 2011 Jan 20.

Source

Department of Occupational and Environmental Medicine, Sahlgrenska Academy, University of Gothenburg, SE 405 30 Gothenburg, Sweden. lars.barregard@amm.gu.se

Abstract

The preservative thimerosal contains ethyl mercury (EtHg). Concerns over possible toxicity have re-emerged recently due to its presence in (swine and other) flu vaccines. We examined the potential accumulation of mercury in adults given repeated injections of a thimerosal-preserved vaccine for many years.

Fifteen female patients were recruited from an outpatient clinic running a clinical trial with repeated injections (1 ml every 3-4 weeks) of a staphylococcus toxoid vaccine containing 0.01% thimerosal to treat chronic fatigue syndrome. Fifteen untreated female patients with the same diagnoses served as controls.

Blood samples were taken before injecting the vaccine, 1 day later, about 2 weeks later, and just before the next injection.

In the 15 controls, samples were taken twice. Blood was analyzed for total mercury and EtHg. The toxicokinetics were assessed for each patient separately as well as with a population-based pharmacokinetic model.

Total mercury in blood increased on Day 1 in all treated patients (median: 0.33, range: 0.17-1.3 ?g/l), as did EtHg (median: 0.14 ?g/l, range: 0.06-0.43 ?g/l).

After a few weeks, levels were back to normal and similar to those in controls.

Levels of methyl mercury (MeHg; from fish consumption) were much higher than those of EtHg.

After exclusion of an outlier, the mean half-life in a population-based model was 5.6 (95% CI: 4.8-6.3) days.

The results indicate that mercury from thimerosal is not accumulated in blood in adults. This is in accordance with short half-lives and rapid metabolism of EtHg to inorganic mercury.

Kommentar Dr. Retzek

Die Behandlungsstrategie „Staphylococc-toxoid gegen CFS“ ist interessant (basiert auf folgender Studie 2003), da es sich um eine modifizierte Fieberkur handelt – de fakto brennt man den f√ľr CFS verantwortlichen ¬†„Virus“ (EBV) mit Bakterien aus, in dem man den K√∂rper zwingt eine andere T(H)-Schiene zu fahren, ein anderes Zytokin-Schwerpunktmodell zu verwenden.

Nach meiner Erfahrung ist es besser diese Krankheit Hom√∂opathisch zu behandeln. Wenn man gl√ľck hat und das Mittel trifft (findet) ist der Virus Infekt in kurzer zeit obsolet und der Organismus erholt sich, wir Hom√∂opathen behandeln dies zwar nicht t√§glich aber – alle 3-4 Wochen so einen Fall in der Praxis, meistens doch erfolgreich.

Nun, beim Nachrecherchieren √ľber ETHYL-Quecksilber bin ich gleich √ľber die n√§chste Verharmlosungs-Studie aus der „Bibel der Schulmedizin“, dem NEJM gestossen, allerdings von 2003, mit denselben Argumenten, dass die Blutwerte des organischen Quecksilbers quasi dessen Metabolisierung wiederspiegelt und wenn es aus dem Blut verschwunden ist, ist es weg!

Ethyl-Quecksilber ist wie Methyl-Quecksilber fettlöslich! Es verschwindet in der Lipophilen Phase des Organismus, im Blut wären das nur die Lipoproteine und die Ery-Membranen.

Im Vergleich zum Gesamtfettgehalt des Körpers verschwindet gering:

ca 20g Lipide im Blut vs  im Körper 20-30 KG Fett,

d.h. eine Verteilung ins „Nat√ľrliche Reservoir“ w√ľrde den Blutspiegel auf 1/1000 reduzieren.

Das Absinken von Thiomersal im Blut ist also ganz sicher kein beweisendes Zeichen von „Entgiftung“ sondern von Umverteilung. Dass Methyl-QS sich viel langsamer umverteilt bedeutet wohl, dass es weniger toxisch ist, denn es wird l√§nger an Serumproteinen gebunden rumkutschiert, hat daher eine viel l√§ngere Zeit im potentiellen Entgiftungs-Kompartiment.

Nur eine saubere Bilanzierungs-Studie (mit Radiomarkierten Quecksilber zB) k√∂nnte dies kl√§ren, die einzige die ich fand (1963) ist mir nicht verf√ľgbar und wohl in Japanisch publiziert. Ev. k√∂nnte die 2010 publizierte Studie helfen mehr zu verstehen, der Abstract alleine ist nicht aussagekr√§ftig.

Auf meiner AMALGAM Hauptseite habe ich jedoch zahlreiche Studien verlinkt, mit Distributions-Experimenten, wo sichtbar ist, dass sich organisches Quecksilber sofort in die Gewebe ablagert, bevorzugt in den Embryo.

Wenn es nicht so tragisch w√§re k√∂nnte man √ľber die Naivit√§t der Kollegen schmunzeln!

Ich sehe aber diese Beispiele in der Praxis. Selten, gebe ich zu, tritt nicht sehr h√§ufig auf – aber es gibt diese Patienten und sie erz√§hlen dass sie seit Jahren von einem zum anderen Therapeuten gehen und als „gesunde“ und als „psychisch“ abgetan werden.

Dass dies tats√§chlich nun keine Einbildung meinerseits darstellt ist f√ľr mich eindeutig bewiesen durch¬†

  1.  Auslöser meist bekannt, Zeitpunkt definiert
  2.  typische Symptomatologie (in der Homöopathischen Symptomen-Repertorisation steht immer Mercurius vorne)
  3.  positive Messungen im DMPS-Test
  4.  Besserung durch Ausleitung

 

Nun, ich hab eine andere Thiomersal-Seite hier auf der Homepage, welche ganz andere Daten zeigt: Hirnentwicklung blockiert, Thiomersal-Gehalt im Haar steigt um 400% nach Impfung usw usf

d.h. wir wissen wo das Ethyl-Quecksilber tats√§chlich hingeht, wenn es „so rasch“ aus dem Blut verschwindet, ich m√∂chte es nicht mehr in meinem K√∂rper haben.

Diese schwedischen Wissenschaftler mit ihrer v√∂llig unkritischen Auslegung der Studienergebnisse oben sind simple ¬†Tr√∂pfe in einem verwirrenden Meer an teils wiederspr√ľchlicher Informationen – richtige Schulmediziner halt. Sie sind sich nicht bewusst, dass ihre Studie wieder als Argument der Impfstoff-Hersteller verwendet wird, dass „thiomersal ja eh v√∂llig ungef√§hrlich ist“.

Wer es mir nicht glaubt, soll doch einfach selber schauen: hier die Suche in Pubmed 

 

 

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Korrupte? Wissenschaftler tun es erneut

habe noch so einen Geistesblitz – Artikel zweier Wissenschaftlers aus JAMA 2010 („Bibel der SChulmedizin“) gefunden hier FulltextPDF. Es ist so bemerkenswert, dass ich mir gestatte sie hier namentlich zu verlinken:¬†Vearrier D,¬†Greenberg MI.

… ¬†The use of postchelator challenge urine testing to diagnose¬†mercury¬†poisoning¬†has not been validated. Use of such tests may cause falsely elevated urine¬†mercury¬†levels resulting in misdiagnosis of¬†mercury¬†poisoning¬†and unncessary, expensive, and potentially dangerous chelation therapy. ¬†…

das heisst also auf deutsch: wenn durch einen DMPS-Test Quecksilber ausgeschieden wird, hat das keinerlei Bedeutung und ist schon gar kein Hinweis auf eine Quecksilber-Ablagerung im K√∂rper, und man soll desswegen keine „√ľberfl√ľssige, teure und m√∂glicherweise gef√§hrliche Ausleitungstherapie“ machen.

So ein Schwachsinn „wenn was rauskommt hat es keine Bedeutung“ wird in peer – Reviewed Journals mit hoher Qualit√§t und Reputation abgedruckt!

Der Hinweis dass „dieser Test nicht validiert ist“ sollte doch Auftrag nach Literatursuche und ev. Validierung sein, nicht der Verteufelung des Tests?!

Als Betroffener bin ich wahrhaft betroffen von derartigen Aussagen. (Entschuldigung, dass ich mich so errege und so ausfällig werde Рaber ich erlebe die Not der betroffenen life in der Ordination, habe es selber mitgemacht).

 

Die einzige Erkl√§rung daf√ľr ist, dass dieses Journal einem Impfstoffhersteller geh√∂rt, welcher Angst vor hohen Regress-Anspr√ľchen hat, wenn die Studienlage zu sehr in Richtung „Thiomersal ist b√∂se“ kippen k√∂nnte. ¬†Strikte Ablehnung des offensichtlichen mit „wissenschafts-Quaqua“ ist eine √ľbliche Strategie im System. Ich habe da ja mehrere Seiten dazu bei mir auf der Homepage geschrieben.

Man k√∂nnte vermuten, dass der Kollege in Philadelphia einfach selber zuviel Thiomersal beim st√§ndigen H√§nde-Desinfizieren abbekommen hat (–> siehe meine Seite Thiomersal), ansonsten hier ein SUCH-LINK in die Pubmed zu „Mercury x Brain“ mit > 2000 Studien

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Ich habe schon wunderbare Studien gefunden, die erh√∂hte Schwermetallbelastung bei autistischen Kindern zeigen, eine Besserung des Scores durch „Ausleitung“. Weiters Studien die zeigen dass durch Thiomersal-Impfungen die Hirnbelastung mit organischem Quecksilber deutlich steigt usw usf.¬†

Dieser logisch klare, „hausverstandsm√§ssig“ gut nachvollziehbare Sachverhalt muss nur noch entsprechend eingearbeitet werden, ich habe noch √ľber 1000 Studien auf Lager um sie hier auf der Homepage einzuarbeiten.

 

Weitere Links

FDA als zynische bzw. tw. korrupte Behörde

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