Einige Hinweise mit tatsächlicher Wirksamkeit zur Grippeprävention hab ich aus meinen Forschungs-News hier zusammengefasst.

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Die Zusammenfassung am Beginn

  • regelm√§ssige Einnahme von Vitamin D3 ist f√ľr mich eine der wichtigsten pr√§ventivmedizinische Massnahme f√ľr eine Vielzahl von Erkrankungen, insbesonders aber f√ľr die Influenza. Vitamin D als wichtigstes „Gesundheits-Mittel“ habe ich vor einigen Jahren √ľber eine Internet-Recherche zur Influenza gefunden:
    Auf dieser WebSeite wurde beschrieben, wie in einem riesen US-Gef√§ngnis 70% aller Insassen und W√§rter Influenza-erkrankt waren, ausser der Abteilgung f√ľr abnorme Rechtsbrecher: die blieben alle frei von Grippe, denn deren Arzt gab ihnen Vitamin D.¬†
  • Influenza-Pr√§vention mit 25-30mg Zink t√§glich w√§hrend der Hochrisiko-Zeit (dauerhafte Substitution lehne ich ab)
  • Vitamin C (3g √ľber den Tag in mehreren kleinen Portionen) ist als Grippe-Prophylaxe optimal und f√ľr chronisch Kranke sowieso obligat
  • im Infekt kann eine MINI-Dosis Eisen den Virus-statische Effekt von VitC potenzieren (10mg, zB Ferrobet f Kinder)
  • Selen-Mangel erh√∂ht Abwehrmangel gegen div. Influenza-Strains, Selen-Gabe verbessert Abwehr
  • H√ľhnersuppe gilt als ausgezeichnet schmeckende und sehr wirksame Influenza – Prophylaxe, hier unser Rezept
  • Brennessel enth√§lt ein Lektin, welches sehr effizient die Ausbreitung von Influenza Viren (SARS) verhindert – konzentrierter Brennesseltee scheint sinnvoll.

Letztlich Рwurde mit diesen nachfolgenden Massnahmen in meinen Händen die Influenza eine milde Krankheit, praktisch jeder war nach 1 Woche wieder in der Arbeit!

Ah ja Рein gutes homöopathisches Mittel ist wie Zauberei! Dieses muss jedoch individuell angepasst werden.

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Wichtige Hinweis: die Grippe ben√∂tigt selbst bei optimaler Stimulation der Selbstheilung 7-10d bis man wieder zuhause halbwegs belastbar ist, 3 Wochen f√ľr st√§rkere k√∂rperliche Anstrengung bzw. richtigen Stress. Nicht ignorieren, ich musste schon √∂fters Patienten behandeln, die „seit einer √ľbertauchten Grippe vor 15 Jahren“ krank waren.
 
 

nachfolgend die Studien 

 

Zink gegen Schnupfen

¬∑ Das Spurenelement Zink reduziert einer im Fachmagazin “ Annals of Internal Medicine“ ver√∂ffentlichten, neuen amerikanischen Studie zufolge die unangenehmen Symptome von Schnupfen. Zink verhindere die Bindung so genannter Rhinoviren an die Schleimhautzellen in Nase und Rachen, berichtet das Deutsche Gr√ľne Kreuz in Marburg. Die Erreger k√∂nnten deshalb nicht in die Zellen eindringen und sich weiter ausbreiten. Die Vielzahl der unterschiedlichen Erreger macht bislang eine wirksame Impfung unm√∂glich. Nun glauben amerikanische Forscher mit Zink ein wirksames Mittel gefunden zu haben.

¬∑ Es verhindere zwar nicht eine Infektion, verringere jedoch die Dauer und die Schwere der Symptome, so das Gr√ľne Kreuz. W√§hrend Testpersonen ohne Zink mehr als acht Tage lang krank waren, seien “ Zink-Patienten“ schon nach etwa vier Tagen wieder auf den Beinen gewesen. Laut Rudolf Schopf, Allergologe an der Universit√§tsklinik Mainz, ist es wichtig, mit der Zinkbehandlung innerhalb von 24 Stunden nach den ersten Erk√§ltungsanzeichen zu beginnen. Besonders in Kombination mit der k√∂rpereigenen Aminos√§ure Histidin k√∂nne das Spurenelement gut vom K√∂rper aufgenommen werden und effektiv Entz√ľndungen hemmen.

focus.de/gesundheit

  • ¬†Bitte lesen sie meine fantastischen Forschungs-Beitr√§ge zum Zink, zB „Vogelgrippe – Virus und Schweinegrippe-Virus durch Zink vollst√§ndig unterdr√ľckbar!“

 

Dr. Retzek empfiehlt

diverse Zink-Pr√§parate sind verf√ľgbar, zB

  • Zinkpicolinat Tbl (30mg Zink) Pure Encapsulation
  • Berocca plus Zink (enth√§lt 10mg Zink)
  • Zink „Hermes“ Brausetabletten (25mg Zink)
  • Biolektra Zink Brausetabletten (25mg Zink)
  • Immun 44 Kpsl
     

 

¬†zur Grippe-Prophylaxe empfehle ich 30mg Zink pro Tag mindestens 3 mal pro Woche, wenn die Grippe im Ausbrechen ist sogar 3 x 1 Tbl Zinkpicolinat (nicht l√§nger als einige Tage), welche praktisch jede Influenza in k√ľrzester Zeit eliminiert hat.

 

Vitamin C gegen Pneumonie (Lungenentz√ľndung)

Die Pneumonie geh√∂rt zu den h√§ufigsten Infektionskrankheiten und f√ľhrt nach wie vor zu j√§hrlich ca. 2 Millionen Todesf√§llen bei Kindern in den Entwicklungsl√§ndern. In den Industriestaaten ist die Pneumonie vor allem bei √§lteren Menschen ein ernstzunehmendes Problem. In den USA ist sie die h√§ufigste infektionsbedingte Todesursache.

Tierexperimentelle Studien legen die Annahme nahe, dass Vitamin C eine effektive Maßnahme sein könnte, um Infektionen zu verhindern. Ein Team der Cochrane Collaboration bewertete jetzt in einem systematischen Review die Wirksamkeit von Vitamin C zur Prävention und Therapie der Pneumonie beim Menschen.

3 Studien zum prophylaktischen Einsatz und 2 Studien zur Therapie mit Vitamin C wurden identifiziert. Bei 2 der 3 prophylaktischen Studien waren die Teilnehmer Soldaten, die dritte Studie untersuchte den Effekt bei Sch√ľlern einer Ganztagesschule in England in den 40er Jahren. Die beiden Studien, in denen es um die therapeutischen Effekte von Vitamin C bei Pneumonie ging, untersuchten Patienten im Alter von 66-94 bzw. Einwohner der fr√ľheren Sowjetunion, deren n√§here soziale Hintergr√ľnde nicht bekannt sind.

Die Ergebnisse der 5 Studien: Vitamin C scheint sowohl bei der Pr√§vention, als auch in der Therapie der Pneumonie n√ľtzlich zu sein. Der therapeutische Effekt scheint dabei vor allem bei Menschen mit niedrigen Vitamin-C-Spiegeln gegeben zu sein. Die Umst√§nde, in denen die Studien durchgef√ľhrt wurden, sind sicher nicht einfach 1 zu 1 auf die Gesamtbev√∂lkerung √ľbertragbar.

Die Autoren schlie√üen aus den Ergebnissen, dass eine prophylaktische Gabe von Vitamin C vor allem in L√§ndern sinnvoll ist, in denen die Inzidenz von Pneumonie sehr hoch ist, gerade wenn eine Aufnahme von ausreichenden Mengen Vitamin C mit der Nahrung nicht gew√§hrleistet ist. In der Therapie der Pneumonie sollte bei Patienten mit niedrigen Vitamin-C-Spiegeln an eine Vitamin-C-Erg√§nzung gedacht werden. F√ľr eine generelle Empfehlung von Vitamin C zur Prophylaxe der Pneumonie ist die Evidenz bisher jedoch zu schwach.

Quelle: H Hemil√§, P Louhiala: Vitamin C for preventing and treating pneumonia. Cochrane Database of Systematic Reviews 2007, Issue 1. Art. No.:CD005532. DOI:10.1002/14651858.CD005532.pub2, ¬†¬†10. M√§rz 2007 √ľber EBM-Radar erhalten

 

Schweinegrippe Fall, gegen √Ąrztl Widerstand mit Vitamin C geheilt

Interessant auch folgender Link von Mercola: „Schweine-Grippe Erkrankter und nahezu sterbender durch Vitamin C – gegen Willen der √Ąrzte mit Hilfe eines Anwaltes verabreicht – prompt genesen“

Nun Р2011 erscheint endlich eine Studie, welche dieses Therapie-Konzept bestätigt.

 

Dr. Retzek empfiehlt

VitaminC ist sowohl in der optimalen „biologischen Form“ verf√ľgbar (Acerola-Pr√§parate, Zitronensaft, Orangensaft) als auch in der technischen Form des Razemates. Ich empfehle die einfache und billige Variante: 120g kosten beim „DM“ knapp 5 Euro, 1 x t√§glich einen Teel√∂ffel voll in etwas Orangensaft aufgel√∂st schluckweise – in kleinen Portionen √ľber den ganzen Tag genossen (sonst – auf einmal eingenommen geht das meiste durch und w√§ssert nur den Stuhl). VitC und Selen sollen nicht zusammen eingenommen werden, etwas abstand lassen.

 

Selenmangel macht Grippe schwerer

  • Betroffene sind ernster und l√§nger krank – Chapel Hill (pte, 30. April 01/09:00) – Eine selenarme Ern√§hrung kann dazu f√ľhren, dass Krankheiten wie Grippe schwerer sind und l√§nger dauern. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern des Department of Nutrition der University of North Carolina at Chapel Hill http://www.unc.edu gekommen. Im Versuch richtete das Grippevirus bei M√§usen mit niedrigen Selenwerten deutlich mehr Schaden an als bei Tieren mit hohen Werten. Diese Gruppe war zus√§tzlich anf√§lliger f√ľr Lungenentz√ľndungen, die in der Folge deutlich l√§nger andauerten. The FASEB Journal

    Die Wissenschaftlerin Melinda Beck erkl√§rte gegen√ľber der BBC, dass seit langem bekannt sei, dass Unterern√§hrung anf√§lliger f√ľr Infektionskrankheiten mache. Entscheidend sei, dass der Mangel an Selen die Immunantwort der M√§use ver√§nderte und sie kr√§nker als normal wurden. “ Das bedeutet, dass die Balance aller wichtigen N√§hrstoffe entscheidend ist und bereits der Mangel einer Substanz tiefgreifende Auswirkungen haben kann.“
  • Selen kommt vor allem in Weizen, Reis und Fleisch vor. Daher sollte eine durchschnittlich ausgewogene Ern√§hrung ebenso wie eine veganische oder vegetarische ausreichende Mengen des Spurenelements liefern. Selen soll die Menge der freien Radikale im K√∂rper verringern und gegen verschiedene Formen von Krebs sch√ľtzen. Zus√§tzlich soll es bei der m√§nnlichen Fruchtbarkeit eine Schl√ľsselrolle spielen. Ende) 7. Mai 2001 ¬†war: http://www.pressetext.com/open.php?pte=010430002& chan=lb¬† pte010430002 (nicht mehr verf√ľgbar)

  • Selen-Mangel bei einer vielzahl von Viren, auch div. Influenza-Viren erh√∂hte Mutationsbereitschaft der Viren und verminderte Abwehr. Wenn man Selen gibt, dann niedere Mutationsrate und besser Abwehr gegen Viren. Studie Febr 2011, bereits im Jahr 1997 zeigt sich rasche Mutations-Rate von Coccsacki-Viren unter Selen-Mangel: Studie 1997

 

Dr. Retzek empfiehlt

ich empfehle in Prophylaxe und Therapie 200¬Ķg Selen pro Tag (das sind 2 Tabletten eines handels√ľblichen 100¬Ķg Selen-Methionin-Pr√§parates, wie zB Selamin). Kann in dieser Dosierung bedenkenlos l√§ngere Zeit genommen werden.

Allerdings: bei Amalgambelastung keinesfalls Selen nehmen, sondern zuerst das Quecksilber ausleiten, denn Selen bindet das Quecksilber irreversibel im Gewebe –> siehe meine Seite Amalgam, sowie meine Seite Selen und Quecksilber.)

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Vitamin D3

F√ľr diejenigen, die ‚Äělockeres umgangssprachliches English‚Äú verstehen, kann ich folgende Website empfehlen: http://www.medicalnewstoday.com/articles/51913.php, eine ausgezeichnete Zusammenfassung √ľber neue Erkenntnisse zum Vitamin D3 in der Influenza-Prophylaxe. Auf meiner eigenen Vitamin D- Seite wird ebenfalls ausf√ľhrlich √ľber Studien zur Influenza-Pr√§vention durch VitD eingegangen.

Dr. Retzek empfiehlt

Vitamin D gibt es als einfache, billige Varianten der Kindertropfen in der Apotheke: OLEOVIT D3 РTropfen, täglich 5 Tropfen sind 2000 Units VitD3, wer viel Stress hat steigert auf 1 x 10 Tropfen täglich, jedoch nur während der Wintersaison. Ev. im Jänner einen Vitamin-D Spiegel messen lassen um Unter/Überdosierungen zu vermeiden, da es hohe inter-indiviudelle Resorbtions-Unterschiede gibt!

 

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Brennessel-Lektin verhindert tötliche Wirkung von SARS im Mausmodell

  • BRENNESSEL-Extrakt enth√§lt ein Lektin und kann t√∂tliche SARS – VIRUS – Infektion bei M√§usen verhindern. Virus breite sich aus, aber die Krankheits-Symptome sind deutlich vermindert und die Tiere sterben nicht. Studie J√§nner 2011

 

Homöopathische Behandlung bei Influenza

 Homöopathisch konnte ich heuer (2009/2010) jeden einzelnen Fall mit einem einzigen Epidemischen Mittel prompt behandeln:
dies bedeutet
  • Fieber/Schmerzfreiheit innerhalb 24h,
  • rasch-beschleunigter Ablauf (Husten Tag 2-3, Abhusten Tag 4, Tag 5 „gesund“)

 

Zur korrekten Homöopathischen Behandlung muss das Mittel genau aufgrund der Beschwerden des Patienten rausgesucht werden. Dazu benötigt man den

– genauen Ablauf der Erkrankung bis jetzt,
– Fieber-Bild,
– Schmerzen,
– Durst-Verhalten,
– Temperatur-Verhalten,
– Gem√ľts-Verhalten in der Krankheit,
РHusten-Auffälligkeiten
– und sonstige auff√§llige „Neben-Beschwerden“.

Rufen Sie vormittags unter 07672-23700 oder jederzeit (zB SMS wenn ich nicht abhebe) 0664-2642765 an

 

weitere wissenschaftliche Studien

auf wissenschaftlich nachgewiesene РErkältungs-Verhindernde Massnahmen

  • Sport – reduziert Erk√§ltungsanf√§lligkeit BBC – 2010
  • Mikron√§hrstoffmangel ist hochgradig verbunden mit erh√∂hter INFEKTANF√ĄLLIGKEIT und schw√§cherem Immunsystem. diese innovative Studie aus ECUATOR 2009 zeigt deutlich den Zusammenhang zwischen Unterversorgung mit Mikron√§hrstoffen und Anf√§lligkeit. gegen Erkrankungen in √§lteren Bev√∂lkerung. Die Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Vit-C – Mangel und verminderung von Interferron-gamma, sowie bei Zink-Mangel: Interferron-gamma und Interleukin-2¬† –> beides wichtige Immun-Mediatoren (Zytokine) die f√ľr Abwehr von Viren notwendig sind.

Vitamin C wirkt vermutlich gar nciht direkt sondern √ľber seine oxidierten Form: Dehydroascorbat. Dieses ist in vitro 10x virusstatischer als Ascorbat. Vermutlich beruht darauf auch die wirkung einer Mini-Gabe EISEN, da die Eisenmolek√ľle als Katalysator das Vitamin C sehr intensiv oxidieren.

in diesem Zusammenhang erinnere ich mich immer an Dr. Romed Recheis, einem grossen „Praktiker“ der Hom√∂oapthie, welcher bei jedem Infekt Ferrobet 10mg, das „Kindereisen“ zus√§tzlich verabreichte und deutliche Verbessserung der Krankheits√ľberwindung damit sah.

Studie von 2008 – wurde jedoch im Zusammenhang mit HIV gemacht und konnte eine effektive Unterdr√ľckung der Virus-Produktion in den befallenen Zellen durch Dehydroascorbat zeigen.

 

 

Letztlich finden Sie viele Studien in den entsprechenden Hauptseiten: Vitamin C, Vitamin D, Zink, Selen.

 

 

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Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der √Ąrzte“ verletzen k√∂nnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.