die Kollegen Drs. Teut, Thaler, Wischner, Luce haben eine eigene Webseite kreiert die sie „Informationen zur Homöopthie“ nennen und in der sie versuchen „objektive“ Artikel zur Homöopathie darzustellen.

 

 

Ein Artikel vom Blog „Informationen zur Homöopathie“

nachfolgender Artikel referenziert die Hahn-Studie, welche beschreibt dass die Auswahl der in Meta-Studien verwendeten Studien das Ergebnis präjudiziert. 

negative Meta-Studien weil 90% der Homöo-Studien ausgeschlossen werden

http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?p=789

Meta-Analysen zur Homöopathie sind negativ, weil 90 % der Daten ausgeschlossen werden.

Meta-Analysen zur Homöopathie kommen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, wie die eingeschlossenen Studien selektioniert werden. Eine neue Übersichtsarbeit in der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“  von Prof. R. G. Hahn  unter dem Titel „Homeopathy: Meta-analysis of pooled clinical data“ (Band 20 ( 5), 2013; 376-381) verhilft hier zu mehr Klarheit.

Der Autor ist ausgewiesener Forscher und Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der Universität von Linköping und Verfasser einiger hunderter wissenschaftlicher Arbeiten im Bereich der Anästhesie und Intensivmedizin, außerdem ausgezeichnet durch mehrere Forschungspreise. Und – er hat offensichtlich bislang rein gar nichts mit Homöopathie zu tun.

Offensichtlich motiviert durch eine Auseinandersetzung um die wissenschaftlicher Beurteilung um Homöopathie im Internet, hat Hahn hat die bisherigen Metaanalysen zur Homöopathie kritisch geprüft und kommt dabei zu interessanten  Ergebnissen:

Zur Schlussfolgerung, dass Homöopathie  klinisch nicht wirksam sei, kann man nur kommen, wenn man 90 % aller klinischen Studien zur Homöopathie ignoriert und nicht auswertet!

Insoweit sei, so Hahn, die Meta-Analyse von Linde et al. (Lancet 1997; 350: 834-843) noch immer die beste aller Meta-Analysen zur Homöopathie. Sie zeigt insgesamt eine Odds Ratio von 2,45 zu Gunsten der Homöopathie.

Spätere Meta-Analysen kommen deshalb zu negativen Schlussfolgerungen, weil sie  in sehr großem Umfang Studien-Daten ausschließen. Dabei werden die Gründe für den Ausschluss großer Mengen an Daten meist nicht ausreichend begründet. In der Analyse von Shang et al. (Lancet 2005; 366: 726-732) wurde zum Beispiel das Gesamtergebnis für die eingeschlossenen 110 Studien zur Homöopathie gar nicht berichtet, das Ergebnis beruht schlussendlich nur auf der Analyse von 8 Homöopathie-Studien, deren Identität und Auswahl in der Originalpublikation nicht einmal genannt werden. Außerdem eigne sich die hier angewandte Methode des „Funnel-Plots“ gar nicht für die Analyse heterogener Datensätze,  so Prof. Hahn: „Applying funnel plots to a heterogeneous mix of remedies and diseases is another example of playing around with data“.

Häufige Falschaussagen zur Homöopathie-Forschung sind laut Hahn:

  1. „Homöopathie ist unzureichend erforscht.“ – Falsch, denn die Anzahl der RCTs zur Homöopathie ist sehr groß, sogar höher als zu vielen Therapien in der konventionellen Medizin.
  2. „Es gibt keine einzige positive Homöopathie-Studie“ – Falsch, denn der größte Anteil aller Homöopathie-Studien zeigt signifikant positive Effekte.
  3. „Die Qualität der Homöopathie-Studien ist gering“ – Falsch, denn dies wurde in zwei Arbeiten gut untersucht und widerlegt.
  4. „Die Meta-Analysen/Reviews von Ernst und Shang zeigen zweifelsfrei, dass Homöopathie Betrug und Humbug ist“ – falsch, denn nur eine starke Selektion der Daten kann zu dieser Aussage führen, die Gesamtdatenlage zeigt statistisch eine Wirksamkeit.

Prof. Hahn fordert, dass Evidenz immer auf Basis der Datenlage objektiv evaluiert werden muss, bevor klinische Empfehlungen ausgesprochen werden.  Im Fall der Homöopathie sieht er dieses Prinzip verletzt, er erkennt eine Evidenz-Verzerrung auf der Basis ideologischer Motive, dies erläutert er z.B. am Beispiel des Reviews von Edzard Ernst (Br J Clin Pharmacol 2002; 54: 577-582).

Aus Sicht von Prof. Hahn, könnte die Homöopathieforschung in Zukunft  gewinnen, indem Metaanalysen zu klar fokussierten klinischen Fragestellungen durchgeführt und  Homöopathie in klinischen Studien nicht nur mit Placebo, sondern auch mit konventionellen Therapien verglichen werden.

Kommentar:

 

Die Evaluationsmethoden der Evidenzbasierte Medizin sollten natürlich auch auf Komplementärmedizin und Homöopathie angewendet werden. Allerdings sollte dieser Prozess fair sein und den allgemeingültigen Regeln der wissenschaftlichen Praxis folgen. Dieses Prinzip sieht Prof. Hahn am Beispiel der Homöopathie Meta-Analysen verletzt. Besondere Bedeutung erhält diese Einschätzung dadurch, dass der Professor für Intensivmedizin Hahn kein Homöopath ist und sich in mehreren hunderten wissenschaftlichen Publikationen (unter anderem Reviews) bisher nicht mit der Homöopathie beschäftigt hat. Der kritische Punkt der Meta-Analysen ist also, welche Studien zur Analyse eingeschlossen werden und wie diese ausgewählt werden. In diesem Kontext dürfen wir auf die Ergebnisse einer Neubewertung der 263 klinischen Studien zur Homöopathie durch eine Arbeitsgruppe um R. T. Mathie (Homeopathy 2013; 102: 3-24) sehr gespannt sein, die im kommenden Jahr erwartet wird.

 

Andere Schlüsse ziehen daraus übrigens die Skeptiker: Weil sich die Homöopathie nämlich zunehmend auf klinische Evidenz beriefe, dürfe man einfach keine Homöopathieforschung mehr erlauben! Hier wird nun von prominenten Skeptikern versucht, das Konstrukt der „Scientabilität“ einzuführen: Wenn die klinische Forschung eine Wirksamkeit der Homöopathie zeige, dürfe man eben einfach keine Homöopathiestudien mehr durchführen, denn die Homöopathie sei grundsätzlich nicht plausibel. Somit müsse die Homöopathie a priori von der Evidenzbasierten Medizin und wissenschaftlichen Forschung ausgeschlossen werden. Dies ist ein aktuelles und trauriges Beispiel dafür, wie Ideologie der wissenschaftlichen Erkenntnis vorgeschaltet wird.

Wirklich gute wissenschaftliche Praxis wäre es dagegen, plausible Hypothesen für die beobachteten Phänomene zu entwickeln und Theorie auf der Basis von Daten aus wissenschaftlichen Beobachtungen zu entwickeln.

 

 

 

Polemik Dr. Retzek: wieso Homöopathie nicht anerkannt werden wird .....

Tatsächlich bin ich persönlich der Meinung, dass mit den „Homöopathie-Gegnern“ keine Diskussion möglich ist, da sie aus zwei Fraktionen bestehen:

1) dumm-dreiste Wichtigtuer (GWUPS) –

die Proponenten haben zumeist keinen direkten Bezug zu Biowissenschaftlichen Themen, weder in Ausbildung oder der komplexen Praxis biologischer Systeme.

Meist Physiker, Astronomen usw.  ….    —> hier über habe ich eine eigene Seite das GWUP-Syndrom geschrieben.

Prominente Vertreter sind Lügner wie James Randi oder bedeutungsarme „Psiram- / Skeptiker“ Selbstverwirklicher. 

Diese Proponenten haben hohes Persönliches Enagement gegen Homöopathie, einen religiösen Eifer „aus prinzipiellen Gründen“.

Dies ist ein normaler „Religions-Kampf“ und daher ohne jede Aussicht auf Annäherung oder Verständnis – es will quasi der Priester dem Islam-Hassprediger den Frieden predigen.

 

2) System-Vertreter: eine korrupte und korrumpierende Alianz aus Pharma-, Biotech- und Nahrungsmittel-Konzernen

Diese Clique arbeitet völlig wertfrei, gut bezahlt und haupt-beruflich gegen „Alternativen“, aus einfachen, gut verständlichen pekuniären Gründen,

die meisten Vertreter sind privat gar nicht „Anti-homöopathisch“ eingestellt oder lassen sich sogar „sanft“ behandeln.

1700 Pharma-Lobbyisten arbeiten alleine in Berlin. „Uns interessiert die Homöopathie einfach nicht, die gehört weg“ war die Aussage eines Lobbyisten, Bruder eines engagierten Homöopathen.

Die „Dumm-GWUPS“ werden von der „Korrupten Allianz“ gerne instrumentalisiert und bekommen dadurch eine viel grössere Meinungsbedeutung als ihnen aufgrund ihrer Argumentationsdichte sowie Anzahl zusteht.

 

3) Die Journaille

ist immer nur an Sensation und Zuspitzung interessiert, desswegen bedienen sie sich ebenfalls der GWUPS, meistens werden aber natürlich redaktionelle Artikel von den System-Vertretern einfach bestellt bzw. gekauft.

Journaille ist immer der Wirtschaft verpflichtet. Diese ist aufgrund vielfältigster Verflechtungen direkter Brotgeber (Anzeigen). Hier ist keine objektive Berichterstattung zu erwarten

 

dasselbe Muster: Anti-Bio-Kampagnen

Dieselben Meinungs-Marketing- Kampagnen laufen gegen Bio-Essen pro Gentechnik

–> hierzu hab ich eine eigene Seite erstellt Bio-Lebensmittel, oder siehe gekaufte Wahrheit –

diese kräftige Anti-Bio – Meinungs-Marketing-Kampagne startete Ende 2012 gegen Bio als Reaktion des Systems (Monsanto?) auf die Seralini-Studie 2012, 

dabei erschienen zeitgleich (am selben Tag) Anti-Bio-Artikel in USA, GER, FRA, Ö …. und in der Folge auch redaktionelle Berichte im TV deren Grund-Tendenz eher war „Bio ist Abzocke und Betrug“.

 

wieso ist das möglich?  

—> Wissenschaft funktioniert überhaupt nicht wisssenschaftlich

verstanden habe ich das Unvermögen der etablierten Wissenschaften sich mit dem spannenden Phänomen der Homöopathie wertfrei auseinanderzusetzen erst so richtig,

als ich genau dasselbe Muster wiedergefunden habe: beim Kampf um Anerkennung durch die offizielle Kosmologie, welche die Vertreter des Electric Universe haben. 

Hochinteressantes Kosmologisches Modell welches viele der aktuell fragwürdigen Fakten auf simple und im Labor nachvollziehbare Art und Weise erklären kann, dessen Prädiktionen bis jetzt immer verifiziert werden konnten und die trotzdem keinerlei Anerkennung in der etablierten Kosmologischen Liga finden.

Homepage: Thunderbolts.info  –  v.a. der ausgezeichnete und informative YouTube Channel: ThunderboltsProjects

 

Medizin hat nur bedingt etwas mit Wissenschaft zu tun!

Auf meiner Homepage sind zahlreiche weitere Beispiele für Schlechte Wissenschaft bzw. schlechte Praxis trotz klarer Wissenschaftlicher Gegen-Indizien: AmalgamThiomersalepidermale Impfung, AluminiumBio-LebensmittelPharmaWatchVitamin-C

Fast täglich erlebe ich den Widerspruch zwischen Forschungsbasierter Evidenz-Medizin und der Praxis unserer Krankenhaus-Medizin:

aus diesem gesagten wird sonnenklar:

–> Wissenschaft funktioniert nur innerhalb eines präformierten „Glaubens-Kontex“

Es kann zu keiner Annäherung kommen – es ist ein „religions-ähnlicher Glaubens-Krieg“, noch nie hat die eine Religion die Vertreter einer anderen überzeugen können.

 

logische Folge der Ablehnung –> Untergrund / Parallel-Welten

als logische Folge der aktuellen Pharmalastigkeit mit brutaler Erradikation der Erfahrungsheilkunde kommt es zu deren Verschiebung in den Untergrund. 

Die Patienten erfahren ja häufig das Scheitern der Pharma-Doktrin bei chronischen Krankheiten und suchen Hilfe – nun eben nicht bei „ausgebildeten“ Erfahrungsheilkundigen, sondern bei „umgelernten Friseuren“.

Bei uns in Österreich sitzt in bald jedem 5ten Haus ein Heilpraktiker ohne jede Ausbildung, der über den Gewerbeschein „Energethik“ all das übernimmt, was wegen Pharmalastigkeit aus den Händen der etablierten Medizin rausfällt.

Häufig in Allianz mit Apotheken und Orthomolekular-Firmen, die für die Energethiker Messungen und Untersuchungen übernehmen, um ihren Teil der Wertschöpfungsmöglichkeit zu optimieren. So haben wir „umgelernte Friseure“ die Hormontherapien, Krebsbehandlungen, Osteopathie, Akupunktur, Homöopathie, Familienaufstellungen  usw usf durchführen.

 

Ist dies wünschenswert? 

Natürlich nicht, aber einfach ein Teil der kulturellen Evolution.

 

Was können wir Homöopathen tun?

genau das, was die Vertreter des Electric Universe macht: konstant gute Fakten schaffen. Eine Menge von sauberen Fällen. Einfach ohne Schielen auf „Anerkennung“ die Fälle so publizieren, dass sie nachvollziehbar sind. Vorallem einmal für uns selber, nicht für die (feindlichen) externen Reviewer – nein, für interne freundlich – aber kritische Reviewer, die drauf achten, dass die Fakten passen, die Fälle nachvollziehbar sind, die Repertorisationen und Arznei-Indikationen mitgeliefert werden.

ThunderboldProjekts ist ein fantastischer Youtube-Channel in dem wöchentlich neue Überlegungen und Darstellungen der eigenen Wirklichkeit in leichten, verdaulichen Häppchen präsentiert wird. Thunderbold.info präsentiert mehrmals wöchentlich einen Info-Happen bei dem objektiv die eigene Wahrheit präsentiert wird.

Hier wird letzlich eine grosse Dichte an nachrecherchierbaren Fakten geschaffen die schliesslich zum „Tipping-Point“ führen werden, denn – Thunderbold beschreibt die Wirklichkeit sehr wirklichkeitsnahe.

Wir alle müssen Homöo-TV und HPathy.com sowie Homöopathie-Konkret unterstützen. Durch Beiträge, Engagement und Information. 

Bis jetzt erlebe ich die „Homöopathie-Community“ als schwach, leidend, jammernd und v.a. schlecht publizierend, oberflächlich, schlampig, ohne Selbstkritik und Selbstachtung. Dies muss sich ändern!

 

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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und Vorträge

Umfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.  

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.