Krebsernährung ist ein umfassendes Thema welches nicht uniform abgehandelt werden kann. Hier sammle ich Hinweise für verschiedene Strategien der Krebsernährung.


 

Über Jahre haben meine Krebspatienten von den Onkologen im Spital immer nur eines gehört: 

essen sie was sie wollen. Es gibt keine Krebsernährung.

Dies ist schlichtweg völliger Unsinn und hat viel unnötiges Leid und Missverständnisse ausgelöst.

Mir ist es sowieso ein Rätsel, wieso intelligente und studierte Leute – meine diesbezüglichen Kollegen – nicht einfach sagen können:

ich hab drüber keine Ahnung, wir haben im Studieum nie was dazu gelernt und seither lerne ich auch nur verschiedenste Chemo-Protokolle, fragen sie dazu einen Fachmann“.  

Der Onkologe überweisst zur OP und zur Durchleuchtung ja auch an den entsprechenden Facharzt, bei der Ernährung masst er sich aber ohne jedes Wissen zum Thema Entscheidungskompetenz zu.


 

Tatsächlich stimmt aber, dass die Onkologen vom „System“ bewusst in Unwissen gehalten werden.

Seit Jahren sehen wir Patienten mit oft dramatischen Besserungen ihrer Situation durch Ernährungsumstellung, es ist den Vertretern einzelner Ernährungsweisen jedoch nicht möglich im System Akzeptanz zu finden.

Hierzu gibt es zahlreiche belegte Berichte, die diese „unsichtbare Wand“ beschreiben, auf welche jeder stösst der sich mit nicht-chemotherapeutischer Krebsbehandlungen auseinandersetzt..

 

Ignoranz als instinktive Reaktion des Establishments

Richard BeliveauSehr spannnend dazu auch die Geschichte von Professor Richard Beliveau.

  • hochdekorierter Chemotherapie-Wissenschaftler, leitete ein Institut mit 30 Biologen in Quebec / Kanada, wo Chemo erforscht, getestet usw. wird.
  • wird von Freund mit Bauchspeichelkrebs aktiviert doch „noch etwas zu finden was hilft“
  • er recherchiert in wissenschaftlichen Literatur zahlreiche „Adjuvantien“ und Nahrungsmittel
  • sein Freund lebt statt prognostizierten 6 Monate damit 5 Jahre

     

  • Es gelingt Prof. Beliveau nicht, diese Erkenntnis wissenschaftlich zu publizieren oder bei Kongressen vorzustellen, seine Kollegen interessieren sich einfach nicht, ignorieren dies vollständig.

    krebszellen-moegen-keine-himbeeren

  • Letztlich schreibt er seine Erkenntnisse und nachfolgenden weiterführenden Forschungen – wegen des anhaltenden Desinteresses der Fachwelt – als Laienbuch zusammen:
  • Krebszellen mögen keine Himbeeren

     

  • detailliert lesen sie diese Geschichte im fantanstischen „Anti-Krebs-Buch“ von Daniel Servan-Schreiber, ebenfalls Arzt und Krebs-Erkrankter, der ebenfalls völlig perplex war, was die Möglichkeiten der komplementären Krebs-Behandlung hergaben und er, als besonders intelligenter Fachmann (Arzt und Wissenschaftler in USA) nicht wusste.

 

 

Im Meilenstein-Fim „mein tägliches Gift“ (verlinkt auf meiner wichtigen Seite „Bio-Lebensmittel„) ist ein Ausschnitt über Prof. Richard Beliveau, den ich hier gefunden habe:

http://youtu.be/fHnPhuTylcc

 

Dr. Gonzalez Forschungs-Studie über Dr. Kelleys Patienten

Nick Gonzalez what went wrontohne zusehr ins Detail zu gehen ein weiteres Beispiel für die „UNSICHTBARE WAND“ welche verhindert, dass sich im Krebs-Business irgendwelche wirksamen Therapien – ausserhalb der Chemo – etablieren können findet man im Interview-Skript von Dr. Gonzalez (seite1-4), interviewed von Josef Mercola.

Dr. Gonzalez ist ein Wissenschaftler, Arzt und Immunologe, ehemaliger Journalist, wegen „Intelligenz und Interesse“ von Linus Pauling zum Zweitstudium Medizin überredet, war er bereits als Medizin-Student wissenschaftlicher Mitarbeiter der Knochenmarks-Transplantations-Gruppe am Sloane-Kettering Institut in NY – eine Biographie die sehr der meinen ähnlich ist!

 

Kelley

Im Rahmen einer Studenten-Arbeit überprüfte er den „umstrittenen“ Alternativ-Mediziner Dr. William Kelley und war völlig perplex zahlreiche schwerst erkrankte Patienten mit nur wenigen Monaten Überlebens-Wahrscheinlichkeit zu treffen, die seit vielen Jahren gesund waren, zB metastasiertes Pankreas-Carcinom, 26j Remissions-Zeit usw.

Dr. Kelley behandelte seine Patienten mit einer sehr differenzierten Ernährungs-Therapie, zusätzlich Orthomolekularmedizin und Enzyme. 

Dr. Gonzalez überprüfte persönlich 500 Fälle, sprach mit jedem Patienten, bestätigte Diagnose und Therapieerfolg. Um unangreifbar zu sein reduzierte man die Zahl auf 170 Fälle welche man als Übersichtsarbeit publizieren wollte. Dies ist nicht gelungen, Dr. Gonazalez spricht in seinem Skript detailliert über diesen Abschnitt seiner Biographie.

Ich bin gerade dabei die Kelley-Therapie sowie alle Arbeiten von Dr. Gonzalez durchzuarbeiten, den ich in München 2013 am DGÖ-Krebskonkress kennengelernt habe.

Dr. Kelley’s Bücher sind leider vergriffen. Ich konnte eine Online-Version bekommen, habe sie zum eBook formatiert und stelle sie auf Anfrage zur Verfügung: mailen Sie mir bitte ihre kindle-email adresse, dann mail ich das ebook direkt auf ihren Kindle bzw. habe ich das eBook jetzt in den Kindle-Store bei Amazon gegeben.

 

 

Die von mir hier empfohlenen Bücher

Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen
  • Béliveau, Prof. Dr. med. Richard (Autor)
  • 352 Seiten - 08.03.2010 (Veröffentlichungsdatum) - Goldmann Verlag (Herausgeber)
Das Antikrebs-Buch: Was uns schützt: Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln
  • Servan-Schreiber, David (Autor)
  • 400 Seiten - 30.05.2020 (Veröffentlichungsdatum) - Goldmann Verlag (Herausgeber)

 

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