Klinghardt schwört auf Melatonin zur Hirn-Entgiftung. „ich verwende schon noch DMSA und DMPS, aber als Antioxidans, nicht als Chelator„, meinte er bei Kursen 2015 und 2016, die ich besucht habe.

 

Ich kann dies nicht wirklich nachvollziehen, da wir mit DMPS und DMSA sehr gute Effekte bei neurologischen Erkrankungen sehen, welche durch Amalgam ausgelöst worden sind, was wir
1) bioenergetisch als potentielle Ursache Testen und
2) durch den Effekt der Entgiftung nachweisen können (ich habe hierzu zahlreiche Patienten-Video-Testimonials für Vorträge gesammelt).

 

Klinghardt behauptet nun, dass Melatonin als Peptid Hormon gar nicht durch die Blut-Hirn-Schranke kommt um seinen wichtigen Neuroprotektiven und Neuroregenerativen Effekt auszuüben, nach seiner Meinung muss das Melatonin liposomal gemacht werden.

Einfache Liposomalisierung von Melatonin

  • man nimmt einen Messlöffel LEZITHIN (Soja-Lezithin, zB DM oder sonstiges Reformhaus-Granulat), alternative Bualezithin-Saft.
  • dazu nimmt man 2 Teelöffel Rapsöl (gute Mischung aus Omega6 und Omega3)
  • sowie den Inhalt einer 3-5mg Kapsel Melatonin
  • alles in den Mund
  • für 15min durchkauen und durchbeissen (so wie beim Ölziehen)
  • danach runterschlucken – oder wenn man Zahnmetalle im Mund hat oder noch starke Kiefer-Metallbelastung dann besser ausspucken
  • täglich abends zum Schlafengehen

 

Wann verwendet man diese Methode

Detox des Hirns, Herxheimer des Hirns bei gleichzeitiger Borrelien / Nematoden-Therapie, Regeneration des Hirns bei Multipler Sklerose und Neurodegenerativen Krankheiten, beginnende Demenz ….

 

Wie könnte man diese Methode noch erweitern

etwas Ascorbinsäure (zB Aronia-Pulver) zugeben, 1 Kapsel Q10 und 1 Kapsel VitE zugeben, einige Tropfen EDTA oder DMPS zusetzen …..  –> dies ist aber schon nicht mehr  für die Selbst-Therapie geeignet !

 

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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und Vorträge

Umfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.  

Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen
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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

10 Kommentare

  1. Sehr geehrter Dr. Retzek,
    bin schwersterkrankt ( MCS, Fibromyalgie, Polyneuropathie, chronische Kopfschmerzen, völlige Schlaflosigkeit, Leaky gut, Schwermetallbelastung, Bartonellen, DMSA und Koriandergeschädigt und mehr ) und schon länger bei Dr. klinghardttherapeuten unterwegs.
    Hab unzählige Therapien ( Zähne, Wohnrausanierung, Apheresen, PC Therapie und mehr ) hinter mir. Nun möchte ich gerne Melatonin ausprobieren. Leider kann mir dazu keiner was genauses in Bezug auf Gerhirn- und Darmentgiftung, liposomal oder nicht liposomal sagen.
    Wissen Sie oder Patienten mehr darüber, die das evtl. auch schon selber ausbrobiert haben ?

    • tut mir sehr leid was ihnen passiert!
      Liposomales Melatonin anfertigen: Lecithin in 30% RapsÖl / Wasser aufgelöst (selber machen mit Lezithin-Granulat aus dem Reformhaus, oder zB Biopure.eu Liposorb), in der Apotheke 7% Melatonin in 30% Alkohol (zB 10ml) gelöst anfertigen lassen (Kühlschrank aufbewahren), dann hat 1 Tropfen (=50mg) 3.5mg Melatonin. Sie nehmen dann 1 Teelöffel des Lezithins plus 1-2 Tropfen des Melatonins und machen damit „Ölziehen“ für 5 Minuten. Es bilden sich durch die Schwerbewegungen im Mund die Liposomen und das Melatonin kann ins Hirn.

      Zusätzlich könnten sie 100-200mg 5HTP Kapseln verwenden (ev. einschleichen), diese verbessern die eigene Produktion von Melatonin.

      Unbedingt !!!!!! EMF schützen, am einfachsten eine Kappe oder Hut mit Aluminiumfolie auskleiden (glänzende Seite nach aussen), die reflektiert alles weg, sonst übers internet Elektrosmog-abweisende Unterwäsche und Kappe/Haube bestellen, die Wohnung unbedingt ausmessen und von hochfrequentem E-Smog befreien.

    • Manuel, lass die Leute leben. 7 Euro oder 20 Euro ist schon ziemlich OK vom Preis. Probier das möglichst saubere zum liposomal herstellen.

  2. Tipp:Anstelle von liposomalem Melatonin lieber Dimisulf Propolis (DMSO+Propolis) einnehmen, s.: http://www.symptome.ch/vbboard/erfolgsberichte/134992-quecksilberausleitung-and-borreliosebeh-m-propolis-dimisulf.html

    Propolis regt anscheinend die Melatoninbildung direkt im Gehirn stark an. DMSO hilft dabei, das Propolis ins Gehirn zu schleusen. Vorteil: Melatonin wird hier nur im Gehirn gebildet und schwirrt nicht im gesamten Körper herum (wie bei direkter Einnahme von Melatonin), womit es eher zu einer Entgiftung aus dem Gehirn heraus in den Körper und nicht zu einer eventuellen Umverteilung vom Körper ins Gehirn (bzw. einem Hin-und-Her) kommt, wobei mir noch nicht ganz klar ist, wie genau Melatonin das Quecksilber entgiftet (Chelatierung? Methylierung* und anschließendes Ausscheiden aus dem Gehirn durch Cystein oder Methionin?). Das muss noch geklärt werden, daher ist mein letztgenannter Satz bisher nur eine These von mir. Fest steht, dass es mir von allen Mitteln bisher am besten bei der Hirnentgiftung hilft. Hier auch die Dosis beachten (nicht mehr als 3*1 TL pro Tag, sonst kann es zuviel werden, evtl. weil Melatonin in hohen Dosen ja auch schläfrig machen kann).

    *Zusatzanmerkung: Methylquecksilber dringt scheinbar deutlich besser ins Gehirn ein (mithilfe von z.B. Cystein) als anorganisches Hg2+ etc. Im Gehirn selbst jedoch wandelt sich Methylquecksilber relativ schnell wieder zu anorganischem Quecksilber um und hängt dann dort fest (hierzu muss ich nochmal Quellen raussuchen). Deshalb meine These dass Meltonin, das ja 2 CH3-Gruppen besitzt und Methyldonor ist, das anorganische Quecksilber im Gehirn wieder zu Methylquecksilber umwandelt, wodurch es dann durch bestimmte schwefelhaltige Aminosäuren abtransportiert werden kann. Falls das zutrifft, macht es Sinn ein Konzentrationsgefälle von „viel Melatonin im Gehirn“ zu „kaum Melatonin im Körper“ während des Entgiftungsintervalls zu haben.

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