Myasthenia gravis = Zerstörung der ACh – Rezeptoren durch Antikörper mit Lähmungen, initial Gesicht, Augen, Mund, Zunge, dann auch Bulbus und letztlich auch periphere quergestreifte Muskulatur.

Rubriken zB

Allgemeines – Myasthenia gravis
Mund – Lähmung – Zunge
Innerer Hals – Lähmung – Rachen
Allgemeines – Hodgkin Syndrom; Lymphogranulomatose  (beim Thymom oder Thymus-Carcinom)

 

Einige Homöopathische Mittel werden angegeben:

Nikotin – besetzt den Rezeptor und stimuliert partiell

Conium: AUFSTEIGENDE Lähmung (zuerst also Extremitäten), angebl. Curare-Ähnlich

Cytisin (=Gift aus Solidago): Cytisine is a nicotinic acetylcholine receptor agonist  – aktiviert den Rezeptor und macht übermässige Stimulation mit nachfolgender lähmung, also nicht das optimale Prozess-Äquivalent.

Curare: ist ein kompetitiver Antagonist nikotinischer Acetylcholinrezeptoren. Curare fungiert als Antagonist des Acetylcholins, das heißt, es besetzt die Bindungsstellen am Acetylcholinrezeptor, ohne diesen Rezeptor zu aktivieren. Eine Aktivierung durch den eigentlichen Agonisten des Rezeptors, das Acetylcholin selbst, kann somit nicht mehr stattfinden.

 

Den ACh-Rezeptor vom Neuronentyp (s.o.) kann man spezifisch mittels Hexamethonium oder Pentamethonium blockieren. Früher wurden solche Arzneistoffe als Ganglienblocker benutzt, heute sind sie wegen der zahlreichen Nebenwirkungen (Ausschalten des gesamten vegetativen Nervensystems) jedoch obsolet. Nikotin (das Gift des Tabaks), Coniin (das Gift des Schierlings) und Cytisin (das Gift des Goldregens) öffnen diesen neuronalen ACh-Rezeptor und sind wegen ihrer starken Wirkung auf das vegetative Nervensystem höchst toxisch (Herzstillstand, Atemlähmung).

 

 

 

ganz tolle studie eines brasilianischen veterinärs. http://hpathy.com/materia-medica/curare-and-its-veterinary-use-in-myasthenia-gravis/

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