aktuelle Liste 2025
diese Liste enthält keine Mittel für potentielle Erkrankungs-Mitauslöser: Zahnherde, Borreliose oder andere Hirn-Infektionen, Schwermetalle (= NMBI bzw. Irminix), Aluminium, …. – wir haben hier nur eine orthomolekulare Supplementierungs-Liste.
Wer immer hier eine noch bessere Idee hat, bitte unbedingt schreiben (zB als Kommentar), jede kausale Therapie gegen die Prionen wäre ein Hammer!
1. Neuroplastizitätsförderung
- Magnesium L-Threonat: 1,5–2 g/Tag
- Citicolin (CDP-Cholin): 500–1000 mg/Tag
- Uridinmonophosphat: 250–500 mg/Tag
2. Antioxidativer und mitochondrialer Schutz
- Coenzym Q10 (Ubiquinol): 200–400 mg/Tag
- Alpha-Liponsäure (R-ALA): 600–1200 mg/Tag
- N-Acetylcystein (NAC): 600–1800 mg/Tag
- Vitamin E: 400–800 IE/Tag (neu)
- Selen: 100–200 µg/Tag (neu, mit Vorsicht)
- Vitamin C: 500–1000 mg/Tag (neu)
3. Neuroinflammation & Zellschutz
- Omega-3-Fettsäuren (DHA/EPA): 1000–2000 mg/Tag
- Melatonin: 10–60 mg zur Nacht –> hochdosierte Kapseln muss Arzt verschreiben, wir haben inzwischen eine relativ günstige Quelle (deutsche Apotheke)
- Lithium orotat: 5–10 mg Elementarlithium/Tag (experimentell)
- Vitamin D3: 5000 IE/Tag (mit Blutspiegelkontrolle)
4. Energiestoffwechsel und zelluläre Resilienz
- Acetyl-L-Carnitin: 1–2 g/Tag
- Creatin Monohydrat: 3–5 g/Tag
- B-Vitamine (B6, B12, Folsäure): B-Komplex, Dosierung nach Bedarf (neu)
5. Weitere mögliche Add-ons (experimentell)
- PQQ: 10–20 mg/Tag
- Resveratrol: 100–250 mg/Tag
- Nicotinamid-Ribosid / NMN: 250–500 mg/Tag
- TUDCA: 500–1000 mg/Tag
6. Schulmedizinische Therapie
- Riluzol: 100 mg/Tag
- Edaravone: Nach ärztlicher Indikation
Detailliertere Angaben zu dieser Liste
1. Neuroplastizitätsförderung
- Magnesium L-Threonat (1,5–2 g/Tag)
Bewertung: Magnesium L-Threonat wird für seine hohe Bioverfügbarkeit und Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, geschätzt. Es fördert die synaptische Plastizität und könnte kognitive Funktionen unterstützen, was bei ALS relevant sein könnte, da kognitive Beeinträchtigungen auftreten können. Studien zeigen, dass Magnesium den Glutamatstoffwechsel beeinflusst, was bei ALS wichtig ist, da ein Glutamatüberschuss Nervenzellen schädigt. Es gibt jedoch keine spezifischen Studien, die Magnesium L-Threonat direkt bei ALS untersuchen. Die Dosierung von 1,5–2 g/Tag ist plausibel, da sie etwa 120–160 mg elementares Magnesium liefert, was sicher und gut verträglich ist.
Fazit: Plausible Ergänzung, aber die Evidenz ist indirekt. - Citicolin (CDP-Cholin, 500–1000 mg/Tag)
Bewertung: Citicolin unterstützt die cholinerge Transmission und könnte neuroprotektiv wirken, insbesondere durch die Förderung der Membranreparatur und Synaptogenese. Es gibt keine spezifischen Studien zu Citicolin bei ALS, aber seine Rolle bei neurodegenerativen Erkrankungen (z. B. Schlaganfall, Demenz) ist gut dokumentiert. Die Synergie mit transkranieller Stimulation (tDCS) ist spekulativ, aber theoretisch plausibel, da Citicolin die neuronale Plastizität fördern könnte. Die Dosierung ist im üblichen Bereich.
Fazit: Sinnvolle Ergänzung mit theoretischem Nutzen, aber direkte Evidenz bei ALS fehlt. - Uridinmonophosphat (UMP, 250–500 mg/Tag)
Bewertung: UMP fördert die Synthese von Phospholipiden und Synapsenbildung, insbesondere in Kombination mit Cholin und DHA. Es gibt präklinische Daten, die neuroprotektive Effekte bei neurodegenerativen Modellen zeigen, aber keine spezifischen Studien zu ALS. Die Kombination mit Citicolin und Omega-3 ist theoretisch sinnvoll, da sie synergistisch wirken könnten. Die Dosierung ist angemessen.
Fazit: Experimentelle, aber plausible Ergänzung. Direkte Evidenz fehlt, aber die Kombination bleibt sinnvoll.
2. Antioxidativer und mitochondrialer Schutz
- Coenzym Q10 (Ubiquinol, 200–400 mg/Tag)
Bewertung: Coenzym Q10 ist ein Antioxidans und unterstützt die mitochondriale Energieproduktion. Es wurde bei ALS untersucht, da mitochondriale Dysfunktion eine Rolle spielt. Eine Studie zeigte jedoch keinen signifikanten Nutzen bei ALS-Patienten. Präklinische Daten (z. B. Mausmodelle) deuten auf einen potenziellen Nutzen hin, aber klinische Evidenz ist schwach. Ubiquinol ist die bioverfügbare Form und vorzuziehen. Die Dosierung ist angemessen, aber Wechselwirkungen mit Medikamenten (z. B. Blutgerinnungshemmern) sollten beachtet werden.
Fazit: Plausible Ergänzung, aber begrenzte Evidenz. Keine Änderung nötig, aber Erwartungen sollten realistisch sein. - Alpha-Liponsäure (R-ALA, 600–1200 mg/Tag)
Bewertung: Alpha-Liponsäure (ALA) ist ein starkes Antioxidans, das andere Antioxidantien (z. B. Vitamin C, E, Glutathion) regeneriert und Schwermetalle chelatisiert. Es gibt keine spezifischen Studien zu ALA bei ALS, aber ihre neuroprotektiven Eigenschaften sind bei anderen neurodegenerativen Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose) dokumentiert. Die Dosierung ist sicher, aber hohe Dosen können Verdauungsbeschwerden oder Hautreaktionen verursachen. Die Kombination mit NAC und Glutathion könnte synergistisch wirken.
Fazit: Sinnvolle Ergänzung mit theoretischem Nutzen, aber direkte Evidenz fehlt. - N-Acetylcystein (NAC, 600–1800 mg/Tag)
Bewertung: NAC ist eine Vorstufe von Glutathion und reduziert oxidativen Stress, der bei ALS eine Schlüsselrolle spielt. Es löst auch Schleim in den Atemwegen, was bei ALS-Patienten mit Atemproblemen hilfreich sein kann. Präklinische Studien (z. B. Tiermodelle) zeigen neuroprotektive Effekte, aber klinische Studien fehlen weitgehend. Die Dosierung ist sicher, aber Wechselwirkungen mit Nitroglycerin sollten beachtet werden.
Fazit: Sehr plausible Ergänzung mit indirekter Evidenz. - Vitamin E (400–800 IE/Tag)
Begründung: Kohortenstudien zeigen, dass ein höherer Vitamin-E-Spiegel mit einem geringeren ALS-Risiko assoziiert ist. Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans, das Nervenzellen vor oxidativem Stress schützen kann. Es wird oft in Kombination mit anderen Antioxidantien empfohlen. Die Dosierung ist sicher, aber Wechselwirkungen mit Blutgerinnungshemmern sollten beachtet werden. - Selen (100–200 µg/Tag)
Begründung: Selen ist ein essentielles Spurenelement mit antioxidativen Eigenschaften. Es unterstützt die Glutathionperoxidase und könnte oxidativen Stress reduzieren. Kohortenstudien zeigen jedoch widersprüchliche Ergebnisse, und hohe Dosen könnten toxisch sein. Niedrige Dosen sind sicher und könnten in einer antioxidativen Kombination sinnvoll sein. - Vitamin C (500–1000 mg/Tag)
Begründung: Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und regeneriert andere Antioxidantien wie Vitamin E. Es gibt keine spezifischen Studien zu Vitamin C bei ALS, aber seine Rolle bei der Reduktion von oxidativem Stress ist gut etabliert. Die Dosierung ist sicher und kostengünstig.
3. Neuroinflammation & Zellschutz
- Omega-3-Fettsäuren (DHA/EPA, 1000–2000 mg/Tag)
Bewertung: Omega-3-Fettsäuren sind entzündungshemmend und stabilisieren Zellmembranen. Es gibt keine spezifischen Studien zu Omega-3 bei ALS, aber ihre allgemeine neuroprotektive Wirkung ist gut dokumentiert. Kohortenstudien deuten darauf hin, dass eine Ernährung reich an Antioxidantien und Omega-3 den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen könnte. Die Dosierung ist angemessen.
Fazit: Sinnvolle Ergänzung mit indirekter Evidenz. Keine Änderung nötig. - Melatonin (10–60 mg zur Nacht)
Bewertung: Melatonin ist ein starkes Antioxidans und reduziert neuroinflammation. Studien bei ALS (z. B. Tiermodelle und kleinere Humanstudien) zeigen positive Effekte, einschließlich verlängerter Überlebenszeit und reduzierter oxidativer Schäden. Hochdosiertes Melatonin (bis 60 mg) ist sicher, kann aber Schläfrigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Die Dosierung ist im experimentellen Bereich, aber plausibel.
Fazit: Starke Evidenz für ALS, insbesondere in höheren Dosen. - Lithium orotat (5–10 mg Elementarlithium/Tag)
Bewertung: Lithium hemmt GSK-3β, fördert Autophagie und könnte neuroprotektiv wirken. Eine kleine Studie (2008) zeigte vielversprechende Ergebnisse bei ALS, aber nachfolgende Studien waren enttäuschend. Die Evidenz ist widersprüchlich, und Lithiumorotat ist nicht gut untersucht im Vergleich zu Lithiumcarbonat. Die Dosierung ist niedrig und vermutlich sicher, aber der Nutzen ist unklar.
Fazit: Kontroverse Evidenz. Kann als experimentelle Ergänzung bleiben, aber Vorsicht bei Erwartungen. - Vitamin D3 (5000 IE/Tag)
Bewertung: Vitamin D3 wirkt neuroimmunmodulatorisch und könnte Entzündungen reduzieren. Ein Vitamin-D-Mangel ist bei ALS-Patienten häufig und sollte korrigiert werden. Studien zeigen, dass eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung die Lebensqualität verbessern kann, aber direkte Effekte auf den Krankheitsverlauf sind unklar. Die Dosierung von 5000 IE ist sicher, sollte aber mit Blutspiegelkontrollen (25-OH-Vitamin D) kombiniert werden.
Fazit: Wichtige Ergänzung, insbesondere bei Mangel.
4. Energiestoffwechsel und zelluläre Resilienz
- Acetyl-L-Carnitin (1–2 g/Tag)
Bewertung: Acetyl-L-Carnitin unterstützt den mitochondrialen Energiestoffwechsel und ist neuroprotektiv. Eine Studie zeigte, dass ALS-Patienten, die Riluzol plus 3 g L-Carnitin einnahmen, eine bessere Selbstständigkeit hatten als die Placebogruppe. Die Evidenz ist begrenzt, aber positiv. Acetyl-L-Carnitin ist besser gehirngängig als L-Carnitin, was es vorzuziehen macht. Die Dosierung ist angemessen.
Fazit: Gute Evidenz für ALS. - Creatin Monohydrat (3–5 g/Tag)
Bewertung: Creatin puffert ATP und könnte die motorische Funktion unterstützen. Präklinische Studien (Mausmodelle) zeigten eine Überlebensverlängerung, aber klinische Studien (z. B. 10 g/Tag) waren enttäuschend und zeigten keinen klaren Nutzen. Die Dosierung von 3–5 g/Tag ist sicher, aber der Nutzen ist fraglich.
Fazit: Schwache Evidenz. Kann beibehalten werden, aber Erwartungen sollten niedrig sein. - B-Vitamine (insbesondere B6, B12, Folsäure)
Begründung: B-Vitamine unterstützen den Energiestoffwechsel und den Abbau von Homocystein, das neurotoxisch wirken kann. Vitamin B6 ist wichtig für die Umwandlung von Glutamin in GABA, was den Glutamatstoffwechsel dämpfen könnte. Niedrige Spiegel von B12 und Folsäure sind bei neurodegenerativen Erkrankungen häufig. Eine Supplementierung (z. B. B-Komplex) ist sicher und könnte unterstützend wirken.
5. Weitere mögliche Add-ons
- PQQ (Pyrroloquinoline Quinon, 10–20 mg/Tag)
Bewertung: PQQ fördert die Mitochondrienneubildung und wirkt antioxidativ. Es gibt keine Studien zu PQQ bei ALS, aber präklinische Daten deuten auf neuroprotektive Effekte hin. Die Dosierung ist sicher und plausibel.
Fazit: Experimentell, aber theoretisch sinnvoll. - Resveratrol (100–250 mg/Tag)
Bewertung: Resveratrol aktiviert Sirtuine und könnte neuroprotektiv wirken. Es gibt keine spezifischen Studien zu Resveratrol bei ALS, aber seine antioxidativen Eigenschaften sind gut dokumentiert. Die Dosierung ist sicher.
Fazit: Experimentell, aber plausibel. - Nicotinamid-Ribosid / NMN (250–500 mg/Tag)
Bewertung: Nicotinamid-Ribosid und NMN erhöhen NAD+-Spiegel, was die mitochondriale Funktion unterstützt. Es gibt keine Studien zu NAD+-Boostern bei ALS, aber ihre Rolle bei neurodegenerativen Erkrankungen ist vielversprechend. Die Dosierung ist sicher.
Fazit: Experimentell, aber theoretisch sinnvoll. - TUDCA (Tauroursodeoxycholsäure, 500–1000 mg/Tag)
Bewertung: TUDCA schützt Zellmembranen und reduziert ER-Stress. Klinische Studien (z. B. in Kombination mit Edaravone) zeigen vielversprechende Ergebnisse, einschließlich einer Verlangsamung des Krankheitsverlaufs. Die Dosierung ist sicher und gut untersucht.
Fazit: Starke Evidenz, insbesondere in Kombination mit Edaravone. - Riluzol und Edaravone
Bewertung: Riluzol (100 mg/Tag) ist der Standard in der ALS-Therapie und verlangsamt den Krankheitsverlauf um einige Monate, insbesondere in frühen Stadien. Edaravone (intravenös) zeigt Nutzen bei bestimmten ALS-Patienten, ist aber nicht universell wirksam. Beide sind schulmedizinisch etabliert.
Fazit: Unverzichtbar in der ALS-Therapie.
Kritische Anmerkungen
- Evidenzlage: Viele Supplemente (z. B. Citicolin, UMP, PQQ, NMN) haben nur präklinische oder theoretische Evidenz, keine klinischen Studien speziell zu ALS. Dies macht sie experimentell, aber nicht unwirksam.
- Interaktionen: Supplemente wie Coenzym Q10, ALA und NAC können mit Medikamenten (z. B. Blutgerinnungshemmern, Nitroglycerin) interagieren. Eine ärztliche Abklärung ist essenziell.
- Individualisierung: Die Wirksamkeit von Supplementen hängt vom individuellen Status (z. B. Vitamin-D-Mangel, oxidativer Stress) ab. Blutspiegelkontrollen (z. B. Vitamin D, Selen) sind empfehlenswert.
- Placeboeffekt: Bei ALS ist die psychologische Komponente wichtig. Supplemente können die Lebensqualität verbessern, auch wenn der objektive Nutzen begrenzt ist.
Fazit
Die Liste berücksichtigt die wichtigsten pathophysiologischen Mechanismen bei ALS (oxidativer Stress, mitochondriale Dysfunktion, Neuroinflammation, Glutamat-Exzitotoxizität). Die Ergänzungen (Vitamin E, Selen, Vitamin C, B-Vitamine) stärken die antioxidative und metabolische Unterstützung, basierend auf indirekter Evidenz.
Die stärkste Evidenz haben Melatonin, TUDCA, Acetyl-L-Carnitin, Riluzol und Edaravone.
Viele andere Supplemente sind experimentell, aber sicher und theoretisch sinnvoll. Eine ärztliche Begleitung ist entscheidend, um Wechselwirkungen und individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.
Referenzen / Studien
muss ich noch nachtragen!
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