Antioxidantien und Training

Alphalipons√§ure und VitE Supplementierung hat bei Ratten im Trainings-Zustand die Biogenese von Mitochondrien unterdr√ľckt. Dies ist ein spannendes Resultat, denn es zeigt 1) dass tats√§chlich Oxidativer Stress im Mitochondrien-Bereich zur Neogenese von Mitochondrien und damit erh√∂hter Sauerstoff-Utilisation f√ľhrt und dass dieser Mechanismus erfolgreich durch diese Antioxidantien verhindert werden kann.

Dies bedeutet: bei Training mit 70% VO2-max soll der Antiox-Status NICHT substitutiert werden, um die Mitochondrien-Genese nicht zu verhindern. Supersportler wollen ja schliesslich maximale Mitochondrien-Anzahl um noch mehr leistung erbringen zu können.

Vorsicht

ABER – werter Leser: „√ľbertrainieren“ ohne AntiOx-Substitution bzw. Wettk√§mpfe ohne Substitution k√∂nnen zum „Durchbrennen der Mitochondrien“ f√ľhren. Folge: „BurnOut“ im wahrsten Sinn des Wortes –> dauerhafter Schaden der Mitochondrienmembran mit anhaltend morber Leistungsf√§higkeit.

zB: Gestern hab ich einen jungen Mann behandelt, welcher nach einer Entscheidungspr√ľfung mehrere N√§chte durchgelernt hatte. Nach der Pr√ľfung ein Zusammenbruch mit 1 W√∂ Spitalsaufenthalt, anschliessend nachhaltige und seit jahren anhaltende Geistige Leistungs-Unm√∂glichkeit. L√§nger als einige Minuten starke Konzentration nicht mehr m√∂glich, dann ist Rastphase notwendig. Klarer Fall einer Mitochondriopathie, eines Burnouts der Mitochondrien durch Membranschaden. Mitochondriopathien k√∂nnen auf jeder Ebene stattfinden und f√ľhren zu meist irreversiblen Energie-Schw√§chen.

 

Vitamin C stört den Trainingseffekt nicht

1g pro Tag verabreichtes Vitamin C hatte bei intensivem Training √ľber 1 Monat keinerlei negativen Einfluss auf die Leistungssteigerung ¬†durch das Training. Studie 2011

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

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