metabolic balance® ist ein Stoffwechselprogramm, mit dem Sie Ihr Gewicht nachhaltig regulieren können.Fotolia Blutanalyse

Entwickelt von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern wird ein individuell zugeschnittenes Ernährungsprofil auf Basis Ihrer aktuellen Blutwerte erstellt, das darauf abzielt, Ihren Stoffwechsel zu optimieren. Das Programm wird sehr differenziert den Stoffwechselschwächen des Klienten angepasst, die durch die vorherige umfangreiche Blutuntersuchung ermittelt werden.

Die „Diät“ bzw. „Kur“ erfolgt ausschließlich durch genau aufeinander abgestimmte Grundnahrungsmittel, ohne Zusatzstoffe, Hilfsmittel, Blocker, Medikamente, etc.

MB-Salat
 

Auf Grundlage der Laborwerte wird in unserer Ordination ein Ernährungsplan errechnet, welcher sich in 4 Phasen gliedert:

 

  • Phase 1: 2-tägige Vorkur zur Darmreinigung
  • Phase 2: mindestens 2-wöchige strenge Kur, hier darf nur „Plan“ gegessen werden (ca. 1000-1300 kcal). Diese Phase dann bei Diätziel „Gewichtsreduktion“ bis zum Zielgewicht verlängert werden
  • Phase 3: erleichterte Kur mit Erweiterung des Nahrungsmittel-Spektrums, langsamer Übergang und Üben des „normalen“ Alltages immer unter Gewichtskontrolle durch die Waage, wobei der Klient deutlich jene Mahlzeiten identifizieren kann, die bei ihm eine Gewichtszunahme bewirken.

Bei mir – zB – sind nächtliche Sünden, Essen nach 22h desaströs: Wasser wird über Tage eingelagert sodass eine nächtliche Kühlschrank-Tour 2-3 Kilo mehr für mehrere Tage bedingt!

  • Phase 4: der „normale Alltag“ wird wieder aufgenommen.

Je mehr Regeln von metabolic balance im „normalen“ Alltag beachtet werden, umso dauerhafter, erfolgreicher, nachhaltiger ist sowohl der Gewichtsverlust als auch die Verbesserungen der Blutwerte (Studie, Publikation in „Nutrition“ in Vorbereitung) – längerfristig ist für eine dauerhafte „Neuprogrammierung“ des Gewichtes als auch der Laborwerte natürlich nur eine dauerhafte Veränderung des Lebensstils massgeblich: aufgenommene Kalorien müssen dem Verbrauch entsprechen.

 

Vorteil von metabolic balance: durch die individuell ausbalancierte Ernährung fällt der Micronährstoffmangel und dadurch ausgelöste „falsche Hungerattacken“ weg. Tatsächlich lässt sich sowohl die Kur als auch später das normale Leben hervorragend damit gestalten und somit – wie die grosse MB-Studie zeigt – eine hohe Nachhaltigkeit des Programmes erreichen. 

Wie funktioniert es?

Ilse Plan Seite 9-10Wenn zB der HbE Wert im Blut niedrig ist ohne deutlichen Eisenmangel, weist dies auf eine subtilen Folsäure und Vitamin B12 Mikronährstoffmangel.

Der Computer wird nun jene Lebensmittel, welche erhöht Folsäure und Vitamin B12 beinhalten in der Auswertung vorreihen. Auf diese Art wird aus einer riesigen Tabelle von Lebensmitteln (alle Lebensmittel werden nach 58 Parameter: Nährstoff- und Mikronährstoffgehalt im Computer bewertet) ein individueller Plan erstellt, der vorallen den Mikronährstoffbedarf des Klienten abdecken muss, denn nur so kann dieses Faszinosum stattfinden, dass man bei einer 1300 kCal „FDH“-Kur  eben KEINEN HUNGER, KEINEN extra APPETIT usw. hat und das Programm problemlos lange, ja sehr lange durchhalten kann (wir haben die Klienten, die sich gewichtsmässig halbiert haben!!).

 

Am Wichtigsten

ist jedoch nach meiner Meinung die „Schulung“.

Wir haben ein ausgereiftes, mittlerweile tausendfach bewährtes Schulungskonzept etabliert, mit dem Sie die

  • Hintergründe der Appetitregulation,
  • der Verdauung,
  • des Stoffwechsels,
  • Lebensmittel, deren Zusammensetzung, Stärken und Schwächen
  • Hintergründe, Entstehung und Korrektur des „Metabolischen Syndroms“

auf eine leicht verständliche, eingängige und gut merkbare Art und Weise erklärt bekommen.

Schulung und „Nachbetreuung“ sind zentrale, wesentliche Elemente des Erfolges eines Diätprogrammes.

Wir betreuen Klienten „nach Bedarf“ bis zu 1 Jahr kostenlos: persönlich, telefonisch, per email.

Die Schulung kann (kostenlos) mehrfach wiederholt werden.

Jede Schulung beinhaltet eine Besprechung der Blut / Laborwerte mit dem Arzt inkl. Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes sowie „Tipps“ (weiterführende Behandlungen erfolgen ggf. durch den Hausarzt oder einen Internisten nach Wahl).

Der Plan beinhaltet

Drei Mahlzeiten pro Tag – relativ reichliche, tatsächlich erstaunlich für ein Gewichts-Reduktionsprogramm, keine aufwändigen Lebensmittel,

es handelt sich um Grundnahrungsmittel, normale Gemüse, normale Fische, Fleisch, Früchte usw. die es überall zu kaufen gibt.

Streng einzuhalten ist die errechnete Menge an Gemüse, Beilagen und Eiweißträger (Fisch, Fleisch, Käse …), Obst, Brot.

Gewürze sind uneingeschränkt verwendbar – solange sie auf Geschmacksverstärker und Zuckeranteile verzichten. Da der Blutdruck unweigerlich deutlich sinkt, wird nicht geraten Salzrestriktion einzuhalten.

Die Ernährung ist nach aktuellen wissenschaftlichen Kriterien voll ausgewogen, ist nicht „einseitig“, keine „Eiweisscrash-Diät“, keine typische „LowCarb-Diät“, keine Protein-Shake oder Appetitzüglerdiät, es handelt sich um eine individuell nach Mikronährstoffgehalt adaptierte „LOGI-Ernährung“, am ehesten der „Steinzeit-Diät“ vergleichbar.

Gemäß der Schwachstellen des Klienten-Stoffwechsels (sichtbar im umfangreichen Blutbefund) werden die Lebensmittel kombiniert, deren Brutto-Zusammensetzung etwa

   50 – 55% Kohlenhydrate
   30 – 35% Fett
   15 – 20% Eiweiß (1g / kg KG)

beträgt wobei die individuellen Kohlenhydrat- und Eiweißträger zur optimalen Stoffwechselführung aufeinander abgestimmt werden. Der Fettanteil besteht überwiegend aus hochwertigen und essentiellen Fetten.

Tatsächlich – jetzt da ich einer Vielzahl an Klienten ein Programm errechnet habe kann ich bestätigen: es gibt sehr große individuelle Unterschiede in den Ernährungs-Vorschriften der einzelnen Klienten, man kann durchaus sagen, dass keine 2 Programme gleich sind. Der einzige durchgehende gemeinsame Faktor ist die Menge an Wasser, die zu trinken empfohlen wird: etwa 35 – 40ml Wasser pro kg Körpergewicht – die Menge von 3 Esslöffel Wasser pro Kilo Fleisch zum Spülen und Reinigen.

Stoffwechsel-Optimierung – Metabolisches Syndrom

Das Diätprogramm hatte wie schon beschrieben ursprünglich nicht primär den Gewichtsverlust als Ziel sondern die Behandlung von Stoffwechselstörungen im Sinn des Metabolischen Syndroms (Erhöhte Blutfette, Cholesterin, Blutdruck und auch Blutzucker). Tatsächlich kann ich bestätigen, dass wir gerade bei diesen Beschwerden (die s.g. „silent killers“) die besten Effekte sehen.

  • Nüchtern-Blutzucker und HbA1c bei Alters-Diabetikern verändert sich drastisch, etwa 70% der Typ II Diabetiker kommen in den normalen Bereich, mehr als 50% müssen ihre Medikamente anpassen oder sogar beenden (solange sie Plangemäss essen).
  • Cholesterin – sinkt fast immer um mindestens 25%, in manchen Fällen haben wir auch deutlich höhere Rückgänge beobachten können. Das Verhältnis zwischen LDL und HDL bessert sich zumeist, wohl als Folge der reichlich verwendeten Omega3 Öle.
  • Blutdruck sind fast immer deutlich, mehr als 70% der Klienten müssen die Blutdruck-Medikamente reduzieren oder beenden, tatsächlich haben wir eher Probleme mit „Unterdruck“ als mit Blutdruck während der Diät.
  • Triglyzeride (Blutfette) normalisieren sich mit hoher Wahrscheinlichkeit.
  • Harnsäure steigt während der Diät-Phase, dies ist normal, da man ja relativ viel „eigenes Material“ verdaut.

 

Jojo-Effekt wird vermieden

wir sehen bei unseren BIA und FUTREX Messungen dass die Körperzusammensetzung hinsichtlich Muskulatur unverändert bleibt, nur der Fettanteil verringert sich. Praktisch sehen wir immer wieder, dass manchmal bei gleichbleibendem Gewicht die Umfangwerte (Nabel, Hüfte, Oberschenkel) zurückgehen, also ein Hinweis auf „Umprogrammierung des Körpers“, auf einen Umbau von Fett –> Muskeln, ich vermute dass dies bei jenen Klienten stattfindet, die vorher zu Eiweissarm gegessen hatten.

Sport ist kein grosses Thema in der strengen Abnehmephase. Studien haben gezeigt, dass man den deutlichsten Gewichtsverlust durch Kalorien-Restriktion erhält. Im Gegenteil: wird während einer Gewichts-Reduktion intensiv Sport getrieben, kommt es zum Muskel-Abbau und somit zum Jojo-Effekt. Der Plan ist auf 150min pro Woche „mässigen“ Sport, Bewegung im Sinn von Walking berechnet. Für Klienten, die mehr Sport treiben oder intensiv-Training durchführen muss der Plan speziell andaptiert werden, da hier der Grundumsatz und der Reparatur-Eiweissbedarf grösser ist (der Grundumsatz darf nie unterschritten werden).

Ausgereift

In den letzten Jahren absolvierten insgesamt 300.000 Klienten dieses Programm – jedes Jahr kam es zu einer Verdopplung der Klientenzahlen seit Programmauflage 2002. Dies fand OHNE jede Werbung von Seiten der Programm-Entwickler, Dr. med. Wolf Funfack aus Isen und die Ernährungs-Technikerin DI Bürkle statt, denn „jeder gut behandelte Klient ist unsere Werbung“.

Studien-Daten

Die wissenschaftliche Aufarbeitung hunderter Patienten, welche das Pogramm durchlaufen haben ist sehr überzeugend:

Mittlerweile werden an mehreren Uni-Kliniken Studien mit diesem Pogramm zu verschiedensten Fragestellungen im Bereich Stoffwechselstörung und Übergewicht durchgeführt, eine grosse kontrollierte Studie der Universität Freiburg mit 800 Klienten, die über 1 Jahr nachkontrolliert wurden, haben sowohl die Nachhaltigkeit der Gewichtsabnahme bestätigt(*) als vorallem auch deutlich bestätigt, dass eine nachhaltige Verbesserung der subjektiven Befindlichkeit und Reduktion von Medikamenten  erfolgte. Die Studie wird als Dissertation derzeit zur Publikation vorbereitet.

*) die Nachhaltigkeit des Gewichtsverlustes war proportional der Anzahl der metabolic balance Regeln, die längerfristig – auch bei normalem Essen – eingehalten wurden (zB: nur 3 Mahlzeiten am Tag, keine Zuckerhältigen Getränke oder Snacks zwischen diesen Mahlzeiten)

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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und Vorträge

Umfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.  

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Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.