Kasuistiken: völlig aufgebrauchtes Knie „normalisiert“ sich – anstatt zur OP geht der Mann wieder Schifahren | sowie |  eine 19j Patientin ist seit dem 3ten Lebensjahr fast blind und taub und kann jetzt wieder Hören und Sehen ….. 

Organ-Präparate zur Stimulation der Stammzellen

Aufgrund einer Notiz im französischen Buch „Krebs und Hormöopathie“ von Jean-Lionel Bagot hat unser leider verstorbener Eckart von Seherr Thohs in unserer Praxis mit homöopathischen Organpräparaten zu experimentieren angefangen.

Er gab einer Rollstuhlpatientin mit Ischiadicus-Paralyse als Folge einer Chemotherapie das Präparat Nervus ischiadicus D6, wie es im Buch beschrieben war, und sie konnte 2 Monate später wieder gehen. Sowas kann natürlich auch ein Zufall sein, das kann man in der Medizin ja nie genau sagen, desswegen brauchen wir Studien.

Trotzdem haben wir daraufhin angefangen regelmässiger Organpräparate zur Regeneration zu verwenden – hauptsächlich bei Nervenschäden – und bekamen dadurch endlich ein Tool für die furchtbare und quälende Pudendus-Neuralgie. Auch beim Parkinson haben wir den Eindruck, dass wir Verbesserungen bekommen.

über Posologie - nur für Homöopathen interessant

Mittlerweile kann ich das ganz gesichert sagen: im Fall der Niedrigpötenzen bekommt man v.a. die „direkte“ Erstwirkung,  im Fall der C30 die Gegenwirkung und damit eigentlich erst die „Homöopathie“ wo man „Gleiches mit Gleichem“ behandelt. zB bei Heuschnupfen: Histamin C30 und die Symptome sind fast weg. Gäben wir Histamin C6 würden wir eine Symptomenverstärkung bewirken. 

Darauf beruht die Mikro-Immun-Therapie, die ist ja ziemlich wirksam und verzichtet auf den Begriff „Homöopathie“ und wird desswegen von vielen „normalen“ Ärzten akzeptiert und auch verwendet.

Erst mit höheren Potenzen – ab der 200 – beginnt für mich dann das, was wir allgemein als „klassische Homöopathie“ bezeichnen.

Ein weiteres Beispiel: „die heisse 7“ verstärkt die Magnesium-Wirkung im Körper weil Schüsslersalz = Magnesium D6, den Magnesium-Durchfall würde ich aber mit Magnesium C30 behandeln.

Sehr hilfeiche Regeln, diese hatte ich in meiner Zeit als aussschliesslich klassischer Hormöopath nie so richtig verstanden.

 

Knie wundersam gebessert

Fallgeschichte:

Manfred ist zwar pensioniert aber sehr rüstig, biologisch wirkt er wie ein 40 jähriger, neben ihm fühle ich mich sehr sehr alt!

Leider ist ein Knie (nach Sportunfall vor vielen vielen Jahren) völlig durch – der Orthopäde meint „Knochen auf Knochen“ und „nur noch OP möglich„. 

Jeder Schritt „sticht“, sogar in der Nacht starke Schmerzen, kann desswegen nicht schlafen.

Er möchte vor der OP noch was anderes probieren und findet mich wegen der Proliferations-Therapie, wir sind glaub ich die einzigen in Österreich die das anbieten. Mit 6 Proliferations-Spritzen nach Dr. Shallerberger können wir das Knie um ca 70% verbessern, er ist fast den ganzen Tag schmerzfrei. „3000m2 Grund mähen ist jetzt überhaupt kein Problem mehr„. 

Eine MR, die er auf eigene Kosten durchgeführt hat, zeigt ein unverändertes Bild, der ganze Knorpel ist immer noch weg – so aber auch die Schmerzen. Wir haben also durch die Proliferations-Therapie einen schönen dünnen Film von Kollagen auf den Knochen auf-lackiert und der übernimmt jetzt die Gleitfunktion.

Nun aber beginnen wir mit der Homöopathischen Stammzellen-Stimulation.

Nach 3 Monaten besucht er mich wieder und zeigt mir folgendes Video, das ich auch veröffentlichen darf: hier fährt Manfred auf der linken Seite des Videos die Buckelpiste runter! Unfassbar.

Der Orthopäde hat sich auf Manfreds Anraten intensiv und ernsthaft mit „der Proliferations-Therapie“ und Dr. Shallerberger auseinandergesetzt, ich hatte angeboten, ihm dies zu zeigen. „Leider kann ich dies nicht machen, weil Glukose ins Gelenk gespritzt keine etablierte Leitlinien-Therapie ist„, meint er bedauernd.

Video-Testimonial 4 Monate vorher

 

ist jetzt im Zusammenhang mit dem Artikel über Stammzellen weniger interessant, aber der Vollständigkeit halber hier eingefügt.

 

19j ist seit Kindheit nahezu blind und taub …..

die 19j Tochter kommt im November 2019 mit den Eltern, sie ist praktisch blind und taub seit dem 3ten Lebensjahr, eine Hör/Sehnerv-Atrophie ist als Folge einer MeningoEnzephalitis (Hirnhaut-Entzündung) ist langsam aufgetreten, Ursache unbekannt, man kann auch nix tun.

Sie bekommt von mir Nervus Statoakustikus und Nervus Optikus D6 globuli täglich seit November 2019 – die Präparate testen bioenergetisch perfekt am Auge und Ohr.

Vier Monate später, im März 2020 kommt sie wieder zur Kontrolle und meint „die Globuli wären stark gewesen“ ohne dies weiter zu erklären, was sie meint, „stark war es wenn ich sie genommen habe„.

Während ich weiter mit der Mutter spreche, nimmt sie das Handy raus und schreibt eine SMS ??!!

Als ich nun die Mutter frage „sie sagten mir doch das letzte mal, dass die Tochter das Handy nicht selber bedienen kann und sie immer jemanden braucht der ihr alles laut vorliest oder für sie hört und spricht„,

antwortet mir die Mutter: „ja stimmt, ich sehe das jetzt auch zum ersten mal!!!!!

Dann fällt ihr noch ein: „jetzt wo wir drüber sprechen wird mir folgendes bewusst: in der letzten Zeit telefonieren wir eigentlich direkt miteinander, mir ist das so noch gar nicht aufgefallen. Auch in der Arbeit sind sie sehr zufrieden mit ihr„.

Die Tochter – das letzte mal im November unbeteiligt ins Nichts starrend und nur auf lautes Anschreien reagierend – sagt plötzlich und unerwartet zu uns:

ja, ich kann jetzt sogar die Uhr an der Wand lesen

also hat sie unser in normaler Lautstärke durchgeführtes Gespräch verstanden!

Die Mutter erzählte noch: „die Schulzeit war schlimm, weil das Dirndl weder die Ansage im Zug gehört noch die Station gesehen hat und oft ihre Station versäumt hat und falsch ausgestiegen ist, das jetzt ist eine ganz frappierende Verbesserung„.

Im Juli 2020 erneut bei mir. Fast normales Gespräch möglich. Wir geben die Organpräparate weiter in der passenden Potenz.

für Homöopathen: Sie bekommt diesmal noch eine Dosis Am-carb200 mit der  Indikation: fürchterlich gereizte und ärgerliche Reaktion auf alles was von der Mutter komm (Scholten-Verschreibung, Am-c testete besser als Am-m).

26. April 2021 – sie war gestern beim Augenarzt – einem supertollen Professor in Wien, dieser hat sie zuletzt im November 2020 gesehen und untersucht und ihr damals auch gute Orthomolekulare Mittel verschrieben (!!!! – ausserordentlich: ein Professor der nicht nur Leitlinie macht …..!!!),

der Professor ist superglücklich, weil die Sehfähigkeit der Augen seit November 2020 um 6% besser geworden ist!

Das Mädchen klagt derzeit v.a. über das Hören, alles sei ihr zu laut, sie empfindet Geräusche fast unerträglich (das Gehirn muss erst neu einjustiert werden, jetzt wo die Nerven die Geräusche auch weiterleiten fehlt ein entsprechender Filter der wie ein Equilizer wirken sollte. Hier ist BENAUDIRA sehr hilfreich, damit konnten wir schon vielen Kindern helfen).

 

Fazit

diese homöopathische Stammzell-Stimulation eröffnet uns unglaubliche Möglichkeiten. Wir sind dabei vieles auszuprobieren.

Ich habe diesen Fall auch in der HIÖ-Zeitschrift der österreichischen Gesellschaft für Homöopathie eingereicht, der wurde aber von der Redaktion so zusammen gestrichen, dass der Sinn fast verloren ging, desswegen hab ich diese Zeitschrift jetzt ausgemustert.

Dr.med. Helmut B Retzek, August 2020 / Update April 2021

www.ganzemedizin.at

 

 

 

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7 Kommentare

  1. Herr Retzek, es ist toll was Sie alles zustande bringen. Oft Unmögliches. Ich freue mich für die Tochter und die Familie.

  2. Mich würde interessieren, wo man die Organpräparate beziehen kann und ob es bereits eine Auflistung der verfügbaren Arzneien gibt?

  3. verehrter Herr Retzek, sie erwähnen die Regel von Dr. Gylbert Gladiy – dem Erfinder der Mikroimmuntherapie :
    D6-D10 stimuliert,
    D12 moderiert,
    C30 antagonisiert.
    Können Sie mal ein Beispiel bringen für D 12 moderiert, da ich mir unter dem Begriff als Wirkmodus nichts konktretes vorstellen kann.

    • Moderation: was zu stark ist, wird abgeschwächt, was zu schwach ist wird stimuliert. ich verwende diese Potenz wenn ich den physiologischen Wirkmechanismus nicht genau verstehe. Das Wirkprinzip kann ich definitiv bestätigen: Histamin-Probleme werden mit Histamin C30 besser, Magnesium-Mangel-Krämpfe reagieren prompt auf Schüssler 7

      • Super, vielen Dank für die promte und einleuchtende Antwort. Diese veschiedenen Prinzipien werde auch ich jetzt mehr im Auge haben. Ich finde es erstaunlich, das es in meinen Aussbildungen nie (das ist allerdings schon etwas länger her) in dieser so einfachenen Deutlichkeit thematisiert wurde.

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