immer wieder bekomme ich Emails, Anrufe, Pakete mit Befunden gesendet. Oft sage ich auch „ich schaue mir das an“.¬†

Immer sind dies Patienten, die bereits alle Register der Schulmedizin durchgezogen haben und nicht gesund geworden sind – also schwer kranke oder schwerst Kranke.

Dann warten diese potentiellen Patienten auf eine Antwort, die manchmal kommt, oft aber auch nicht. Es kommt verl√§sslich nach 2 Wochen ein entr√ľsteter Anruf „ich bin so schwer krank“ – „mein Mann ist so schwer krank und ich h√∂re nichts, sie haben gesagt, dass …“

Es tut mir leid: 

1) Fernbehandlungen sind schwer / schwerst Рfast unmöglich

2) praktisch immer – wenn ich sage „na gut, ich schaue mir das an“ – steht jemand pl√∂tzlich unerwartet in der Praxis herinnen, der ebenfalls „schwerst krank“ ist und die gedachte Zeit „wegnimmt“,

oder mindestens einmal w√∂chentlich kommt ein Patienten zum falschen Termin oft von weit her. Wenn es irgendwie geht, schicke ich ihn dann halt doch nicht heim …

3) ist eine Fallauswertung aufgrund schulmedizinischer Befunde f√ľr Hom√∂opathie nicht m√∂glich, ev. f√ľr Orthomolekulare Adjuvantien k√∂nnte man machen, aber auch dies ben√∂tigt Zeit …

4) kann ich einfach nicht mehr abends oder am Wochenende „Extrastunden machen“ – ausserhalb der vereinbarten Termine, weil schwer kranke zu behandeln auch furchtbar anstrengend ist und ich auch im Alter bin wo ich begrenzte „Denkstunden“ am Tag hab

 

Werter Anrufer: wenn ich mich nicht innerhalb kurzer/absehbarer Zeit (zB 2 Tage) r√ľhre, kommt nichts mehr.

Ich habe es aufgegeben, hier „verl√§sslich“ und „sicher“ reagieren zu k√∂nnen, weil das in meinem Job – zumindestens f√ľr mich – einfach nicht m√∂glich ist.¬†Denn jeden Tag klopfen mehr an als ich erledigen kann, wenn ich die auf „Stapel lege“ ¬†wird dieser trotzdem t√§glich gr√∂sser.

Ich habe mich mit mir selber auf das System geeinigt „ich tue was m√∂glich ist, den Rest √ľbergebe ich in Gottes Hand“.¬†

Was gut und sicher funktioniert sind fixe Termine, √ľber die Sekret√§rin ausgemacht. Aufgrund irgendwelcher Emails, seien sie auch noch so ausf√ľhrlich, freundlich und liebevoll und voll von Hilfs-Ansuchenb geschrieben, kann ich nicht verl√§sslich eingehen.

Manchmal ja, oft aber auch nicht – tut mir leid.

 

Immerhin: in meiner „Freizeit“ arbeite und erarbeite ich neue Studien und Therapie-Strategien, die ich auch hier auf der Website teile und mitteile!

Aber in meiner Freizeit dasselbe zu machen wie in meiner Berufszeit Рnämlich schwer und schwerst Kranke zu behandeln, kann ich nicht mehr machen. Tut mir leid.

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Arzt f√ľr Allgemeinmedizin,¬†multiple pr√§ventivmedizinische, schulmedizinische und komplement√§re¬†Zusatzausbildungen.¬†

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. 

Umfangreiche Recherchen¬†in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Ged√§chtnis-St√ľtze. ¬†

Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen
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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit √§rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wof√ľr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelm√§ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.