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Peptide und Haltbarkeit

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angeblich sind die Peptide ja so zickig, dass man sie nur ganz hinten im Kühlschrank aufbewahren darf, daher hier die Recherche zum SEMAX – einer tollen Substanz die BDNF freisetzt und Hirn regeneriert.

 

Dr. Dean Berman

dieser Peptidexperte, der auch die universitäre Peptid-Ausbildung in Genf leitet, hat uns erzählt, wie er zu den Peptiden gekommen ist:

mirakulöse Verwandlung einer “uralten Heim-Insassin”

Als junger Arzt hat er in einem Londoner Altenheim bzw. Pflegeheim gearbeitet und dort eine alte Russin kennengelernt. Sie war relativ prä-dement und 80 Jahre alt und in einem ziemlich lausigen Zustand.

Als er 10 Jahre später erneut dieses Heim besuchte, fand er diese Patientin deutlich verbessert, verjüngt und vor allem agil und lebensfroh vor. Sie war mittlerweile in so einem guten Zustand und gleichzeitig war ihr so langweilig, dass sie als 90 jährige begonnen hat, im Pflegeheim selber mitzuarbeiten.

Als er total erstaunt gefragt hat, was denn passiert sei, dass sie sich so fantastisch regeneriert habe, antwortete sie, dass sie sich aus Russland Peptide besorgt hat, welche dort seit langer Zeit Anwendung finden und in jeder Apotheke zu bekommen seien, jeder dort kennt und Verwendet Peptide und sie seien Teil der normalen Schulmedizin.

Tatsächlich kommen die Peptide aus russischer Forschung, und vor allem SEMAX wird dort routinemäßig bei Schlaganfällen mit Erfolg angewendet.

 

BPC-157 repariert mein Hüftgelenk

Leider darf man “Peptide” als Arzt nicht bei Patienten anwenden da keine Zulassung, aber in einem heroischen Selbstversuch kann ich berichten, dass meine Hüfte, die durch einen Labrumriss sowie Geröllzysten des Gelenksknorpels erheblich beeinträchtigt war und mir für 3 Jahre lang nicht mehr als 200m hinkende Gehstrecke erlaubt hat, mit BPC-157 in wenigen Wochen – ehrlich gesagt – vollständig genesen ist.

Kein Wunder dass BPC-157 als DOPINGMITTEL verboten ist! 

 

konnt nur unter Schmerzen vom 1. Stock in die Praxis runtergehen

fast 3 Jahre lang hab ich stark gehinkt. Als ich Petros kennengelernt habe war die Hüfte schon “kaputt”.

PRP einmal in Hüftgelenk reingespritzt hat für 3 Monate die Schmerzen um ca 50% verbessert, dann war es leider wieder wie vorher.

Dass dies – nach so langer Zeit mit Schmerzen und Einschränkung – mit TPS und BPC-157 jemals wieder so fantastisch wird – jetzt schon viele Monate lang, ist wirklich erstaunlich!

 

der Beweiss ist die Leistungsfähigkeit …

Ich bin letztes Wochenende von der Bergstation vom Hösskogel in Hinterstoder runtergegangen zur Mittelstation, ca 400 Höhenmeter, mit meinen 110 kg Lebendgewicht 1h lang steil bergab.

Am nächsten Tag bin ich mit dem E-Bike 10 km die Höss-Bergstraße mit 8 % Steigung  und 800 Höhenmeter hochgefahren und habe überhaupt keine Beschwerden, nicht mal ein Organgefühl. Vermutlich hat das Bor auch beigetragen.

alles heilt “magisch”

Als mir vor 3 Wochen ein Implantat rausgeeitert ist, hab ich sofort BPC-157 dort angewendet und konnte eine Stunde später normal essen, und am nächsten Tag eine erhebliche Verbesserung der Konzentrations-Fähigkeit feststellen, vielleicht auch weil der “Zahnherd” endlich heraussen war.

 

Neuropeptid SEMAX verbessert erheblich die Leistungsfähigkeitf

Ich bin genauso vom Neuro-Peptid SEMAX begeistert, kann ich jetzt um 20% schneller Tippen und v.a. jetzt auch fehlerfrei, auch haben sich die Wortfindungs-Schwächen merkbar gebessert.

 

derzeit habe ich eine super allgemeine Leistungsfähigkeit ….

der früher notwendige Mittagsschlaf – sonst Brain-Fog und Schwindelig –

….. keine Chance mehr, wir arbeiten seit dem Frühjahr 2026 täglich bis 22h durch – 15min Mittagspause –  fahren am Mittwoch nachts nach Wien, kommmen dort um 2h nachts an und arbeiten bis Samstag nachts in unserem Wiener Brain-Zentrum, kommen Sonntag um 2h morgens zuhause an um dann am Sonntag Vorträge, Artikel oder Anleitungen zu schreiben – oder Buchhaltung zu machen.

Dabei wollte ich heuer in Pension gehen – Lenna geht in 2 Monaten offiziell vollständig in Pension, derzeit “Vorruhestand”.

Was hat diesen Umschwung bewirkt: Senolyse, TPS, tDCS und Peptide

 

in diesem Artikel hier hab ich die Hintergründe der Peptide aufgearbeitet

 

Peptide

 

 

Mich interessiert v.a. auch SEMAX wegen seiner neuroregenerativen Aktivität.

angeblich sind die Peptide ja so zickig, dass man sie nur ganz hinten im Kühlschrank aufbewahren darf, “… weil wenn man die Türe des Kühlschranks öffnet und sie leicht warm werden, zerfallen sie selbst im lyophilisierten Zustand …. wurde uns bei der Peptid-Ausbildung erklärt“.

Das wiederspricht allem, was wir früher im Forschungslabor gemacht haben, wo wir verdünnte und sterilfiltrierte Albuminlösungen monatelang im Kühlschrank verwendet haben, oder Lactoferrin oder anderen Proteinen die wir uns so hergestellt haben.

Daher folgende Recherchen zur Haltbarkeit

So machen es die Russen bei SEMAX

Die russische Arzneiform ist bemerkenswert simpel. Das aktuell registrierte SEMAX 0,1 % Nasalprodukt von Peptogen enthaelt pro Liter:

  • SEMAX 1 g
  • Methylparahydroxybenzoat, Nipagin, 1 g
  • gereinigtes Wasser ad 1 Liter

Also umgerechnet:

  • SEMAX 1 mg/ml
  • Methylparaben 1 mg/ml = 0,1 %
  • gereinigtes Wasser

Es ist kein klassischer Phosphat-, Citrat- oder Acetatpuffer angegeben, auch kein Benzylalkohol und kein NaCl. (Видаль Россия)

Der entscheidende Punkt

Die Russen stabilisieren SEMAX also offenbar nicht durch einen komplizierten Puffer, sondern im Wesentlichen durch:

SEMAX + 0,1 % Methylparaben + Wasser + Kuehllagerung.

Die offizielle russische Arzneimittelinformation gibt fuer das Praeparat eine Lagerung bei 2-8 Grad C an. (Видаль Россия)

Das passt auch zu den Herstellerinformationen: SEMAX enthaelt einen Konservierungsstoff und kann deshalb fuer einige Tage auch bei Raumtemperatur verbleiben; fuer laengere Lagerung empfiehlt der Hersteller jedoch den Kuehlschrank. (Semax)

Damit wird die Behauptung …..

“SEMAX zerfaellt sofort, sobald man es aufloest”

praktisch widerlegt.

Das russische Fertigarzneimittel ist bereits eine waessrige SEMAX-Loesung, wird als Mehrdosenflasche verkauft und besitzt eine pharmazeutische Haltbarkeit. Es kann also offensichtlich in waessriger Phase ausreichend stabil formuliert werden. (Видаль Россия)

Interessanterweise wird fuer waessriges SEMAX ein leicht saurer pH-Bereich um etwa pH 4,0-5,5 beschrieben. Das koennte ein wesentlicher Teil der chemischen Stabilitaet sein, auch wenn die aktuelle Fachinformation keinen separaten Puffer auffuehrt. (medbiol.ru)

Wenn man die russische Formulierung nachbilden wollte

Fuer eine intranasale pharmazeutische Formulierung waere das russische Prinzip daher:

SEMAX 1 mg/ml + Methylparaben 1 mg/ml + gereinigtes Wasser, gekuehlt bei 2-8 Grad C.

Das ist wesentlich naeher am Original als bakteriostatisches Wasser mit 0,9 % Benzylalkohol. Benzylalkohol ist in der russischen SEMAX-Rezeptur gerade nicht enthalten. (Видаль Россия)

Ein wichtiger Vorbehalt: Ich wuerde daraus nicht automatisch eine Rezeptur zur sterilen Injektion ableiten. Die russische Formulierung ist explizit intranasal, und Anforderungen an Sterilitaet, Endotoxine, Osmolalitaet und Hilfsstoffe sind fuer parenterale Anwendungen andere.

Noch interessanter waere die Originalentwicklung

Ich kann noch tiefer in die russischen SEMAX-Patente und pharmazeutischen Entwicklungsarbeiten gehen. Dort koennte sich finden, warum gerade 0,1 % Nipagin, welcher pH-Bereich und welche gemessene SEMAX-Restkonzentration nach Monaten gewaehlt wurden. Das waere die eigentliche Antwort auf die Frage, wie SEMAX chemisch maximal stabilisiert wird.

 

Methylparaben in Semax – irgendeinen anderen ausser bakterizide Wirkung?

Primaer ist Methylparaben ein Konservierungsmittel. Es soll das Wachstum von Bakterien und insbesondere Hefen/Pilzen in der waessrigen Mehrdosenloesung verhindern. Eine relevante direkte chemische Stabilisierung des SEMAX-Peptids durch Methylparaben wuerde ich nicht annehmen.

Was es indirekt bewirkt

Methylparaben kann die Haltbarkeit indirekt verbessern:

  • verhindert mikrobiellen Abbau des Peptids
  • verhindert durch Mikroorganismen verursachte pH-Veraenderungen
  • ermoeglicht die wiederholte Verwendung einer waessrigen Mehrdosenflasche

Aber es verhindert die typischen chemischen Abbauwege eines Peptids wie Oxidation, Hydrolyse oder Deamidierung nicht gezielt.

Das Interessante an der russischen Rezeptur

Damit bleibt die eigentlich spannende Frage:

Warum ist SEMAX in der russischen Wasserloesung trotzdem ausreichend stabil?

Die wahrscheinlichere Erklaerung ist, dass SEMAX selbst in sauberem Wasser bei geeigneter Temperatur wesentlich stabiler ist, als die Behauptung “nach Rekonstitution sofort instabil” vermuten laesst.

Die russische Fertigformulierung ist dafuer ein ziemlich starkes praktisches Gegenargument: Sie besteht im Wesentlichen aus SEMAX + Wasser + antimikrobiellem Konservierungsmittel, ohne offensichtliches klassisches Stabilisierungssystem.

Methylparaben wuerde ich daher funktionell so einordnen:

Methylparaben = mikrobielle Konservierung, nicht eigentliche Peptidstabilisierung.

Fuer die chemische Stabilitaet von SEMAX sind vermutlich Temperatur, pH, Sauerstoff/Licht und eventuell die Oxidation des N-terminalen Methionins wesentlich interessanter.

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