eine Patientin mit gutem homöopathischem Grundwissen erzählt mir folgendes:

„mein Vater leidet an Polyneuropathie mit wahnsinnigen Fussschmerzen: ich habe Hypericum (Johanniskraut) selber gesammelt und in Öl aufgereitet als Johanniskrautöl, er schmiert sich damit die Füsse ein und kann wieder gehen und hat praktisch keine Schmerzen mehr“.

Über Polyneuropathie

PNP ist eine schwere, schulmedizinisch nicht kausal behandelbare oder stoppbare Erkrankung unbekannter Ursache.

Tatsächlich sehen wir natürlich sehr deutlich den Zusammenhang mit neurotoxischen Schwermetallen oder chemischen Substanzen, eben desswegen erleidet ja jeder zweite Chemo-Patient (v.a. unter Platin-Chemos) diese Beschwerden.

Kommt noch eine

  • genetisch bedingte Entgiftungs-Schwäche dazu (SNP der CYP = Cytochrome Oxidasen | SNP der GSH-T = Glutathion-S-Transferasen, …..) oder eine
  • erhöhte Toxin-Einschwemmung
  • durch ein Leaky-Gut-Syndrom 
  • oder Umgebungs bzw. Berufsbelastungen: zB: Parkinson und Nervendegeneration als Berufskrankheit bei Weinbauern (–> Standard.at oder die fantastische absolut lesenswerte Reportage aus Schweizer Journal Reprint im Standard.at)

 

ist es hochwahrscheinlich im Alter an dieser Quälenden Erkrankung zu leiden!

Schulmedizinische Therapie

Mithilfe von Epilepsie-Mittel wird die „Empfindlichkeit“ des Gehirns runterreguliert. So ähnlich, als ob ich das Flimmern eines schlecht eingestellten TV-Bildes durch Abdrehen der Helligkeit runterregle.

Dies ist keinesfalls Kausal wirksam, heilt nicht hilft solange ich die nebenwirkungsbehafteten Tabletten nehme.

 

Komplementäre Therapie

Homöopathisch hab ich wenig gerissen bei dieser schweren Erkrankung (Stadium 6 nach Vijayakar, sykotiko-syphilitisch).

Relativ verlässlich wirken hier adäquate neuroregenerative Therapien aus der orthomolekularmedizin und v.a. eine Verbesserung der Entgiftung sowie direkte Detoxifikation (zB Chelat-Therapie), jedoch auch nur zögerlich.

Daher ist der obige Hinweis der Patientin, mit dem grossen naturheilkundlichen Nervenheilmittel Johanniskraut (welches zufälligerweise ein starker INDUKTOR der CYP-Entgiftungs-Enzyme darstellt)-

Orginellerweise wurde Johanniskraut, nachdem es ja die Engiftung anheizt – schulmedizinischerseits – eingeschränkt (siehe Wikipedia)

 

 

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Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

1 Kommentar

  1. »Dr. Lutz Roth, hatte seine Dissertation über die 170 Standortunterschiede von Hypericum, der Wirksubstanz, geschrieben.

    Er sagte, Hyperikum ist in USA wegen seiner immunstimulierenden Wirkung das einzige pflanzliche Therapeutikum, das bei AIDS zugelassen ist.

    Meine intensive Erfahrung mit Hyperikum im Johanniskraut ist, dass eine Depressionsbesserung nach Johanniskraut der indirekte Beweis dafür ist, dass die Depression durch Umweltgifte – meist Zahnquecksilber – verursacht ist.«

    Dr. Max Daunderer

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