StartForschungtVNS® - unser "Star" der Hirnstamm-Stimulation

tVNS® – unser “Star” der Hirnstamm-Stimulation

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Die transaurikuläre Vagusnervstimulation (taVNS) ist derzeit die einzige Technik um Störungen des Hirnstamms zu regulieren. Desswegen ist diese Therapie ein zentraler Bestandteil der SOZO-FNON (= spezielle netzwerk-orientierte Neuromodulation).

Der Hirnstamm – die zentrale „Lebens-Schaltstelle“

Der Hirnstamm verbindet das Gehirn mit dem Rückenmark und arbeitet rund um die Uhr völlig automatisch. Er steuert viele lebenswichtige Grundfunktionen, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken müssen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Atmung
  • Herzschlag und Blutdruck
  • Schlucken und Husten
  • Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Gleichgewicht und Augenbewegungen
  • Alarm- und Stressreaktionen
  • Weiterleitung von Signalen zwischen Gehirn und Körper

Im Hirnstamm liegen außerdem wichtige Zentren für Aufmerksamkeit, Wachheit, Schmerzverarbeitung und das vegetative Nervensystem: Sympathikus und Parasympathikus.

  • Sympathikus: bei “Aktivität” und “Stress” stark und aktiv
  • Parasympathikus: Regeneration, Rasten, “Heil-Nerv”

Optimalerweise sind beide ausgeglichen und man kann prompt “sympathisch reagieren” wenn Aktivität angesagt ist und danach wieder gut entspannen und regenerieren.

Hirnstamm ist “altes Hirn”

Der Hirnstamm ist evolutionsbiologisch ein sehr alter Teil des Nervensystems. Schon Tiere wie Fische oder Reptilien besitzen einen Hirnstamm, der viele grundlegende Funktionen ähnlich steuert wie beim Menschen – etwa Atmung, Kreislauf, Gleichgewicht oder Alarmreaktionen.

Bei Säugetieren entwickelte sich zusätzlich eine große Gehirnrinde (Cortex) rund um diese älteren Strukturen. Beim Menschen entstand besonders im Frontalhirn eine spezielle stark ausgeprägte Region für Planung, Sprache, Selbstkontrolle, strategisches Denken und komplexe Entscheidungen.

  • Hirnstamm = evolutionär alt, grundlegende Überlebensfunktionen
  • Cortex = „höhere“ Verarbeitung (hell-lila)
  • Frontallappen = besonders starke Entwicklung beim Menschen (dunkles lila)

Schon kleine Störungen im Hirnstamm können daher starke Auswirkungen auf Gleichgewicht, Schlucken, Schmerzen, Schweissausbruch, Verdauung, Herzklopfen, Atmung, Durchblutung, Immunsystem, Müdigkeit, Schwindel oder das allgemeine Körpergefühl haben.

Der Hirnstamm überwacht und steuert die oben beschriebenen Körperfunktionen und steht deshalb in engem Kontakt mit Blut, Nervenbahnen und chemischen Signalsystemen des Körpers.

In einigen Bereichen ist desswegen die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger als in anderen Hirnregionen, dadurch können bestimmte Viren, Entzündungsstoffe oder Toxine leichter Einfluss auf den Hirnstamm nehmen.

Mit ganz hochauflösenden MRT fand man bei vielen Longcovid-Patienten kleine Zysten im Hirnstamm was ein Hinweis ist auf post-entzündliche Schädigung. Dies erklärt viele der Symptome.

 

Vagus-Stimulation

Dabei wird ein Ast des Vagusnervs direkt an der Ohrmuschel stimuliert.

Das Nervensystem wird – wenn das Gerät korrekt programmiert bzw. gebaut ist – nicht „überfahren“, sondern reguliert und beruhigt.

zB: mein Schwager Elmar – er baut Chipfabriken für Intel, Bosch und TMCA und hat extremen Stress – hat einen tVNS ® von mir und hat mich angerufen “Heli, ich habe ihn 4h am Tag auf, ich bin extrem klar und trotz starken Stress total ruhig und leistungsfähig”.

 

Unglaubliche Studienlandschaft

über 400.000 Scholar-Einträge (Studien) zeigen, dass man mit so einer Vagus-Stimulation = Hirnstamm-Regulation sehr tief in autonome Netzwerke eingreifen kann:

  • Entzündung,
  • Stressregulation,
  • Schlaf,
  • Schmerz,
  • Fatigue

– all das hängt eng mit dem Vagus zusammen. Weiter unten referenziere ich einige dieser Studien. Bei jeder entzündlichen oder autoimmunologischen Erkrankung verwenden wir den Vagus-Stimulator. Innerhalb von 1-2 Wochen haben sich die Entzündungswerte TNF-Alpha und IL-6 deutlich verbessert.

 

Studien zu Anti-entzündlichen Effekten der Vagus-Stimulation

Studien zur entzündungs-hemmung von taVNS

Hier sind Studien in denen taVNS (transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation) zu einer deutlichen Reduktion von IL-6 und TNF-α geführt hat – teilweise klar über 40 % in wenigen Wochen oder einem ähnlich kurzen Zeitraum.

Exakte Treffer mit >40 % Reduktion bei beiden Zytokinen in genau „wenigen Wochen“ bei Menschen sind selten (viele Studien zeigen signifikante, aber kleinere Effekte oder kürzere Zeiträume). Hier die besten Beispiele:

 

1. Shi et al. (2021) – JCI Insight (Human-Studie, perfekter Fit)

  • Design: Randomisierte, sham-kontrollierte Studie mit 42 Patienten mit obstipations-dominanter Reizdarmsyndrom (IBS-C).
  • taVNS-Protokoll: 4 Wochen, 2× täglich 30 Min. am cymba concha.
  • Ergebnisse:
    • TNF-α: von 6,7 ± 3,0 pg/mL auf 3,9 ± 2,1 pg/mL → ca. 42 % Reduktion (p = 0,001 vs. Baseline).
    • IL-6: von 3,4 ± 2,8 pg/mL auf 1,9 ± 1,1 pg/mL → ca. 44 % Reduktion (p = 0,037 vs. Baseline).
  • Signifikant besser als Sham-Gruppe.
    Link: https://insight.jci.org/articles/view/150052

 

2. Seitz et al. (2022) – Frontiers in Physiology (Human-Studie bei kritischen COVID-19-Patienten, sehr starke Effekte)

  • Design: Randomisierte Studie mit 10 kritischen COVID-19-Patienten auf der Intensivstation (aVNS + Standardtherapie vs. Standardtherapie allein).
  • Stimulation: Aurikuläre Vagusnervstimulation (perkutan mit Mini-Nadelelektroden, 1 Hz, zyklisch) über durchschnittlich 12 Tage (Bereich 3–18 Tage) – also im Bereich „wenige Wochen“.
  • Ergebnisse (VNS-Gruppe):

Hinweis: Die Studie verwendet perkutane (nicht rein transkutane) Elektroden, ist aber aurikulär und zielt auf denselben Mechanismus ab wie taVNS.

3. Shin et al. (2024) – Scientific Reports (Tierstudie, extrem starke Effekte als Referenz)

  • Design: Maus-Modell der Gicht-Arthritis (MSU-induziert).
  • taVNS-Protokoll: 3 Tage (15 Hz oder 25 Hz).
  • Ergebnisse (je nach Frequenz, starke anti-inflammatorische Wirkung):
    • IL-6: Reduktion um 82–84 %.
    • TNF-α: Reduktion um 47–89 % (je nach Frequenz bis zu 89 %).
  • Zeigt das Potenzial von taVNS bei akuter Entzündung (sehr hohe prozentuale Effekte).
    Link: https://www.nature.com/articles/s41598-024-77272-2

Zusammenfassung: In der Literatur sind die Effekte oft signifikant, aber nicht immer > 40 % bei beiden Markern gleichzeitig – besonders in chronischen Erkrankungen.

Viele Reviews (z. B. zu RA oder COVID) bestätigen den anti-inflammatorischen Effekt über den cholinergen Pfad, aber die prozentualen Veränderungen variieren je nach Patientengruppe und Protokoll von 20-40%.

Hier weitere relativ gute klinische Studien (Human-Studien mit taVNS und Zytokin-Effekten, vorwiegend IL-6/TNF-α):

Diese sind primär klinisch und fokussieren auf Entzündungsmarker als “Wertmasstab” für die Intensität der Erkrankungen.

 

 

taVNS bei Krebs: 30% verbessertes Outcome

darüber hab ich einen eigenen Artikel mit Studien geschrieben, wir würden gern JEDEM Krebspatienten einen Vagus-Stimulator geben, da die Ergebnisse hervorragend sind.

 

Vagus-Stimulation eine jahrhunderte alte Technik

alte und intuitive Methoden zur Vagus-Aktivierung

 

Alte und intuitive Methoden zur Vagus-Aktivierung

Viele traditionelle oder instinktive Verhaltensweisen aktivieren vermutlich indirekt den Vagusnerv und damit parasympathische Beruhigungs- und Regenerationssysteme.

Beispiele:

  • Summen, Singen, „Om“-Meditation
    • Vibration von Kehlkopf, Rachen und Brustraum stimuliert vagale Bahnen
    • langsame Ausatmung beruhigt zusätzlich Herz und Atemrhythmus
  • Saugen an Schnuller, Brust oder Daumen
    • besonders bei Säuglingen starker beruhigender Reflex
    • aktiviert orale, trigeminale und vagale Netzwerke
  • Langsames tiefes Ausatmen
    • z.B. betont lange Ausatmung beim Beten, Chanten oder Meditation
    • aktiviert parasympathische Regulation
  • Gurgeln
    • aktiviert Rachenmuskulatur und vagale Reflexe
  • Singen in Gruppen / Chorgesang
    • rhythmische Atmung + soziale Sicherheit + Vibration
    • vermutlich starke Polyvagal-Komponente
  • Beten und rhythmisches Rezitieren
    • Rosenkranz, Mantras, Psalmen, Sufi-Gesänge
    • langsamer Atemrhythmus synchronisiert Herz und Hirnstamm
  • Schaukeln und Wiegen
    • vestibuläre Beruhigung des Hirnstamms
    • intuitiv bei Babys weltweit verwendet
  • Kaltes Wasser im Gesicht
    • Tauchreflex („diving reflex“)
    • starke vagale Aktivierung über Hirnstammreflexe
  • Soziale Nähe und sichere Berührung
    • Umarmungen, Streicheln, rhythmisches Halten
    • Oxytocin + vagale Sicherheitsnetzwerke
  • Langsames Kauen
    • aktiviert Hirnnerven und parasympathische Verdauungsprogramme
  • Meditation mit verlängertem Atem
    • besonders 4–6 Atemzüge pro Minute
    • starke Kopplung von Herzfrequenz und Vagusaktivität
  • Trommeln und rhythmische Tänze
    • repetitive rhythmische Inputs stabilisieren autonome Netzwerke
    • vermutlich uralte soziale Regulationsmechanismen
  • Brummen („Bienenatmung“ im Yoga)
    • starke Resonanz im Schädel- und Rachenraum
    • oft sofort beruhigend
  • Lachen
    • rhythmische Ausatmung + soziale Sicherheitssignale
    • messbare vagale Aktivierung

Viele dieser Techniken entstanden lange bevor Menschen etwas über den Vagusnerv wussten — sie wurden vermutlich einfach kulturell weitergegeben, weil sie Stress reduzierten, Bindung stärkten und das Nervensystem stabilisierten.

 

 

die Methode der Vagus-Stimulation nennt man taVNS

trans-aurikuläre Vagus-Stimulation = taVNS verwendet “Abzweigungen” des Vagus-Nervs in der Ohrmuschel um modulierende Impulse in den Hirnstamm zu leiten. Dies hat sich aus der Ohr-Akupunktur entwickelt und ist mittlerweile wissenschaftlich recht gut ausbeforscht (400.000 Einträge auf Scholar).

Es gibt zahlreiche Geräte um den Vagus-Nerv zu “aktivieren”. Weiter unten lesen sie über die Erfahrungen des SOZO-Gründers Petros Kattou mit “suboptimalen” Geräten.

 

tVNS® ist “Mercedes” der Vagus-Stimulatoren

tVNS® ist der Name eines auf wissenschaftlicher Basis und Überprüfung produzierten Vagus-Stimulators.

Der tVNS® ist praktisch das “Referenz-Gerät” an dem sich alle messen. Die allermeisten Studien wurden unter Verwendung dieses Medizin-Gerätes durchgeführt.

Die Namens-Ahnlichkeit mit der Methode “taVNS” ist kein Zufall und zeigt, wie lange dieses Medizin-Gerät schon in der medizinischen Verwendung ist.

Die speziellen Frequenzen, die optimale Position der Stimulation an der Cymba Conchae, das Beachten von Behandlungspausen so dass es zu keinem Rebound des Sympathikus kommt

– all das zeichnet dieses Gerät aus.

Selbstverständlich war dies kein “Firmen-Gerät” sondern wurde an der Universtität von Neurophysiologen und Neurologen in jahrzehntelanger Forschung entwickelt.

Die Firma hinter dem Gerät, tVNS Technologies, hat nach der Pensionierung der Professoren die Entwicklung fortgesetzt und arbeitet seit vielen Jahren nun wissenschaftlich an diesem Thema.

 

Forschungseinrichtungen welche das tVNS ® – Geräte benutzen:

die Liste ist so lange dass ich sie wegen der Übersichtlichkeit des Artikels einklappe, einfach draufklicken, dann öffnet sich diese fantastische Liste

Universitäten welche tVNS ® als Behandlungs-Gerät für Studien verwenden
  • Stanford University
  • TU Wien
  • Universitätsklinikum Bonn
  • Maastricht University
  • Inselspital Bern
  • Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
  • University of Tartu
  • Universidad de Salamanca
  • Foundation for Prader-Willi Research
  • Universität Marburg
  • Universitätsklinikum Erlangen
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Universitätsklinikum Regensburg
  • Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
  • Northwestern University (Chicago)
  • Universitätsklinikum Bonn
  • School of Life Sciences Sussex
  • University of Illinois at Urbana-Champaign
  • Universität Tübingen
  • Karolinska Institute
  • Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH
  • Universität Ulm
  • Universidade de Coimbra
  • Universitätsklinikum Tübingen
  • Bezirksklinikum Ansbach
  • University Leiden
  • Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Universität Potsdam
  • Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad
  • Royal Hallamshire Hospital
  • Universität Salzburg
  • Debra Research
  • THE UNIVERSITY OF DUBLIN TRINITY COLLEGE
  • Beaumont Hospital Dublin
  • Korea University
  • Max-Planck-Gesellschaft
  • Max Näder Center for Rehabilitation Technologies and Outcomes
  • Marienhaus Klinikum Hetzelstift
  • University of Maastricht
  • Universitätsklinikum Marburg und Gießen
  • UND VIELE MEHR!

 

Ausgewählte aktuell laufende Studien die mit dem “Mercedes” aller Vagus-Stimulatoren – dem tVNS ® durchgeführt werden

 

 

tVNS ®  ist ein “echtes” Medizin-Produkt

Das Gerät ist als Medizinprodukt nach EU-MDR zugelassen und stimuliert die sogenannte Cymba Conchae im Ohr, also exakt jene Region mit der optimalen und stärksten Vagus-Innervation.

Dazu sind STUDIEN notwendig, d.h. aufwändige kontrollierte Tests mit Plazebo-Patienten an Universitäten durchgeführt!

Das unterscheidet es von vielen billigen „Wellness“-Geräten oder umgebauten TENS-Geräten. Weiter unten beschreibe ich die negative Erfahrung des SOZO-Gründers Petros Kattou mit “einfacheren taVNS-Geräten”.

 

Offiziell “On-Label” zugelassen ist das Gerät derzeit ab 18 Jahren für

  • pharmakoresistente Epilepsie
  • pharmakoresistente Depression
  • chronische Migräne
  • Prader-Willi-Syndrom

 

 

Studien und Forschungsdaten beweisen erstaunlich positive Ergebnisse für den tVNS® auch bei folgenden Erkrankungen

 

  • ME/CFS und Long Covid
  • Autismus
  • Angststörungen
  • chronische Schmerzen
  • Fibromyalgie
  • Parkinson
  • Schlaganfall-Rehabilitation
  • Tinnitus
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Reizdarm
  • Schlafstörungen
  • rheumatoide Arthritis

weitere Erkrankungen werden derzeit in den vielen Universitäten (oben aufgelistet) beforscht.

 

SOZO Neuromodulation – Sir Petros Kattou

Sir Petros Kattou arbeitet mittlerweile nur noch mit diesem taVNS-Gerät der Firma tVNS-International.

 

Petros hat im Laufe der Jahre unzählige Systeme an seinen tausenden Patienten getestet und verwendet desswegen nur noch “optimale” und “wissenschaftlich überprüfte” Geräte.

Bei einem überall in der Google-Werbung prominent beworbenen Vagus-Stimulator den auch wir in der SOZO-Ärztegruppe vor 2 Jahren noch verwendet haben, hat sich leider herausgestellt, dass weder Frequenz noch das Stimulations-Pause-Verhalten wissenschaftlich korrekt war und deren “Studien” kleine nicht-kontrollierte Anwendungsbeobachtungen waren.

 

unseriöser Vagus-Stimulator hat ernsthafte Nebenwirkungen produziert

Petros hatte eben dieses Gerät zu hinterfragen begonnen, als er bei einer Epilepsie-Patienten reproduzierbar nach der Vagus-Anwendung mit dem “vielbeworbenen Vagus-Stimulator” eine paradoxe Verschlechterung ihrer regelmässigen Epi-Anfälle erleben musste.

Es gab noch einen zweiten Fall einer paradoxen ernsthaften Verschlechterung, wesswegen er die genaue Wirkungsweise des Gerätes hinterfragt hat:

so ist er drauf gekommen, dass durch die durch dieses Gerät durchgeführte “pausen-losen” Vagus-Stimulation mit “falscher Stimulations-Frequenz” auch an der “falschen Position am Ohr” nach der Beendigung der “Behandlung” der Sympathikus überschiessend reagiert hat und die Behandlungs-Wirkung “umgekehrt” – nämlich verschlechtert hat.

Auch wir haben bei diesem Gerät festgestellt, dass die “Ergebnisse” in der Praxis nicht dem pSTIM entsprochen haben, einem Vagus-Stimulator den wir vorher verwendet hatten, der aber leider vom Markt genommen wurde.

 

tVNS ® ist das optimale Gerät – die “Referenz”

Beim tVNS ® ist dies ausgeschlossen, er ist korrekt programmiert und umfassendst wissenschaftlich überprüft – er ist “die Referenz” und desswegen darf man ihn auch viele Stunden am Tag anwenden.

 

neue Studien mit dem tVNS ® zeigen merkbare Verbesserungen bei ME/CFS

– nach monatelanger Anwendung wohlgemerkt!

Gerade bei ME/CFS und Long Covid scheint derzeit international extrem viel Forschung zu laufen. Das dürfte inzwischen sogar die größte Patientengruppe sein. (t-vns.com)

Besonders spannend finde ich auch die aktuellen Schlaganfall-Studien.

Dort wird tVNS zunehmend mit Neurorehabilitation kombiniert, weil man offenbar motorische Plastizität und Wiedererlernen von Funktionen unterstützen kann. Die große TRICEPS-Studie gilt hier momentan als eines der wichtigsten Projekte weltweit.

Was viele nicht wissen: Die neueren Geräte haben mittlerweile Bluetooth und eine eigene App namens „tVNS Connect“. Darüber können Patienten ihre Anwendungen dokumentieren, Symptome tracken und Behandlungsdaten an den Arzt weitergeben. Die Geräte speichern intern 5000 Sitzungen. (Google Play, Apple AppStore)

 

hoher Preis ist leider prohibitiv

Dieses hoch-qualitative Medizin-Produkt ist leider sehr teuer. Die völlig rationalen Gründe dafür werden in dem Einschub weiter unten dargestellt.

Petros sagt dazu: “ihm ist der Preis der Geräte inzwischen egal. Er verwendet nur das beste und wissenschaftlich korrekte, nur damit hat er sicher gestellt dass er Erfolg hat und keine Nebenwirkungen produziert”.

 

 

persönlicher Nachtrag und Kommentar

für Kollegen - 'Indikationen' und 'Off-Label Verwendung'

Für Behandler ist folgende Information wichtig

Diese offiziell gelisteten 17 Indikationen wurden Ende 2025 bewusst auf 4 reduziert. Dahinter stand Überlegungen hinsichtlich internationaler Zulassungsbehörden, da es für Länder wie Australien oder Singapur Zulassungs-Registrierungen einfacher umsetzen lassen, wenn die offizielle Indikationsliste klein gehalten wird.

Ansonsten muss man für jedes dieser Länder wieder eigene Studien anfertigen.

Zulassung in einem Land bedeutet nicht, dass man dieses Medizin-Gerät in einem anderen Land verwenden darf.

Ärzte die sich nicht an diese Zulassungs-Vorschriften halten oim Sinn von “wer heilt hat recht”, werden sofort mit dem Strafrecht bedroht und tw. verfolgt, siehe weiter unten.

All die anderen “Indikationen” die man aus obigen regulatorischen Gründen zurückgenommen hat wurden mit dem tVNS genauso mit klinischen Studien an Universitäts-Kliniken validiert,

Dass die Firma die Indikation zurückgezogen hat bedeutet ja nicht, dass es jetzt plötzlich unwirksam ist und die umfangreichen klinischen Studien nicht mehr gelten, sondern dass dieses Gerät jetzt bei dieser Indikation “Off-Label” angewendet werden muss.

Validierung in klinischen Studien bedeutet wissenschaftlich korrekter Nachweis dass es besser als Plazebo ist. So eine Studie ist wirklich teuer (30-100.000 Initialkosten für eine prospektive Studie), was auch den Preis des Gerätes erklärt und rechtfertig.

 

On-Label und Off-Label Dimensionen

dies war mir Zeit meines Lebens völlig unbekannt.

Früher – zu meiner Zeit – war die Medizin “Erfahrung des Arztes” und gelernt haben wir neues von Vorträgen von Pharmafirmen und Besuchen von Pharma-Referenten und aus Medizinischen Zeitschriften aus Artikeln die bezahlt wurden von Pharma-Firmen, am meisten aber durch die Praxis und die Rückmeldungen der Patienten.

Seit ca 10 Jahren – besonders seit der grossen Pandemie – ist auch bei uns die Tendenz die Medizin völlig zu reglementieren und alles was nicht “on-label” bürokratisch korrekt verwendet wird zu verbieten – das geht dann gleich ins Strafrecht.

On Label bedeutet: es gibt eine medizinische Zulassung genau für diese Diagnose

Off-Label bedeutet: es gibt eine medizinische Zulassung für ein Medikament oder ein Gerät für eine speziele Diagnose = “Indikation”, aber eben nicht für diejenige die man damit behandeln will.

Die medizinische Zulassung garantiert ein vertretbares und wissenschaftlich überprüftes Nebenwirkungsprofil.

Typische Off-Label-Therapie wäre zB Metformin (Diabetes-Medikament) bei Krebs, oder Trittico (Trazodon) als Schlafmittel – die eigentliche Indikation wäre Depression aber es schläfert alle ein und so wird es heutzutage nur noch als Schlafmittel verwendet.

No-Label: es gibt keine medizinische Zulassung, es ist die Sicherheit daher nicht in Studien validiert, man könnte jemanden Schaden. zB Maluka-Honig bei nicht heilenden Wunden – oder – moderner: Peptide wie BCP-157.

Nur On-Label ist man geschützt vor Klagen und Regress-Verfahren, bei Off-Label-Therapien oder sogar NON-Label-Therapien steht man praktisch nackt vor dem Richter und wenn man durch einen unzufriedenen Patienten angeklagt wird garantiert das eine Verurteilung.

  • Jeder von uns kennt das Beispiel des Salzburger Gynäkologen, der einer schwangeren Frau mit Auffälligkeiten im Ultraschall dringend mit Überweisung ins Krankenhaus geschickt hat, sie aber nie dorthin gegangen ist. Dass später missgebildet geborene Kind hat dazu geführt, dass der Gynäkologe von der Frau angezeigt wurde und nun ein Leben lang Alimente für dieses Kind zahlen muss.
  • Oder: ich kann mich gut erinnern, als ich in Polen einen Vortrag gehalten habe, neben mir ist dann ein Arzt gesessen und hat mir berichtet, dass er in der kommenden Woche einen Gerichts-Termin hat, weil er einem Krebspatienten eine Vitamin C – Infusion angehängt hat. Dies hat genügt um bei den Zulassungs-Vorschriften in Polen den Arzt anzuklagen.
  • In Schweden wurden 2 Ärzte die Approbation entzogen, weil sie Borreliose mit dem Buhner-Protokoll (phytotherapeutisch) behandelt haben. In NewYork durfte man viele Jahre lang Borreliose nicht mit Antibiotika behandeln, als Arzt hätte man sonst die Zulassung verloren.

Diese Regulatorischen Einschränkungen sind für uns Behandler wie auch die Patienten schwer zu verstehen, aber leider heutzutage Realität.

 

Diese strengen Kriterien verteuert auch den Preis von “Medizin-Geräten” ungemein

Ein Medizin-Geräte-Hersteller hat mir erzählt, dass für die Anwendung eines LED-Lichtes, welches Akupunktur-Punkte bestrahlen sollte, dieses Leuchtmittel in PET eingeschweisst wird zum Auflegen auf die Haut. Dieses PET – Material ist für Cola und andere Getränkeflaschen seit Jahrzehnten Standard und hunderttausendfach getestet.

Nichtsdestotrotz musste er einen Tierversuch mit seinem kleinen “Beleuchtungs-Körper” durchführen, die PET-Scheibe musste auf Hasen-Haut geklebt werden und viele Tage draufbleiben um sicher zu stellen, dass es nicht für Menschen gefährlich ist. Dieser aufgrund der tausenden früheren Versuche völlig obsolete Test muss in einem offiziellen Prüflabor durchgeführt hat ihm extra 30.000,- gekostet.

Ein anderer Medizingeräte-Hersteller erzählte mir, dass er für das CE-Zeichen alle paar Jahre 80.000,- zahlen muss um sein Gerät in der EU verkaufen zu dürfen. Wenn daher der Umsatz zu gering ist, muss die Produktion solcher Geräte eingestellt werden.

Realität und der Zulassungsprozess für echte MEDIZINGERÄTE ist brutal, schwer und vorallem teuer.

Viele Homöopathische Präparate wurden vor ca 15 Jahren durch Veränderungen der Namens-Vorschriften vom Markt gezwungen, da das “Neubenennen” einer “Neuzulassung” entspricht und dies immer ca 30.000,- kostet, ein Preis den so ein billiges Präparat i.d.R. nicht mehr einspielt.

 

Google-ZENSUR!

Google zensiert meine Homepage ganz ordentlich, es ist mir tw. selber nicht möglich Artikel von mir bei Google zu finden. Desswegen bitte zum Newsletter anmelden und diesen an Freunde oder per Facebook teilen sowie die Suchfunktion innerhalb meiner Website verwenden. Folgen sie mir auch auf Twitter, dort kündige ich wichtige Artikel auch an.