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Lithium – Achtung bei Hashimoto oder Schilddrüsen-Funktions-Störungen

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nur um Bewusstsein dafür zu schaffen: Lithium beeinflusst den Schilddrüsen-Stoffwechsel und kann eine “gut eingestellte Schilddrüse” zum Kippen bringen und dadurch wieder Symptome von Schilddrüsen-Unterfunktion auslösen.

 

Lithium wichtigstes AntiAging-Mineral nach Dr. Nehls

ich finden den Vortrag von Dr. Nehls vor dem EU Parlament hervorragend und sehr überzeugend. Die Epidemiologischen Daten sowie experimentellen Daten sind eindeutig: Lithium ist ein enorm wichtiges Spurenelement gegen ALZHEIMER und KREBS.

Nicht umsonst zeigt Nehls auch in seinem Vortrag dass Lithium kurz nach dieser Entdeckung in der EU als Nahrungsergänzung verboten wurde und die Abgabe zunehmend eingeschränkt wird,

in Europa immer ein sicheres Zeichen dafür, dass wir es mit einer hochwirksamen Substanz zu tun haben, welche für die Volksgesundheit erhebliche Vorteile bringen könnte.

dieser Vortrag ist es absolut Wert angehört zu werden!

 

Patientin zeigt deutlich Reaktion auf Lithium Gabe

Patientin mit nahezu unbeherrschbaren Angstzuständen bekommt vom Facharzt zwei verschiedene SSRI – die waren leider nicht übermässig wirksam, da diese Medikamente v.a. den Serotonin-Stoffwechsel beeinflussen und weniger den GABA-Stoffwechsel der mit den Angstzuständen stärker zusammenhängt.

NB: auch Histamin kann Panikattacken auslösen, an das muss man einfach nur mitdenken und kann dann mit Fragen nach “Tageszeit” oder “Abhängigkeit von Histaminhaltigen Lebensmitteln” entsprechendes MCAS mit Herzsymptomen und Angstzuständen identifizieren. 

Wir finden bei ihr eine Schwäche der Schilddrüse mitbeteiligt, ihr Hashimoto (welcher interessanterweise – selten aber doch – Symptome von SD-Überfunktion mitauslösen kann) ist nicht gut eingestellt. Wir optimieren die Schilddrüse und tatsächlich werden die Symptome der inneren Angst und Ruhelosigkeit besser.

Patientin geht routinemässig wieder zum Facharzt und dieser verschreibt nun ein schulmedizinisches (= hochdosiertes) Lithium-Präparat gegen die Angstzustände; dieses wird i.d.R. als Phasenprophylaktikum bei Bipolaren Störungen eingesetzt (Manisch-Depressiv), das bedeutet er interpretiert die Symptome der Patientin weiterhin als Depression. Leider haben wir keinen Labor-Messwert der uns anzeigt ob wir eine GABA oder SEROTONIN-Störung vorliegen haben.

Ich verstehe nicht so viel davon, vielleicht sind ihre quälenden Angstzustände und innerliche Unruhe Anzeichen von Bipolar, das ist ausserhalb meiner Preisklasse.

Jedenfalls kommt es nach Einnahme des Lithium-Präparates zu erheblicher Verschlechterung der Angstzustände und sie landet wieder bei uns.

Selbstverständlich will ich – als “Allgemeinmediziner” – keinesfalls etwas an der fachärztlichen Verschreibung ändern, aber ich kann nach-recherchieren ob hier ev. tatsächlich ein Zusammenhang bestehen könnte?

Sie erinnern sich, es wurden die Beschwerden vorher durch Optimierung der Schilddrüse besser.

 

Kann Lithium die Schilddrüse beeinflussen? –> JA

YES – Lithium kann eine UNTERFUNKTION auslösen – selten aber manchmal auch eine Überfunktion.

Wirkung von Lithium auf die Schilddrüse:

  • Hypothyreose (Unterfunktion): Lithium hemmt die Freisetzung von T3/T4, erhöht TSH → führt häufig zu Unterfunktion. BioMed CentralPMCPubMed
  • Subklinische Hypothyreose: Häufig bei längerer Lithium-Therapie, oft ohne Symptome. PubMed+1PMC
  • Struma (Kropfbildung): Durch erhöhte TSH und strukturelle Veränderungen der Schilddrüse. BioMed CentralNCBIPubMed
  • Hyperthyreose / Autoimmunität (selten): Teilweise verursacht durch Lithium-induzierte Immunreaktionen. BioMed CentralPubMed

 

Wir haben die Patientin mit dieser Recherche ausgestattet wieder zum Facharzt geschickt mit bitte die Lithium-Einnahme zu überprüfen, gleichzeitig die optimale Einstellung der SD im Labor erneut überprüft.

 

Häufigkeit & Risikofaktoren

Studie / Überblick Befunde
237 Lithium-Patient:innen Signifikant höhere Rate an manifester Hypothyreose (TSH >35 mU/l) als erwartet. PubMed
718 Patienten Klinische Hypothyreose bei 10,4 % (Frauen 14 % vs. Männer 4,5 %). Risiko besonders im Alter 40–59. PubMed
Strukturelle Veränderungen Langzeit-Lithium: Erhöhter TSH/fT4, niedriger fT3, größere Schilddrüse, mehr Knoten im Ultraschall. PubMed
Subklinische Hypothyreose Prävalenzvariieren stark (0–52 %); häufiger bei Frauen, höherem Lebensalter, Autoimmunität, längerer Lithium-Therapie. PMC
Autoantikörper & Struma 41  % der Lithiumpatient:innen brauchten Levothyroxin vs. 6  % bei Kontrollen; Struma bei 54 % vs. 19 %. Autoimmunität lag meist nicht der Ursache zugrunde. NCBI
Asiatische Studie 31,7 % entwickelte subklinische Hypothyreose; Risiko erhöht bei Frauen, hohen Lithiumspiegeln, Valproat oder Antidepressiva. BioMed Central

 

 

 

 

 

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