nun, seit etwa 10d bin ich glücklicher Besitzer des iPad2 und möchte es nicht wieder hergeben. Ja, stimmt wohl für die Kollegin, die mich beim Seminar fragt „ist das nciht anstrengend, wenn man immer online ist“ – für mich nicht.

Der Vortragende zitiert etwas interessantes – ich tippe in der Pubmed App zwei Suchbegriffe ein und habe die neueste wissenschaftliche Literatur zur Thematik. Als ehemaliger „Forschungsbetrieb Insider“ ist es mir ein ganz intuitiv und natürlicher Akt schnell zu einer Thematik 10 oder 20 Publikations-Abstracts auf English querzulesen um mitzubekommen, was hier tatsächlich läuft und auf die eine oder zwei wichtigen Reviews oder Orginalabeiten zu kommen. Meistens genügen jedoch die Abstracts.

Genau das ist das iPad: Internet auf Knopfdruck, wo immer man ist – solange man halt in Österreich ist (mit einer 2ten SIM auf meine Haupttel-Nr um €5/Mo) oder in der Nähe eines Wifi / WLANS (gibts auch überall, beim Kongress hab ich mir halt um €6 den Zugang erkauft für den Tag).

Habt ihr mal schnell den Laptop hochgefahren der Griffbereit beim TV steht um bei einer interessanten Reportage kurz nachzurecherchieren? Bis sich Java-Updater, ITunes-Updater, Google-Updater, Adobe-Updater, Windows-Updater, AVIRA – Update …… aktualisiert haben und alles läuft, sodass der Computer nicht minutenlang eingefroren ist – hab ich den Bericht schon wieder vergessen oder muss ins Bett gehen.

Mehrmals pro Monat phantasiere ich eine Klage an Mikrosoft wegen „Diebstahl geistiger Zeit sowie Verdienstentgang“, da mein heutiger – TopOfTheTop Computer mit 4 GB MEM und Quadro-Chips und Terrabyte HD usw – deutlich langsamer ist als der augeborte 8088 NEC im Jahr 1987 mit 640kByte Mem und 8 MHz Geschwindigkeit. Das heisst die Software frisst das mehrtausendfache an Hardware-Leistung weg. Schon im Jahr 1990 war OS/2 von IBM deutlich schneller im Multitasking auf einem 386er mit 64 MHz und 1024 kByte eingepagtem Memory. Es ist unsagbar traurig was durch fehlende Strategie an Möglichkeiten verschludert wird – dasselbe beim RADAR, dem Homöopathie-Programm, das ich verwende.

Na gut genug des jammerns, das ist ja kein Blog hier –

mit dem iPad drück ich auf den Knopf und kann ALLES machen, was ich so im Alltag machen muss mit einem Computer. Und das am Klo, auf der Couch, im Keller, im Auto, überall. Nicht dass ich beständig online bin – Gott bewahre – aber wenn ich was suche hab ich es in wenigen Sekunden. Das macht mich präziser und schneller und räumt eben den Zeitrahmen frei für den kreativen Anteil im Alltag!

Über meinen Exchange Account hab ich unmittelbaren Zugriff auf die Emails und Kontakte und Kalender, einfach superpraktisch. Ich muss ja nicht nachlesen, aber manchmal ist was wichtiges, was man schnell nachschauen will.

Über Dropbox hab ich mir von Zuhause schnell einen Vortag hochspielen lassen und bei einem Konkress ein Spontan-Referat halten können. Ganz ganz praktische Möglichkeiten.

Ich möchte es keinesfalls mehr missen!

 

(Visited 63 times, 1 visits today)

Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und Vorträge

Umfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.  

Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen
- Dr. Retzek's Youtube - Kanal mit Testimonials usw.
- neue Einträge abonnieren --> im Footer der Seite

Ärztekammer Disclaimer

Ärztekammmer Disclaimer

die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivität erweckend“.

Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.