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Gesundheit/Umwelt

Nachtschicht steigert Brustkrebsrisiko um 50 Prozent

Studie stellt erstmals statistischen Zusammenhang her

Kopenhagen (pte, 10. Januar 01/09:15) – Nachtarbeit steigert das Brustkrebsrisiko bei Frauen statistisch um 50 Prozent. Zu diesem Ergebnis ist eine gro√üangelegte Studie des Institute of Cancer Epidemiology der Danish Cancer Society gekommen. Ausreichend f√ľr eine Risikosteigerung sei eine Periode von sechs Monaten haupts√§chlichen Nachtarbeitens w√§hrend des Arbeitslebens. Epidemiology

F√ľr die Studie wurden die Daten von 7.035 d√§nischen Frauen zwischen 30 und 54 Jahren ausgewertet. Zur√ľckgehend bis in das Jahr 1964 rekonstruierten die Wissenschaftler unter der Leitung von Johnni Hansen die Arbeitschronik der einzelnen Teilnehmerinnen. Zus√§tzlich wurden Risikofaktoren wie Alkoholkonsum und Alter bei der Geburt des ersten und letzten Kindes ber√ľcksichtigt. Frauen, die wenigstens sechs Monate vor allem in der Nacht gearbeitet hatten, litten deutlich h√§ufiger unter Brustkrebs. L√§ngere Perioden der Nachtarbeit steigerten das Risiko weiter.

Bis heute hat die Medizin keine Erkl√§rung f√ľr die Verbindung zwischen Nachtarbeit und Brustkrebsrisiko gefunden. Man nimmt an, dass die ver√§nderten Lichtverh√§ltnisse w√§hrend der Arbeit zu risikosteigernden Hormonver√§nderungen f√ľhren k√∂nnen. Der Epidemiologe Tim Key vom Imperial Cancer Research Fund best√§tigte gegen√ľber der BBC, dass die Ergebnisse der d√§nischen Studie darauf hinwiesen, dass manche Lebensstile das Brustkrebsrisiko steigerten. Ver√§nderte Lichtverh√§ltnisse und Schlafmuster k√∂nnten das Risiko unter anderem durch eine Senkung der Melatoninwerte erh√∂hen.

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