mit einer aktuellen Publikation im NEJM (der Bibel der Schulmedizin) wird hoffentlich bald die uns√§gliche Diskussion um die „eingebildete chronische Borreliose“ ein Ende haben:

Krankenkassen-Test völlig Insuffizient

eine ganz typische Eigenheit der chronischen Borreliose ist ihre „Immune Evasion„, das √úberleben und Verstecken im K√∂rper als Vorraussetzung f√ľr die chron. Infektion.

Einige rezente Studien dazu ....
  • OspC verhindert das Phagozytieren (Auffressen durch Immunzellen) – Studie 2015
  • Oberfl√§chen-Antigene rotieren „zuf√§llig“ um Immunit√§t zu entkommen Studie 2014
  • Spezielle Lipoproteine interagieren mit Immunsystem und vermitteln Immuntoleranz Review 2014 FulltextPDF
  • viele Proteine interagieren mit dem Immunsystem und vermitteln Immun-Evasion Review 2014
  • CspC inhibiert Komplementsystem, vermittelt Immun-Evasion der Borrelien Studie 2014
  • Review √ľber alle damals bekannten Indizien der chron. Borreliose und Immun-Evasion Review 2013 Fulltext
  • …..

Krankenkasse zahlt Western-Blot nur bei positiven ELISA

zur Diagnose einer Borreliose wird ein stufenweises Herangehen durchgef√ľhrt: es wird ein ELISA auf Borrelien-Antigene durchgef√ľhrt, welcher leider nur zu 30% positiv ausf√§llt, d.h. 70% der F√§lle bleiben unerkannt.

Der wesentlich genauere Western Blot wird von der Krankenkasse nur bei positivem ELISA bezahlt. Die meisten Western Blot Systeme sind zusätzlich inkompetent, wie ich beim Internatinal Borreliose Meeting in Augsburg 2015 erfahren musste.

So erfahren die häufig schrecklich leidenden chronischen Borreliose-Patienten eine wiederholte Geschichte von Ablehnung durch die Fachärzte:

  • „chron. Borreliose gibt es nicht“ (Standard-Aussage von Neurologen)
  • „eine Woche Antibiose reicht“ (Standard – Vorgehensweise von Haus√§rzten)
  • „es konnte keine Borreliose nachgewiesen werden“ (Aussage nach negativem Elisa)
  • „das ist alles nur hysterisch, das ist ein hype, das ist psychisch ……..“

es wird also bei völlig inkompetentem Mess-System, welches 70% der Infektionen gar nicht erkennt eine Aussage getroffen, deren Datenbasis von vor 30 Jahren ist, die Zeit zu der die Kollegen studiert haben und diese moderne Erkrankung in ihrer ganzen Dimension noch nicht bekannt war.

Borreliose und Co-Infektionen, eine ganz neue Seuche ...

Best√ľrzend die wirklich informations-dichte Untersuchung des Journalisten Michael Carrol, welcher zeigt, dass die Borreliose in ihrer aktuellen, „Co-Infektions-Beladenen“ Form vermutlich tats√§chlich aus einem Labor f√ľr biologische Kriegsf√ľhrung der US-Armee entkommen ist.

ich bin ja wirklich kein Verschw√∂rungs-Theoretiker (die Realit√§t ist meist nur durch Inkompetenz, Indolenz und √úbersch√§tzung der eigenen F√§higkeiten des F√ľhrungspersonals so schwach), aber Carrols Bericht ist doch sehr √ľberzeugend.

Die wirklich „arge“ Form der Borreliose erleben wir in √Ėsterreich noch fast nicht. Im Vergleich mit US oder Australischen Erkrankten sehen wir hier eher leichtere Formen die im akuten Fall eigentlich fast immer durch intensive Antibiose ausgeheilt werden kann.

CAVE: MINDESTENS 6 WOCHEN, mindestens 200mg Doxy !!!!

 

Wirklich kompetente Messung nur durch spezialisierte LTTs möglich

die einzig wirklich kompetente Messung ist ein modifizierter LTT auf Borrelien namens Lyme-Spot¬†in Zusammenschau mit der Messung der CD57-NK-Zellen, welche bei chron. Borreliose √ľber bisher noch unbekannte Mechanismen auf unter 30% des Normwertes reduziert sind.

Selbst die US-√Ąrzte senden ihre Blutproben zu den wenigen Spezialisierten Labors in Augsburg (BCA sowie Infektolab).

Co-Infektionen sind bei √Ąrzten weitgehend unbekannt

Auch mir war bis zum Jahr 2015 v√∂llig unbekannt, dass chron. Borreliose-Erkrankte meistens 1-3 weitere Co-Infektionen als Beiwagerl zur Borreliose mittragen: Babesien, Bartonellen, Ehrlichien, Anaplasma, Chlamydien, Mycoplasmen, Nanobakterien ……

Diese Co-Infektionen benötigen häufig eine andere Antibiotika-Therapie als die Borreliose.

NEJM-Artikel wichtige Arbeit um chron. seronegative Borreliose als Fakt anzuerkennen

mit der¬†aktuellen 2015 Publikation im NEJM (der Bibel der Schulmedizin) wird¬†nun ein weiteres Puzzle-St√ľck gelegt, welches das Bild einer chronischen Borreliose f√ľr die agnostischen Kollegen besser greifbar macht.

Vermutlich werden wir in 150 Jahren dann auch tatsächlich eine korrekte Diagnostik durch die Krankenkassen bekommen, vermutlich 50 Jahre,

nachdem Quecksilber als einziges Krankenkassen-bezahltes Zahn-F√ľllmaterial verboten worden ist.

 

Dr. Retzeks Borreliose Disclaimer

Disclaimer:¬†Mir wurde von einer US-Fachgesellschaft und einer √Ėsterreichischen Borreliose-Expertin vorgeworfen, dass ich mich hier als ‚ÄěBorreliose-Experte aufspiele‚Äú.

Desswegen hier die Klarstellung: ich recherchiere und sammle Pubmed-Studien und bin keinesfalls ein Borreliose-Experte oder plane ein Borreliose-Experte zu werden.

Allerdings behandeln wir Borreliose-Patienten seit 20 Jahren, häufig mit Erfolg durch Homöopathie PLUS Detox und biolog. Medizin. Uns war bisher nicht bewusst, dass es hier eine spezielle Ausbildung Voraussetzung ist.

 

Weitere Link

Artikel in der¬†√Ąrztezeitung aus 2013 „Irrt√ľmer bei der Borreliose“¬†

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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√Ąrztekammer Disclaimer

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die Ober√∂sterreichische √Ąrztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivit√§t erweckend“.

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.