Polemische Antwort von Dr. Retzek

 

Kommentar Retzek: danke Regina, entspricht meiner persönlichen Erfahrung und der von vielen Klienten.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen:

Abnehmen = negative Energiebilanz, wie man die erreicht ist egal:  ob FDH, Trennkost, Shakes, Sport, Weight Watcher, Nutrilight, ……….

Zunehmen = positive Energiebilanz, wie: zuviel Essen oder zuwenig verbrennen (wenig Bewegung ….), oder zuviel Kilokalorien trinken (Alkohol, Pops ..)

Metabolic Balance ist nur eine von vielen Möglichkeiten um negative Energiebilanz zu erreichen.

Es funktioniert desswegen so gut, weil aufgrund der Individualisierung nach den Blutwerten der Mikron√§hrstoffbereich der Ern√§hrung ziemlich ausbalanziert ist und man daher keine falschen Hungergef√ľhle hat, durch die der K√∂rper uns „Eisen, Calcium, Fols√§ure…. – Mangel“ suggerieren will,

dh. man h√§lt die FDH-Ern√§hrung gut aus und f√ľhlt sich wohl dabei.

Die MB Regeln nach denen Du, Regina, dich immer noch ern√§hrst, funktionieren genauso wie in der Plan/Kurphase: sie helfen falschen Heisshungerattacken zu vermeiden und damit eine ausgeglichene Energiebilanz einzuhalten ……    ==>  Gewicht  zu halten.

Im „Plan“ selber ist dies ja auch genau als „Phase 4“ beschrieben.

Regina, ich wiederhole mich weiters:  MB ist so genial, weil es eben ganz normale Lebensmittel, „Alltagsern√§hrung“ ist, weil man sich in jedem Gasthaus, bei jeder Party oder Veranstaltung, fast bei jedem Buffett auch MB-like ern√§hren kann, ohne Zusatzprodukte, Shakes, ……

MB ist erstaunlich billig: mit den gut ‚ā¨ 400,- erkauft man sich einfach eine Menge an Wissen, Schulung und auch Betreuung (zumindestens bei uns), der Plan gilt ja – wenn sich nichts gravierendes gesundheitlich √§ndert – viele Jahre und kann problemlos wiederholt werden.

Nun, die immer wieder auftauchenden negativen Kommentare ums MB kann ich nur als pekuni√§r gesteuert interpretieren. Kurz gesagt: es geht auch um die Kundschaften, die sich letztlich wenig um die aktuellen Dogmen der professoralen Fachwelt k√ľmmern sondern sich gegenseitig austauschen „du schaust so fantastisch aus, was hast du gemacht?“, und hier hat in den letzten paar Jahren metabolic balance einfach „den Markt“ v√∂llig umgedreht.

Problemf√§lle sehen wir auch (Putscher behauptet ja in seinen Vortr√§gen „hunderte MB-versaute Klienten“ zu haben) [Marie & Lenna, auch Hannes H√ľthmair vom Parkrestaurant RelaX haben bei Putscher ihren Coach gemacht, ich habe selber einen Vortrag von ihm geh√∂rt]

Wir haben bei unseren mittlerweile 2000 MB-Klienten so einiges erlebt bis jetzt an Problemen w√§hrend der Kur: zB Gastritis, Blutdruck-Abfall, Kreislaufprobleme, Verstopfung, Schmerzen, Bandscheiben, Ischias, Rheumaschub, Darmentz√ľndung, Divertikulitis, Bl√§hungsbeschwerden, Wassereinlagerungen, Haut-Ausschl√§ge, ja – einen Fall von „metabolischer Myodystrophie“  ….. alles schon gehabt bei MB-Klienten!

ABER:

1) es sind immer Klienten, die diese Probleme vorher auch schon (mal) hatten oder chronisch Kranke mit turnusm√§ssiger Verschlechterung (Gastritis im Herbst) die eben „zuf√§llig“ auch unter MB auftritt, oder –

2) man kann auch eine Di√§t machen und trotzdem Streiten, ge√§rgert werden, gekr√§nkt werden –> und dann dadurch erkranken.

Genau als dies stellt es sich n√§mlich bei der Nachkontrolle dar, die ich hier immer mache. Das ist sozusagen quasi der Mehrwert, den die Klienten bei uns einkaufen im Vergleich zu anderen MB-Anbietern: ich hol mir die Klienten rein und versuche diese Probleme dann medizinisch zu ergr√ľnden und ev. hom√∂opathisch zu unterst√ľtzen und dabei finde ich, dass diese Probleme NICHT MB-Assoziiert sind sondern virulente Klienten-Probleme sind, die (meist zuf√§llig) w√§hrend und nicht wegen der Kur akut geworden sind.

Tats√§chlich Kur-Assoziiert sehe ich sehr wohl manche Intox- bzw. Detoxikationsprobleme. Ich hab ja schon mehrfach an anderer Stelle dieser Homepage drauf hingewiesen, dass Klienten mit vielen Amalgam-Plomben im Mund beim raschen Abnehmen Probleme bekommen k√∂nnen (die wir mittlerweile gut in Griff haben mit div. Ausleitungen, DMSA und Klinghardt, auch Gall-Bladder-Flush – je nach Fall).

Wir haben bis jetzt niemanden der „durch MB“ krank geworden ist. Bitte: wie soll das auch gehen? Man isst ja ganz normal, tauscht Weissbrot gegen Roggenbrot, Bier gegen Wasser, Zucker gegen Brokkoli, Schmalz gegen Raps- und Lein-√Ėl, Schweinebraten gegen Lachs, Burger gegen H√ľhnerfilet oder K√§se und dazu grosse Mengen Gem√ľse und Obst – wie soll sowas krank machen: das ist einfach l√§ppisch so etwas zu behaupten, besonders wenn diese Kritik an MB von der Protein-Shake und „Zusatzprodukt“ Fraktion her kommt.

Was wir n√§mlich auch sehen: die massive Mehrzahl der Klienten die hervorragend abnehmen, viele davon einen Gutteil des Gewichtes auch gut halten k√∂nnen und – was mich als Arzt einfach so fasziniert – die hervorragenden Effekte am „Metabolischen Syndrom“: Blutfette, Cholesterin, Blutdruck, ZUCKER-Stoffwechsel !!!

Und was soll ich sagen: bei unseren R√ľckmeldungen √ľberwiegen die positiven mindestens 10:1 die negativen. Dies ist so erstaunlich denn ich musste ja als Arzt lernen, dass man √ľblicherweise NUR und AUSSCHLIESSLICH R√ľckmeldung hat, wenn eine Behandlung NICHT funktioniert. Kaum jemand ruft an um mitzuteilen „mir gehts gut, danke“ – fast immer nur rufen Klienten an „mir gehts immer noch nicht besser, k√∂nnen sie mir noch was geben“. Nun: jetzt haben wir bei unseren R√ľckmeldungen fast nur positive Ergebnisse, das erstaunt und euphorisiert mich so.

Weil zumeist die zufriedenen NICHT anrufen, rufen wir derzeit unsere Klienten zur√ľck und sind dabei unsere „F√§lle“ aufzuarbeiten, ich plane dies auszuwerten und auch zu publizieren, weiter oben hab ich schon auf die in Publikation befindliche Funfack Studie hingewiesen sowie die Certifizierung von Metabolic Balance.

Ich bin an sich √ľberzeugt davon, dass in einigen Jahren diese Form der Ern√§hrung „die Standard-Ern√§hrung f√ľr Diabetiker“ sein wird und eine LOGI-basierte Ern√§hrungsweise auch als Standardern√§hrung f√ľr gesundheitsbewusste Menschen Allgemeingut sein

Auch bin ich bin √ľberzeugt, dass ohne viel Wind, quasi klammheimlich die derzeitige Lehre der „5 bis 6 Kohlehydrat-Mahlzeiten pro Tag“ durch MB und LOGI-Ern√§hrungs-Ratschl√§ge abgel√∂st wird (man wird es anders bezeichnen, „Steinzeitdi√§t“ usw).

Dann wird sich „Metabolic Balance“ als Kurverfahren einfach aufl√∂sen, weil jeder so in etwa essen wird,

andererseits war ich schon vor 15 Jahren der Meinung, dass die Homöopathie sicher in die Krankenhäuser Einzug nehmen wird weil oft effizient und effektiv.

 

Schliesslich das Problem des Wieder-Zunehmens:

Auch wir h√∂rten schon zum drittenmal von dem einen Mann, der „furchtbar sauer ist, weil er mit MB 30 Kilo abgenommen hat“ und alles in kurzer Zeit wieder danach zugenommen hat – ja schon, gesteht der „√úberbringer der Unzufriedenheits-Nachricht“ – ja schon, er trinkt 6 Bier jeden Tag, aber trotzdem ….

Sch√∂n bl√∂d, auch mir selber ist es so gegangen: wunderbar mit MB abgenommen und kaum hatte ich einige Tage lang Abends Bier („… wegen dem Stress….“) und danach noch 1 Tafel Schokolade („… so einen Gusto …“) und danach noch eine T√ľte N√ľsse („…. wegen der gesunden Omega √Ėle …“) und noch ein paar Oliven („… wegen der Antioxidantien …“) waren gleich wieder Kilos oben.

Kann ich nur zu mir selber sagen: DU BIST SCH√ĖN BL√ĖD! Ich weis als Arzt Bescheid, ich kenne die Regeln, und trotzdem mache ich es? Was hat dies mit MB zu tun?

Gar nichts. Das ist nur Ausdruck einer Disziplinlosigkeit, haltlose „Pseudo-“ Genuss-Sucht, das ist nicht Teil oder Verantwortung eines Di√§tprogrammes sondern Teil eines Pers√∂nlichkeits-Problemes. Niemand hat diesem Mann angeschafft, zus√§tzlich zu seiner Jause noch 6 Bier zu trinken und so wieder seine 30 Kilo zuzunehmen, niemand schafft mir an zum Fernsehen des Nachts „Antioxidantien“ mit viel extra Fett reinzuschaufeln, und wenn ich das mache, nehme ich eben zu.

Ja stimmt, Putschers Selbst-Disziplin, seine „mentale St√§rke“ und Willenskraft, die h√§tte ich gerne, sowas kann man sich aber leider nicht mit einem „Di√§tplan“ um 400 Euro kaufen, das ist vermutlich Teil einer lebenslangen Erziehung bzw. Kampfes des „Ichs“ gegen das „Es“,

Wenn dies das Problem ist, sind „wir“ als MB-Anbieter die falschen Ansprechpartner, hier geht man zum Lebensberater, Psychotherapeuten, Gehirn-Integrations-Kinesiologen, ev. zum Hom√∂opathen oder zu den ganz ganz tollen Ern√§hrungscoaches, die ihre Klienten √ľber lange lange Zeit sehr regelm√§ssig bei der Hand nehmen und begleiten und nicht nur Ern√§hrungs-Umstellung sondern umfassende Lebensberatung und – Umstellung machen, da sind wir die falschen. Neurotiker betreuen wir zwar aber eher freudlos, da sie mit ihrer hohen Zuwendungsnotwendigkeit zu viel an Kapazit√§t binden und damit unsere eher knapp kalkulierte Preispolitik unterlaufen. Man darf nicht vergessen, dass wir doch um ‚ā¨ 70-100,- billiger sind als der Durchschnitt der Kollegen.

 

Aber, ist nur ein falsches Appetitverhalten durch die falschen W√ľrzmittel, Essig, Suppenw√ľrfel usw, welche Heisshungerattacken ausl√∂sen, bekommt man dies mit einer Ern√§hrung nach den paar MB-Regeln, wie Regina es oben beschreibt spielend in Griff. Dies ist ja alles Teil unserer intensiven Schulung.

Und: man kann den Plan ja jederzeit wieder beginnen und wenn es Probleme gibt im normalen Leben, eine Coaching-Stunde bei uns nehmen um wieder reinzukommen, weil – das ist ja (in bestimmten Umfang) gratis, weil im Plan inkludiert.

 

Na gut, ich polemisiere vor mich hin. Aber nach 15 Jahren polemischer Hom√∂opathie-Kritik („… da k√∂nnen sie ihr Geld auch gleich zum Fenster rauswerfen …“) von uninteressierten und sarkastischen Kollegen und Fach√§rzten mit Nachschulungsbedarf (Zitat Dr. Schroth) als kritiklose Diener eines Systems mit hohem Eigeninteresse – jetzt exakt die selbe Kritik gegen MB – das ist erm√ľdend.

Retzek, 1. Jan 01

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.