Morbus Wilson, die Kupferspeicher-Krankheit ist nicht so einfach zu diagnostizieren

1) Verdacht bei Hepatitis unklarer Ursache (DD: Eisenspeicher-KH, Virus, Autoimmun ….)

2) Kayser-Fleischer Ring im Auge (nicht immer vorhanden)

3) Kupfer-Spiegel im Vollblut erhöht (Fa. Ganzimmun, Fa. Biovis zB)

4) D-Penicillamin-Test  (Ausscheidungs-Test im Urin)

5) „Gold-Standard“: Leber-Biopsie mit Kupfer-Ablagerungen in der Leber#

6) Gen-Test

 

 

Blutmessung

neben den üblichen Entzündungs/Leberwerten wird auch FERRITIN und COERULOPLASMIN gemessen.

 

Messprotokoll D-Penicillamin-Test für Morbus Wilson

  • Präparat in Österreich heisst ARTAMIN (R). 125mg und 250mg verfügbar.
  • 2 Artamin Tabletten = 500mg D-Penicillamin
  • Nach dem Morgenurin: 2 Tbl Artamin einwerfen, zB um 8h.
  • Dann den Urin der nächsten 24h (bis inkl. Den nächsten Morgenurin) sammeln in einem Kübel – die Menge muss gemessen werden!
  • 12h nach der einnahme der ersten 2 Tabletten (zB um 20h) erneut 2 Tbl Artamin einwerfen. Am nächsten Tag noch den Morgenurin zum am vortag gesammelten Tagesurin.
  • Menge messen
  • Ein Aliquot davon – zB 50ml – einsenden und den Kupfer-Gehalt messen lassen. Labor??? Vermutlich Bremen.

Aus der Gesamtmenge urin und der Konzentration im gemessenen urin errechnet sich die ausgeschiedene Menge des Kupfers. Wenn mehr als 1600ug rauskommen hoher Verdacht.

 

Therapie

Genetisch, vermutlich nur Homöopathisch Heilbar.

Bis dorthin kann die Krankheit aufgehalten werden durch forcierte Kupfer-Aussdcheidung mit D-Penicillamin. Hier ist das Protokoll zum Abrufen vom Rheuma-Zentrum Hannover.

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