MB-Kritik

 

Textänderungen seit März 2009

 

Inhalt dieser Seite

  • Hier beantworte ich typische „Kritikpunkte“ gegen metabolic balance
  • weiter unten zeige ich kritische Artikel und Stellungnahmen in den Medien
  • schliesslich zeige ich kritische Emails und andere Stellungnahmen die mir zugemailt wurden sowie meine Antwort darauf

Metabolic Balance wurde aufgrund der f√ľr mich so erstaunlichen Effekt eines meiner Herzensprojekte. Daher l√§sst mich „ungerechtfertigte oder polemische“ Kritik nicht unbetroffen, desswegen finden Sie auf dieser Seite nicht nur v√∂llig neutrale Kommentare und Stellungnahmen meinerseits sondern durchaus auch pers√∂nlich eingef√§rbte – ich bitte daf√ľr um Verst√§ndnis. Faktisch korrekte Kritik finde ich hochinteressant und bitte ggf. um Beitr√§ge.

Einleitung

nun, erneut erlebe ich jetzt mit Metabolic Balance ein Phänomen, das ich bereits mit meiner klassischen Homöopathie durchgemacht habe:

eine Methode zeigt in der Praxis √ľberraschende Effekt, gute & reproduzierbare Erfolge. Die Klienten sind zufrieden, die Mundpropaganda bringt ohne jedes eigenes Zutun viele neue Klienten in die Praxis. Sowohl die Klienten wie wir als Betreuer sind sehr zufrieden.

Gerade beim MB sind die Erfolge viel verl√§sslicher als bei der Hom√∂opathie, tats√§chlich erinnern wir uns an nur 2 echte „Therapie-Versager“, also Klienten, die absolut nicht abnehmen konnten, egal was wir so unternommen haben coaching-technisch.

Nun w√ľrden wir gro√ües Interesse von Seite der Kollegenschaft erwarten. Eigentlich brennen wir drauf, unsere Ergebnisse mitzuteilen, zu zeigen wie deutlich und nachhaltig die Gewichtsverluste sind, wie √ľberraschend die Verbesserungen der Blutwerte sind und was wir herausfinden durften: wie nachhaltig oft jahrzehntelange chronische Krankheiten sich verbessert haben:

√úberraschenderweise – m√ľssen wir aber erleben, dass MB von Fachleuten der Di√§tologie und Fachmedien schlichtweg abgelehnt wird. Mit Argumenten, die oft sogar zeigen, dass die Reviewer nicht einmal das Grundkonzept von MB gr√ľndlich recherchiert oder verstanden, geschweige denn selbst erprobt haben.

2010 bei der GSAAM Pr√§ventivmedizin-Ausbildung derselbe Tenor von des Schlank im Schlaf – Di√§t Erfinders Detlev Pape: „Geldschneiderei“, „Werbe-Tricks“, „Blutwerte irrelevant“ – und dann aufgrund des Protestes einiger Kursteilnehmer „ja, gut – es funktioniert schon gut – aber …..“, um uns dann seinen neuen Protein-Drink zu empfehlen.

 

 

 

 

R√ľckmeldung einer Klientin mit Multipler Sklerose: heute (Februar 2009) habe ich mit einer seit 30j MS-erkrankten telefoniert, die seit MB eine Besserung der Energie um 30% erfahren hat, Verdauungsbeschwerden verschwunden, Depression ist weg, die Gleichgewichtsst√∂rungen und Gangschw√§chen, die sie seit mehr als 2 Jahren an die Wohnung gefesselt hatten sind um 40% besser, „zu Sylvester bin ich 3,5km zu Fu√ü zur Schwiegermutter gegangen und zur√ľck sogar mit einem Umweg“, „alle Verwandten sind begeistert, ‚du bist ja wie verwandelt'“.

Derartige R√ľckmeldungen sind im Leben eines „normalen Arztes“ eine ungew√∂hnliche Rarit√§t. Im Leben eines Hom√∂opathen sind sie erfreulich aber nicht ungew√∂hnlich, die Kombination aus MB und Hom√∂opathie l√§sst so sch√∂ne Erfahrungen fast allt√§glich werden. Das MUSS doch auch meine Kollegen faszinieren!

 

Mein Freund W., der Schulmediziner

Tatsächlich sprach ich Mitte Jänner 2009 mit einem lieben Kollegen vor Ort und schilderte begeistert von 60 Kilo Gewichtsverlust und guter Energie und normalisierten Blutwerten!

Mein lieber, sehr engagierter schulmedizinischer Kollege winkte nur m√ľde und frustriert ab:

„….. das ist alles nicht nachhaltig, ich soll sie mir jetzt anschauen, die sind sofort wieder genauso fett wie vorher, jedes Wort was man mit den Leuten √ľber Lebensstil redet ist verschwendet, niemand k√ľmmert sich drum, jeder will nur seine Tabletten und weiter reinfressen. Er habe sich jahrelang engagiert und stundenlang den Mund fusslig geredet bei den Patienten √ľber Lebensstil und Ern√§hrung – und sei aber immer – in jedem Fall – an der Bequemlichkeit der Patienten gescheitert. … „

Auf meine Fragen, welchen meiner Metabolic-Balance Klienten er denn konkret meint, der nur ann√§hernd zu seinem Ausgangsgewicht zur√ľckgekehrt ist – konnte er keine Antwort geben – wir erleben also v√∂llig gegens√§tzliche Realti√§ten.

Ich verstehe das Ph√§nomen sehr gut: zu mir kommen nur Klienten, die bereits die Entscheidung getroffen haben jetzt eine grundlegende √Ąnderung durchzuf√ľhren. Meine Klienten sind von haus aus motiviert – das Geld, das sie noch zus√§tzlich daf√ľr in die Hand nehmen, beweisst ihnen selber, wie motiviert sie sich selber f√ľr diese Entscheidung haben.


 

Metabolic: ein funktionierendes System

In meiner Praxis nehmen die Klienten recht gut ab, f√ľhlen sich „zumeist auch recht gut“, melden sich zur√ľck mit „Begeisterung“.

Mit „zumeist gut“ meine ich dass etwa 7 von 10 Klienten, sich bereits w√§hrend der strengen Phase deutlich energetischer f√ľhlen, etwa 3 von 10 haben in den ersten 2 Wochen Schw√§chephasen – kein Wunder, man nimmt ja ordentlich ab.

Mit „nehmen gut ab“ meine ich 498 von 500 Klienten, die unsere Zielvorgaben (1 Kilo bei Frauen pro Woche, 3 Kilo bei M√§nnern pro Woche) erreichen oder √ľberschreiten – WENN SIE SICH AN IHREN PLAN HALTEN!! ¬ī

Jeder Versuch des Tricksens f√ľhrt zu frustranem Ergebnis, ich habe diesbez√ľglich alles selber ausprobiert !!!

 

Studien

SyndromX

 

erkl√§ren sie einem Arzt eine Therapie, fragt er nur nach „Studien“. Ohne Studien kann nichts argumentiert werden, weil Einzelfallbeobachtungen“ wenig Wert haben, da biologische Systeme oft so umfangreich untersdchiedliche Reaktions-Muster zeigen. Was bei einem Klienten funktioniert bedeutet u.U. f√ľr die Allgemeinheit gar nichts. Studien sind faszinierend, da sie den Aussagen etwas „absolutes“, den Nimbus der Wahrheit geben.

Nun, seit 2010 haben wir eine Metabolic-Studie die in einem der arriviertesten internationalen Journals erschienen ist, hier ist meine eigene Zusammenfassung dieser Studie auf Deutsch. Viel wichtiger ist aber dass seit 2009 eigentlich praktisch alle entsdcheidenden Stoffwechselstudien das Grundprinzip „LOGI“ – System best√§tigt haben.

 

Ein wissenschaftlich orientiertes Buch √ľber viele der Hintergr√ľnde von Metabolic Balance ist Nicolai Worms „Syndrom X“, vollgestopft mit Studien. Ausgezeichnet geschrieben, sehr gut verst√§ndlich, nicht polemisch, ein Meilenstein wissenschaftlicher Popul√§r-Literatur, f√ľr interessierte ein absolutes muss!

 

 

Ablehnung durch Medien & Fachleute?

 

Ich w√ľrde interessierten Fachleuten gerne die Ordi √∂ffnen und Daten zeigen, Fachleute gerne f√ľr ein oder mehr Tage als „Zuseher“ und „Teilnehmer“ in Coaching-Sessions („Nachkontrollen“) einladen um das zu h√∂ren, was wir so t√§glich erfahren.

 

Die Diätberatung (April 2010)

eine Metabolic-interessierte Frau h√∂rt sich bei uns (unverbindlich) die Schulung an, lernt dabei die Hintergr√ľnde der Stoffwechselregulierung, der Appetitsteuerung usw. kennen und auch den genauen Ablauf einer MB-Di√§t-Kur:

sie erf√§hrt dass sie w√§hrend der Planphase mit ganz normalen Lebensmitteln kocht, dass sie dabei aber gezielt eine Ern√§hrungsumstellung durchf√ľhrt und diese w√§hrend der Kurphase „ein√ľbt“ und verankert.
Sie erf√§hrt, dass viele viele Klienten einen gewissen Teil der MB-Regeln auch im Alltag beibehalten, einfach desswegen, weil sie sich dadurch besser, fitter, vitaler und leistungsf√§higer f√ľhlen und sie auch ihr Zielgewicht besser halten k√∂nnen. Diese Regeln gehen w√§hrend der Kurphase in Fleisch und Blut √ľber und wurden gut einge√ľbt, die Sinnhaftigkeit derselben ergibt sich unmittelbar aus dem Wohlgef√ľhl und Gewichtsverlust.

Unsicher, ob Metabolic Balance ein Programm f√ľr sie sein k√∂nnte, ruft diese Frau nun im Krankenhaus V√∂cklabruck an und spricht mit einem Di√§tologen dort √ľber Metabolic Balance. Dieser r√§t ihr „striktest“ ab – „MB sei ganz schlecht„, „sie w√ľrde nur Nachteile haben„, „sie w√ľrde dadurch sicher ernsthaft krank werden“ ohne daf√ľr eine Begr√ľndung zu liefern.

Gefragt, welche Alternative er ihr denn vorschlagen w√ľrde um korrekt und gesund abzunehmen, bietet er „sein Programm“ an, welches – auf Nachfragen – mit Protein-Shakes arbeitet (Myline?). Die Frau ist verwirrt, da sie doch vorher bei uns √ľber die Wichtigkeit einer m√∂glichst abwechslungsreichen naturnahen Kost geh√∂rt hat und ihr die Sinnhaftigkeit einer Di√§t mit „normalen Lebensmitteln“ und „normalem Kochen“ klar war.

Mein Kommentar: mit Shakes kann man gut abnehmen, aber weil man immer dieselben Eiweiss-Quelle verwendet ist es keine physiologische Ernährungsform.
Desswegen können Klienten eine Shake-Kur selten länger als 2 Wochen durchhalten, der Körper wehrt sich gegen das Übermass an aromatisiertem Milch- oder Ei-Pulver. Probieren sie es aus, keiner hält eine Shake РKur länger durch, wir haben dies oft und oft von unseren Klienten gehört!

Vorallem gibt es w√§hrend der Shake Kur KEINEN Lerneffekt, keinen √úbungseffekt, keine M√∂glichkeit einer dauerhaften Ern√§hrungsumstellung, welche doch von allen Experten und Di√§tologen in der √Ėffentlichkeit als Grundvoraussetzung f√ľr dauerhaften Erfolg angesehen wird.

Ob nicht doch der „Mehrwert“ den man mit dem Verkauf von Shakes und „Riegel und Shakes und Fertigmahlzeiten“ erreichen kann die Beratung beeinflusst hat?

Die Frau entschliesst sich trotz „strikten“ Ratschlag des Fach-Di√§tologen das metabolic balance Programm durchzuf√ľhren.

Übrigens kommt auch aus dem Vöcklabrucker Krankenhaus die Mähr, dass unter Metabolic Balance Nierenschäden aufgetreten sind, ein völliger Schwachsinn, ist die Diät doch vollkommen ausgewogen (50:30:20 РKH:F:EW).

 

 

Da ich so gut es geht objektiv sein möchte, selber an Kritik interessiert bin und hier auch sehr offen und hellhörig bin, möchte ich auch gerne die kritischen Stimmen zu MB veröffentlichen.

 

Das Ganze hat hochgradig dieselbe Anmutung wie die Homöopathie-Diskussion und die fantastischen Studien, (Lancet zB, welches das Profil unkritisch nachgedruckt hat), die klar unter medizin-politischem Druck/Einfluss entstanden sind und nicht die Realität des Alltages einer Praxis widerspiegeln.

 

 

 

Typische Kritikpunkte an Metabolic Balance

 

 

Typische Einwände

 

so schnell so viel abnehmen kann nicht gesund sein

Antwort: Energie = gut, die Labor/Blutwerte verbessern sich bei den allerallermeisten Klienten sehr deutlich, viele gesundheitliche St√∂rungen verbessern sich, Klienten sehen gut aus, f√ľhlen sich gut, emotionell gehts gut …. alles nach den sehr sorgf√§ltigen und umfangreichen Kriterien der klassischen Hom√∂opathie „Kriterien einer Verbesserung“. Was soll jetzt daran schlecht sein? Es ist einfach ungewohnt und erstaunlich.

 

Synchronschwimmen2006

Dr. Helmut Retzek, 2006 – im Kreis von Freunden beim „Synchronschwimm-Wettbewerb Attersee“ mit 114kg. Nach erfolgreicher Mayr-Kur 2007 rascher Jojo-Effekt auf 116kg. Mit MB Dezember 2007 innerhalb von 12 Tagen -10kg, Gewicht seither stabil gehalten.

 

 

vielen Klienten wird kalt

Antwort: eh klar, wer seinen Speckmantel auszieht der beginnt zu frieren. Das Bedarf schon einer gewissen Adaption, wir empfehlen Ingwer in die Ernährung aufzunehmen und auch Bewegung einzuschalten, mit der Zeit optimiert der Körper die Thermoregulation.

ALLE „kalten“ Klienten haben uns best√§tigt, dass sich dies l√§ngerfristig legt. Frieren tun nach unseren R√ľckmeldungen etwa 10-15%. Wir h√∂ren diese „Kritik“ etwa 1 x pro Monat.

Wenn ich dies hier so „runterspiele“ hat dies nicht den Hintergrund, dass ich Metabolic Balance hier sch√∂n f√§rben versuche, das sind einfach unsere ehrlichen Erfahrungen.

Viel √∂fters h√∂ren wir √ľber Verstopfungen, die die Damen belasten (immer die, die auch schon vorher verstopft waren): h√∂ren wir sicher zwei mal pro Woche. Wird zu 70% mit Flohsamen besser, einige mussten st√§rkere Abf√ľhrmittel nehmen. Wieso? Verstehe ich selber nicht, denn – MB ist „normale Nahrung“ minus Zucker und weisses Mehl.

 

es ist kein Sport im Metabolic Balance enthalten

stimmt tatsächlich!

Beispiel: ein Klient mit sitzendem Beruf hat im April 2008 mit 160 Kilo begonnen – im September 2008 hatte er 102 Kilo und seine Frau „schwor uns“, dass er w√§hrend dieser Zeit maximal zwei Kilometer zu Fuss gegangen w√§re, denn morgens steigt er ins Auto, abends aus und geht genau bis zum Fernseher. Im Dezember 2008 – bei mittlerweile 85 Kilo – machten wir eine Futrex Fettmessung und fanden, dass er eine ideale Zusammensetzung Muskel/Fett/Wasser hatte, mittlerweile „f√ľhlte er sich so gl√§nzend“ und leistungsf√§hig, dass er 3x w√∂chentlich weite Walking-touren unternimmt.

Aber nat√ľrlich werden die Klienten w√§hrend der Schulung aufgekl√§rt, dass zur langfristigen Gesundheit, insbesondere zur HDL-Induktion Ausdauer-Bewegung und Omega3-Fetts√§uren integraler Bestandteil jeder Lebensf√ľhrung darstellt.

 

 

Abnehmen ohne Sport? Zum Abnehmen (des Fetts) ist Sport ehrlichgesagt nicht notwendig, sondern ausschliesslich eine NEGATIVE ENERGIE-BILANZ. Auch ohne Sport nimmt man mit Metabolic Balance FETT und nicht Muskeln ab, wie uns unsere eigenen Futrex Messungen bestätigen. Zur Stoffwechselregulation und auch Diabetes-Verbesserung sehen wir wunderbare Ergebnisse ebenfalls ganz ohne Sport und Bewegung!
Problem Muskelmassenschwund

Manche KlientINNEN mit forcierter Di√§t-Karriere leiden an gravierendem Muskelschwund (Sarkopenie). Hier ist der Grundumsatz bereits so vermindert, dass selbst in der sehr kalorienreduzierten ersten MB-Phase kaum abgenommen wird. Hier helfen uns die FUTREX-K√∂rperzusammensetzungs-Messungen, bzw. kommt in K√ľrze eine BIA-Messung (vermutlich Akern, ich bin gerade in der Recherchephase), um graphisch ansprechende und umfassende Messergebnisse zu bekommen.

99,9% unserer Klienten wissen bereits, dass Sport und Bewegung gesund sind und als integraler Bestandteil zu jeder nachhaltigen Lebensf√ľhrung geh√∂ren. Die „dicken Klienten“ konnten sich einfach nicht aufraffen. Nach einigen Wochen MB geht das nicht nur recht gut, sondern es entsteht im K√∂rper tats√§chlich soetwas wie LUST an der Bewegung!

Jedoch: wir bieten Walking-Gruppen an, wir arbeiten mit Trainern zusammen, wir empfehlen unser Fittness-Studio vor Ort – UNSER eigener Beitrag ist jedoch die ausgiebige Schulung und Erl√§uterung der Hintergr√ľnde unserer „LOGI“ basierten Di√§t sowie das Abfangen von Problemen, Nachschulungen, Plan-Umarbeiten usw. usf.

Wir erl√§utern den Unterschied zwischen Ausdauer- und Krafttraining – wir k√∂nnen unsere Klienten aber nicht bei der Hand nehmen und mit ihnen trainieren. Dies m√ľssen wir in unserem Setting einfach der Selbstbestimmtheit des Klienten √ľberlassen, so wie wir ihnen auch den Plan erkl√§ren, sie √ľber Hintergr√ľnde aufkl√§ren ihnen aber die Durchf√ľhrung selber √ľberlassen m√ľssen.

 

 

es ist so teuer

Nun, der Punkt kommt von den Fachleuten auch immer. „Geldschneiderei“ usw von den „Fachleuten“ die uns dann die Proteinshakes einreden wollen –

Zu teuer? Finde ich gar nicht:

  • Planerstellung (Dauer: ca. 40min),
  • Planausdruck in Farbe
  • Formatierung
  • Mapp
  • 2-3 Stunden Erstschulung
  • Besprechung der Blutbefunde durch den Arzt

und die tw. recht umfangreiche Nachbetreuung nach Bedarf: tw. im Ausmass mehrerer Sitzungen bei uns – manche nehmen sich regelm√§ssige Termine zur Nachkontrolle √ľber 1 Jahr was wir durchaus gutheissen weil es der nachhaltigen Lebensumstellung dienlich ist (gut die H√§lfte unserer Zeit geht f√ľr die Nachbetreuung auf) nein, das ist wahrlich gar nicht teuer, v.a. auch da es ja funktioniert. Unser Adip√∂se-Kinder-Special ist zB grade kostendeckend berechnet!

 

 

man braucht Zusatzprodukte, Vitamine

Bl√∂dsinn! Stimmt einfach nicht. Metabolic Balance ist ein ganz normales, handels√ľbliches Essen, keine Shakes, keine Zusatzprodukte.
Sie essen alles was sie sonst auch essen, sie verzichten nur auf Zucker und weisses Mehl. Wer vorher keine Vitamine gebraucht hat, brauchts unter MB auch nicht.
Der Trick von MB liegt ja darin, dass √ľber die Blutbefunde ganz normale, sonst auch √ľbliche Ern√§hrungs-Bausteine zusammengestellt werden, sodass man – trotzdem man anfangs nur 1000 – sp√§ter dann 1300kcal bekommt – KEINEN Hunger hat und sich fit und leistungsf√§hig f√ľhlt.

So macht Abnehmen einfach Spass, weil das „nagende“ K√∂rperverlangen nach mehr, nach s√ľssem, nach Zwischenmahlzeiten, Schoko, Kekse usw. bei den allermeisten Klienten ausbleibt – eine neue, faszinierende Erfahrung: beim B√§cker stehen, die herrlichen Wohlger√ľche frischgebackener Mehlspeisen riechen, in sich reinhorchen und KEIN VERLANGEN zu sp√ľren – faszinierend! Ehrlich!

Aber – stimmt – wenn Klienten √ľber 30 Kilos abnehmen, empfehlen wir die Schindelerschen Mineralstoffe und auch andere Vitamin-Pr√§parate, bei bestimmten Nahrungsmittel-Vorlieben oder wenig K√§se/Milch im Plan auch Calcium-Tabletten.

Und ehrlich, seit der Orthomolekular-Ausbildung bin ich √ľberzeugt davon, dass JEDER Zusatzprodukte beim heutigen Lebensstil ben√∂tigt, siehe einfach nur unsere Seite √ľbers Vitamin D. Besonders diejenigen, die NICHT „nat√ľrlich“ essen, also die Nicht-Metaboliker.

 

 

es werden teure und schwer zu bekommende Lebensmittel verwendet

Stimmt, wenn man sich unter 20 verschiedenen Fisch-Optionen (… Forelle, Lachs, Saibling, Zander, Thunfisch ….. Wolfsbarsch …. Austern) auf die zwei teuren kapriziert. Ich bleibe bei den 19 „normalen“ Vorschl√§gen. Wenn man bei Gefl√ľgel-Vorschl√§gen „Huhn, Pute, Ente, Straussenfleisch“ sich auf den Strauss kapriziert, ist es teuer – niemand schafft jedoch dem Klienten an sich nur vom teuren zu ern√§hren. Der MB-kritische Konsument-Artikel (s.u.) hatte gerade dies thematisiert – diese Kritik ist bei Kenntnis des wahren Sachverhaltes lachhaft und tendenzi√∂s und hat eher den Aspekt einer bewussten Desavouierung der Methode.

Eindeutige R√ľckmeldung aller Klienten: MB-Essen ist deutlich billiger, innerhalb von 3 Monaten hat man sich den Plan erspart durch simples Weglassen der Fertigprodukte und Schleckerein.

 

es ist so kompliziert zu kochen

stimmt genau: den ersten und den zweiten Tag,

jedoch auch nur f√ľr diejenigen Klienten,

  • die vorher nur im Gasthaus gegessen haben ohne selber zu kochen
  • und schon in der Volksschule durchgefallen sind.

 

Die Angaben sind zB f√ľr das Mittagessen

130g Fleisch + 140g Gem√ľse + 1 Obst + Brot

 

  • welches Fleisch? Der Klient w√§hlt nach seinem Gusto aus „seiner Fleischliste“
  • welches Gem√ľse (aus der umfangreichen Liste) ist dem Klienten √ľberlassen,
  • detto mit dem Obst.

Zubereitung:

  • ganz nach Wunsch

W√ľrzung:

  • ganz nach Wunsch und Geschmack. Ich mags gern thail√§ndisch mit Ingwer und Zitronengras usw – oder Indisch mit Curry, oder traditionell √∂sterreichisch: mit Knoblauch und K√ľmmel – egal, das entscheidet ganz der Klient.

Wem dies zu kompliziert erscheint, kann tatsächlich kein MB machen, der hat aber auch bisher nicht gekocht.

 

Aber worum geht es denn da √ľberhaupt: um eine LEBENS-STIL Ver√§nderung, nur dieser garantiert Nachhaltigkeit. Kurz mal abnehmen und dann wieder zur√ľck ins alte Muster ist die beste Garantie um nach k√ľrzester Zeit wieder so wie vorher auszusehen.

Das Kochen, das W√§gen, das Zubereiten ist das √úBEN und EINTRAINIEREN des in der Schulung Erlernten. Auch das „S√ľndigen“ in der 3er Phase ist elementar und wichtig, denn nur so LERNT man den UNTERSCHIED zwischen „Vitaler“ und „normaler“ Ern√§hrung kennen.

Nach 1 Woche Metabolic Balance kann jeder die Gewichter eines Lebensmittels sehr gut einsch√§tzen, so bekommt man ein Gef√ľhl f√ľr MENGE.

Wo – Herr Pape – bleibt dieser √úbungseffekt der f√ľr die Nachhaltigkeit unverzichtbar ist, wenn ich einen Proteinshake zubereite?

 

 

es ist schwierig neben einer Familie so zu kochen

dazu gilt dasselbe wie im obigen Punkt „schwierig zu kochen“: nur an den ersten und zweiten Tag. Tats√§chlich sind die R√ľckmeldungen dann immer „es geht ganz leicht, ich bin auch viel schneller fertig als mit dem Essen der Kinder …“

aber noch viel √∂fters h√∂ren wir: „alle essen jetzt so mit, weil es ihnen so gut schmeckt, sie bekommen aber noch Reis/Kartoffel/Nudeln … dazu“.

 

man bekommt keine fertigen Speisepläne

nein, sie sollen ja ihr Leben nachhaltig modifizieren, daher m√ľssen sie die Nachhaltigkeit erlernen und √ľben. Aber nat√ľrlich haben sie „Grob-Pl√§ne“:

man bekommt individualisierte, pers√∂nlich adaptiere Lebensmittellisten f√ľr

  • „Gem√ľse“
  • „Obst“
  • „Fleisch“
  • „Gefl√ľgel“
  • „Eier“
  • „Bohnen“
  • „Sprossen“
  • ….

sowie Mengen-Angaben, welche auf Alter / Geschlecht / Gr√∂sse / Ausgangsgewicht …… berechnet sind, sodass man einen ausreichenden „Mikron√§hrstoff“ – ausbalanzierten Speiseplan erh√§lt (Beweiss: man hat mit „seinem Plan“ keine Hungergef√ľhlt, mit fremden Pl√§nen kommen Heisshungerattacken).

Zubereitung: wie man es mag, W√ľrzung: wie man es braucht.

Tats√§chlich ist dies doch viel praktischer als fixe Men√ľpl√§ne, weil es keine Einschr√§nkungen vorgibt und keine k√ľnstlichen Einengungen und Vorschriften macht:

  • Heute hab ich viel zu tun und esse eben Mittags nur rasch zwei Eier mit zwei Avocado-Broten, dazu zwei Karotten und ein Apfel,
  • morgen koche ich mir eine Suppe aus 140g H√ľhnerfilet und Gem√ľse, Ingwer und Knoblauch (dazu immer Brot und Obst, danach immer Kaffee),
  • √ľber-morgen Lachs-Steak auf Spargel-Spinat
  • am Freitag hab ich wieder keine Zeit und nehme eine Packung Knoblauch-Forelle vom Hofer – oder doch lieber R√§ucherlachs? – egal, irgendso ein Fertig-Produkt.
  • Am Wochenende bin ich zum Grillen eingeladen und geniesse das Steak – lasse halt den Kartoffelsalat weg und abends im Gasthaus esse ich den Putenstreifensalat eben mit dem mitgebrachten Roggenbrot statt dem Salzstangerl.

Abends – mit mehr Zeit – esse ich aus den vielen anderen Varianten, vegetarisch zB, Tofu, Bohnen, Pilzen usw.

Gasthaus Essen?

Überhaupt kein Problem Рman lässt eben die nichtmetabolischen Zuspeisen weg, die Mengenverhältnisse hat man sofort im Griff, nach einer Woche schätzt man die Speisen ganz problemlos auf 2-3g genau ein.

Was soll ich mit einem fixen Speiseplan und vorgeschriebenen Men√ľs. Das geht doch an meiner Realit√§t vorbei. Die M√∂glichkeit aus vielen vielen Optionen die f√ľr mich grad passende selber auszuw√§hlen, das ist f√ľr mich sicher das richtige.

Worum geht es denn auch? Um das „Lernen“ der Mengen, um das „Umgehen“ mit Lebensmitteln, um eine „Lebens-Stil-√Ąnderung“, dies passiert ganz selbstverst√§ndlich nebenbei und die R√ľckmeldung aus dem Konsument-Artikel 1/2010 ist diesbez√ľglich ganz typisch.

Aber sicher: wer sich sicherer f√ľhlt mit eindeutigen Vorgaben bis hin zum Men√ľ, dem haben wir auch schon f√ľr einige Tage oder sogar Wochen einen Speiseplan erstellt, das ist ja unser Job als „Metabolic Balance-Berater“.

 

Man nimmt kaum / nicht ab

orginellerweise werden uns immer wieder zu Problemklienten Beobachtungen aus dessen Bekannten- oder Freundeskreises zugespielt: „hat sich Pommes bestellt“, „hab ich beim Eis-Essen gesehen“, „sitzt 3 x w√∂chentlich in der Konditorei“.
Die Mehrzahl der Problemklienten d√ľrfte in diese Kategorie fallen, diese Klienten entsorgen sich aus der Betreuung aber fr√ľher oder sp√§ter von selber, auch ICH SELBER geh√∂re zu diesen Problemklienten, die ewig s√ľndigen und dann nichts abnehmen. H√§lt man sich streng an seinen Plan funktioniert es – Punkt!

Aber: beim Auftreten einer Krankheit: Schub eines Mb. Crohn, schwerer – saisonal bedingter – Heuschnupfen, akute Entz√ľndung wie zB eine Angina, eine Grippe, mehrmals haben wir es auch gesehen beim Neu-Einstellen eines Antidepressivums:

hier sind gr√∂bere Umstellungen im K√∂rper im gange. Treten diese w√§hrend der Kur auf, steht von diesem Moment das Gewicht. Sind diese Krankheiten der Grund f√ľr die Di√§t, hatten die Klienten bereits vor dem Plan sehr ernste gesundheitliche Probleme, die durch den Plan nicht geheilt werden. Tats√§chlich k√∂nnen wir denen aufgrund unserer speziellen √§rztlich-komplement√§rmedizinischen Kompetenz zumeist erfolgreich Unterst√ľtzung anbieten (ohne dies jedoch hier zu garantieren).

Mein Eindruck: fast alle „krankheitsbedingten St√∂rungen“ k√∂nnen durch Metabolic erleichtert, aber nicht geheilt werden. Kehrt man wieder „vollst√§ndig“ zu ungesunden ern√§hrungsverh√§ltnissen zur√ľck, treten die Migr√§ne, die Verdauungsbeschwerden, die Schlafst√∂rungen, die Hautbeschwerden wieder auf.

Eine Klientin hat uns im November angerufen, sie h√§tte jetzt eine Gastritits. Bei genauem Nachfragen erf√§hrt man: sie macht Metabolic seit Mai, f√ľhlt sich dadurch insgesamt wesentlich besser, energiereicher, hat fast jedes Jahr im Herbst ihre Gastritis. Ich bin zwar etwas entt√§uscht, dass MB dies nicht „verhindern“ konnte, andererseits – wieso sind wir gerade bei dieser Ern√§hrungsumstellung so erwartungsvoll?

 

Klienten werden in ihren Erwartungen betrogen

Eine Klientin hat einen „entt√§uschten Brief“ geschrieben. Aufgrund dieser Homepage hat sie sich erwartet, dass sie von mir (Dr. Retzek) behandelt werden w√ľrde. Sie leidet seit Jahren an XXY und ihr wurde w√§hrend der Metabolic Balance Schulung nur das Ern√§hrungssystem erkl√§rt sowie von mir die Laborbefunde. Schon beim Rausgehen hat desswegen ihr Freund gesagt, „wieder nur Geld umsonst rausgeschmissen“. Nach 2 Wochen war ihre Krankheit nicht verschwunden, daher hat sie alles abgebrochen und jetzt ist sie noch entt√§uschter und will auch nicht zahlen.

Nun, in die Entscheidung ein Di√§tprogramm als Therapie ihrer Krankheit zu w√§hlen waren wir alle nicht eingebunden. Ich hoffe auch ganz klar auf der Homepage zu verdeutlichen, dass wir mit Metabolic Balance eine stoffwechseladaptierte, individuelle Ern√§hrungs-Umstellung und Ern√§hrungs-Schulung anbieten, dass Metabolic Balance kein „Heilsystem“ f√ľr Krankheiten darstellt, auch wenn ich begeistert berichte was ich damit erlebt habe, eben, weil ich das von einer Ern√§hrungsumstellung nicht erwartet habe.

„Behandlungen“ biete ich als Arzt mit meinen umfangreichen Ausbildungen auf Nachfrage und terminlicher Vereinbarung an. Wer seine Krankheiten behandelt haben will, muss sich einen „Behandlungs-Termin“ bei mir buchen bzw. – falls die Kombination mit Metabolic Balance erw√ľnscht ist – unser Paket „Plan inkl. medizinischer Betreuung“.

Auch als Kranker hat man Selbstverantwortung f√ľr seine Entscheidungen, auch ich als Arzt habe meine Kosten zu zahlen, die Mahnung geht ans Inkassob√ľro.

 

Nachher nimmt man gleich wieder alles zu

Jawohl, wenn Sie nachher so essen wie vor der MB-Kur – d.h. eine positive Energie-Bilanz aufweisen (mehr essen als verbrennen) – werden Sie wieder zunehmen. Das ist immer so, egal mit welchem System man abnimmt. Viel Entscheidender ist die Frage nach dem JoJo-Effekt durch Verlust an Muskelmasse – gottseidank kein Faktor bei MB.

Tats√§chlich legen wir sehr grossen Wert auf eine umfassende Schulung und Erkl√§rung der Zusammenh√§nge. Unser Credo ist die „Selbsterm√§chtigung des Klienten durch Verst√§ndnis“, kleine S√ľnden w√§hrend der Kur sowie die „Umstellungsphase“ werden wieder und wieder die Richtigkeit dieses unseres Modelles beweisen durch unmittelbar folgenden Heisshunger oder M√ľdigkeit.

Um den Gewichtsverlust nachhaltig zu gestalten, empfehlen wir mindestens 6 Monate innerhalb des Systems zu verbringen – um die „innere Repr√§sentanz“ des K√∂rpers im Gehirn so zu ankern, dass eine automatische R√ľckkehr zum Ausgangsgewicht („Selbst-Torpedierung“) vermieden werden kann. Intensive Nachkontrollen verbessern das Outcome. Wir bieten den Klienten gerne entsprechende Termine an – in Anspruch nehmen m√ľssen diese die Klienten selber.

Gerne mache ich Klienten in diesem Zusammenhang auch auf das Buch „das ICH-Gewicht“, von Maja Storch aufmerksam

GERNE – wirklich, das ist mir ein pers√∂nliches Anliegen weil es der Nachhaltigkeit dient – GERNE – solange es unsere Kapazit√§ten erlauben – coachen wir unsere Klienten √ľber lange Zeit. Wir betonen es immer wieder w√§hrend der Schulung: „nehmen sie sich doch einen Kontrolltermin um √ľberwacht zu sein, schaun sie – sie habe das doch mitbezahlt, nehmen sie es doch in Anspruch“

 

Fazit

Schliesslich zum Abschluss dieses Abschnittes hier – derartige „Aufkl√§rungs-Arbeit“ m√ľssen wir jetzt (Juni 09) praktisch kaum mehr machen, denn unsere Klienten kommen mittlerweile, weil sie schon mindestens 2 oder 3 andere Klienten kennen, die gut und zufrieden abgenommen haben. Daher m√ľssen wir uns mit diese Kritiken kaum mehr auseinandersetzen, Gottseidank.

In der Praxis sind wir aus der „wir m√ľssen uns genau erkl√§ren und rechtfertigen“ Phase heraussen , die Klienten wissen was ihnen bevorsteht, dass es leicht geht und keinen unzul√§ssiger „Mehraufwand“ bedeutet, dass die Kosten gerechtfertigt sind. Ich gehe auf diesen Einwand eigentlich hier nur desswegen ein, weil ich mich eben beim Surfen √ľber eine so wirklich dumm-dreiste Kritik eines anderen Di√§t-Anbieters ge√§rgert habe.

 

 

Kritische Texte zu MB in den Medien

 

Heute – Sept 2011 – wo ich diesen Artikel anl√§sslich meines Website-Transfers √ľberarbeite – sind viele der urspr√ľnglichen Stellungnahmen und Kritikpunkte zum Metabolic Balance √ľberholt bzw. obsolet, da sich nahezu alle anderen Di√§t-Programme der Grundstruktur von Metabolic Balance angen√§hert haben.

Metabolic Balance hat mittlerweile eine grosse Studie in einer hoch-etablierten US-Zeitschrift, Dissertationen werden geschrieben usw usf, es hat sich alles beruhigt und es gibt keine ernstzunehmenden Widerst√§nde mehr gegen Metabolic Balance. Trotzdem lasse ich diesen Abschnitt gerne „aus historischen Gr√ľnden“ auf der Website stehen.

[download_box]Hier noch die Studie im Nutritions[/download_box]

 

√Ė Journal f√ľr Ern√§hrungsmedizin 2008

Im Dezember 2008 erschien eine kritische Evaluation des „Titanen“ Univ.Prof. Widhalm – oberster √∂sterreichischer Ern√§hrungsExperte, einem hervorragendem Kliniker und Wissenschaftler vom AKH Wien

 

 

– im hochgesch√§tzten Journal f√ľr Ern√§hrungsmedizin 4/2008.

Die Stellungnahme lehnt den Einsatz von Metabolic Balance ab, da es bislang nicht wissenschaftlich bewiesen sei und die massgeblichen Regeln von Metabolic Balance wissenschaftlich nicht nachzuvollziehen sind, „ausserdem ist es schwer vorstellbar, dass ein Speiseplan durch einen Computer erstellt werden kann“.

Diesbez√ľglich liegt auch eine Stellungnahme von Dr. Funfack vor, auf die einzelnen Punkte der kritischen Evaluation sachlich eingeht

[pullquote1 align=“right“]An sich sind diese Artikel obsolet, da heute – 3 Jahre sp√§ter – Metabolic Balance bestens publiziert, wissenschaftlich abgesichert und kontrolliert ist – sowie die meisten Di√§tprogramme weltweit ihre vorgehensweise „MB – alike“ gestalten („die 10 Regeln“). Dass in der Initialphase eines neuen Konzeptes dieses von den Eminenzen der etablierten Technik gut geheissen wird, ist nat√ľrlich nicht m√∂glich. [/pullquote1]

 

Mein Kommentar: Das hohe Mass an erfolgreich abgenommenen und Gewicht haltenden Klienten in MEINER Praxis spricht wirklich gegen die prinzipiell kritische Grundeinstellung wie im Artikel demonstriert. Die angemahnten Studie ist da (siehe oben)¬†und die hohe Akzeptanz von Metabolic Balance ist keinesfalls das Ergebnis grosser Marketing-Anstrengungen, sondern liegt daran, dass jeder Klient wie eine Littfasss√§ule t√§glich Werbung f√ľr Metabolic Balance und unsere Ordination macht.

Die von der √Ėsterreichischen Gesellschaft f√ľr Ern√§hrungsmedizin pr√§ferierten Di√§tprogramme beruhen durchwegs auch auf Protein-Shakes und Fertigprodukten. Wo hier der Vorteil liegen soll im vergleich zur MB-Di√§t, welche ganz normale Lebensmittel in geschickter Zusammensetzung und Mengenverh√§ltnissen verwendet, mag sich mir nicht unmittelbar erschliessen.

 


 

 

Kleine Zeitung 2008

Auf dieser Review beruht vermutlich die Review in der Kleinen Zeitung, die jedoch Prof. Widhalm fehlerhaft zitiert.

Orginell ist dann besonders der Abschluss der kleinen Zeitungs Review:

 

statt Metabolic Balance lieber auf den K√∂rper h√∂ren„:

Denn mein K√∂rper sagt mir gerne „Ganznuss-Schokolade“, „Marillenmarmelade“, „Butterzopf“, „knackig frisches Butterbrot“, „Schweinsbraten“, „Salami“, „Cabernet Sauvignon aus dem Barrique“, „Spaghetti mit noch viel mehr Pesto“, „Kern√∂l“ – wohl nicht nur bei mir, sonst h√§tten wir doch nicht unser gesellschaftsweites Syndrom X – Problem.

Nach einigen Wochen MB sind diese Gel√ľste nicht nur einfach verschwunden, die extremen Kalorienschleudern haben mir sofortige M√ľdigkeit und Missempfindung bereitet.

Zur Review der Kleinen Zeitung habe ich hier eine Stellungsnahme von Dr. Funfack

 

 

 

Kritik im Konsument 4/2009

Lesen Sie hier √ľber die Kritik im Konsument.

Kommentar Dr. Retzek (30. M√§rz 09): dass zweifelhafte Beratungen in Wien durchgef√ľhrt wurden kann ich nicht kommentieren – wenn das so stimmig ist ist das nat√ľrlich nicht richtig. Vielleicht ist dies ein Grund, wieso wir sogar Klienten aus Wien bekommen, die die weite Anreise zu uns auf sich nehmen, wurde unser Beratungskonzept doch auch vor kurzem von Dr. Funfack pers√∂nlich als positives Beispiel herausgestrichen.

Jedenfalls ist der „kritische Grundtenor“ der MB-Kritik im Konsument keinesfalls in √úbereinstimmung mit unserer Realit√§t. Tats√§chlich haben wir heute, nach dem Erscheinen des „Konsument“ vier Anrufe von Klienten bekommen, die sich best√ľrzt dr√ľber zeigen und sich gerne f√ľr √∂ffentliche Testimonials zur Verf√ľgung stellen.

Was wir jetzt erleben, das „Auftauchen“ von Kritik von aller Seite, ist eine l√§nger erwartete „Reaktion“ des ern√§hrungsmedizinischen Establishments, dem die Felle davonschwimmen, weil viele Klienten Metabolic Balance machen.

Wie ich selber immer wieder sage: jeder Klient ist „Werbung“ f√ľr uns. Wir (Ordi Retzek) haben noch NIE irgendwelche Werbung f√ľr MB gemacht. Das Wachstum an Klienten die bei uns die Beratung suchen ist ein organisch/harmonisches – nur √ľber die zufriedenen Kunden. √úber entsprechende Effekte bei Laborbefunden und Krankheiten habe ich auszugsweise an anderer Stelle berichtet. Tats√§chlich bin ich „froh“, dass die kritische Gegen-Reaktion jetzt eintritt, denn diese ist der erste Schritt eines Dialoges. Bis jetzt habe ich ja leider KEIN Interesse, h√∂chstens ablehnende Ignoranz von Seiten meiner Kollegen erfahren.

Aber, ich habe dieses Phänomen schon öfters erlebt:

  • vor 20 Jahren sind Kollegen, die Akupunktur gemacht haben, vor √∂ffentlicher Mannschaft im Krankenhaus l√§cherlich gemacht worden.
  • 15 Jahren sind Tumor-Patienten, die Anti-Oxidantien eingenommen haben, beschimpft und l√§cherlich gemacht worden.
  • In meiner Turnuszeit sind noch Tumor-Patienten, die sich bei Dr. Steinkellner Mistel und Antioxidantien-Therapie als Zusatztherapie geholt haben, vom Primar der Onkologischen Abteilung im LKH V√∂cklabruck tats√§chlich hinausgeworfen worden! Heute wird diese Therapie in vollem Umfang im AKH Wien angewendet.
  • vor 12 Jahren ist Fr. Dr. Marina Markovic mit Schimpf und Schande vom AKH Wien „verjagt worden“, obwohl heute ihre minimal-invasiv-care Ansatz weltweit standard in der Neonatologie ist. Damals verlor sie auf der Autobahn 2 x ihre Reifen, wie sie im Vera-Interview aussagte. Markovic wurde nach meinem Wissen nie offiziell rehabilitiert.
  • Mit der Hom√∂opathie erleben wir die unkritische Meinungsmache des Establishments heute noch immer genauso. Ja selbst im komplement√§ren Bereich wird die Hom√∂opathie einfach ignoriert, auf meinen Vortrag in Meran kam keine einzige Anfrage/Nachfrage!

Metabolic Balance ist jedoch ein anderes Kaliber als die komplex-komplizierte Hom√∂opathie: praktisch alle Studien beweisen die Richtigkeit dieses Ansatzes, nur mit ernsthafter Beugung der Realit√§t kann man dieses Konzept negieren (das Buch von Nico Worm ist voll von entsprechenden Studien und Untersuchungen, die DVDs zu den Metabolic Balance Jahreskongressen sind mit ihrem dichten Vortrag von Hrn. Nico Worm ausgezeichnete Informationsm√∂glichkeiten √ľber die Wissenschaftliche Studienlage zum Konzept).

Mittlerweile > 300.000 Klienten im deutschsprachigen Raum, die alle OHNE Werbung nur durch Mundpropaganda in den letzten 6 Jahren zu MB gefunden haben, sind eine typische Abstimmung mit den F√ľssen.

 

Daher bin ich sehr dankbar, dass die f√ľhrenden Vertreter der Di√§tologie jetzt in den Dialog mit MB eintreten. Dass etwas neues vom Establishment vorerst einmal ohne genaue pers√∂nliche Pr√ľfung rundweg abgelehnt wird, liegt in der Natur der Verh√§ltnisse „Neu“ und „Etabliert“.

 

Update Konsument Ausgabe 1/2010

Lesen Sie hier den Artikel Рer ist wohl selbsterklärend! Der Artikel beschreibt ausgezeichnet das Ergebnis, auf welches ich immer und immer wieder hier auf meiner Website hinweise:

Metabolic Balance funktioniert als Methode zum Abnehmen ausgezeichnet, Gewicht-Halten hat nur mit „ausgeglichener Energiebilanz“ zu tun, nicht mit einem System oder einem Plan. Wenn man wieder ungezielt reinstopft, nimmt man eben zu aber durch die Kur (die Di√§tphase) lernt man „nebenbei“ mit normalen Lebensmitteln vern√ľnftiger umzugehen.

Seltsam und skurril (h√∂flich ausgedr√ľckt) ist jedoch die abschliessende Schlussfolgerung dieses Artikels: weil man Zucker und Weissmehlprodukte durch Gem√ľse und Roggenvollkornbrot ersetzt, erleidet man an Ballaststoff und Fols√§ure-Mangel.

Der Redakteur bleibt jedenfalls seiner Linie treu, der Leser mag sich selber ein Bild machen.

 

Weitere Kritikpunkte sowie Kommentare von Dr. Retzek

Mai 2009 Als Nachtrag zum „kritischen Konsument-Artikel“: zahlreiche Klienten haben uns kontaktiert und sich angeboten als „Testimonials“ f√ľr MB zu dienen, keiner verstand die Kritik im Konsument, da die einzelnen Punkte alle „Fl√∂he-Suchen“ darstellen. Man muss ja kein Haifisch-Steak oder Straussen-Steak essen, hat ja immer noch 20 andere M√∂glichkeiten.

Inzwischen ist ein sehr positiver MB-Test-Artikel in der Woman erschienen, ausserdem hat ROUNDER-GIRL sowie Andrea KDOLSKY -38kg in den Medien Furore gemacht. Wie ich oben geschrieben habe – die Fachwelt bleibt kritisch, die Klienten stimmen mit den F√ľssen ab.

Juni 2009

Der Kurier Artikel (Artikel online nicht mehr verf√ľgbar) vom M√§rz schreibt 1:1 den Konsument-Artikel ab, die Kurier-Schnepfe „Rosa Aspalter“ – selber Proponentin eines eigenen Di√§t-Programmes – wagt sich jetzt im Juni, wo die erfolgreiche Freiburger Studie zu MB erschienen ist und diverse Artikel das Programm weiter best√§tigen (s.o.) derartig dumm-dreist an die √Ėffentlichkeit, dass man sich als Arzt und Wissenschaftler-Kollege sch√§mt, insbesondere da sie ebenfalls Wissenschafts- und Auslandserfahrung zu haben vorgibt! Hier platzt mir der Hals bei soviel Unseriosit√§t im Kollegenkreis.!

Ich kann dazu nur sagen, die Klienten stimmen mit den F√ľssen ab: unsere Praxis ist gut besucht.

Juli 2009

Eine √Ąrztin hat das Standbad Seewalchen „fluchtartig“ verlassen, weil dort in der Speisekarte „Metabolisch“ zubereitete Speisen angeboten wurden, berichtet mir Hannes H√ľthmair, der P√§chter des Strandbad-Restaurants:

 

„sie h√§tte in ihrer Praxis dann die ganzen Leute, die nach Metabolic krank seien oder √ľber den Jojo-Effekt wieder alles zugenommen haben“.

Nun widerspricht diese Aussage ganz unserer Wahrnehmung – es mag aber sein, dass die „Metabolic-Versager“, „Abbrecher“ oder „Fehlschlager“ sich aus Scham oder sonstigen Gr√ľnden nicht bei uns melden, dich bitte h√∂flich die Kollegen mit deutlich MB-Assoziierten Problemen mir eine email zu senden, damit wir uns den Fall, das Problem und ggf. die Hintergr√ľnde oder Fehler im System anschauen k√∂nnen: heli.retzek@ganzemedizin.at

An echten Krankheiten im Zusammenhang mit dem Plan habe ich nur eine „metabolische Myatrophie“ bei einem Patienten erlebt, der bereits vorher jahrelang Cortison wegen massiver Ekzeme verwenden musste und im Zustand des „Fatigues“ zu uns kam, MB zur Befindlichkeitsbesserung versuchte – ohne abnehmen zu wollen, er aber trotzdem in der Stoffwechselreinigungsphase (2 Wo strenger Plan) rasch und viel Gewicht abgenommen hat und anschliessend in einen extremen Fatigue verfallen ist der Schulmedizinisch als Depression fehlgedeutet wurde. Dieser Klient ist Anlass f√ľr mich gewesen, mich intensiv in

1) Toxikologie einzuarbeiten und eine eigenständige Ausbildung (Regulations-Diagnostik nach Klinghardt) zu beginnen um derartige Phänomene 1) zu erkennen und 2) behandeln zu können.

2) mit mit dem Ph√§nomen des Fatigues –> Mitochondriopathien bzw. Mitochondrien-Medizin auseinanderzusetzen. Dies ist ein v√∂llig neues Fachgebiet welches eine grosse Zahl an Patienten betrifft, die √ľblicherweise alle als „Depressiv“ fehlgedeutet werden. Auch hier habe ich eine neue Ausbildung bei Prof. Alfred Wolf sowie der Deutschen Gesellschaft f√ľr AntiAging (dort sind die Deutschsprachigen Proponenten der Mitochondrien-Medizin vereint) begonnen um dieses Ph√§nomen besser identifizieren und v.a. therapieren zu k√∂nnen.

Heute weiss ich, dass dieser Klient bereits vor dem Plan mit Umwelttoxinen schwerst belastet war und ihn der Gewichtsverlust durch das Freiwerden vieler im Fettgewebe abgespeicherter Toxine in eine „Detoxikations-Krise“ gest√ľrzt hat.

 

Eventuell k√∂nnten wir das „Hochgehen“ einer Divertikulose (als Divertikulitis) und 2 Klienten mit Gallenkoliken (bei vorbestehenden Gallensteinen) ebenfalls als Di√§t-Assoziierte gesundheitliche Probleme werten,

bei allen diesen Problemen bestand nach meiner Meinung die „Krankheit“ die im Zusammenhang mit der Di√§t aufgetreten ist bereits vorher.

 

„Ein Patient liegt mit Nierenversagen im Krankenhaus, weil er Metabolic Balance gemacht hat“:

merkw√ľrdiges wird mir zugetragen. Komisch dass sich die Klienten nicht bei uns, den Betreuern r√ľhren. Ja – obwohl Nierenversagen eine KontraIndikation f√ľr MB darstellt – habe ich ganz vorsichtig einen Klienten mit Diabets-Induzierten chron. Niereninsuffizienz und einem Kreatinin von 3,6 auf MB gesetzt. Das Kreatinin liegt dzt. bei 2,6 und er ist nach Aussagen seiner Gattin „ein ganz anderer Mensch“, kann jetzt viel l√§nger und ausdauernder Arbeiten, ben√∂tigt weniger Medikamente um seinen Blutdruck zu halten und die Zuckereinstellung ist trotz Verringerung der Tabletten besser.

Da ich sehr an einer OBJEKTIVEN Einsch√§tzung, einer OBJEKTIVEN Beurteilung des Projektes MB interessiert bin, durchaus auch „ertrage“, dass ein gewisser Anteil der Klienten Probleme erleiden bzw. beim Abnehmen scheitern, m√∂chte ich die p.t. Leserschaft bitten, bei Kenntnis derartiger F√§lle oder Sachverhalte mir eine Email zu schreiben, damit wir

1. √ľberhaupt Kenntnis von Problemen unter MB bekommen

2. Abbrecher / Kur-Versagen usw. mit besonderer Unterst√ľtzung versorgen k√∂nnen

Probleme mit / unter Metabolic

Bis dato sind mir folgende Probleme unter MB bekannt geworden (1500 Klienten, Stand Oktober 2009)

  • Eine Klientin hatte 1 Woche nach Beginn von MB eine Entz√ľndung ihrer jahrelang bereits bestehenden Divertikeln und musste ins Spital (w√ľrde ich nicht urs√§chlich MB zuordnen)
  • 1 Klient mit schlechten Gallewerten und bekannten Steinen hatte unter MB die Gallekur gemacht und seither noch h√§ufiger Gallenkoliken wie vorher, wurde schliesslich Gallenstein-Operiert
  • 1 Klientin hat nach -37 kg jetzt pl√∂tzlich Gallensteine (die vorher nicht bekannt waren)
  • 1 Klient leidet unter „metabolischer Myopathie„: totale Muskelschw√§che bis Muskelabbau. Kam zu MB weil bereits krank im Vorfeld, jahrelang schwerste Neurodermitis st√§ndig durch Cortison unterdr√ľckt, Schlafst√∂rungen usw usf. KEINE Besserung durch MB, jedoch rascher Gewichtsverlust mit anhaltender Muskelschw√§che (schwere chron. KH die durch MB nicht verbessert worden ist).
  • 1 Klient hatte nach der ersten Woche einen Gicht-Anfall (er leidet Anabolika-Missbrauch in der Jugend seit Jahren an Gicht, Blutdruck, Leberentz√ľndung und Insulinpflichtigem Diabetes Typ II: mittlerweile: vollst√§ndig Medikamentenfrei und sch√∂ne Blutwerte)
  • 15 Klienten leiden unter Haarausfall –> hier hab ich eine eigene Unterseite geschrieben
  • 1 Klientin hat geringe Verschlechterung ihres Cholesterins (99% aber tw. Verbesserungen bis zu -50% zum Ausgangswert!)
  • ca. 50 Klinten hatten Kreislauf-Schwierigkeiten, auch Schwindelbeschwerden – v.a. in der Anfangsphase der Kur, weil es ja den Blutdruck oft so rapid runterhaut, etwa 5 Klienten anhaltende Kreislauf-Schwierigkeiten.
  • 3 Klienten haben tats√§chlich nichts abgenommen – „Superverwerter“ – wir mussten die Nahrungsmittelmenge vermindern
  • einige Klienten, die MB wegen Haut oder Blutdruckbeschwerden – nicht wegen dem Gewicht durchgef√ľhrt haben – sahen ihre erhofften Verbesserungen nicht erf√ľllt.
  • mehrere Klienten, die MB zur Gewichst-Zunahme durchgef√ľhrt haben, haben tats√§chlich nicht zugenommen – hier m√ľssen wir das Programm jedenfalls modifizieren, MB zum direkten „Zunehmen“ funktioniert so nicht, sondern „reguliert“ St√∂rungen im Darm-Bereich, sodass anschliessend besser zugenommen werden kann.
  • etwa 20 Klienten hatten im Lauf der mehrmonatigen Di√§t „Infekte“, tw. konnte ich diese einer erh√∂hten Schwermetallbelastung zuschreiben und habe eine Schwermetallausleitung initiiert, bei allen ausser 1 Klientin kam es Normalisierung der Gesundheit, die letztere wird mich wohl noch l√§nger besch√§ftigen.
  • 2 Klienten (ein Mann aus Wien und ein P√§rchen aus Salzburg) hatten Probleme mit unserer Termin-Organisation („ich spreche nicht mit einem Anrufbeantworter“), brachen desswegen ab und beschwerten sich in Isen in der Zentrale (dort leider auch so frech, dass ihnen weiteres Anrufverbot erteilt wurde).
  • 1 Klient – „Body-Builder“ – hat „nur 2 kg abgenommen“ in 2 Wochen – war schon desswegen ver√§rgert. Er hatte 6cm Bauchumfang aber – zu seinem √Ąrger – auch 2cm Oberschenkelumfang verloren („dort sind nur Muskeln, kein Fett“). Die FUTREX – MESSUNG zeigte jedoch, dass er angeblich -5kg Muskelmasse abgenommen h√§tte, daraufhin war er keiner Diskussion/Argumentation zug√§nglich und verliess die Praxis w√ľtend, denn „an 5kg Muskeln arbeitet er 1 Jahr“, er „ist jetzt bei einem Sportmediziner“.
    Unsere Recherchen bei Sportmedizinern (Uni Wien), Dr. Funfack, Stoffwechselexperten in diesem Zusammenhang ergaben, dass es bei seinem Plan keinesfalls ein Muskelabbau in diesen Dimensionen m√∂glich ist. Die „hochgepumpten“ Muskeln haben vermutlich durch die Kalorien-Reduktion bei weiterem „Powertraining“ ihre „inneren Fett- und Glykogen-Reserven“ abgebaut (hochtrainierte Muskeln haben hohe Fettreserven in unmittelbarer N√§he der muskelfaser-Mitochondrien), das Futrex kann das in der Muskelfaser befindliche Fett nicht unterscheiden und gibt es als Muskel aus, „normale Klienten“ haben eben keine so starken intramuskul√§ren Fettdepots wie die Athleten. Wir haben auch bei keinem anderen Futrex-gemessenen Klienten bisher jemals Muskelmassen-Reduktion gesehen, nur und ausschliesslich Fett. Es muss sich um ein spezielles Ph√§nomen bei Bodybuilder handeln.

Wenn Sie sich – werter Leser – jetzt hier nicht zitiert finden, obwohl sie Beschwerden unter MB bzw. „durch“ MB bekommen haben, bitte ich um eine email – mir liegt an faktisch richtiger und sachlich kompetenter Aufkl√§rung.

Ein bekannter Fach-Vortragender im Kurs „Ern√§hrungscoach“ schimpfte Oktober 2009 √ľber MB: „er alleine hat 50 Klienten in seiner Praxis, die er nach MB wegen Verschlechterungen nachbetreuen musste“ – merkw√ľrdig dass wir in unserer doch objektiven Praxis keine ad√§quaten F√§lle sehen, wo die Patienten dies doch schon bezahlt haben und wir uns tats√§chlich bem√ľhen, Probleme zu l√∂sen.

 

 

Dagegen stehen:

  • Hunderte Patienten, die >> 30 Kilo abgenommen und gehalten haben,
  • hunderte, deren Blutwerte sich sehr gut gebessert haben
  • hunderte, die Anrufen und sich dankbar √ľber die gewonnene Energie und Lebensfreude √§ussern
  • hunderte, die so begeistert sind, dass sie Verwandte und Freunde schicken.

 

 

Und – seien wir ehrlich: wie kann ich bei folgendem Di√§tplan (fiktiv, aber √§hnlich Metabolic Balance: normale Produkte – grossz√ľgige Lebensmittellisten die in ihrer Zusammensetzung und auch Menge gem√§ss der Blutwert-Analyse zusammengestellt werden)

wie kann ich durch „diese b√∂se Ern√§hrungskur“ erkranken?

¬† Fr√ľhst√ľck Mittagessen Abendessen
Tag_1‚ÄĘ‚ÄĘ‚ÄĘ‚ÄĘ

190g Joghurt
1 Apfel
2 Scheiben Brot
2 Kaffee (schwarz)

100g Räucherlachs
120g Salat-Mix m. Balsamikoessig mit 2 EL Kernöl
2 Scheiben Brot
1 Birne
1 Kaffee (schwarz)

75g Cottage Cheese + etwas √Ėl zum Liptauer gew√ľrzt
120g gebratenes Kraut
1 Brot
120g Erdbeeren

 

Tag 2

1 Spiegelei
80g Mischgem√ľse
2 Scheiben Brot
+ 20g Frischkäse
1 Apfel
2 Kaffee (schwarz)

100g gegrillte Putenstreifen + 120g Salat-Mix (auf Balsamiko-Kernöl-Basis)
2 Scheiben Brot
1 Apfel
1 Kaffee (schwarz)

75g Tofu gegrillt mit green Thai-Chili + Soja-Sauce + Ingwer gew√ľrzt auf
120g Gem√ľse
1 Brot
100g Ananas

Tag 3

6 TL N√ľsse
1/2 Mango
2 Karotten
2 Scheiben Brot
+ 20g Philadelphia als Aufstrich
2 Kaffee (schwarz)

170g Kidney Bohnen mit 120g Salatmix/Zwiebel (+2 EL √Ėl)
2 Scheiben Brot
1 Apfel
1 Kaffee (schwarz)

1 Naturschnitzerl 130g
mit viel Zwiebel / Lauch als „Zwiebelrostbraten“ hergerichtet
dazu noch 90g Mischgem√ľse
1 Brot
1 Orange

 

 

Sie werden sich wohl fragen, wie man mit so einem Plan √ľberhaupt abnehmen kann. Genau das fragen uns die Klienten „muss ich soviel essen?“

Die Ger√ľchte werden also verbreitet, dass eine Ern√§hrung – √§hnlich wie in der Tabelle oben dargestellt – krank macht, aber dass st√§ndige Protein-Shakes anstatt eines vern√ľnftigen Essens „wissenschaftlich anerkannte Di√§ten darstellen“.

Entschuldigen Sie, werte Leser, dass ich an dieser Stelle so „polemisiere“, aber die Kritiken von fachkompetenten Kollegen mit anderen Di√§t-Programmen, die uns zugetragen werden, sind


so geartet, dass ich mir – bei allem Respekt – einen gewissen Sarkasmus erlaube.

 

 

„zertifiziertes Di√§t-Programm“

 

Dr. Funfack hat √ľber die Universit√§tsklinik Freiburg eine grosse Studie mit > 800 Klienten durchf√ľhren lassen, die ein Jahr lang kontrolliert worden sind. Diese Studie muss auch von jeder Kuranstalt durchgef√ľhrt werden (wenn sie mit Krankenkassen verrechnen m√∂chte).

Der Netto-Gewichstverlust nach 1 Jahr betrug immer noch > 5% der Ausgangswerte im Durchschnitt, mit Spitzen bis > 30% des Gewichts, wobei ein sehr deutlicher Zusammenhang nachzuweisen war mit der Anzahl der Regeln, die die Klienten auch nach der Kur beachteten (erster Bissen Eiweiss, f√ľnf Stunden Abstand, drei Mahlzeiten …..). Je mehr dieser Regeln eingehalten wurden, desto h√∂her der Gewichtsverlust.

Der Gesundheits-f√∂rdernde Aspekt der Kur (Blutwerte, Energie, Schmerzen ….) liegt bei > 10% nach einem Jahr, dadurch zeigt sich Metabolic Balance als 3x so „wirkungsstark“ wie eine mehrw√∂chige Kur in einer Kuranstalt.

Hier meine eigen¬† Zusammenfassung der vorl√§ufigen Studienergebnisse von 2010¬†in „einfacher Sprache“, die Orginal Zusammenfassung auf der Website des Instituts, hier die Studie Publiziert in einem high-rank Journal.

Wir sind im Prozess der Zertifizierung, Metabolic Balance wird das weltweit erste „zertifizierte“ und iso-gepr√ľfte Di√§t-Programm – was ein weiterer Hinweis auf die Qualit√§t und den Langzeiteffekt des Programmes darstellt.¬†¬†

 

 

Email mit Kritik an metabolic balance

5. Nov 09 – Lieber Herr Retzek,

ich bin gerade auf Ihre Webseite gesto√üen mit „Kritik an MB“.

MB ist ein Ph√§nomen …. aber verbunden mit den allerschlimmsten R√ľckschl√§gen, die die Leute nat√ľrlich sich und ihrer Undiszipliniertheit zuschreiben.

Auch ich habe 30 Kilos abgenommen.

Ich habe mich 2 Jahre in Foren aufgehalten. Die Leute haben nur gekämpft. Nur.

Ich w√ľrde heute nie wieder MB machen. Obwohl ich vieles von MB beibehalten werde.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass MB schlimme Fressanf√§lle hervorruft. Man k√∂nnte ein Buch schreiben √ľber die Beitr√§ge, die man in Foren dazu liest.

Nat√ľrlich ist der Anfangserfolg toll, auch die Blutwerte: super.

Aber all das könnte man auch erreichen auf anderem Wege.

Im Gegensatz zu Ihnen kenne ich nur 90% R√ľckfaller. Und die letzten 10%, da m√ľssen wir erst abwarten, ob in 3-5 Jahren deren erreichtes Ergebnis immer noch stabil ist.

Soweit zu einer aus der „Praxis“, die von MB total √ľberzeugt war. Aber nur „im Prinzip“. Wenn dieses Programm nicht ver√§ndert wird (Kalorienerh√∂hung durch mehr Gem√ľse), wird der Boom eines Tages einschlafen, den es ausgel√∂st hat.
Herzliche Gr√ľ√üe
Dipl-Psych. S.G. Psychotherapeutin, BRD

Antwort Retzek

diese Email hat mich wahrhaft betroffen gemacht. Haben wir einen Gutteil unserer Ordinations-Infrastruktur einem „Humbug“ gewidmet? Ignorieren wir viele Klienten, die im Leben draussen grosse Probleme haben und sich aus irgendeinem Grund nicht getrauen anzurufen und uns unseren Job – sie zu coachen – machen lassen?

Also hab ich die Email ausgedruckt und bin gleich zu Lenna ins Schulungszimmer zu einer Gruppe von 4 Teilnehmern und 2 Zuhörer gegangen und habe die email vorgelesen:

Resultat: „meine Eltern haben beide metabolic balance gemacht, die hatten keinen Hunger, ja – sie hatten gute Energie, nein denen geht es hervorragend, sonst w√§re ich doch nicht da“

„meine Freundin hats gemacht, die hat √ľber 30 Kilo abgenommen, es geht ihr ausgezeichnet, sie hat bis jetzt ihr Gewicht gehalten, nein – sie hatte keinen Hunger – desswegen bin ich ja da“.

Lenna best√§tigt, dass in der telefonischen Sprechstunde derartige Ereignisse kaum vorkommen. Selten – seltener als 2x pro Monat klagen die Klienten √ľber Heisshunger, was wir doch meistens gut korrigieren k√∂nnen; die Klienten die pers√∂nlich zur Kontrolle erscheinen klagen ebenfalls nicht, sind alle sehr angetan.

Hat mich wieder etwas beruhigt. Trotzdem: Marie-Theres, unsere neue metabolic balance Assistentin habe ich sofort hinters Telefon gesetzt:

„du telefonierst jetzt JEDEN einzelnen Klienten an und fragst bez√ľglich Gewichtsabnahme, Nachhaltigkeit, Energie, Krankheiten, Laborwerte, Betreuung, Zufriedenheit …“.

Nach einigen Stunden telefonieren gestern, am 6. Nov. 09 sind die ersten 20 R√ľckmeldungen da: 19 davon √ľberaus positiv, 1 hat wieder deutlich zugenommen aber noch nicht das Ausgangsgewicht erreicht. Marie-Theres wird die n√§chsten Wochen zu tun haben und alle Klienten in der Datenbank durchrufen, damit kann ich dann tats√§chlich ersch√∂pfend Auskunft geben √ľber Nachhaltigkeit und Ergebnis.

Jedenfalls hat mich die erste Session „Nachtelefonieren“ wieder beruhigt, das Ergebnis ist viel besser als ich es selber erwartet habe.

 

Zum faktischen Inhalt der Email:

1. Wenn Heisshungerattacken bestehen stimmt was nicht, dann ab zum Coach. Meistens sinds versteckte Zucker (Essig, Suppenw√ľrfel, Medikamente)

2. Die Gem√ľsemenge reicht eigentlich meistens aus, individuell ver√§ndern wir sie jedoch bei Bedarf – das geh√∂rt zum Coaching. An sich ist die Gem√ľsemenge v√∂llig egal nach oben hin (ausser den fetthaltigen, wie Avocado oder den stark Kohlenhydrat-haltigen wie Erbsen), bitte – essen sie halt 1 Kilo Brokoli extra dazu und haben dann halt an diesem Tag um 200 kCal mehr, solange sie kein grosses Firmicuten-Problem haben ist das wirklich egal.
Wir haben bez√ľglich Gem√ľse nur desswegen eine mengenm√§ssige Begrenzung um den ausgedehnten Magen der Adip√∂sen auf normale Gr√∂sse schrumpfen zu lassen, da die nahrungsbedingte Magendehnung der Haupt-S√§ttigungs-Faktor bei einer Mahlzeit ist. Wir haben bis jetzt – November 09 √ľber 1700 Klienten gecoached – alle kommen √ľber Mundpropaganda da ausser dieser Homepage keine Werbung oder externe Info-Vortr√§ge durchgef√ľhrt werden, es m√ľsste uns doch aufgefallen sein, dass unter metabolic balance solche Schwierigkeiten auftreten.

3. bei Sport (mehr als 3h mild pro Woche) muss mehr gegessen werden, sonst steht man und nimmt nix ab, das ist ja unser Job als Coaches, dass wir dann den Plan erh√∂hen. Immer wieder h√∂ren wir von Klienten, die aus welchen Gr√ľnden auch immer weniger gegessen haben, dass sie an diesen Tagen NICHTS abgenommen hatten.

Ich hab jetzt √ľbrigens 2 St√ľck SenseWear Armb√§nder + Auswertungsprogramm bestellt um bei Problemf√§llen (die meisten haben sich jeden Muskel schon runter-di√§tiert) bzw. bei Sportlern genau Auskunft √ľber Grundumsatz sowie Tagesverbrauch geben zu k√∂nnen.

Ausserdem den Standard der BIA-Messung um unsere Futrex-Messungen zu erweitern.

4. Zur Nachhaltigkeit: die ist ganz einfach bestimmt:

wenn man mehr isst als man verbrennt, nimmt man zu. Genauso ist das. Mittels metabolic balance hat man ein (meist lebenslang g√ľltiges) Medium in der Hand um HUNGERFREI und ohne Probleme simples FDH durchzuf√ľhren.

F√ľr entsprechende Psychologische Probleme im Hintergrund habe ich oft noch meine Hom√∂opathie als Hilfe – weiterf√ľhrend empfehle ich das Buch von Maja Storch „das Ich gewicht“, welche dieses Thema beleuchtet.

Letztlich haben Sie, werte S. trotzdem 30 Kilo abgenommen. Dass es eine Qual war zeigt, dass etwas nicht funktioniert hat Рich bin aufrichtig Рwir sehen diese Probleme nur ganz punktuell, in der Regel nicht. Über Foren die voller gequälter Klienten sind, weiss ich nichts.

Dr. Helmut B Retzek, 6. Nov 09

 


Kommentar einer langjährigen MB-Nutzerin

Wer unsere metabolic einleitungsseite gelesen hat, weiss, dass ich (Dr.Retzek) von Regina „zum MB gezwungen wurde“. Am 23.12.2009 erreichte uns folgende Email von Regina reginawitz (at) yahoo.de schreibt uns

Hallo Lenna!

reginaIch hab gerade die ‚Äěkritische MB ‚Äě Zeilen gelesen und mu√ü mich einfach dazu √§u√üern:

Es sind jetzt schon √ľber 2 Jahre, da√ü ich √ľber 40 kg mit MB abgenommen hab (Beginn 21.2.07). Es ist mir bis jetzt nicht schwer gefallen, das Gewicht zu halten ‚Äď wobei ich sagen mu√ü, da√ü ich ein paar Kg. mehr hab als mein ‚Äěniedrigstes Gewicht‚Äú mit MB. Ich f√ľhl mich einfach wohler und mein Gesicht ist nicht so ‚Äěernst und kantig‚Äú.

Klar, wenn ich meiner Schokoladenleidenschaft fr√∂ne und √ľber mehrere Tage S√ľ√ües esse (Schoko, Kekse, Kuchen), dann wei√ü ich, warum ich zwei bis drei Kilo mehr hab.

Was ich wirklich ‚Äď mir zu liebe ‚Äď einhalte sind die 4 Punkte: 3 Mahlzeiten, 5 Std. dazwischen nichts, mit Eiwei√ü die Mahlzeit beginnen und die Essenszeit soll nicht l√§nger als 1 Std. dauern (also wenn ich zu meiner Freundin auf einen Kaffee fahr, dann esse ich knapp davor und schaffe es innerhalb einer Stunde ‚Äď ich hab halt Gl√ľck mit meiner nahe wohnenden Freundin Christine‚Ķ).

Jetzt ist die Weihnachtszeit mit vielen Versuchungen f√ľr mich, aber ich wei√ü, da√ü ich nach Silvester eine super Methode in der Hand hab und gleich wieder nach 2-3 Wo Konsequenz (ohne S√ľ√ües) und Abwiegen der Essensmenge mein Idealgewicht hab.

Ich hab viele Methoden probiert, abzunehmen und √ľber 120 kg damit abgenommen ‚Äď und in k√ľrzester Zeit wieder mehr denn je gehabt. Erst mit MB wei√ü ich, da√ü mein Gewicht ‚Äěim Griff‚Äú hab. Aber sicher ist, wenn frau zu Gewichtsproblemen neigt ‚Äď dann mu√ü sie eben denken beim genu√üvollen Essen.

Deine Ratschl√§ge mit mehr Eiwei√ü und Gem√ľse am Abend ohne Brot helfen mir dabei auch sehr. Danke dir, Lenna.

Ganz liebe Gr√ľ√üe aus Schwanenstadt,

Regina Witz

Antwort Retzek: danke Regina, weil ich von den diversen „unsachlichen“ Kritiken an MB etwas angenervt war, habe ich auf folgender Unterseite ziemlich polemisch geantwortet.

 


 

 

Enttäuschte Email einer Metabolik Balance Klientin (30. März 2011)

Sehr geehrter Herr Doktor!

Leider bin ich mit meinen Blutdruckwerten bald wieder dort, wo ich Anfang Februar 2011 bei Ihnen mit Metabolic angefangen habe. Sehr demotivierend!!! Seit ca. 1 Woche Blutdruck am Abend 151/110.

Einnahme: 1 Cosaar am Morgen und mittlerweile wieder 1 Amlodipin am Abend. Amlodipin hatte ich schon abgesetzt seit fast 3 Wochen. Ich weiß einfach nicht, was ich falsch mache oder ändern könnte.

Positiver Aspekt an der ganzen Sache: Ich bin 11 kg leichter. Gewichtsreduktion war allerdings nicht der Hauptgrund f√ľr diese Di√§t, sondern der bl√∂de Blutdruck. Ich hoffe auf Ihren Rat.

Liebe Gr√ľ√üe XXXYY

Antwort Dr. Retzek

Lieber XXXX

mich interessiert das Thema sehr, desswegen hab ich die Mail noch deutlich erweitert beantwortet um noch klarer zu machen, womit wir es „zu tun haben“ und was „unsere“ gemeinsamen Probleme sein k√∂nnen – meine als Therapeut der sich dann inkompetent vorkommt, ihre als Klient die den gew√ľnschten Erfolg nicht bekommt.

Es wird wohl so sein, dass SIE mit Di√§t alleine ihren Blutdruck nicht behandeln k√∂nnen. Wie ich immer schreibe: chronische Krankheiten kann man mit der Di√§t kontrollieren aber nicht heilen, d.h. solange man sich „streng dran h√§lt“ geht‚Äôs ganz gut, sobald man wieder normal isst kommt die Krankheit wieder. Vielleicht hab ich dies nicht in den „euphorischen Erfolgsmeldungen“ deutlich genug gemacht – es ist aber mehrfach auf der Homepage von mir so zitiert.

Uraltes hom√∂opathisches Gesetz: mit „Lebensstil“ kann man chronische Krankheiten nicht ausheilen, desswegen hat Hahnemann die „Theorie der chronischen Krankheiten“ entwickelt.

Es tut mir selber sehr leid und leid auch f√ľr Sie, dass sie diesbez√ľglich entt√§uscht sind, ich kann hier nicht viel mehr dazu von Seiten „Metabolic“ anbieten, dies ist wohl dann eine andere Baustelle.

Zur „Ehrenrettung“ darf ich drauf hinweisen, dass bei vielen Klienten die Bluthochdruckwerte mit dem Gewichtsverlust alleine ausreichend „dauerhaft“ runtergehen. Unsere R√ľckmeldungen sind diesbez√ľglich viel positiver, deutlicher usw. als ich es √ľberhaupt schreiben kann, sonst schaut das alles auf der Homepage wie extremes Eigenlob oder Werbung aus was gar nicht meine Absicht ist.

Aber – immer wieder haben wir eben auch Klienten bei denen der Cholesterinwert, der Harns√§urewert oder der Blutdruckwert sich √ľberhaupt nicht r√ľhrt oder – ganz selten – sogar verschlechtert. Hier liegt eben eine ganz andere St√∂rung vor als ein „Metabolisches Syndrom“ (= √úberbeanspruchung der Stoffwechsel-Verwertungs-Reserven des K√∂rpers durch √úberladung mit Fett und Zucker), die Ursachen sind nat√ľrlich vielf√§ltigst – f√ľr den Blutdruck von Stress, Depression, Elektro-Smog, Schlafst√∂rung, Apnoe (Schnarchen), Infekte, Atherosklerose in Nierenarterie oder Halsschlagader, bis zum Tumor, usw usf – ganz vielf√§ltigste M√∂glichkeiten, die alle eben NICHT auf Di√§t reagieren m√ľssen.

Ich versteh ihre Entt√§uschung, teile sie auch durchwegs – meine Homepage ist ja ein klares Dokument meines anhaltenden Versuches die „Natur der Krankheiten“ und Heilungsm√∂glichkeiten besser und ganzheitlicher – umfassender und kausaler (als es der normalen pharmakotherapie-orientierten Schulmedizin entspricht) – ergr√ľnden und verstehen zu k√∂nnen – abseits bzw. zus√§tzlich der von mir hochgesch√§tzten Schulmedizin, manchmal muss man aber dann die ausgestreckte Hand der Medikamente mit Demut und Dankbarkeit f√ľr diese M√∂glichkeiten annehmen.

Nichtsdestotrotz haben Sie ihr „Geld nicht rausgeworfen“, denn die Grundlagen von Metabolic – „Insulinreduzierte Ern√§hrung“ – darf ich ihnen als „die BestAging“ – Di√§t ans Herz legen. Bei allen Kongressen der letzten Jahre mit „Ern√§hrungsbeteiligung“ (AntiAging M√ľnchen, Menopause Wien, …) wird das Konzept „hinter Metabolic Balance“ immer als beste und einfachste M√∂glichkeit gesund zu altern pr√§sentiert – auch wenn sie damit nicht immer alle Krankheiten und St√∂rungen eliminieren k√∂nnen. Dass inzwischen die meisten anderen „Di√§t-Konzepte“ die

 


 

 

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