Inhalt dieses längeren Artikels:
Peptide als “Game-Changer” in der Medizin
- Dr. Adel Rayess-Hinweis,
- rechtliche Situation,
- Studien bei Interstitieller Zystitis oder Augenverletzung,
- bei Alkoholschaden am Darm oder
- Leaky gut oder
- Leberzirrhose
- Semax bei Schlaganfall
- bei Knochenverletzungen
-
@HealthyAlfred
- Neurotrope und Neuroregenerative Peptide – KI-Recherche in Pubmed
- Superstars aus den USA verwenden es alle
alles mit den Links zu den Orginal-Studien bzw. Tweets sowie den entsprechenden Youtube-Interviews
Adel erzählt mir von “Wundern” in seiner Praxis
ich bin von meinem Kollegen aus dem Libanon Dr. Adel Rayess auf die Peptide (v.a. BPC-157 und TB-500) aufmerksam gemacht worden.
Dr. Rayess verwendet die Peptide mit grossem Erfolg und spricht von Game-Changer in seiner Praxis.
Da er als Osteopathie-Arzt und NeuroSPINE – Erfinder sehr viele sehr schwere Patienten behandelt die oft viele viele Jahre krank und multiple Vorbehandlungen hatten (siehe die Video-Testimonials)
sind seine persönlichen Aussagen
“bei schweren Verletzungsfolgen, auch langjährig zurück, auch schwere Bandscheibenvorfälle – nur 2 x angewendet in 3 Wochen Abstand ein Game-Changer”
doch von einer gewissen Evidence, Signifikanz und Relevanz für mich!
Peptide aufgrund der extremen Heilungs-Unterstützung als Doping-Mittel im Sport verboten
Rechtliche Situation von Peptiden in der Arztpraxis
Die Anwendung von Peptiden wie BPC-157 und TB-500 in einer ärztlichen Praxis ist rechtlich klar eingeschränkt und derzeit nicht zulässig.
Studien
für mich aber besonders beeindruckend sind diverse TWEETS die ich immer wiedermal über Peptide bekommen, wo sowohl Menschen- als auch Tierstudien mit den enormen Heilungs-verbessernden Daten gezeigt werden.
Interstitielle Zystitis ist eine Qual !!!!!
Viele Frauen lassen sich einfach die Blase rausschneiden. Ich hab gefunden, dass dies ein MCAS ist und man es mit den entsprechenden Behandlungen und Histamin-Freier Ernährung ziemlich gut behandeln kann.
Mit kurzer Gabe von BPC-157 sind innerhalb von 2 wochen bei 80% der Patienten die Beschwerden verschwunden, bei den restlichen 20% waren die Beschwerden um 80% gebessert!
BPC-157 bei Knieschmerzen – Kurzfassung der Studie
sehr schlampige Studie, wird nur “Knie-Schmerz” als Kriterium verwendet mit einem lächerlichen Einleitungs-Text. Leider nix besseres “im Menschenmodell” zur Verfügung, während die Rattenstudien aussergewöhnlich zu sein scheinen
Leaky Gut – eigenes Erlebnis aus meiner Praxis
ein Patient hat mir erzählt dass er sich (“illegal”) Kapseln mit BPC-157 besorgt hat und damit innerhalb von 2 Wochen sein jahrelanges Leaky Gut mit Entzündlicher Darmerkrankung ausgeheilt hat. Das ist keine Studie, keine echte Evidenz aber zumindestens interessant – war in meiner eigenen Praxis erzählt von einem echten Patienten. “Einzelfall-Beobachtung” – hat keine offizielle Relevanz.
BPC-157 und Alkohol – Repariert Magen / Darm – bringt Leberschäden durch Alkohol zum verschwinden (Rattenmodell)
Ratten wurden daueralkoholisiert, Leberzirrhose und Magen/Darm-Schleimhautschäden sind aufgetreten, konnten komplett mit BPC-157 ausgeheilt und reverdiert werden
beeindruckende Studien-Ergebnisse bei Ratten-Augen-Verletzung
Ratten-Auge wurde mit Nadel perforiert, alle Ratten erblindeten. Bei den Ratten wo man aber das “Wolferine”-Peptid BPC-157 gegeben hat, regenerierten die Augen
lang anhaltende Knochen-Läsion wird durch BPC-157 prompt eliminiert
8mm Loch wird in Knochen eines lebenden Versuchs-Hasen gebohrt, nach 8 Wochen ist es immer noch vorhanden. Gabe von BPC-157 führt zur prompten Heilung.
Peptid Semax kann Schlaganfälle dramatisch verbessern wenn akut gegeben
@HealthyAlfred – macht regelmässig Peptid-Tweets
würde ich abonnieren um immer wieder über alte und neue Studien zu den diversen Peptiden informiert zu werden
https://x.com/HealthyAlfred
KI-Recherche in der Pubmed hinsichtlich Neuroregenerativer Peptide
Die aktuellen pharmakologischen Ansätze für Morbus Parkinson (PD) und Multiple Sklerose (MS) sind größtenteils palliativ oder immunmodulatorisch und können die zugrundeliegende neuronale Schädigung oder Demyelinisierung nicht effektiv behandeln. Das „heilige Ziel“ der Neurodegenerationsforschung ist die Entwicklung von neurotropen (überlebensfördernden) und neuroregenerativen (nachwachsenden) Peptiden, die die Blut-Hirn-Schranke (BHS) überwinden und die Aktivität großer Neurotrophine wie des vom Gehirn stammenden neurotrophen Faktors (BDNF) nachahmen können.
Im Folgenden wird ein umfassendes Screening von Peptiden mit neuroregenerativem Potenzial vorgestellt, wobei der Fokus auf ihrer Aktivität in BDNF-Signalwegen und ihrer Relevanz für PD und MS liegt.
1. BDNF-Mimetika und kleine Peptide
BDNF ist der Hauptfaktor für das Überleben von Neuronen und die synaptische Plastizität. Seine therapeutische Anwendung wird jedoch durch seine kurze Plasmahalbwertszeit von nur einer Minute und seine Unfähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, stark eingeschränkt (PLOS One, 2013). Kleine Peptide, die die aktiven Schleifen von BDNF nachahmen, stellen derzeit den vielversprechendsten Ansatz dar.
- Peptide B-3 und B-5: Dies sind synthetische Tetrapeptide, die von den aktiven Regionen des humanen BDNF abgeleitet sind.
- Aktivität: Sie wirken als partielle Agonisten am TrkB-Rezeptor (dem primären Rezeptor für BDNF). Es wurde gezeigt, dass Peptid B-5 eine positive Rückkopplungsschleife induziert und dadurch die Expression von endogenem BDNF und TrkB erhöht (PLOS One, 2013).
- Relevanz: Es wurde primär im Hinblick auf das Überleben im Hippocampus untersucht, aber der TrkB-Signalweg ist das zentrale Ziel für den Schutz dopaminerger Neuronen bei Parkinson.
- 7,8-Dihydroxyflavon (7,8-DHF): Obwohl es technisch gesehen ein Flavonoid ist, wird es häufig mit der Forschung zu BDNF-mimetischen Substanzen in Verbindung gebracht. Es ist ein potenter, die Blut-Hirn-Schranke passierender TrkB-Agonist, der in 6-OHDA-induzierten Parkinson-Modellen neuroprotektive Wirkungen gezeigt hat.
2. Neurotrope Peptide mit mehreren Zielstrukturen
Diese Peptide werden oft als „Cocktails“ bezeichnet.
oder von natürlich vorkommenden neuroprotektiven Proteinen abgeleitet.
- Cerebrolysin: Eine aus Schweinen gewonnene Peptidmischung, die die Wirkung mehrerer neurotropher Faktoren (GDNF, BDNF, CNTF und IGF-1) nachahmt.
- Aktivität: Es reduziert oxidativen Stress, hemmt Neuroinflammation und fördert die Migration von Vorläuferzellen sowie die Neurogenese (PMC10185619).
- Kontext bei Parkinson/Multiple Sklerose: Klinische Studien und Tiermodelle (Reserpin und 6-OHDA) zeigen, dass es den Dopaminspiegel wiederherstellen und motorische Defizite verbessern kann (PMC10185619). Es ist derzeit eines der wenigen Peptid-basierten Medikamente, die in einigen Ländern klinisch zur Behandlung von Schlaganfall und neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden (PubMed 26564102).
- Semax (Met-Glu-His-Phe-Pro-Gly-Pro): Ein synthetisches Analogon von ACTH(4-7), kombiniert mit einem Pro-Gly-Pro-Tripeptid zur Erhöhung der Stabilität.
- Wirkung: Es erhöht signifikant die Expression von BDNF und seines Rezeptors TrkB im Gehirn. Es moduliert außerdem die Expression von Genen, die mit der Immunantwort und dem Gefäßwachstum zusammenhängen (PMC12755871).
- PD/MS-Kontext: Historisch gesehen wurde es zur Schlaganfallrehabilitation eingesetzt. Neuere Forschungen konzentrieren sich jedoch auf seine Fähigkeit, kognitive Beeinträchtigungen umzukehren und vor Amyloid-induzierter Neurotoxizität zu schützen (PMC12755871).
3. Peptide, die auf PD-spezifische Signalwege abzielen
- HER-096 (C-CDNF-Fragment): Dies ist ein kleines, die Blut-Hirn-Schranke passierendes Fragment des zerebralen dopaminergen neurotrophen Faktors (CDNF).
- Aktivität: Im Gegensatz zu GDNF, das primär das Zellüberleben unterstützt, wirkt CDNF/HER-096 auf die Stressreaktion des endoplasmatischen Retikulums (ER), um die Fehlfaltung von Proteinen (z. B. Alpha-Synuclein) zu verhindern.
- PD-Kontext: Es befindet sich derzeit in Phase-1b-Studien (voraussichtlich Ende 2025/Anfang 2026). Die wichtigsten Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sicher und gut verträglich ist und beim Menschen das Gehirn erreicht (Cure Parkinson’s).
- GLP-1-Rezeptoragonisten (z. B. Exenatid, Semaglutid): Diese Peptide, die traditionell als Diabetesmedikamente eingesetzt werden, können die Blut-Hirn-Schranke überwinden.
- Wirkung: Sie aktivieren GLP-1-Rezeptoren im Gehirn, wodurch nachgeschaltete neuroprotektive Signalwege, ähnlich wie BDNF, ausgelöst werden, darunter der PI3K/Akt-Signalweg.
- PD-Kontext: Mehrere klinische Studien zeigen, dass GLP-1-Agonisten den Dopaminspiegel wiederherstellen und den Dopaminverlust hemmen können (PMC11011817).
4. Peptide zur Behandlung von Multipler Sklerose und Demyelinisierung
- NAP (Davunetid / NAPVSIPQ): Ein aus 8 Aminosäuren bestehendes Peptid, das vom aktivitätsabhängigen neuroprotektiven Protein (ADNP) abgeleitet ist.
- Aktivität: Es stabilisiert Mikrotubuli durch Interaktion mit Tubulin, das für den axonalen Transport essenziell ist. Zudem aktiviert es die PI3K/Akt- und MAPK-Signalwege (Current Pharmaceutical Design, 2011).
- Kontext bei Multipler Sklerose: Seine abFähigkeit zum Schutz der “weißen Substanz” und die Reduktion der neuronalen Apoptose macht es zu einem Kandidaten sowohl für MS als auch für Tauopathien (Current Pharmaceutical Design, 2011).
- CNTF-Mimetika: Der ziliäre neurotrophe Faktor ist ein starker Überlebensfaktor für Oligodendrozyten (die Zellen, die Myelin bilden).
- Aktivität: Kleinmolekülige oder Peptid-Mimetika des CNTF werden erforscht, um die Remyelinisierung bei MS durch Förderung der Differenzierung von Oligodendrozyten-Vorläuferzellen zu induzieren (PMC6425072).
Summary Table of Peptides
| Peptide | Primary Mechanism | Target Disease | Status (approx.) |
|---|---|---|---|
| Cerebrolysin | Multi-neurotrophic mimicry | PD, Stroke, AD | Clinical Use (selected regions) |
| HER-096 | ER stress / CDNF fragment | Parkinson’s | Phase 1b Clinical Trials |
| Semax | BDNF/TrkB Up-regulation | Stroke, AD, PD | Clinical Use (Russia) |
| Exenatide | GLP-1R Agonist | Parkinson’s | Phase 2/3 Clinical Trials |
| NAP (Davunetide) | Microtubule stabilization | MS, AD, PSP | Research / Clinical Trials |
| B-5 Tetra-peptide | TrkB Partial Agonist | General Neuroregeneration | Pre-clinical |
Referenzlinks für weiterführende Informationen
- Cerebrolysin im PD-Modell (2023): PMC10185619
- BDNF-Peptide und TrkB-Aktivierung: PLOS One Artikel
- Semax und Neuroprotektion (2026): PMC12755871
- NAP (Davunetid) Übersichtsarbeit: Aktuelles pharmazeutisches Design
- Neuroregeneration bei Parkinson (Übersichtsarbeit): PMC6425072
- GLP-1-Agonisten bei Parkinson: PMC11011817
Vertrauensniveau: Hoch für mechanistische Daten; mittel für die klinische Wirksamkeit (da sich viele noch in der klinischen Prüfungsphase befinden).
Superstars aus der USA verwenden alle diese Peptide
obwohl es in den USA rechtlich genauso prekär ist, scheint man dort die Peptide leichter zu bekommen.
ACHTUNG: was man so übers Internet kaufen kann ist fast immer Betrug. Echte Peptide müssen mehrere 100,- kosten
AntiAging Star Dr. Andrew Huberman aus USA
Dieses YouTube-Video aus dem Huberman Lab Podcast befasst sich mit dem Einsatz von Peptiden und Hormontherapien zur Verbesserung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit. Andrew Huberman spricht hierfür mit Dr. Craig Koniver, einem Experten für Performance-Medizin.
Hier ist eine sehr kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
- Was sind Peptide?: Es handelt sich um kurze Ketten von Aminosäuren (kleine Proteine), die spezifische Signale im Körper auslösen [00:42].
- GLP-1 (z. B. Ozempic/Mounjaro): Diskutiert wird der Einsatz zur Gewichtsreduktion, wobei die Experten das „Microdosing“ (geringere Dosen) empfehlen, um Nebenwirkungen wie Muskelverlust zu minimieren [11:07].
- Heilung und Entzündungen:
- Wachstumshormone & Schlaf: Bestimmte Peptide wie Ipamorelin oder Tesamorelin können die körpereigene Ausschüttung von Wachstumshormonen stimulieren, was Fettabbau und besseren Schlaf fördern kann [55:33].
- Schlafoptimierung: Das Peptid Pinealon wird als sehr effektiv beschrieben, um den REM-Schlaf deutlich zu erhöhen [01:28:01].
- NAD-Therapie: Hochdosierte NAD-Infusionen oder -Injektionen werden als „Gamechanger“ für Energie, Fokus und mitochondriale Gesundheit hervorgehoben [01:53:26].
- Sicherheit & Qualität: Dr. Koniver betont eindringlich, Peptide nur über qualifizierte Ärzte und zertifizierte Apotheken (Compounding Pharmacies) zu beziehen, da Produkte vom Schwarzmarkt oft verunreinigt sind [34:24].
Dieses nachfolgende Video stammt aus einem Interview mit Andrew Huberman, in dem er verschiedene Themen rund um Biohacking, Gesundheit und aktuelle Trends bespricht. Hier sind die wichtigsten Punkte:
Peptide und Gesundheit
- Peptide allgemein: Huberman erklärt, dass Peptide kurze Ketten von Aminosäuren sind (z. B. Insulin). Er warnt davor, Peptide vom Graumarkt („Research Purposes Only“) zu beziehen, da diese oft Verunreinigungen wie LPS enthalten können, die Entzündungen auslösen [10:43].
- BPC-157: Dieses Peptid wird oft zur Wundheilung eingesetzt, obwohl es an soliden Humandaten mangelt. Es soll systemisch wirken und die Geweberegeneration fördern [11:41].
- Pinealon: Ein Peptid, das Huberman selbst ausprobiert hat. Es verdoppelte seine REM-Schlaf-Zeit auf fast drei Stunden pro Nacht [12:35].
- Retatrutide: Er bezeichnet dieses Peptid als „Trillionen-Dollar-Medikament“. Es ist ein Dreifach-Agonist (ähnlich wie Ozempic, aber stärker), der in klinischen Studien zu einem Gewichtsverlust von bis zu einem Drittel des Körpergewichts führte [14:16].
Pharmakologie und Sport
- Tadalafil (Cialis): Huberman berichtet über die Empfehlung, dass Männer ab 40 täglich eine geringe Dosis (2,5 bis 5 mg) zur Verbesserung der Durchblutung (Gehirn, Prostata) und zur Senkung des Blutdrucks in Betracht ziehen könnten [06:30].
- Leistungssteigerung: Er erwähnt, dass Athleten oft Vasodilatatoren oder Substanzen zur Herzfrequenzsenkung (in Schießsportarten) nutzen, um Ruhe und Präzision zu erhöhen [08:05].
Lebensstil und Ernährung
- Yerba Mate: Huberman ist Mitinhaber der Marke Mateina. Er trinkt Yerba Mate wegen des gleichmäßigen Koffeinanstiegs und der antioxidativen Wirkung [00:21]. Koffein kann laut Studien das Demenzrisiko senken, sollte aber bei Angstzuständen vorsichtig dosiert werden [04:41].
- Cannabis: Er äußert sich kritisch zum hohen THC-Gehalt moderner Produkte. Besonders bei jungen Menschen mit genetischer Veranlagung bestehe ein hohes Risiko für Psychosen. Zudem unterdrücke Cannabis den wichtigen REM-Schlaf [24:18].
Technologie und Produktivität
- Social Media: Er empfiehlt, die Nutzung auf maximal 45 bis 90 Minuten pro Tag zu begrenzen. Sein persönlicher „Hack“ ist eine physische Sperrbox für das Smartphone, in der es 20+ Stunden am Tag liegt [31:18].
- KI (Künstliche Intelligenz): Huberman nutzt KI (speziell Claude), um sich selbst zu testen und Wissen zu festigen (aktives Abrufen von Informationen) [35:21].
Persönliches
- Er lebt in einer umgebauten Kunstgalerie und hat ein „Analog-Zimmer“ im Keller ohne Elektronik, in dem er zeichnet und sich auf Podcasts vorbereitet [38:23].
Dave Aspray – AntiAging – Biohacker – Star aus USA
https://www.youtube.com/results?search_query=dave+asprey+peptides
Gary Brecka – AntiAging / BestAging – Star aus den USA
In diesem Video interviewt Gary Brecka den sechsfachen Mr. Olympia (Classic Physique) Chris Bumstead (Cbum). Das Gespräch dreht sich um Cbums Peptide-Stack, seine Supplementierung, Erholungsprotokolle und seine mentalen Strategien.
Hier ist die Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte:
1. Peptide-Stack & Gewebeheilung
Chris Bumstead nutzt Peptide vor allem zur Erholung von Verletzungen und zur Regulierung seiner Autoimmunerkrankung (Nieren):
- BPC-157 & TB-500: Diese bezeichnet Gary Brecka als „Multivitamin für Bodybuilder“. Cbum nutzt sie zur Heilung von Sehnen- und Gelenkverletzungen (z. B. bei seinem Latisimus-Riss) [52:52].
- Thymosin Alpha-1: Dieses Peptid nutzt er zur Immunmodulation, um Entzündungsreaktionen seiner Autoimmunerkrankung zu kontrollieren [55:42].
- GHK-Cu (Kupfer-Peptid): Diskutiert als Ergänzung zur Kollagenproduktion und Haut-/Haargesundheit [01:01:47].
- Wachstumshormon-Peptide (CJC-1295, Ipamorelin): Brecka erklärt, dass diese die körpereigene Produktion stimulieren, ohne den negativen Feedback-Loop zu schließen, wie es synthetisches HGH tun würde [01:05:04].
2. Supplementierung & Ernährung
Entgegen der Erwartung vieler nutzt Cbum eine eher simple Supplementierung, die auf den Grundlagen basiert:
- Grundlagen: Molkenprotein (Whey), Kreatin (5–10g täglich), Multivitamine und Glutamin für die Darmgesundheit [42:04], [43:57].
- Herz-Kreislauf-Schutz: Er nimmt Resveratrol, Kurkuma/Curcumin und Bergamotte, um die negativen Auswirkungen des Profisports auf Cholesterin und Organe abzufedern [46:55], [47:31].
- Qualität: Er legt extremen Wert auf die Qualität der Nahrung (z. B. Weiderind statt Fast Food), was er als einen Schlüssel zu seinem langfristigen Erfolg ansieht [19:47].
3. Gesundheitliche Herausforderungen
- Autoimmunerkrankung (2018): Vier Wochen vor seinem ersten Olympia-Sieg landete Cbum mit Nierenproblemen und extremen Ödemen im Krankenhaus. Diese Erfahrung lehrte ihn Demut und zwang ihn, seinen Ansatz im Bodybuilding risikoärmer zu gestalten [05:05].
- Risikomanagement: Nach der Erkrankung halbierte er teilweise seine Dosierungen bei leistungssteigernden Mitteln und setzte klare „Leitplanken“, um seine langfristige Gesundheit nicht zu opfern [16:39].
4. Mentalität & Erfolg
- Disziplin vs. Motivation: Er betont, dass Systeme und Routine wichtiger sind als Motivation. An Tagen, an denen er keine Energie hatte, fokussierte er sich nur auf das nächste Set oder die nächste Wiederholung [01:14:31], [01:19:02].
- Präsenz: In den Momenten des Sieges auf der Bühne versuchte er, extrem präsent zu sein und die Angst vor dem Ergebnis loszulassen [01:21:44].
Chris Bumstead hat kürzlich seinen Rücktritt vom Profisport erklärt und konzentriert sich nun auf Langlebigkeit (Longevity) und seine Familie [59:48].
mehrere Videos von Gary Breka zu Peptiden
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