Ferroptose – neue Antikrebs Chemotherapie

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Ferroptose ist ein relativ neues AntiKrebs-Konzept in dem freie Radikale mit Eisen und einem Oxidations-Mittel Krebszellen umbringen. Ferroptose hat in Forschungs-Communitiy zuletzt viel Aufsehen bekommen. Artesunate ist aktuelles Haupt-Mittel und – Achtung – Baikal-Helmkraut ist ein Hemmstoff.

 

Ferroptose – von absolut „exotisch“ zu neuem Liebling der Canceristas

Ferroptose ist eine eisenabhängige Form des regulierten Zelltods, die durch die toxische Ansammlung von Lipidperoxiden auf Zellmembranen ausgelöst wird. In den letzten Jahren hat die Ferroptose ein enormes Interesse in der Krebsforschung geweckt, teilweise weil es sich um eine einzigartige Zelltodmodalität handelt, die sich mechanistisch und morphologisch von anderen Formen des Zelltods wie der Apoptose unterscheidet und daher ein großes Potenzial für die Krebstherapie birgt.

Wer sich über diesen wunderschön formulierten Absatz freut: dieser stammt orginal von folgender 2022 Review: Targeting ferroptosis as a vulnerability in cancer von Guang Lei et al, Nature Reviews Cancer 22 (2022) – hier Fulltext-PDF

Erst 2018 wurde die Ferroptose als eine eigenständige, neue Form des programmierten Zelltods gemeldet:

Ferroptose ist eine Form des programmierten Zelltods, der durch eine Eisen-Ionenabhängige Akkumulation von Lipidperoxiden verursacht wird. Ferroptose stellt einen anderen Zelltodweg als die Apoptose und hat daher als neues Ziel für die Krebstherapie Aufmerksamkeit erregt. Es wurde auch festgestellt, dass es mit verschiedenen Krankheiten wie neurodegenerativen Erkrankungen, Hirnschlag und Hepatitis (NASH) in Verbindung gebracht wird (siehe Dojindo)

 

grün = mitochondrien die aus den Zellen austreten die durch Ferroptose zerstört werden
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(c) Dojindo – https://dojindo.com/ferroptosis-and-reagent-selection-guide/  – auch –    B. R. Stockwell, et al., “Ferroptosis: A Regulated Cell Death Nexus Linking Metabolism, Redox Biology, and Disease.”Cell2017, 171, 273.

 

wir messen seit Jahren bei jedem Patienten FERRITIN

ich hab mehrere schwer chronisch erkrankte Patienten mit ganz zufällig gefundenem hohem Ferritin-Wert gehabt die nach Aderlass sehr deutlich gebessert wurden, so kam Ferritin in mein „Standard-Untersuchungs-Panel“ und wir sehen dass bei den allermeisten Tumor-Patienten sehr hohe Ferritin-Werte vorliegen, weil die Erys instabil sind und leicht zerplatzen –> Tumor-Anämie mit Eisenüberladung.

Dank meiner Ortho-Ausbildung beim „Eisentherapeuten“  Dr.  Rainer Schroth kannte ich die Bedeutung des Ferritin = Langzeit-Eisens als einzig validen Messwert um den Eisenspiegel bzw. Eisenmangel zu detektieren, weil das „Eisen im Serum“ als Messwert nichts taugt, da es selbst bei hohem Speichereisen ganz niedrig sein kann, wenn im Körper eine Entzündung läuft.

  • Eisen im Blut = wie der Salzstreuer am Tisch, wenn der leer ist, hab ich noch das Salzfass in der Küche sowie mehrere Salz-Packerl in der Kammer.
  • Ferritin = wie die Salzpackerl in der Kammer

 

sehr viel chinesische Forschung

Die Chinesen haben überhaupt viele Studien zu dem Thema gemacht, vermutlich weil die Haupt-Therapeutika letztlich aus dem TCM kommen und sie prinzipiell weniger Berührungs-Ängst mit Natur-Substanzen haben weil deren Forschung nicht so pharmakorrumpiert ist, dazu hab ich unten noch einen Beitrag geschrieben „Erlebnisse von Dr. Friedrich Douwes mit China„. 

Einer der chinesischen Haupt-Researcher Dr. Daulin Tang hat sogar ein Buch über Ferroptose geschrieben, ist mir leider bei meinen begrenzten Zeitressourcen zu teuer – das wäre aber ein nettes Geschenk zu meinem 60er!

 

Krebs reichert Metalle an

aus der Forschung von Dr. Thomas Rau und Dr. Ion Ionescu wissen wir definitiv, dass im Tumor zwischen 50 – 5000 x mehr Metalle, v.a. auch Eisen vorhanden ist.

Ich bin mir sicher, dass dies an der lokalen AZIDOSE des Tumor-Environments liegt.

Dasselbe ist sicher im Hirn los: dort wo viel ENERGIE verbrannt wird – bei starken kreisenden Emotionen die ja durch NERVEN-Aktivität am existieren gehalten werden –  haben wir sehr viel GLYCOLYSE-Vergärung.

Im Hirn gibt es keinen mitochondriellen OXPHOS-Stoffwechsel hab ich gerade gestern gelernt – sondern nur Zuckervergärung um ja keine freien Radikale zu haben, dies führt dann zur lokalen Gewebs-Azidose die dann dort METALLE anreichert. 

Längerfristig führen diese Metalle im Hirn zur FERROPTOSE der Nervenzellen, genau die Zentren wo stress sitzt gehen kaputt!

So kann man erklären wenn Klinghardt sagt: immer wenn er „Emotionen löst“ scheiden die Patienten wieder sehr viele Metalle aus

Weil die verminderte emotionale Nervenaktivität weniger lokale Azidose bedingt und dann die Metalle ihre Bindung ans azidifizierte Bindegewebe verlieren.

 

Krebs und Metall-Anreicherung

Metall-Detox in der Krebstherapie

 

Krebs liebt also Metalle

damit liegt es nahe die EISEN-Speicherung des Krebses als therapeutisches Vehikel zu nutzen! Die Metalle erhöhen natürlich auf rein physikalischwer Ebene den Level an ROX (freien Radikalen) und führen damit zu einem wesentlichen Anteil des Tumor-Environments.

Krebs liebt auch Glukose

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PET-Untersuchung in WIKIPEDIA

Diese EISEN-Sucht des Tumors könnten wir genauso benutzen wie wir die ZUCKER-SUCHT des Krebses für die PET-Untersuchung nutzen: das radioaktive Kontrastmittel FDG ist ja nichts anderes als Glukose und es reichert sich im Krebs 30fach an weil Tumorzellen ja 30x mehr Insulin-Rezeptoren haben.

Wenn also ihr Onkologe als sagt: essen sie was ihnen schmeckt dokumentiert er damit, dass er hinsichtlich des Krebs-Warburg-Stoffwechsels noch keine Schulung gehabt hat, denn die Glukose vergärt zu Milchsäure und erhöhte die Tumor-Azidose. Diese ist wieder einer der Schrittmacher für das Krebsgeschehen, auch da hab ich fantastische Studien gesammelt.

 

In dem Zusammenhang seien 3 wirklich gute Bücher empfohlen

 

 

 

 

und auch zwei Artikel mit ganz überragender Forschung

 

Basenpulver – Teil 1

Tumor-Azidose aktiviert Chemoresistenz | FL

 

 

 

Ferroptose – neuer Hotspot – ständig neue Studien

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jährlich massiv ansteigende Studien zum Thema Ferroptose

damit liegt es nahe die Ferroptose zB als Krebstherapie zu beforschen und neue Mittel dafür zu entwickeln.

 

Alleine im heurigen Jahr 2022 sind über 7000 neue Einträge in Scholar zum Thema gekommen, viele davon in höchstrangingen Forschungs-Journals wie JBC, Nature ….

 

super umfassende Reviews zeigen exakten Wirkmechanismus

Hier zB eine ganz tolle JBC Review von 2022 über Feroptose und die vielen neuen Pathways welche diese regulieren sowie Wirkverstärkende und Abschwächende Faktoren

 

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Metabolic regulation of ferroptosis in the tumor microenvironment | Nneka E. Mbah Costas A. Lyssiotis | BC REVIEWS| VOLUME 298, ISSUE 3, 101617, MARCH 2022

 

Ich mag gar nicht reinlesen anfangen, weil ich noch so viel Routine-Praxis-Arbeit zu tun habe und ich dann von meinen Recherchen wieder fortgetragen werde! Hier eröffnet sich eine neue, tolle Welt, das wird uns besser helfen Patienten zu unterstützen!

 

FERROPTOSE macht den Tumor besser fürs Immunsystem erkennbar

viele Tumore entgehen dem Immunsystem, weil sie ja körpereigene Zellen sind, nur fehlreguliert. Also selbst ein gutes Immunsystem kann Tumore nicht automatisch wegräumen, das müssen wir erkennen!

Einige Tumore erzeugen aber „Fremd-Proteine“ und sind dadurch stark Immunogen, zB Nierenzell-Ca oder Melanom, diese sind dann relativ gut immunologisch erreichbar, andere Tumore verstecken sich aber hinter ihrer scheinbar „normalen Zellmembran“.

Ferroptose erzeugt DAMPS

Damage-assoziierte molekulare Muster (DAMPs) sind endogene Moleküle, die von sterbenden Zellen und als Reaktion auf Gewebeschäden freigesetzt oder exponiert werden. Daran können Immunzellen andocken um den Tumor anzugreifen

 

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Uraltes Krebstherapeutikum Artesunate läuft über FERROPTOSE

Artemisia hat gemeinsam mit I******n 2014 den Nobelpreis bekommen, weil es so unfassbar wirkungsmächtig erscheint: über seine Ferroptose-Wirkung kann es relativ einfach die MALARIA behandeln und in der Krebs-Therapie wirkt das Extrakt ARTESUNATE auch bei Chemoresistenten Tumoren, weil ein anderer Wirkmechanismus verwendet wird.

normale Reaktion des Systems folgt sogleich

Kurz nach dem Nobelpreis wurde Artesunate in den USA natürlich verboten. Klinghardt berichtete über einen Besuch von bewaffneten FBI Agenten mit Hausdurchsuchung ca um 2015, da bekannt war, dass er Artesunate als Mittel gegen Borreliose und Krebs eingesetzt hat. 

Mitte 2019 wurde dann Artemisia annua plötzlich in Europa verboten – das alles haben wir erst einige Monate später verstanden als bekannt wurde, dass Artemisia ein tolles Mittel für die COVID-Behandlung sein soll und rechtzeitig vor Ausbruch der Pandemie mit I******n  zusammen weggeräumt wurde.

Simon Yu hat mich 2019 völlig verzweifelt angerufen: „die nehmen mir meine Therapie weg, die haben den Preis von I******n von 100 US$ auf 23.000 US$ erhöht!“ und ich hab Simon dann 2019 noch einige Packungen I******n nach London gebracht als wir uns dort getroffen haben.

Klinghardt berichtete kürzlich im Juni 22 in einem seiner „Weekly Vorträge“, dass er selbst schwerst erkrankte Covid-Patienten mit einer Artesunate-Infusion und Famotidin mit gutem Gewissen nach hause schicken konnte, weil die am nächsten Tag praktisch immer gesund waren.

In der Hochwelle des Coronas 2021 war Artesunate in der EU ebenfalls nicht mehr erhältlich und einige unserer Krebspatienten, die nur dank Artesunate halbwegs stabil waren erlebten einen Progress ihrer Erkrankung.

 

je hypoxischer der Tumor, desto mehr FERROPTOSE

Artensunate massiv wirksamer in tumorhypoxischem Gewebe | F

 

Artesunate klinischer Hauptwirkstoff für FERROPTOSE

ist als Natursubstanz natürlich uninteressant, desswegen geht die Forschung hauptsächlich in Richtung ERASTIN. Bei Artesunate haben wir jedoch jahrzehntelange Erfahrung und – wir haben bis jetzt in der Praxis noch keine richtigen Nebenwirkungen erlebt.

Artesunate ist kein Wundermittel, aber in seiner Wirksamkeit durchaus mit einer Chemo vergleichbar würde ich meinen.

 

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Tabelle aus der JBC-Review (verklinkt auf Grafik) über Ferroptose-Mittel

 

nachfolgende Mittel verstärken die Wirksamkeit

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Tabelle aus der JBC-Review (verklinkt auf Grafik) über Sensitizer

 

 

jetzt wichtig: Baikal-Helmkraut ist FERROPTOSE-Hemmer

Helmkraut wird ja tw. als Anti-TUMOR-Mittel verwendet, oder in der Borreliose-Therapie – zB weil es die immunsuppresiven TREGS reduziert oder über andere Wege „Apoptose“ induziert, in den Studien „remarkable effective„.

Soweit ich das aber gesehen habe, gilt das für Zellkultur-Studien und Mäusestudien, ich selber hab noch keine klinische Studie gesehen.

Der Wirkstoff BAICALIN und Ferroptose ist ein neuer Forschungs-Schwerpunkt: es sind in Scholar über 300 Einträge aus dem Jahr 2022, insgesamt sind es 1000 Einträge.

Hier eine aktuelle Zusammenfassung aus China über die umfassende biologische Wirkung des Inhaltsstoffes BAICALIN.

Dabei zeigt sich: 

 

Baicalin ist Antitumor wirksam aber hemmt Ferroptose – was machen wir mit dieser Information?!

daher hat es KEINE Sinn für mich eine Kombi von Artesunate + Baicalin einzusetzen.

Aber es wäre möglicherweise sinnvoll die beiden Mittel abwechselnd einzunehmen, denn wie immer gilt:

Krebs ist Krebs und der ist immer gescheiter und passt sich jeder Dauer-Therapie an!

zB: 1 Wo Artesunate, 1 Wo Baicalin – oder ähnlich? Keine Studie, keine Ahnung.

Ich hab schon Studien gesehen wo Krebszellen in Bicarbonat gezüchtet wurden und dann Fettsäuren aus dem Bicarbonat aufgebaut haben, auch Studien wo Krebszellen Basenpulver aus Citrat als Lieblingsessen zur Energiegewinnung verwendet haben.

Letztlich ist Krebs ein Dokument für die unfassbare und fantastische Kapazität „des Lebens an sich“ sich JEDER Situation anzupassen und zu überleben. Jede einzelne der Therapie-Strategien wird letztlich nach einer gewissen Zeit ausgehebelt.

Daher plädiere ich gerne für mehrere – tw. auch gegensätzliche Modalitäten die abwechselnd angewendet werden wie auch das Freispielen und Unterstützen des Immunsystems!

 

 

 

jetzt noch die versprochene Anektote über Dr. Douwes in China

Erlebnisse von Dr. Friedrich Douwes mit China

 

über die St. Georg Klinik und Dr. Friedrich Douwes

die St. Georg Klinik in Bad Aibling ist eine kleine / feine Privatklinik – aber mit Kassenzulassung gegründet und geleitet vom mittlerweile 80j Dr. Friedrich Douwes. Friedrich ist Onkologe und war schon in den 80er Jahren für mehrere Jahre in den USA und hat dort nicht nur Onkologie gelernt sondern auch moderne Hormontherapie.

In Deutschland wie in den USA hat Friedrich so ziemlich jede „Ganzheitsmedizinische“ oder „Heilpraktiker-Methode“ geprüft und – wenn sie konzeptuell zur wissenschaftlichen Onkologie passt oder diese sogar ergänzt oder optimiert – dann hat Friedrich diese sein therapeutisches Konzept integriert. 

 

Dieses Krebs-Therapie-Konzept „St. Georg Klinik“ besteht aus

  • Insulin-potenzierter „Standard-Chemotherapie
  • zusammen mit Hochtemperatur-Hyperthermie,
  • dazu begleitenden immun-restaurativen Massnahmen bis hin zu Dentriten-Therapie,
  • umfangreicher Detox und
  • vegetativer wie hormoneller Optimierung
  • und Darmaufbau

Einzig die Ernährung kommt vielleicht etwas zu kurz, wenn auch die Küche der Klinik grandios ist!

Friedrich ist diesbezüglich völlig agnostisch oder agenda-frei und nur vom Ergebnis bestimmt, ein echter Wissenschaftler, bis jetzt mit 80 Jahren absolut neugierig und ständig bereit etwas neues zu lernen. Kein engstirniger „Leitlinien-Arzt“ oder – gott bewahre – Bürokrat!

permanentes Lernen und erweitern der therapeutischen Optionen

zB: als ich im Juli 22 am Wochenende privat bei Friedrich war, traf ich dort einen bekannten britischen Naturopath (Daren Bepo) der mit dem Zyto Scan die Leute durchgemessen hat und spezielle pflanzliche Tinkturen verschrieben hat. Natürlich wird Dr. Douwes diese auch nutzen, wenn sie für die Patienten einen Vorteil bringen!

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wir diskutieren mit Daren Bepo über die vielen Verbesserungen durch pflanzliche Tinkturen
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Lenna und Friedrich schauen sich die Messergebnisse der bioenergetischen Untersuchung an

So haben wir uns auch kennengelernt. 2010 hat er einen Vortrag von mir gehört und mich dann quasi adoptiert: „lieber Dr. Retzek, ich verstehe überhaupt nichts von dem was sie da mit ihrer Homöopathie machen, aber mir gefällt ihr Einsatz und v.a. auch ihre Ergebnisse“.

Seither habe ich unendlich viel von ihm gelernt weil er unfassbar schnell neue wissenschaftliche Ideen aufgreifen, begreifen und umsetzen kann, gerade letzteres ist seine besondere Spezialität, die Umsetzung und Integration!

Friedrich sagt zurecht über seine Klink: wir sind immer besser als jede Standard-Klinik, denn wir machen genau dasselbe, nur viel optimierter mit viel Begleitung. 

 

Dr. Douwes wird nach China zu einem Vortrag eingeladen

Also, Dr. Friedrich Douwes, Gründer und Chef der kleinen St. Georg Klinik in Bad Aibling  mit ca 35 Betten – wurde etwa 2014 nach China eingeladen um einen Vortrag im „Milliardärs-Club“ zu halten.

In China erfuhr er, dass er dort als „graue Eminenz“ der Onkologie landesweit bekannt ist und dass die Hyperthermie wie auch die Galvano-Therapie dort „Douwes-Therapie“ heist, weil Friedrich in den 80er Jahren einmal einen Chinesischen Arzt zur Hospitation hatte der dies von ihm lernte.

Er und seine Frau Renate waren völlig überwältigt, als man ihnen eine neugebaute Privat-Klinik mit 3000 Ärzten und 20.000 Betten vorführte welche u.a. Krebs „nach der Methode St. Georg Klinik in Bad Aibling“ behandelt.

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Dr. Friedrich Douwes mit Gattin Renate anlässlich seines 80ers und ihres 60ers

Friedrich und Renate wurden dort wie ein Bundespräsident empfangen und mit höchster Ehrfurcht behandelt. Als er ganz verwundert fragte: „wieso kennen sie denn überhaupt unsere Klinik und unser Konzept“ bekam er zur Antwort:

Lieber Dr. Douwes, natürlich beobachten wir die ganze Welt und interessieren uns für alles. Wir haben jetzt 40 Jahre lang die USA-Pharma-Medizin übernommen und probiert und können damit sagen: das funktioniert nicht, da wird keiner damit gesund! Bei ihnen und ihrer Vorgehensweise sehen wir, dass sie Erfolge haben wie kaum eine andere Klinik dieser Welt und natürlich orientieren wir uns an den besten! 

Dr. Douwes dachte nun, dass er vielleicht Tantiemen oder intensive Zusammenarbeit bekommen würde. Und genau die gabe es auch:

diese bestand nämlich darin, dass für einige Zeit unendlich viele Chinesen die Klinik als Patienten überschwemmten und jede Kleinigkeit abfotografiert haben. „das sind die anstrengendsten Patienten, die halten sich an keinen Zeitplan und fordern ständig Unterhaltung“ meinte Friedrich.

Schliesslich: der Vortrag im Milliardärs-Club war dann vor 3000 Teilnehmern, quasi einer Stadthalle voller Zuhörer, über AntiAging Medizin.

 

 

 

 

 

 

 

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Dr.med. Helmut B Retzek
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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und Vorträge.  Diese Website dokumentiert umfangreiche eigene Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen
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5 Kommentare

  1. Lieber Dr. Retzek,

    eine Bemerkung zum empfohlenen Buch „Den Krebs aushungern, ohne selbst zu hungern: Die außergewöhnliche Überlebensgeschichte einer mutigen…“, Jane McLelland (Autor). Die veraltete deutsche Ausgabe sollte nicht gekauft werden, stattdessen die aktuelle neue, englische Ausgabe. Dort wird auch extrem ausführlich auf Ferroptose eingegangen. Jane McLelland hat der neuen Ausgabe einige aktuelle Erkenntnisse hinzugefügt, so auch das Kapitel über Ferroptose, welches in der alten Ausgabe (Deutsch oder Englisch) nicht behandelt wird.
    Die korrekte Durchführung einer Ferroptose ist an diverse Bedingungen geknüpft.

    Liebe Grüße
    Wolfgang Hoffmann

  2. Lieber Heli,
    zunächst wieder einmal vielen Dank für deine unermüdliche Arbeit.
    ich bin über die (für mich etwas widersprüchlichen) Aussagen im Artikel etwas irritiert:
    – einerseits macht Ferroptose die Tumorzellen leichter erkennbar, zB für Artemisia Tropfen (die ich nehme)
    – andererseits hemmt Baikalin (gut gegen Tumor – ich nehme 3×3 mit je 300mg/Tag) wiederum die Ferroptose …
    oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    vielen Dank für die „Aufklärung“
    Lieben Gruß, auch an Lenna
    Mario

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