Geheimnis von MB

 

Diese Seite muss mit dem n√§chsten Men√ľpunkt gemeinsam als eine Seite wahrgenommen werden und ist eine kontinuierlich wachsende, da hier immer die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse dokumentieren m√∂chte. Hier werde ich alle neuen / neuesten Studien sammeln, welche unmissverst√§ndlich die Wirkung & Auswirkung einer „metabolischen Ern√§hrung“ darstellen.

  • Zuerst werde ich eine Zusammenfassung der typischen Grundlagen von Metabolic Balance sowie deren Erkl√§rungen und Erl√§uterungen pr√§sentieren (aktueller Men√ľpunkt „das Geheimnis hinter Metabolic Balance“)
  • Anschliessend im n√§chsten Men√ľpunkt „Studien zur Ern√§hrung“ folgen die entsprechenden Studien, welche deutlich zeigen, dass diese Ern√§hrungsform absolut gesundheitsf√∂rdernd ist (siehe dazu auch meine Seite „Kritik“, in der ich auf viele typische Kritikpunkt eingehe).

 

Wirkungsweise Metabolic Balance

Bei Metaboic Balance handelt es sich um ein individualisiertes und √ľberaus geschickt aufgebautes hypokalorisches LOGI-System zur dauerhaften Ern√§hrungsumstellung.

  • Metabolic Balance eignet sich dar√ľber hinaus zur Stoffwechsel-„Reinigung“ (1),
  • als Di√§t
  • sowie zur Gewichtsreduktion.

(1) dies ist kein wissenschaftlier Begriff sondern eine empirisch abgeleitete Metapher (Umschreibung, Arbeitsbegriff) f√ľr eine an anderer Stelle auszuarbeitenden und zu beschreibende Verbesserung der biochemischen Funktionskreisl√§ufe im Organismus, v.a. Reduktion der „Silent Inflammation„.

 

Silent Inflammation Рder neue Hauptbegriff der Präventivmediziner Рbesonders prominent durch Barry Sears ZONE-Diet (Metabolic Balance ähnlich) geworden. Ich hab dieser Thematik eine eigene Seite gewidmet: SILENT INFLAMMATION

 

Metabolic Balance hat – bitte, dies ist nicht nur speziell „Metabolic Balance“ spezifisch sondern eigentlich typisch f√ľr alle LOGI basierten Ern√§hrungsweisen – einen sehr umfassenden Einfluss auf Gesundheit und alle damit assoziierten Parameter wie Blutdruck, Blutwerte, „Gef√ľhl“, „Energie“, …. –> hierbei k√∂nnen sie auf meiner Seite ja einiges aus der Praxis nachlesen, zB unter gesundheitliche Effekte von Metabolic Balance. Hier auf dieser Seite weiter unten m√∂chte ich die Studien bzw. wissenschaftlichen Beweise hierzu sammeln.

 

LOGI РLow Glykämic Index

 

LOGI = Ern√§hrungsweise bei der aufgrund der gew√§hlten Haupt-Nahrungsmittel der Blutzuckerspiegel deutlich seltener ansteigt. Dadurch wird wesentlich weniger Insulin w√§hrend des Verdauungs-Vorganges ausgesch√ľttet.Diabetes wird mit Metabolic Balance deutlich reduziert

Bei „handels√ľblicher“ heutzutage Standardern√§hrung sind die „Haupts√§ttigungs-Nahrungsmittel“ sehr Insulinogen (bedingen w√§hrend der Ern√§hrung eine hohe Insulinbedarf). Dies f√ľhrt √ľber Jahre / Jahrzehnte zu einer „INSULIN-RESISTENZ“, das bedeutet, dass der K√∂rper weniger auf das Blut-Insulin anspricht. Als Folge muss der Insulinspiegel ansteigen um denselben Effekt wie vor der Insulin-Resistenz zu bewirken. L√§ngerfristig ersch√∂pft nun die insulinproduktion der Bauchspeicheldr√ľse, Insulin f√§llt ab und Blutzucker-Erh√∂hung = Diabetes mellitus ist die Folge.

Erstbeschreibung durch Nikolaus Worm, mittlerweile schwenken die Ern√§hrungsgesellschaften, die die LOGI-Methode √ľber 15j abgelehnt und bek√§mpft hatten, auf diese Ern√§hrungsweise um.

 

 

Ablauf von Metabolic Balance

Metabolic Balance besteht, wie ja √ľberall nachzulesen ist, aus einem stadienhaften Ablauf eines „Planes“.

Darmreinigung

die beiden Darmreinigungs-Tage lehnen sich an bew√§hrte, traditionelle „Ausleitungs-Kuren“ an und vermindern die im Darm befindliche Stuhlmenge sowie v.a. die aus der Eiweissverdauung stammenden „Restsubstanzen“ welche man umgangssprachlich als Leichengifte zusammenfassen k√∂nnte.

Durch diese Darmreinigung sinkt ganz deutlich das Hungergef√ľhl in der nachfolgenden niedrig-kalorischen „Stoffwechsel-Phase“. Ausserdem hab ich festgestellt, dass in diesen 2 Tagen der Lymphstau im „Gekr√∂se“, also Darm + Darm-Wurzel deutlich zur√ľckgeht, dadurch hat man einen √ľberm√§ssigen „Wasserverlust“, der Oberbauch sinkt ein.

 

„Strenge Phase“

dies ist die wichtige Stoffwechselreinigungsphase. Hier isst man ca. 1000 kcal bzw. genau jene Menge an Kilokalorien, die durch die erhobenen Daten als Grundumsatz f√ľr Gr√∂sse, Gewicht, Geschlecht, Alter …. errechnet worden sind.

Wichtig hier: LOGI – Ern√§hrung, die glyk√§mische Last einer Mahlzeit √ľbersteigt nicht den Wert 6, eine Mahlzeit ben√∂tigt daher kaum Insulin zur Verwertung und alle Insulingetriggerten Systeme kommen zur Entspannung –> es kommt dadurch zu einem sofortigen Reduzieren der SILENT INFLAMMATIONfettleber - ohio-state-med

 

Weiters ist in dieser Phase strenge Fett-Reduktion angesagt: Grundbedingung zur „Aufl√∂sung“ der STEATOSIS HEPATIS, der Fettleber. Im angezeigten Bild (kopiert von der State-Uni Ohio, Dept. Pathology) sieht man sehr sch√∂n die Fett-Tr√∂pfchen, die die Leberzelle ausf√ľllen und dort „normales“ funktionieren fast unm√∂glich machen.

 

Stellen sie sich bitte einfach vor sie haben bei ihnen in der K√ľche oder in der Werkstatt diese unglaubliche Menge an dicken, grossen Fett-gef√ľllten Ballons herumliegen und m√ľssten arbeiten? Alles w√ľrde langsam und m√ľhselig und genau das erz√§hlen auch die Kliente:

  • „vertrage wenig Alkohol“,
  • „bin nach dem Essen furchtbar m√ľde“,
  • „wenig Energie“,
  • „jede Kleinigkeit schlaucht“,
  • „st√§ndig gereizt“,
  • „keine Freude“ (Gem√ľts-Zustand wird stark von der Leber-Aktivit√§t bestimmt, da diese ja sowohl Neurotransmitter-Vorstufen erzeugen muss als auch Neuro-toxische Stoffwechselprodukte entfernen muss)

 

 

„…..“ bedeutet: hier muss ich noch die Texte einf√ľgen, wird (hoffentlich in den n√§chsten Wochen passieren November 10)

 

„erweiterte Phase“

…..

Erhaltungsphase

= normales Leben unter ber√ľcksichtigung des „erlernten“. ….

Grundelemente von Metabolic Balance

normale Lebensmittel ….

jeder Klient bekommt eine umfangreiche Liste mit unterschiedlichsten Lebensmitteln die „erlaubt“ sind. Normale Lebensmittel, viele Gem√ľse- und Obst-Sorten, Fleisch, Gefl√ľgel, K√§se, H√ľlsenfr√ľchte, usw.

Einschränkungen der Lebensmittelliste finden dann statt, wenn gemäss der Blutwerte Abweichungen vom optimalen Zustand bestehen. zB: zuviel Triglyzeride und Cholesterin, dann liegt eine Zuckerverwertungs-Störung vor und Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt werden gestrichen.

Tats√§chlich hab ich in der Praxis einen Patienten mit gesamt-Cholesterin von 600 mg/dl innerhalb von 8 Tagen auf 280 zur√ľckgehen sehen! Auch mir war vor Metabolic Balance nicht klar, dass Cholesterin ein Zucker-Anzeiger ist – obwohl logisch, ist es doch der „Rest“ (Remnant) der „Zuckerverwertung“ (Zucker –> Triglyzerid –> VLDL –> LDL)

Je kranker das Blut, desto enger die Lebensmittelliste: F√úR DIE ERSTEN 2 WOCHEN DER KUR

Anschliessend folgt eine schrittweise Erweiterung der Lebensmittelliste auf den „normalzustand“.

 

Mengen-Vorgaben

….

keine Zwischenmahlzeiten …

Fl√ľssigkeit ….

Ausgewogene Zusammensetzung der Grundelemente Kohlenhydrate, Protein, Fett ….

hohe Fettqualit√§t …

Die Blutwerte

Das angebliche Mysterium ….

von allen Kritikern als unm√∂glich abgelehnt …..

der Hintergrund …..

 

Schwächen und Grenzen von Metabolic Balance

Metabolic Balance ist nur ein Ernährungsprogramm. Geschickt, intelligent, absichtsvoll, individuell, nachhaltig. Es befähigt den adipösen ohne Heisshungerattacken, Energie-Schwäche oder ernsthafte Lebensqualitäts-Einschränkungen sich längere Рja sogar lange Zeit Рhypokalorisch zu ernähren und damit Fett abzubauen.

F√ľr Normalgewichtige erm√∂glicht Metabolic Balance eine energetisierende, gesundheitsf√∂rdernde Ern√§hrung (alle Blutwerte „optimieren“ sich) sowie eine Antwort auf die Fragen „wie ern√§hre ich mich eigentlich richtig“.

Metabolic Balance erm√∂glicht es durch die geschickte Kombination aus „normalem Essen, normales Kochen“ sowie subtil modifizierte Zusammensetzung der Nahrung (weniger Zucker, weniger industrie-Produkte) – und als eines der wenigen Ern√§hrungsprogramme OHNE Zusatzprodukte, OHNE Shakes, OHNE Kauf-Snaks – eine nachhaltige Lebens-Stil-Umstellung, was als einziges „nachhaltig“ das optimale Gewicht und guten Gesundheitszustand erm√∂glicht.

Aber nicht mehr!

„Metabolic Balance“ stopft ihnen keine Krapfen in den Mund, sch√ľttet ihnen keine 3 Bier jeden Abend ins Glas und auch keine Chips zum TV. Das machen die Leute selber.

F√ľr psychologisch bedingte Probleme oder Lebens-Stil-(Disziplin)-Problemen ist Metabolic Balance alleine nicht geeignet. Metabolic Balance ist eine Ern√§hrungs-Schulung und nicht ein Psychologisches Programm.

(logisch, wird aber von Kritikern immer als Fehler oder Nachteil angef√ľhrt).

Bei ernsten gesundheitlichen Problemen kann Metabolic Balance durchaus Unterst√ľtzung bieten, ist jedoch nat√ľrlich keine „Behandlung“. Wissenschaftlich nachgewiesen ist der fantastische Effekt beim Metabolischen Syndrom, bei Diabetes, bei Blutdruck,

der Verdacht besteht, dass eine LOGI DI√ĄT auch eine zielf√ľhrende Ern√§hrung bei Krebs sein k√∂nnte, denn das metabolische Syndrom r√ľckt als Schrittmacher f√ľr die Krebsgenese immer mehr ins Zentrum der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit (siehe Forschung/Ern√§hrung).

In meiner Praxis kann ich best√§tigen: chronische Krankheiten werden besser, leichter, ben√∂tigen weniger Medikamente – aber heilen nicht. Bei R√ľckkehr zur Krapfen/Bier Di√§t flammen die Probleme wieder hoch.

Detaillierter auf einzelnen Kritikpunkte gehe ich in einer eigenen Website ein – siehe Kritik an Metabolic Balance.

 

Studien

Evidenz f√ľr positive Effekte LOGI-Ern√§hrung (wie Metabolic Balance) : diesen Teil hab ich nun in ein eigenen Men√ľpunkt ausgelagert, der besseren Verwaltbarkeit und auch √úbersichtlichkeit halber. Sie finden ihn im n√§chsten Hauptmen√ľpunkt STUDIEN zur Ern√§hrung.

 

 

Email eines √§rztl. Kollegen zum Thema „Metabolic“

30. März 2011

Sehr geehrter Herr Kollege Retzek,

auch ich habe Patientinnen, die mit Ihrer Form der Ern√§hrung gut ab- aber nachdem sie sich wieder ‚Äěnormal‚Äú ern√§hrten um so mehr zugenommen haben. Mir ist klar, wenn sich jemand strikt an die Di√§t h√§lt, wird sie/er auch nicht wieder zunehmen.

Ich habe mir die M√ľhe gemacht, eine Heilpraktikerin, die eine meiner Patientinnen behandelt hat aufzusuchen und mir erkl√§ren zu lassen, wie Metabolic balance funktioniert, denn sie bietet es ja in ihrer Praxis an.

Es hat mich erstaunt, das an einer Routinelaboruntersuchung abgelesen werden konnte, was die Patienten essen d√ľrfen, mache ich diese Untersuchungen doch t√§glich in meiner Praxis. Leider konnte sie mir noch nicht einmal im Ansatz kl√§ren, was die Laborwerte f√ľr eine Rolle spielen oder was die Hintergr√ľnde des MB sind, sie gab nur an, dass sie die Werte in den Computer eingibt und die Di√§t dann ausgedruckt werde. Sie zeigte mir Di√§tpl√§ne, die alle auf niedrigkalorischer Ebene angesiedelt waren und es demnach nicht unverst√§ndlich ist, dass die Patienten damit abnehmen.

Aber das Thema interessiert mich, doch da ich nur Therapien vertreten kann, die ich verstehen und nachvollziehen kann und demnach auch gerne wissen möchte, wie und warum an den Blutwerten abgelesen werden kann, was jemand essen darf und was nicht, bitte ich Sie um Aufklärung.

Es gr√ľ√üt Sie freundlich XXXYYY

 

Antwort Dr. Retzek: Lieber Herr Kollege XXXYYY

Metabolic ist ein Sammelsurium von vielen „Tricks“ die in Summe dazu f√ľhren, dass die Leute

1. FDH essen können ohne Hypos zu bekommen

2. wenig / keinen Muskelmasseverlust (=Jojo-Effekt) haben durch die Diät

3. nachhaltige Lebenssstilmodifikation durchf√ľhren k√∂nnen

4. LERNEN mit Lebensmitteln umzugehen, mit ganz normalen – ohne „Fremdprodukte“, SHAKES usw, sondern durch ein simples Optimieren der t√§glichen ern√§hrung mit normalen produkten

5. Lernen die Zwischenmahlzeiten abzustellen

6. Lernen die Lebensmittelmengen einzuschätzen durch das Abwägen

7. Magenvolumen-Schrumpfung bekommen, weil die gesamt-Mengen etwas reduziert sind f√ľr „Hyperphage Klienten“, gleichzeitig gibts genug zum Essen, sodass der Magendehnungsreiz (=S√§ttigung) ausreichend bedient wird

der Plan sind 1000 kCal (ca) in der strengen Phase, in der erweiterten Phase dann 1300 kCal. Die Lebensmittel werden aufgrund des Mikron√§hrstoffgehaltes vom Computer ausgew√§hlt. Dazu gibt es eine grosse Tabelle mit 58 Parametern f√ľr jedes Lebensmittel: Makron√§hrstoffgehalt (EW, KH, Fett), Vitamine, Spurenelemente usw usf

und es wird vom computer ein „Plan“ errechnet, in dem die f√ľr ALTER / NORMGEWICHT / GESCHLECHT ‚Ķ.. notwenigen Makro / Mikron√§hrstoffe ausreichend vorhanden sind – trotz Kalorien-Restriktion

Was steht dahinter – bei – wie sie schreiben „Allt√§glichen Blutwerten“:

zB: sie haben BZ von 105 n√ľchtern und TGZ von 80 und CHOL von 180

–> genetisch zwar erh√∂hter Grundzucker aber kein Hinweis auf Metabolisches Syndrom, daher kann man Lebensmittel mit h√∂herem Glyk√§mischen Index geben

sie haben BZ von 99 n√ľchtern und TGZ von 222 und CHOL von 230

–> genetisch deutlicher Hinweis auf √ľberforderung des Zuckerstoffwechsels, denn – und das hab ich eben von MB gelernt, das bekommen wir im Studium und nachher in den Verkaufs-getriggerten Fortbildungsveranstaltungen nicht so systematisch pr√§sentiert:

GLUKOSE –> Leber zu TGZ verwandelt und ins Blut entlassen als VLDL. Dieses VLDL wird √ľber die Triglycerid-Lipase delipidisiert, das TGZ wird aufs Albumin √ľbertragen und auf die Fettzellen, die jedoch im Fall der individuellen √úberlastung dieses Systems (dies spiegelt genetische Ausstattung und unterschiedliche Belastbarkeit wieder) die anfallende Menge an TGZ nicht mehr verarbeiten k√∂nnen, daher steigt der TGZ Wert.

VLDL heisst ja bekanntermassen – nachdem die TGZ abgegeben worden sind – dann LDL und dieses wird von der LEBER wieder aufgenommen, solange, bis die Leber mit dem zu(r√ľck)fliessendem Cholesterin √ľberfordert ist – dann „downreguliert“ sie den LDL-Rezeptor und das LDL steigt.

d.h. ein Blutzuckerverarbeitendes System das √ľberlastet ist, reagiert zuerst mit steigen des Cholesterins, dann des TGZ, dann mit hohem Insulin (was wir nie messen), dann mit gest√∂rter OGT – dann mit erh√∂hter Harns√§ure (deren renale Ausscheidung wird durch insulin verz√∂gert) und schliesslich erst zum Schluss – nach Jahren – mit ansteigen von nBZ und HbA1c.

Trotz normalen BZ sehen wir an den Lipid-Werten 10-15 Jahre vor dem letztendlich erscheinenden DM2 auftretende „Fr√ľhzeichen“ des Metabolischen Syndroms. Nat√ľrlich darf der Ern√§hrungsplan jetzt im obigen Beispiel 2 in der strengen Kurphase nur sehr niedrig GLYK√ĄMISCHER INDEX enthaltende Gem√ľse sowie Obstsorten nur mit Fruktose und ohne Saccharose / Glukose enthalten, der Plan wird entsprechend errechnet. Das ganze ist theoretisch dicht und komplex aber gut nachvollziehbar, der Rechenvorgang kann nur noch mittels Computer stattfinden, da so viele Faktoren korreliert werden m√ľssen.

Zum Abschluss des Beispiels 2 aber noch folgender Nachtrag: wir erz√§hlen – so haben wir es ja gelernt, den Leuten mit „Cholesterin“ auf die Eier zu verzichten, weniger Fleisch, daf√ľr aber mehr Nudeln und Kohlenhydrate zu essen, was ja im Hinblick auf die hier eben pr√§sentierte Mechanistik genau verkehrt ist, auch nirgendwo in der Sekund√§rliteratur richtiggestellt wird oder auf die entsprechenden Erkenntnisse der Prim√§rliteratur hingewisen wird, da es die seit Jahrzehnten festgefahrenen Konzepte der Proponenten der „Di√§tologischen Gesellschaften“ in Frage stellen w√ľrde. Dies wird sich erst nach und nach mit einem Generationswechsel der Vertreter und „Aush√§ngeschilder“ der entsprechenden Gesellschaften √§ndern – paradigmenwechsel haben (gerade in der Medizin) immer eine eigene Dynamik und finden nie durch Evolution sondern durch einen Generationswechsel statt.

 

Funfack sagt immer: er weiss selber nicht wie dann der Plan rauskommt, er hat zwar die Regeln vorgegeben „diese Menge an B12, an Fols√§ure ‚Ķ. muss bei diesem Alter / Gewicht / Geschlecht t√§glich in der Ern√§hrung drinnen sein“ aber – der Computer errechnet dies dann selbstst√§ndig weil dies so umfangreich ist, dass man da mit simplen Handrechnungen einfach nicht mehr zurecht kommt.

Ich hab anfangs selber nicht „dran geglaubt“ und es als „marketing-Gag“ akzeptiert – bis bei mir eben diese komischen Dinge passiert sind

– eine Familie sitzt da und erz√§hlt vom Sohn „er braucht jeden Tag seine Orange, jede Woche mindestens 1 Kilo“ –> und das war der einzige Plan unter 300 bei dem ORANGEN in der Phase 1 drinnen waren. Das war ja im vornhinein nicht bekannt, dies ist √ľber die Blutwerte errechnet worden.

– eine Familie sitzt da und die Mutter sagt „lieblingsobst ANANAS, k√∂nnte nur davon leben“ –> und das war der einzige Plan unter gut 200, bei dem Ananas in Phase 1 drinnen war, die ist sonst nie drinnen weil zu hoher glyk√§mischer Index!

– eine Kollegin hat einen Plan f√ľr ihren Mann, sie „isst mit“ um ihn zu unterst√ľtzen – er nimmt hervorragend ab und f√ľhlt sich pudelwohl, sei hat furchtbare Schw√§chezust√§nde und Heisshungerattacken (sehen wir immer wieder wenn die Leute „fremde Pl√§ne“ essen).

 

Und nachdem die Pl√§ne in der √ľberwiegenden Mehrzahl der Regel funktionieren, die Leute gut abnehmen, hab ich es akzeptiert ohne jedes Detail zu wissen, denn Funfack gibt die Details nicht heraus (urspr√ľnglich hatte er es gemacht aber 1 Monat sp√§ter waren schon 2 Konkurrenten mit einem √§hnlichen System am Markt). Da die Familie Funfack wirklich sehr anst√§ndige Arbeit macht, gute Unterst√ľtzung und Fortbildungen und Studien usw anbietet usw – und klar ist, dass ein grosser Teil der Ergebnisse v.a. von der Schulung und betreuung abh√§ngen (siehe die grosse Studie) ist es OK, dass sie auch mitverdienen, der Preis ist f√ľr das erhaltene Ergebnis fast l√§cherlich im Verh√§ltnis zu anderen „Di√§t-Produkten“, bei „Figur-“ Studien zahlen die Leute TAUSENDE Euros f√ľr wenig und wenig nachhaltiges ergebnis.

Zur Nachhaltigkeit

Wir haben bei etwa 50 Leuten die Muskelmasse / Fettverteilung gemessen: Fett geht zur√ľck, Muskel bleibt gleich. Haben BIA und Futrex da in der Ordi, aber weil es eh immer dasselbe ist machen wir es aus Zeitgr√ľnden nicht mehr routinem√§ssig, es w√§re quasi interessant f√ľr Compliance „den Leuten immer wieder zu beweisen“ – aber das Konzept hat sich f√ľr uns best√§tigt und bew√§hrt und unsere Klienten kommen durch Mundpropaganda und brauchen daher die Beweise nicht, da geb ich lieber den Plan g√ľnstiger her.

Zunehmen: jederzeit, ich selber bin ADIP√ĖS. Es nutzt nix, wenn man nur sitzt und mehr isst als man verbrennt, dann nimmt man zu.

Sag mir das mal und dann verrate mir, wie man n√§chtliche Disziplinmangel-Attacken (weil ich mich in meiner „dicken Haut“ wohl f√ľhle und kein inneren Antrieb zum Abnehmen versp√ľre) in Griff bekommt. Es nutzt nix, wenn die Leute nach der Di√§t -30kg haben und sich dann abends t√§glich ins Wirtshaus zu 6 Bier setzen oder sich bei der n√§chsten Beziehungsproblem-phase mit Schokolade vollstopfen und eben mehr aufnehmen als sie verbrennen. Das sind Psychologische Probleme aber nicht Probleme der „Di√§t“, sicherlich ben√∂tigt man f√ľr solche leute spezielles Coaching – auf der psychologischen Ebene. So ich Zeit habe und die Klienten grosse Not versp√ľren hab ich mit meiner umfangreichen systemischen Erfahrung und hom√∂opatthie ja einiges in der Hand, in der Regel haben wir das Problem aber nicht, weil die dann oft einfach nciht mehr kommen. Das hat aber prinzipiell nix mit einem Ern√§hrungsplan zu tun.

Wer ausgewogen (Einnahme = Ausfuhr) isst, h√§lt sein gewicht. – Egal was und wie er isst, der K√∂rper hat hier ganz grosse Regulationsf√§higkeiten. Man kann eben leichter „ausgewogen“ essen, wenn man richtig isst, wenn die GI-Speisen korrekt gew√§hlt sind, wenn man „metabolic alike“ isst. Siehe die Email von REGINA WITZ im Abschnitt „KRITIK“ an Metabolic.

Wenn jemand seine Blutdruck-Tbl nicht nimmt und dann seinen gewohnt hohen Blutdruck erleidet k√§me auch niemand auf die Idee, dass er jetzt den Arzt anjammert, dass die Behandlung schlecht und erfolglos ist, nur hier – weil die Leute das privat zahlen, meinen die „kritischen Kollegen“ immer dass in so einem 360 Euro Plan (insg. ca. 4-5h Schulungs- Betreuungs-Aufwand) Konzept eine dauerhafte „Heilung“ inkludiert sein m√ľsste – oder beschimpfen die Kollegen wegen „Geldschneiderei“ (Pape ist da besonders aktiv und bringt ein Buch nach dem anderen raus), das ist alles angesichts der Fakten pure Dummheit. Aber wen k√ľmmert es, dass da draussen viele Kritikaster mit wenig echtem Wissen und viel Meinung sind.

liebe Gr√ľsse

Dr. Retzek

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