Recherchen und News zum Metabolischen Syndrom

auf mir noch nicht ganz klare Art und Weise sind metabolisches Syndrom + Diabetes + Krebs verwoben. 

Diese Erkrankungen laufen als Regulations-St√∂rungen √ľber weite Strecken gemeinsam und k√∂nnen auf √§hnliche Art und Weise behandelt werden.

mTOR – Meisterregulator des Stoffwechsels und f√ľr Krebs

Vermehrung oder Regeneration – entweder – oder

vor 2 Milliarden Jahren kamen die ersten Cyanobakterien auf die Welt.

War viel Nahrungsangebot da, konnten sie sich „teilen und vermehren„, war wenig Nahrungsangebot da, mussten sie „von der Substanz leben„.

Der Hauptschalter daf√ľr ist ein Protein mit dem Namen mTOR.

wird mTOR aktiviert, dann kommt es zur Zellteilung und Zellvermehrung. Bei Bakterien, die sich √ľber Teilung fortpflanzen und dadurch praktisch nie sterben k√∂nnen ist dies ja ziemlich einfach.

Wird mTOR bei Nahrungsmittel-Mangel deaktiviert, dann wird die Zellvermehrung abgeschalten und die Zelle beginnt einen Reinigungs- und Regenerations-Lauf.

Sinnvoll – in Zeiten des Mangels m√ľssen alle Mechanismen optimal funktionieren, man weiss ja nie wie lange die Zeit des Mangels und Darbens anh√§lt: jetzt gilt es m√∂glichst lange zu √ľberleben um in der n√§chsten Zeit des √úberflusses wieder „Kinder zu zeugen“.¬†

Mehrzellige Organismen: Weiterentwicklung INSULIN / IGF1

vor 600 Millionen Jahren war die Oxygenierung der Erd-Athmosph√§re abgeschlossen, die Lufth√ľlle ist von einer antioxidativen Schwefel-Asthmosph√§re zu einer oxidativen Sauerstoff-H√ľlle umgewandelt durch die T√§tigkeit der Cyanobakterien, was nur die wenigsten √ľberlebten, desswegen nennt man diesen Prozess „die grosse Sauerstoff-Katastrophe

Aus dem Zusammenschluss von Wirt (Eukaryot) und Symbiont (Mitochondrium) entwickelten sich die jetzigen Zellen, in denen die Mitochondrien den Hauptteil der Energie-Produktion √ľbernehmen in dem sie N√§hrstoffe zu CO2 und Wasser oxydativ verbrennen.¬†

mTOR als „Vermehrungs-Schalter“ bei ausreichendem Nahrungs-Angebot war noch ausreichend differenziert.

Mehrzelligkeit bedeutet Sterblichkeit des Organismus

Erst mit der Entwicklung von richtigen vielzelligen Organismen mit strenger Spezialisierung von Zellen zu Geweben tritt die Sterblichkeit des Körpers in das Leben.

√ľber Sterblichkeit und egoistische Gene

Erstmals trennen sich jetzt nämlich die Vermehrungs-Zellen (Gameten) von den Körperzellen.

Die Vermehrungs-Zellen (Eizelle und Spermien) geben ihre Erbsubstanz mit der + Epigenetischen Zusatz-Information weiter und lassen daraus einen neuen Körper heranwachsen.

Der K√∂rper selber dient nur noch als m√∂glichst optimaler Tr√§ger f√ľr die Vermehrung. Die Fortpflanzung ist das evolutions-biologische Ziel, dem alles untergeordnet wird.

Die Natur ist nicht ideel oder romatisch, was dann mit dem K√∂rper passiert ist der Natur h√ľbsch egal: Krankheit oder Gesundheit ist keine Kategorie der Evolution, es geht ihr nur um die Art-Erhaltung sowie die Anpassung der Art an die gegebenen nat√ľrlichen Umst√§nde, nach der Fortpflanzung kann der K√∂rper absterben, die Gene wurden ja an die Kindergeneration weitergegeben, was dann mit den Eltern passiert ist dem „egoistischen Gen“ egal.

Kranke Organismen werden ja im Auswahlkampf der Geschlechter bei der Fortpflanzung benachteiligt und auch rascher im √úberlebenskampf aussortiert, somit wird „nat√ľrlich“ f√ľr eine permanente Optimierung gesorgt.

 

vielzellige Organismen ben√∂tigen differenziertere Information √ľber Nahrungs-Angebot

Auch hier Рbei den komplexeren Organismen die sich evolutions-biologisch nach 500mill ausbilden Рgilt, dass es Phasen von Überfluss (Sommer/Herbst) mit Phasen von Mangel (Winter) gibt. 

mTOR als der grunds√§tzliche Ern√§hrungs-Abh√§ngige Wachstums/Regenerations-Schalter der Zellen ben√∂tigt bald ein Zusatz-System, welches den Zellen mitteilt: „es ist Nahrung da –> vermehrt euch“ oder „stellt euch auf Winter ein, alles Richtung Regeneration und Verj√ľngung umstellen!“.

Es entwickelt sich das INSULIN System

bei den niederen Organismen – wie zB die Nematoden (Fadenw√ľrmer), die immerhin 80% der lebendigen tierischen Masse der Erde ausmachen (Wikipedia)¬† – gibt es ein einziges System um Nahrungs-√úberfluss anzuzeigen: Insulin / IGF1.¬†

Diese beiden wichtigen Ern√§hrungs-Hormone, die evolutionsbiologisch √§hnlich sind haben sich bei den W√ľrmern noch nicht „getrennt“.

Bei Nematoden funktioniert sowohl Insulin wie auch Insulin-like-Growth-Faktor identisch auf deren „Insulin-Rezeptor“.

Wird INSULIN im Wurm erzeugt – wenn also Nahrung verdaut wird – bekommen alle Zellen die Information: jetzt ist Nahrung da, dies f√ľhrt in den Wurm-Zellen zu einer Aktivierung von mTOR und dieser Uralt-Schalter sagt den Zellen: ihr k√∂nnt euch vermehren und prassen.

Kein Insulin – also keine Nahrung – mTOR wurd abgeschalten und die AUTOPHAGIE und REGENERATIVE GENE werden aktiviert.

 

Phase des Darbens = Phase der Regeneration / Verj√ľngung

AUTOPHAGIE bedeutet, dass Zellen alles √ľberfl√ľssige selber auffressen, verdauen. Alle „gealterten Proteine“ oder „Speicher-Substanzen“ in der Zelle werden verbraucht. Die dabei freiwerdenen Biochemischen Bestand-Teile werden in die Regeneration und Verj√ľngung der Zelle investiert, es steht ja vermutlich ein Mangelzeit bevor, hiergegen muss sich die Zelle vorbereiten.

MITOPHAGIE bedeutet, dass Mitochondrien miteinander verschmelzen, die Erbsubstanz austausschen und neue, junge, optimale Mitochondrien erzeugt werden, die verbrauchte Erbsubstanz wird in den alten Mitochondrien abgelagert und schliesslich „aufgefressen“

Die REGENERATIVEN GENE (Sirtuine) verj√ľngen die DNA und die gesamte Protein-Maschinerie in der Zelle.

Dieser bei Notzeiten =¬† „Fasten“ erzeugte Endzustand entspricht tats√§chlich einem j√ľngeren, besseren, besser angepassten, besser funktionierendem Organismus als der vor dem Fasten.¬†

 

Fasten lässt Organismen 2-3x so lange leben

die bei der Fasten-Induzierten mTOR – Abschaltung ausgel√∂ste Regeneration ist tats√§chlich so stichh√§ltig und hochwirksam, dass Nematoden bis zu 7x so lange leben, M√§use und Ratten bis zu 100% l√§nger leben, selbst Affen leben deutlich l√§nger, wenn sie nahrungstechnisch um 1/3-50% weniger Nahrung bekommen, als sie sich bei freier F√ľtterungs-Wahl selber nehmen t√§ten.

 

Fasten wirkt √ľber Insulin-Entzug und mTOR Abschaltung

je mehr Insulin, desto mehr mTOR desto st√§rker Zellvermehrung und Alterung – je weniger Insulin, desto weniger mTOR desto mehr Autophagie/Sirtuine/Regeneration/Verj√ľngung.

Die Wissenschaft ist hierzu völlig klar und eindeutig. Sogar beim Menschen ist dies mittlerweile bewiesen und entschieden.

 

Höhere Organismen: Trennung zwischen INSULIN und IGF-1

bei den Nematoden mit ihren 900 Zellen (bei 21.000 Genen !!!! – der Mensch hat 20.000 aktive Gene !!!) gings noch √ľber ein gemeinsames „Nahrungs-Hormon“.

Bei den höheren Organismen wird nun evolutions-biologisch ein weiteres System entwickelt: aus dem Insulin heraus kommt der Insulin-Like-Growth-Faktor Typ 1 = IGF-1

IGF1/2 und Insulin sind von der Protein-Sequenz extrem ähnlich. Die verschiedenen Rezeptoren ebenfalls, sodass diese Hormone sowohl als auch verwendet werden können.

W√§hrend der Verdauung wird nun bei den neu evolutionierten h√∂heren Organismen bei Kohlenhydrat=Zucker Angebot das Hormon¬†¬†INSULIN als „Speicher-Hormon“ ausgesch√ľttet.

Insulin ist ein Stoffwechsel-Schalter: dadurch kommt es zur Umwandlung der Nahrung in Fett und die Einlagerung der Nahrung in Fett-Zellen als Energie-Speicher f√ľr Notzeiten; absolut sinnvoll, denn kohlenhydratreiche Nahrung (Obst, Getreide) gabs immer im Herbst und der n√§chste Winter folgt bald.

Bei einer Protein-Verdauung wird der Wachstums-Faktor¬†IGF-1 ausgesch√ľttet, das ANABOLE – Hormon, welches den Zellen die Information gibt:

Leute, es kommen jetzt Aminos√§uren, ihr k√∂nnt jetzt eure Proteine regenerieren und eure Substanz vermehren und wenn ihr wollt auch wachsen„.

 

Beide Hormone regen mTOR an, IGF-1 deutlich mehr als INSULIN.

Insulin geht aber auch auf den IGF-1 Rezeptor so wie IGF-1 auf den Insulin-Rezeptor geht (wenn zuviel dieser Hormone vorhanden ist), was sinnvoll ist, da SPEICHERN und ANABOLIE sehr eng verwandte Mechanismen sind.

Beide Hormone regen auch den MAPK Mechanismus an, der zusammen mit mTOR f√ľr Zellwachstum zust√§ndig ist. Fehlregulationen f√ľhren zu Krebs.

Krebswachstum kann durch Bremsen von mTOR und MAPK eingefroren werden, dies sind derzeit die Hot-Spots der Onkologischen Therapie.

 

PET animiert von Wikipedia

Nur bei FETT als Nahrungsmittel wird weder IGF-1 noch INSULIN ausgesch√ľttet.

Derzeit ist kein Stoffwechsel-Schalter bekannt, welcher bei reinem Fett-Konsum eine Aktivierung von mTOR zeigt (Dr. Rosendale).

Allerdings kann Leptin als „S√§ttigungs-Hormon“ auch Fett-Abh√§ngig f√ľr sich alleine den mTOR-SToffwechsel aktivieren. Sicherlich nicht vergleichbar zu Kohlenhydrate und Proteine.

Krebs und Insulin – unheilige Allianz I

Krebszellen haben √ľbrigens 6-30x mehr Insulin-Rezeptoren als normale Zellen.

Sie betreiben intensiven Warburg-Stoffwechsel und reagieren heftigst auf Zucker, desswegen spritzen wir f√ľr die Darstellung von Metastasen ja radioaktiven Zucker, der kurz danach die Krebsherde anf√§rbt, hier rechts daneben ist eine derartige PET-Untersuchung gezeigt in welcher die Lebermetastasen heftig im Licht des Zuckers aufleuchten.

Desswegen kann man die Chemotherapie mit Insulin „potenzieren“ und damit viel st√§rkere Wirksamkeit bekommen.

Krebs und IGF-1 – unheilige Allianz II

Erstmals hab ich dar√ľber von Prof. Jane Plant erfahren, die ihre Biographie als metastasiert / unheilbar Krebserkrankte in Buchform ver√∂ffentlicht hat.

Dr. Plant fand heraus, dass IGF-1 der Haupt-Wachstums-Treiber f√ľr Brustkrebs ist und dass dieses Hormon sehr reichlich in der MILCH vorhanden ist. Die Umstellung auf eine makrobiotische Kost ohne jede Milch hat ihren Krebs zum Stillstand und schliesslich um verschwinden gebracht.

 

Your Life In Your Hands: Understand, Prevent and Overcome Breast Cancer and Ovarian Cancer
  • Plant CBE, Jane (Autor)
  • 544 Seiten - 09.08.2007 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - Virgin Books (Herausgeber)

 

Daher wissen wir: bei der Krebs-Ern√§hrung m√ľssen wir Insulin und IGF-1 niedrig halten

 

Wieso gibt es solche Verwirrungen und Schwierigkeiten mit der optimalen, gesunden Ernährung. Wieso ist es, dass selbst 100 Jahre nach beginn einer wissenschaftlichen Ernährungslehre immer mehr Menschen dick, zuckerkrank, Blutdruck-krank, Herz-Krank und Krebskrank sind?

 

Derzeit gelten zwei fehlerhafte Paradigmen in der Physiologie

  1. von Fett alleine kann man nicht leben, der K√∂rper kann seine Fettreserven nicht in die f√ľr das Hirn notwendige Glukose umwandeln, desswegen muss er im Not-Zustand (Fasten) die Muskulatur abbauen um das Gehirn zu ern√§hren
  2. gesättigte Fette sind böse und vergiften den Körper und lassen die Blutgefässe verfetten und verkalken

Kann das wirklich von der Natur so eingerichtet sein? Seit 500 Millionen Jahren wird √ľbersch√ľssige Energie in allen tierischen und pflanzlichen Organismen in der Form von ges√§ttigten Fetten gespeichert – und genau die sollen krank-machen?

 

wir haben nur 3 Makronährstoffe: 

  • Kohlenhydrate
  • Fette
  • Proteine

dazu die wichtigen Mirkonährstoffe

  • Spurenelemente
  • Vitamine

sowie die wichtigen Ballast-Stoffe

  • unl√∂sliche oder schwerl√∂sliche Fasern

Aus den Makronährstoffen ergibt sich die gesamte Energie-Versorgung:

  • wenn ich weniger Proteine esse („vegetarisch“) muss ich halt mehr Kohlenhydrate und Fette essen.
  • Wenn ich weniger Kohlenhydrate esse („LowCarb“) muss ich mehr Fleisch oder Fett essen.
  • Wenn ich weniger Fett esse („Di√§t, Abenehmen“), muss ich halt mehr Kohlenhydrate oder mehr Fleisch essen.

 

was ich nun optimalerweise wann wof√ľr bzw. wogegen essen soll, ist leider v.a. ideologisch bestimmt oder von vielerlei Fehlern oder Lobby-Interessen definiert. Die Wissenschaft hat hinsichtlich Ern√§hrung einen nur geringen Beitrag.

Fehler 1: Nat√ľrlich kann man nur vom Speicherfett leben

Jeder Zucker wird doch in der Leber (wenn er nicht akut wegverbrannt wird) in Fett verwandelt und in den Fettspeichern abgelagert, es gibt praktisch keine Zucker-Reserven (200g im Körper)  aber bei vielen Menschen bis zu 100kg Fett-Reserven!

Fehlerhaft ist die Meinung, dass es keinen biochemischen Stoffwechselweg vom Fett zum Zucker gibt, dass man daher beim hypokalorischen Abnehmen immer Muskeln verbrennt, ausser man isst dabei viel Protein:

Mittlerweile kennt man 21 verschiedene Stoffwechselwege, wie aus Fett wieder Zucker gewonnen werden kann.

Ausserdem weis man dass die bei der Fettverbrennung als Nebenprodukte auflaufenden KETO-K√ĖRPER ganz ausgezeichnete N√§hrstoffe f√ľr Herz, Muskeln und Hirn sind, desswegen f√ľhlen sich Menschen im Fastenden Zustand auch immer so „irrsinnig wohl und leistungsf√§hig“, neue Studien zeigen auch, dass die Muskulatur NICHT abgebaut wird, sondern im Gegenteil sogar leistungsf√§higer wird, das Herz kr√§ftiger Pumpt, das Hirn schneller arbeitet –> klar, wenn ich beim Verhungern bin, muss ich erst recht rumlaufen und irgendwo Nahrung finden!

 

Fehler 2: die Natur speichert Energie in der Form von giftig/schädlichem Fett?!

Die Verteufelung von ges√§ttigtem Fett war ein Wissenschafts-Irrtum der durch Dr. ANSEL KEYS, einem Physiologen in den 60er Jahren mit Unterst√ľtzung der Lebensmittel-Industrie breitest propagiert wurde.

Desswegen m√ľssen wir diese ges√§ttigten tierischen Fette vermeiden, desswegen sollen wir v.a. Obst und Getreide essen, die dann Insulin pushen, wodurch die Mahlzeit im K√∂rper in das b√∂se tierische Fett umgewandelt wird und dann in der Leber, im Bauch und in den Fettzellen abgelagert wird (f√ľr „Notzeiten“).

Am besten finde ich dies im Buch von Shanahan Deep Nutrition dargestellt, absolut empfohlen, ich hab unendlich viel draus gelernt

Deep Nutrition: Why Your Genes Need Traditional Food
1.038 Bewertungen
Deep Nutrition: Why Your Genes Need Traditional Food
  • Catherine Shanahan MD (Autor) - Eliza Foss (Sprecher)

 

Fehler: Dicke und Diabetiker bekommen bei der Beratung die Information Fett zu meiden

Ich habe k√ľrzlich – 2019 – Kontakt mit einer studierten Ern√§hrungs-Beraterin aufgenommen, ich wollte sie f√ľr unsere Krebspatienten-Ern√§hrungs-Beratung anstellen, die wir in Hinkunft vermehrt auf ein LowCarb-LowProtein System einstellen wollen.

Ihre Antwort war: ich glaube nicht an dieses LowCarb Modell, das kann ich nicht vertreten. Absolut obsolete Meinung die durch nichts wissenschaftlich gedeckt aber immer noch gelehrt wird!

 

Fehler: Anstatt Fett sollen Dicke und Diabetiker Obst und Getreide essen

man¬† hat ja nur 3 Makron√§hrstoffe: Protein, Zucker (Kohlenhydrate) und Fett. Wenn man also wenig Fett isst, dann muss man die Energie durch Kohlenhydrate oder Proteine zuf√ľhren.

Ich weiss noch gut meine Zeit als Metabolic-Balance Arzt, wo die Diabetiker aus dem Krankenhaus zu uns gekommen sind:

dort von Di√§tologen gebrieft haben sie 6 Mahlzeiten am Tag¬† auf Basis von Obst/Kohlenhydraten (Zucker) zu sich genommen. Nat√ľrlich – logisch wenn ich jedesmal Zucker esse – ist der Blutzucker immer h√∂her geworden und sie mussten sukzessive ihr Insulin erh√∂hen, dabei war der HbA1c √ľber 10 !!

In der Regel haben die älteren Zuckerkranken bis zu 10kg pro Jahr zugenommen (an Fett) weil sie ihre Zucker-Mahlzeiten mit der Hilfe von Insulin in die Speicher gespritzt haben.

Die toxisch hohe Menge an Insulin hat dabei jede Menge Nebenwirkungen bedingt: Hypertonie, Hypercholesterin√§mie ….. …..

Meistens konnten wir diese armen Menschen nach 1 Monat durch eine Kohlenhydrat/Obst-Reduzierte Ern√§hrung vom Insulin ganz wegbringen, manche haben dann sogar die Tabletten weggeben m√ľssen, dabei haben sie viel von ihrem Fett eingeb√ľsst und abgenommen.

Metabolic Balance war f√ľr mich ein Eye-Opener, ein Game-Changer. Ein absolut geniales Ern√§hrungsprogramm, leider war es 2007-2010 eine „Mode-Erscheinung“ und ist als solche wieder verschwunden. So zu essen ist vermutlich die gesundeste Ern√§hrungsweise

 

Fatal ist die Kombination Zucker + Fett –> Adipositas + Hypercholesterin√§mie

Kohlenhydrate liberieren im Körper Insulin, dadurch wird die Fettverbrennung abgeschalten und der Stoffwechsel in Richtung Fettspeicherung umgeschalten.

Das Kohlenhydrat (Zucker) wird gemeinsam mit dem Fett als VLDL ins Blut abgegeben, die Fette gehen in die Fettzellen, √ľbrig bleibt das Transport-Teilchen LDL, in dem jetzt das Cholesterin rumliegt.

Ich habe bei Patienten Cholesterin-Werte von 600 (!!!!) innerhalb von 2 Wochen auf 250 runtergehen sehen Рnur durch kohlenhydrat-Reduktion und Umstellung auf tettreiche Kost, ich hätte dies damals veröffentlichen sollen!

Bei mir selber ist heuer im Jänner 2019 mein Gesamt-Cholesterin innerhalb von 3 Wochen von 280 auf 180 runtergefallen, nachdem ich im wegen meinem neu aufgetretenem metabolischem Syndrom (HbA1c-Erhöhung) auf Kohlenhydrat-reduzierte Ernährung umgestellt habe!

Bei Anwesenheit des Speicherhormons Insulin im Blut kann keine FETTVERBRENNUNG stattfinden. Wenn man also eine typische Torte isst: Zucker mit Fett –> wird diese zu 100% ins Fettgewebe transportiert und hinterl√§sst dabei eine Menge an Cholesterin, welches f√ľr den Transport via VLDL-LDL in der Leber synthetisiert wurde.

 

Fehler: Diabetes II ist keine Krankheit sondern eine Fehlregulation durch Kohlenhydrat-Mast

die durch Ansel Keys pervertierte Fehlmeinung: FETT sei schlecht, hat zur Verteufelung fetter Produkte gef√ľhrt sowie zum √úbermass an Kohlenhydratd/Protein-Ern√§hrung.

Wie schaut heute die typische „gesunde Ern√§hrung“ aus

  • M√ľsli in der Fr√ľh – mit Joghurt und Milch, oder Marmeladesemmerl, oder ….. ….¬†
  • Zwischenmahlzeit Obst
  • Mittagessen mit S√§ttigungsbeilage (Vollkorn) Nudeln, Kn√∂del, Kartoffel, Natur-Reis – Nachspeise Kuchen (Zucker+Fett)
  • Nachmittagsjause Kekse/Kuchen zum Kaffee, Gesundheitsbewusste eher „Obst“
  • Abendessen: Brot mit Aufstrich
  • TV-Naschung: Chips, Soletti, Snacks, Obst

Möglichst kein Extra Fett Рdenn man will ja nicht dickwerden! Die vielen Extra-Mahlzeiten sind nicht notwendig sondern die Folge des Heisshungers aufgrund der Kohlenhydrat-Mast der vorhergehenden Mahlzeit.

 

Beispiel Fr√ľhst√ľck

  • Ein M√ľsli mit Joghurt und Kakao entspricht 19 Zuckerst√ľcken
  • ein Omlette aus 3 Eiern mit Speck oder K√§se und Gem√ľse und einem schwarzen Kaffee entspricht 1 Zuckerst√ľck

Na, wer wird denn nun eher Zuckerkrank: der sich 19 Zuckerst√ľcke schon morgens reinschiebt oder der mit 1 Zuckerst√ľck?! Was h√§lt nun l√§nger satt? F√ľhlen sie einfach in sich rein, man kann das gut nachvollziehen.

Dieses Beispiel hier oben hab ich im Rahmen einer Diabetiker-Schulung¬†pr√§sentiert gesehen, und im Gegensatz zur „Di√§tologin im Krankenhaus V√∂cklabruck anno 2010“ oder der neuen, jungen, studierten Ern√§hrungsberaterin geht das doch JEDEM nicht-studiertem Laien ein, dass man bei Fr√ľhst√ľck 2 viel weniger Insulin ben√∂tigt, den Blutzucker viel viel viel weniger erh√∂ht und damit den erkrankten Stoffwechsel viel weniger belastet!

 

Kohlenhydrat-Kost und Fleisch-Mast:  mTOR jubiliert РKrebs feiert 

super Zusammenfassung von mTOR Pathway in diesem Artikel

die neuesten Krebsmittel – sauteuer, eine Packung 6000-11.000,- pro Monat – sind alles „Kinase-Inhibitoren“.

Die allerneuesten Anti-Krebs-Inhibitoren sind mTOR  (piK3 / AKT) РInhibitoren.

Die Krebsforschung hat erkannt, dass mTOR ein Schl√ľsselmolek√ľl f√ľr die Zellvermehrung darstellt.

Kann ich mTOR hemmen, dann kann ich den Krebs einfrieren.

Wie wir oben schon gut verstanden haben, ist mTOR das Switchboard (Schalter) der den Ernährungs-Zustand des Organismus wiederspiegelt.

Wird mTOR durch INSULIN und besonders auch IGF-3 dauer-aktiviert, kann der Zustand entgleisen und dauerhaftes Zellwachstum stattfinden: KREBS entsteht.

mTOR – Deaktivierung (Fasten) f√ľhrt aber im Gegenteil zur Autophagie und Zellregeneration, die perfekteste AntiAging-Kur, alle Test-Versuchstiere haben doppelt – 7x so lange gelebt!

Jeder 2te Mensch bekommt heute im Lauf seines Lebens Krebs, die Hälfte davon können wir schon heilen, desswegen ist es nur jeder 3te Mensch der heutzutage an Krebs stirbt.

Wieso haben wir diese Explosion an Krebs?

In den 50er Jahren war es jeder 8te, in den 20er Jahren jeder 40ste, vor Einf√ľhrung der Erd√∂l-Produkte im 19 Jahrhundert gar nur jeder 200ste Mensch, der Krebs bekommen hat!

Noch nie gab es eine derartige (Fehl-) Ernährung durch Fehl-Information mit Kohlenhydraten (Insulin) und Proteinen (IGF-1).

Diese DAUER-BEREGNUNG mit INSULIN / IGF-1 f√ľhrt schliesslich zur Fehlregulation von mTOR und des Zell-Apparates.

 

was ist jetzt die richtige Ernährung

das ist diejenige, bei der man nicht krank wird, kein metabolisches Syndrom entwickelt und keine Dauer-Aktivierung von mTOR hat.

Das ist sicher nicht die KETOGENE Ernährung wie sie heutzutage von vielen betrieben wird:

diese ist zu Proteinreich und regt damit zu viel IGF-1 an.

Aber auch nicht die „Standard-Pyramide“ der Ern√§hrungsgesellschaften.

Hier rechts die √Ėsterreischische Ern√§hrungspyramide 2019 von der Website des Gesundheitsministeriums.

Ganz fatal ist die offizielle Ernährungspyramide, die man von Wikipedia hier einlinken kann, hier rechts unterhalb:

das sind regelrecht absurde Angaben, die durch nichts wissenschaftlich gedeckt sind und nur der Lobby-Arbeit der grossen Food-Produzenten in den USA entsprechen, die in unheiliger Allianz mit den Pharmafirmen die Konsumenten „be-ernten“.

Bei den Vortr√§gen der Ern√§hrungsexperten „DownUnder“, die ich weiter unten reingelinkt habe, wird mehrfach auf Interventionen der grossen Lobby-Vereine f√ľr Zucker- und Getreide-Industrie hingewiesen.

Verr√ľckt! Wer nach dieser Wikipedia-Ern√§hrungs-Pyramide isst, hat mit 50 Diabetes und kurz danach Krebs!

 

 

Optimales Mittagessen – Mercolas Lunch

Mercola braucht keine Vorstellung, sein Gesundheits Blog ist einmalig, er hat mit den Einnahmen unglaubliches geleistet und in den USA die Kennzeichnung von GMO bewirkt und auch das Verbot von Quecksilberplomben. 

 

Wissenschaftlicher Hintergrund von diesem Artikel

am meisten dar√ľber habe ich von den wissenschaftlichen Fachvortr√§gen aus dem Youtube-Blog „LowCarb DownUnder“ gelernt. Dies sind Fachkonferenzen von Australischen Di√§t und Diabetes-Experten. Ausserordentlich empfohlen

https://www.youtube.com/user/lowcarbdownunder/

 

Insbesondere der Beitrag von Dr. Ron Rosedale √ľber die Verwicklung von mTOR und KREBS

Rosedale ist so schl√ľssig und logisch. Er hat vor 20 Jahren schon als ganz junger Arzt Diabetes regelm√§ssig geheilt. Es war ihm immer unlogisch, dass man Zuckerkranken st√§ndig das Essen vorschreibt, das im K√∂rper als Zucker ankommt.

 

 

Was ist jetzt „unsere Ern√§hrung“ – f√ľr Diabetes und f√ľr Krebs

beide Erkrankungen sind v.a. DeRegulationen des Energie-Stoffwechsels durch dauerhafte √úbertreibung mit Insulin und IGF-1. Wir m√ľssen uns also so ern√§hren, dass wir eine m√∂glichst geringe Menge dieser beiden Hormone produzieren.

Das bedeutet eine Ern√§hrung, bei dem der Hauptteil der Kohlenhydrate vom Fett, v.a. ges√§ttigte Fette und einfach unges√§ttigte √Ėle kommen – optimaler weise w√§ren dies ca 70-80%

Das bedeutet eine Ern√§hrung, wo der Protein-Anteil unter oder bei 0.6g / kg KG als reiner Reparatur-Anteil gegeben wird – d.h. defintiv eine Fleisch-Reduktion im Vergleich zur so √ľblichen Paleo oder Standard-Kost.

Das bedeutet eine Ernährung, wo der Faserstoff-Anteil riesen-gross ist Рder Teil der echten leicht-verdaulichen Kohlenhydrate bei 20% oder weniger liegt.

 

Das ist die Ernährung von Dr. Ron Rosedale

The Rosedale Diet: Turn Off Your Hunger Switch
236 Bewertungen
The Rosedale Diet: Turn Off Your Hunger Switch
  • Rosedale M.D., Ron (Autor)
  • 336 Seiten - 06.09.2005 (Ver√∂ffentlichungsdatum) - William Morrow Paperbacks (Herausgeber)

 

diese Information ist uns ungeheuer wichtig

Wie sie schon in meinem eigenen Youtube-Foodblog sehen

Essen gegen Diabetes und Krebs – Essen f√ľr optimales Aging

legen wir vermehrt Wert auf diesen Anteil und versuchen unsere Patienten mit derartigen Rezepten und Beispielen zu unterst√ľtzen.

 

Was fehlt hier noch auf dieser Seite

Entz√ľndung – Silent Inflammation – ein gewaltiger Beitrag in der Entstehung und Aufrechterhaltung des Metabolischen Syndroms

Fettleber – wichtiger Grund f√ľr erh√∂hten Morgenzucker und metabolisches Syndrom

Darm-Bakterien – deren Einschwemmung durch bestimmte Nahrungsmittel ins Blut f√ľhrt zu Entz√ľndung, Fettleber und metabolisches Syndrom

 

weiterf√ľhrende Studien

dieser Anteil wird noch ordentlich ausgebaut da ich aus eigener Betroffenheit viel √ľber metabolisches Syndrom recherchiere

 

Salz aktiviert in Fettzellen in Richtung Entz√ľndungen

Studie Jän 2019

 

Arsen-Belastung f√ľhrt zu Adipositas und Diabetes

Arsen finden wir bei vielen Menschen: REIS ist sehr Arsenbelastet, Meeresfr√ľchte – v.a Shrimps sind Arsenbelastet. Ausserdem macht Arsen Krebs!

Arsen and Obesity and Diabetes – Studie 2019

 

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

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die Ober√∂sterreichische √Ąrztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivit√§t erweckend“.

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

2 Kommentare

  1. Wodurch ist Metabolic Balance denn wieder „aus der Mode“? Die Lizenzgeber / Ausbilder arbeiten doch weiterhin und Sie sagen selbst, es w√§re richtig gut?

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