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FNON – das Netzwerk-Verständnis zur Neuromodulation

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FNON – das Netzwerk-Verständnis zur Neuromodulation

Aus meiner eigenen Praxis her bin ich immer mehr davon überzeugt: wenn man die neurologischen Netzwerke und Zusammenhänge versteht und – das ist das Wesen der FNON-Neuromodulation – und die betroffenen Netzwerke optimiert – man immer Erfolg hat!

Wir erleben so viele coole Fälle in der Praxis, einen kleinen Teil davon zeige ich auf Instagram. Wenn man tausende coole Fälle sehen will folgt man dort Petros Kattou – den Erfinder von FNON.

Übrigens: für den Inhalt den ich da zeige hab ich lächerlich wenige Follower! Bitte abonnieren sie und teilen die coolen Instas von mir. Nicht dass ich mehr Patienten brauche – wir sind gut und sehr lange ausgebucht – aber viele Patienten die es bräuchten wissen einfach nichts drüber, weil dies so eine neue Technologie ist die selbst die allermeisten Ärzte noch nie gehört haben.

 

In den Fällen, die nicht funktionieren, hatte die zugrundeliegende Störung nicht richtig verstanden. 

Gestern ist mir das wieder so richtig bewusst geworden:

eine MS-Patientin berichtet von Persistenz ihres Brain-Fogs und ihres Schwindels – trotz unserer Behandlung.

Bei erneuter intensiver Befragung stellt sich heraus, dass es  sich dabei um etwas ganz anderes handelt:

statt Brain-Fog: um eine Dissoziation zwischen “Tun” und “innerlichem Erleben”, welche sich während des letzten MS-Schubs eingestellt hat.

Dank Neuromodulation kann sie jetzt zwar motorisch wieder als Konzertpianistin mit dem Orchester spielen: es fühlt sich aber so an, als ob es nicht sie selber ist die spielt, was für sie extrem schlimm ist und sie bezeichnet dies als Brain-Fog.

Ihr berichteter Dauerschwindel stellt sich bei exakter Befragung als eine merkwürdige  Störung des peripheren Sehens dar: der Randbereich des Sehfeldes verschwimmt und sie benennt dies als Schwindel.

Ich bin ihr mit “Brainfog” und “Schwindel” auf den Leim gegangen – eigentlich schlampige Anamnese-Führung, aber sowas passiert eben in einer Praxis mit begrenztem Zeitlichen Terminen.

Desswegen habe ich bei ihr die exekutive Zentren und Schwindel-Areale behandelt – und wir hatte desswegen keinen Erfolg:

wenn man “Konzerte als Pianist  mit Multipler Sklerose mit Orchester spielen” als “therapeutisches Scheitern” einordnen will.

Als ich es in einer Re-Analyse und tiefergehenden Befragung der tatsächlichen Ausprägung der Symptome gestern besser verstanden habe und wir dann die assoziativen Zentren für “Selbstwahrnehmung” sowie das “Thalamus-Zentrum fürs periphere Sehen” (Corp gen. lat) mit Neuromodulation behandelt haben, waren ihre Symptome prompt und erstmals gebessert.

 

Genauso ging es mir mit der chronisch progredienten MS

anfangs hatte ich ausser mässigen Anfangserfolgen keine dauerhaften Verbesserungen bei dieser Form der MS mit Neuromodulation erlebt.

Bis Petros mit einem neuen Stimulationsgerät (Newronika) die Möglichkeit geschaffen hat nicht nur das Gehirn sondern auch die Wirbelsäule zu behandeln.

Da sahen wir dann endlich richtige Verbesserungen und heute ist mir bewusst, dass die chronisch-progrediente MS keine Hirn-Erkrankung mehr ist sondern eine Wirbelsäulen-Krankheit, und wir haben desswegen jetzt fast jede Woche einen Patienten in der Ordi der wieder aus dem Rollstuhl aufsteht und stakelig einige Schritte geht. Das ist mittlerweile so Alltag das keiner mehr bei uns in der Ordi auf die Idee kommt ein Video drüber zu machen!

 

Petros mit seinem genialen Verstand versteht das Gehirn und die “Netzwerke” in einer Art und Weise wie sonst niemand

schon vor 3 Jahren hat er mir am Telefon erzählt: “Heli, wenn ich einen Patienten ansehe, dann leuchten die betroffenen Netzwerke im Gehirn des Patienten direkt auf. Ich sehe nur noch Netzwerke im Gehirn”.

Ich hab das damals noch überhaupt nicht verstanden: “Connectome” und “Trajectome” – das sind die Verbindung verschiedenster Gehirn-Regionen die funktionell verschränkt sind und korrekt zusammenarbeiten müssen um entsprechende Funktionen zur Verfügung zu stellen.

(c) The Lancet In ContextVolume 9, Issue 3 p238-239 March 2010 The human connectome: just another ‘ome? Ruth Williams

 

verstellte Connectome lösen Beschwerden aus

Wenn diese nicht kaputt – sondern nur verstellt sind – funktioniert das ganze Connectom nicht mehr korrekt.

Das kann man sich gut vorstellen wie ein Mikrophon das zu nahe bei einem Verstärker steht und dann in lautem Pfeifen rückkoppelt. Dabei ist nichts kaputt, nur eine funktionelle Störung im Sinn einer “Verstellung”

So funktioniert zB das PTSD, bei dem die “Schutz-Netzwerke” rückkoppeln und wie das “Rückkoppeln des Mikrophones” ins Gehirn permanenten Stress einspielen, auch Dystonien oder mancher Tremor ist eine Verstellung von verschiedenen “striato-cerebellar-thalamo-corticalen” Netzwerken.

Anfangs hab ich endlos gebraucht um mir dies zu merken, mittlerweile sind mir solche Zusammenhänge geläufiger und in dem Maß werden dann “ausgeflipptere Erkrankungen” plötzlich verbesserbar!

 

wenn man dies versteht, werden “dauerhafte Erkrankungen oder Einschränkungen” plötzlich behandelbar

Am vergangenen Sonntag konnte ich bei Dr. Adel Rayess – der uns in Wien einen Kurs über Wirbelsäulen-Manipulationen abgehalten hat – eine seit 40j bestehende Gleichgewichts-Störung (nach Steinwurf ins Genick als Kind verletzt) eliminieren,

https://www.instagram.com/p/DY1_MHWNVW3/

vorgestern am Montag – dem Feiertag – hab ich dann ein Kind das seit 7 Jahren mit Louis Barr Syndrom (Ataxia teleangiektatika) im Rollstuhl gesessen ist – zum Gehen gebracht (das Video hat noch keine Freigabe der Eltern, diese bekomme ich sicher und werde es dann auf Instagram zeigen)

 

Einfach weil ich dank Petros nicht nur betroffenen Hirnareale sondern die “Funktionelle Netzwerk-Architektur und deren Behandlung mit Neuromodulation” = FNON besser verstehen kann.

Nicht gut – aber besser. Und es wird mit jedem Training mit Petros besser!

 

Aktuell: im Juni kommt Petros fpr ein Training nach Wien und akzeptiert auch internationale Patienten

 

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