Sammelseite für mich selber (und Kollegen) über positive / negative Effekte von Hormonen bei verschiedenen Krebsarten. 

sorry. zu früh veröffentlicht, der artikel ist noch nicht fertig

wieso diese Recherchen?

A) ob die Prognose bei bestimmten Krebsarten durch Hormon-Blockade verbessert werden könnte

B) ob Hormon-Gabe im Sinn einer AntiAging-HRT-Therapie möglich ist trotz bestimmter Tumore

 

Hintergrund meines Interesses

A) natürlich Prognose-Verbesserung von meinen Patienten – Wissen macht frei und die Lösung vieler Probleme liegt in der Wissenschaft und den bereits bekannten Studien

B) persönliche Erfahrung

detaillierte Schilderung meiner persönlichen Erfahrung mit Hormonen und Krebs

B.1) Ich beziehe mich zB auf die positive Erfahrungen des Wissenschaftlers (Entwicklung von Capacitebine und Onkobiogramm), Onkologen und Gynäkologen Prof. Gerhard Schaller mit der Kombi-Therapie von Letrozol + Estriol+Testosteron+Progesteron bei Brustkrebs.

Die betroffenen Frauen haben super Krebshemmung bei glänzender Lebensqualität und keinerlei Hormon-Entzugs-Symptomatik

Beispiel: ich habe eine Patientin mit Prof. Schaller gemeinsam die 2012 zu mir kam mit 30 Lungenmetastasen sowie beide Brüste mit mehreren Tumoren (>3cm) voll hatte und die mit dieser Krebs-Hormon-Therapie (und meiner Homöopathie) mittlerweile nur noch einen einzigen 1cm Knoten in einer Brust hat mit sehr geringer PET-Aktivität. Sie ist Managerin und hatte bisher keinen einzigen Krankenstands-Tag wegen ihrer Krebserkrankung.

Ich hab mittlerweile mindestens 20 Patientinnen zu Schaller geschickt mit der Aussage:

ich, als kleiner Homöopath am Land kann ihnen ganz sicher keine Hormone bei ihrem Krebs verschreiben.

Aber der berühmte Professor von der Münchner Klinik kann das tun, weil er viele Forschungspreise gewonnen hat  selber eine der wirkungsvollsten Chemotherapie erfunden hat und der mit dem Oncobiogramm

wo auf einem histologischen-mikroskopischem Tumorschnitt ihres Orginal-Krebses per in Situ Hybridisierung die Expression von Tumor-relevanten Genen gemessen wird –

war er einer der ersten in Europa der eine rationale individualisierten Krebs-Therapie unter Einschluss von repurposed Medikamenten entwickelt hat und dank dem Onkobiogramm von all den bekannten Experten am meisten individualisiert vorgeht;

der Professor Schaller kann ihnen aufgrund seiner Reputation Hormone rezeptieren ohne von Kollegen angegriffen zu werden, bei mir würde das nicht gehen.

B.2) dann gabs noch das Erlebnis mit Prof. DDr. Johannes Huber, vor vielen Jahren bei einer Konferenz in München hat er mir in der Pause den Fall einer Kollegin erzählt, die mit ihrem fortgeschrittenen Brustkrebs zu ihm gesagt hatte: „ich bin mir klar drüber, dass ich durch die Hormone kürzer lebe, aber ich ertrage die Entzugserscheinungen der Menopause einfach nicht mehr. Ich sterbe eben früher, aber so will ich nicht leben“. Diese Kollegin hat sich selber Hormone verschrieben und eingenommen und der Tumor ist verschwunden. 

In dem Zusammenhang verweise ich auch auf meine Recherchen zu den verschiedenen Östrogen-Rezeptoren

tabelle zur Wirksamkeit verschiedener Östrogen-Rezeptoren

stammt ursprünglich aus meinem oben verlinkten Artikel über die Ö-Rezeptoren

Hormon    ER-A      ER-ß        Krebs-Wirkung      Literatur 
E1 = Östron 1 0 fördert  
E2 = Östradiol 1 1 je nach Gewebe  
17 alpha Ethinyl 17 Beta E2 2 0 fördert stark 5
Diethyl-Stilb-Estrol 4   fördert stark 5
E3 = Östriol 1 3 hemmt stark  
Pr = Progesteron     hemmt  
Tamoxifen hemmt  1 hemmt stark 6

 

hier fehlen Testosteron-Rezeptoren sowie Cortisol / Pregnenolon / DHEA usw Wirkungen

Progesteron

keinesfalls bei Meningiomen –> Wachstumsanregend, schlechtere Prognose bei Frauen die noch Menses haben –> Tamoxifen (künstl. Progesteron) 

vermutlich sehr gut bei Progesteron-Rezeptor-positivem Brustkrebs (mit Letrozol) –> Prof. Gerhard Schaller, Onkobiogramm + EBM-Level4

bei Endometrium-Carcinom möglicherweise hilfreich, vermutlich keinesfalls schädlich

 

 

Endometrium-Carcinom

„Progesteron – das ultimative Therapeutikum für Endometrium-Carcinom“ – Studie 2011

Dort findet man auch, dass Östrogene über die Östrogenrezeptoren starke Wachstums-Induktoren sind, daher ist eine Progesteron-Letrozol – Therapie durchaus sinnvoll.

„Progestine“ die von den Kollegen eingesetzt werden, sind NICHT Progesteron – das bioidente Hormon.

Progestine machen bei einmaliger Einnahme bereits Brustkrebs-Vorläuferzellen, wie uns Prof. Penninger 2016 in Wien bei der IGMEDT vorgestellt hat.

Ovarial-Karzinom

dazu hab ich eine eigene Seite geschrieben: Ovarial-Karzinom und Hormontherapie

Lungenkrebs

Nicht-Kleinzelliger NSCLC

Östrogen-Rezeptoren sind wachstums-Promotoren bei NSCLC –> Studie 2007

Östrogen führt über Östrogen-Rezeptoren bei NSCLC zur Metastasierung über ER-ß (!!) –> Studie 2016

Review über Östrogen-Rezeptoren bei Lungenkrebs 2017

eine Klinische Studie Letrozol+Everolismus musste wegen schwerer Nebenwirkungen abgebrochen werden

jedenfalls zeigt dies, dass bei Frauen vor der Menopause der Östrogenwert für die Progression des Kleinzelligen Ca massgeblich sein könnte! Je mehr Östrogen-Rezeptoren die Tumore exprimieren, desto schlechter die Prognose!

 

 

 

Prostata- und Lungentumoren

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