hier sind zwei Anfragen von Patienten über unsere MS-Strategie die ich ausführlich beantworte. Ich geh davon aus, dass ich hiermit genug Info habe um bei weiteren Anfragen auf diese Website hier hinzuweisen.
Email#2 – 3. September 2025
Ein Patient schreibt mir eine E-Mail, um mit mir über Zoom oder WhatsApp zu sprechen, da er aufgrund seiner chronisch progressiven MS nun an den Rollator gebunden ist.
Email#1 – 25. August 2025
Anfrage von Patienten: “was wir bei MS überhaupt machen können”
Coimbra-Protokoll
2017 war in Sao Paulo bei Prof. Cicero Coimbra dank der Intervention von Christine Kiening und damit einer der drei Österreichischen Ärzte, die direkt bei ihm ausgebildet worden sind. Ich hab seither “nur” 180 Patienten mit Coimbra-Protokoll behandelt (im Vergleich dazu Johannes Demuth, der über 1000 Patienten in München behandelt) und kann daher doch mit hoher Gewissheit sagen: das Protokoll funktioniert bei früher schubhafter MS hervorragend (sogar bei Tumefaktiver MS) – bei fortgeschritten chronisch progredienten MS-Fällen fast nicht – hier würde ich soweit gehen zu sagen, dass dies das Risiko der Nierenverkalkung nicht rechtfertigt.
Ungefähr 50 Seiten bei mir am Portal sind Coimbra-lastig
tDCS-Neuromodulation
seit 2023 arbeite ich eng mit Petros Kattou zusammen, habe bisher (Stand Aug25) 15 Trainings mit ihm gemacht und unsere Ordination in ein SOZO-Braincenter umgewandelt.
Wir haben initial tolle Anfangs-Erfolge bei MS mit dem “einfachen tDCS-Gerät” (Plato) gehabt.
Aber einige der schwerer betroffenen chronisch-progredienten MS-Patienten haben letztlich nach initialer Verbesserung keinen weiteren Fortschritt mehr gemacht. Sie haben schliesslich frustriert mit der Neuromodulation aufgehört.
Erst als wir im Herbst 2024 das neue – “bessere” tDCS-Gerät HDC-STIM Newronika bekommen haben, wurde uns klar, dass wir hier in diesen nicht so gut verlaufenden Fällen fast immer spinale Plaques in der Wirbelsäule vorliegen haben und wir die gesamte motorische Kette behandeln müssen.
Wieso war uns das nicht von Anfang an bewusst?
Die Neuromodulation ist eine sehr junge Wissenschaft und ist erst ca 2023 aus der Universitären Forschung an Patienten herangetreten, Petros Kattou ist der internationale “Leader” und Preis-gekrönt. Die tDCS ist an sich seit 40 Jahren in Verwendung – allerdings nur beim Militär zur Leistungs-Steigerung v.a. von Piloten.
Wie läuft die tDCS-Neuromodulation ab
sie werden von uns untersucht und es werden Protokolle festgelegt, nach denen sie sich zuhause selber behandeln.
Alle 3 Monate überprüfen wir den Erfolg und justieren entsprechend nach.
Ergebnisse: Initial gibt es – bei uns in der Ordi – meist sehr schnelle Verbesserungen, diese euphorisierenden Anfangs-Erfolge lassen die Hoffnung zu, dass man bald wieder “normal gehen kann” – tatsächlich stagnieren die initial tollen Erfolge dann um aber zuhause bei regelmässiger Selbstbehandlung (5 Tage pro Woche) sehr langsam weiter besser zu werden.
Mit dem neuen Gerät können wir auch Autoimmunität, die Aktivierung der Mikroglia usw (studienmässig gesichert) verbessern.
Gesamtkosten für die tDCS mit Newronika inkl. Heimgerät kommen auf ca 3000-3500,- je nach Mitarbeit des Patienten bzw. der Betreuer.
TPS – Transkranielle Puls-Stimulation
dies ist seit 2025 unsere neue “Waffe” – wir stimulieren damit Stammzellen, vermindern inflammation, verbessern die lokale Durchblutung, können tatsächlich merkbar und studienmässig abgesichert erhebliche Verbesserungen erreichen. Ich hab mehrere – wie ich finde – recht eindrucksvolle Artikel zu dem Thema geschrieben:
- TPS-Information
- TPS-Entwicklung und Hintergrund
- mehrere Patientenfälle mit Besserungen durch TPS präsentiert
wir haben das Gerät Neurolith noch nicht so lange (seit Juli 2025) aber die Ergebnisse sind für uns “mind blowing”. Für die chronisch Progrediente MS haben wir mehrere Fälle von Patienten die seit Jahren im Rollstuhl sitzen und wieder gehen, ich selber habe den Fall JASMIN als Video-Testimonial hochgeladen.
Wie läuft dies mit der TPS ab
sie kommen zu uns – entweder
- 3 x pro Woche in 2 aufeinanderfolgenden Wochen
- oder alternativ – 2 x täglich für 3 Tage hintereinander
Dabei werden sie mit dem fokussierten TPS-Ultraschall behandelt.

Wir benötigen dazu von ihnen eine MRT-Untersuchung, da wir diese ins Gerät einspielen und so perfekt ihr Gehirn und ihre Herde behandeln.

Die TPS-Behandlung ist leider sehr teuer – wir geben um die Preis-Vorgaben zu unterlaufen ca 43% “Natural-Rabatt” durch extra Bepulsungen, sodass eine Behandlungs-Session statt der vorgesehenen 1000,- auf ca 560,- kommt.
Bei speziellen Fragestellungen (Autismus zB oder Neuronitis usw) benötigen wir nicht so lange Behandlungsdauern und können den Preis entsprechend adaptieren.
Abschliessend
bei Multipler Sklerose kommen sie 4 Tage nach Vöcklabruck, werden über 3 Tage 2 x pro Tag mit TPS behandelt und gleichzeitig in das Neuromodulations-Gerät Newronika eingewiesen und eingeschult. Dieses erwerben sie und behandeln sich danach zuhause weiter, wir überprüfen dies alle paar Monate.
Ergebnisse
Mehrere Video-Fälle auf meinen beiden Websites hier (ganzemedizin) wie auch Cases-Neuromodulation zeigen die Ergebnisse. Diese sind so fantastisch, dass ich meine Ordination – kurz vor der Pension – vollständig dieser Therapie gewidmet habe!
Die Kosten sind erheblich – aber verglichen mit den Pflegekosten bei Progredienz wieder gering – und liegen v.a. an den Preisen dieser medizinischen Geräte.
Typische Ergebnisse
hier sind viele MS-Fälle die ich auf meiner Homepage zeige verlinkt
Jasmin – August 2025 nach TPS
Multiple Sklerose – schlaffe Hemiparese – geht wieder nach erster Neuromodulation
Google-ZENSUR!
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