Maximierung pflanzliche Mikron√§hrstoffe bei Minimierung der Kalorien sind Schl√ľssel um gesund zu altern und Erkrankungen zu √ľberwinden

 

Prolog

heute – 2015 – bin „Ganzheitsmediziner“ –¬†nicht mehr „klassischer Hom√∂opath“.

Unglaubliche „Gesundheits-Erlebnisse“ mit Metabolic Balance Klienten haben mir die Augen ge√∂ffnet √ľber etwas, dass ich als Arzt und Hom√∂opath vorher nicht wusste:

die Macht der Ernährung!

 

Erlebnisse haben unsere Sichtweise zu Kranheit/Gesundheit völlig verändert!

Wir hatten zwischen 2008-2011 nahezu 3000 Metabolic Balance Klienen betreut.

Fast jeder Klient brachte einige gesundheitliche Probleme mit. Diese¬†schmolzen zumeist innerhalb k√ľrzester Zeit¬†unter Metabolic dahin:

  • wir sahen Cholesterin von 600 auf 260 innerhalb von 10 Tagen verringert
  • wir hatten Diabetes-Patienten, die trotz 2 Medikamenten PLUS Insulin und „korrekter Ern√§hrung gem√§ss der Schulung des Krankenhauses“ einen HbA1C von 14 hatten (also extrem schlechte Langzeitzuckerwerte), die durch Ern√§hrungsumstellung auf einen HbA1C von 6.4 kamen: ohne Insulin und ohne Tabletten!¬†Wir fanden bei den Diabetes-Patienten regelhaft die Notwendigkeit, das Insulin mehr als zu halbieren um ausgewogenen Blutzucker zu haben
  • Menopause-Beschwerden l√∂sten sich auf, Migr√§ne verschwand, Blutdruck oft in einer Woche drastisch gebessert, Haut-Erkrankungen besserten sich um 80%, M√ľdigkeit, Schw√§che, Infekte, Depressivit√§t, Nervosit√§t, √Ąngstlichkeiten, Schlafst√∂rungen, ….
  • Eine Patientin kam freudenstrahlend und berichtete, dass ihre Herzklappen-OP abgesetzt wurde, dass ihre 3 Monatigen Kontrolltermine in der Kardiologie jetzt auf j√§hrlich verl√§ngert wurden, weil sie ihr Herz so regenerieren konnte, ….

Es gab auch immer wieder mal negative „Nebenwirkungen“

etwa 5% der Patienten waren verstopfter oder m√ľder oder erfrorener oder bekamen Kopfweh oder wurden sogar „krank“. Einige litten unter Haarausfall.

Meistens konnten wir dies auf Gewichtsverlust-bedingte freiwerdende Toxine zur√ľckf√ľhren und durch intensivierte Entgiftungsmassnahme rasch kl√§ren.

 

Jedenfalls √ľberwog bei uns das fantastische Ausmass der positiven Effekte derartig, dass es meine gesamte Wahrnehmung √ľber Krankheit und Gesundheit v√∂llig auf den Kopf stellte!

 

Metabolic Balance löste eine Fortbildungs-Lawine aus

Diese Erlebnisse mit der Diät waren so drastisch, so vorher unerlebt in meiner beruflichen Laufbahn als Schulmediziner und klassischer Homöopath, dass es bei mir eine Fortbildungs-Serie auslöste, die bis heute anhält. 

Aus dem reinen „Blickwinkel¬†des klassischen √§rztlichen Hom√∂opathen“ erarbeitete ich mir mittlerweile viele weitere Blickwinkel und Optionen, in den letzten Jahren hab ich fast 200 Wochenende in verschiedensten Kursen, Kliniken, Institutionen verbracht.

 

Ern√§hrung =¬†prim√§rer Faktor f√ľr Gesundheit

Meine Faszination zum Thema Prävention und Therapie durch Ernährung ist ungebrochen! So vieles ist aber noch unklar:

  • was ist die beste ¬†„Langzeit-Ern√§hrung“ ausserhalb eines Di√§t-Planes,
  • was die „perfekte AntiAging-Ern√§hrung“
  • wie geht die „korrekte Ern√§hrung f√ľr Kranke„,
  • wie sollen sich Krebserkrankten ern√§hren
  • was bei Allergien oder Autoimmun-Erkrankten
  • Diabetes, Metabolisches Syndrom,¬†
  • Schwangere, Stillende
  • Sportler
  • ……

 

oft drastisch widerspr√ľchliche „Konzepte“

Gerson, Morman, Kelley, Breuss, Jane Plant, Thomas Watsons China Study, Krebs‘ B17, Budwig, Coy, Nick Gonzales, Thomas Rau „Paracelsus“, Ketogen, Paleo, Metabolic Balance, Metabolic Typing, Blutgruppendi√§t ¬†……..

... konzeptuelle Widerspr√ľche ...

 

was ist das richtige, was sind dann die Grundlagen, was sollen wir selber „Langzeit“ essen, was sollen wir unseren oft schwerst kranken Patienten empfehlen?

  • √úberhaupt kein Fleisch (Plant, Watson, Breuss)?
  • hoher hochwertiger Fleischanteil (Paleo, Atkins), Topfen und Milchprodukte (Budwig)?
  • absolut keine Milch (Plant, Paracelsus), S√§fte (Breuss, Gerson)?
  • keinesfalls S√§fte (Coy, Ketogen)?
  • Rohkost (Paleo, Watson, Morman, Gerson, Breuss …)?
  • gemischt oder adaptiert Di√§t (Metabolic Balance, Metabolic Typing)?
  • kein Weizen (Paracelsus)?
  • kein Getreide (Paleo) ¬†……

 

vieles war/ist mir unklar

Eigentlich bin ich einer der meistgebuchtesten „Ern√§hrungs-Mediziner √Ėsterreichs“.¬†Trotzdem weiss ich bei vielen nicht exakt die optimale Empfehlung hinsichtlich

  • Rohkost,
  • Fleisch ja/nein – welches,
  • Milch ja/nein,
  • Getreide ja/nein,
  • Honig, Zucker,
  • Kohlenhydrate Menge

Es geht um die Gesundheit meiner Patienten und ich bin unsicher, unklar was ich gegebenenfalls empfehlen soll, wie streng und in welchem Ausmass man sich wann woran halten soll!

 

Dr. Joel Fuhrman: wissenschaftliches, studienbasiertes Konzept

Dr. Joel Fuhrman ist mein „derzeitiger“ (2015) Hero hinsichtlich Ern√§hrung.¬†

wie hat mich Dr. Fuhrman √ľberzeugt

Dr. Joel Fuhrman ist mein „derzeitiger“ (2015) Hero hinsichtlich Ern√§hrung. Er hat mich in wenigen Minuten √ľberzeugt mit folgenden paar Aussagen:

 

Dr. Fuhrman präsentiert in einem Youtube-Radio РInterview folgende Erklärung:

Fuhrman Joel„die meisten¬†Konzepte basieren auf einer Story, einer Geschichte, einer Idee. Es werden dann sowohl Erkl√§rungen als auch Studien passend zu¬†dieser Idee gesucht und nat√ľrlich auch gefunden aber gleichzeitig alle¬†widerspr√ľchlichen Daten ausgeblendet“.

„f√ľr mich z√§hlen vor allem Langzeit-Untersuchungen die aufzeigen, wie kann ich m√∂glichst gesund hundert Jahre alt werden“.

„zB die Weizen-Wampe: ein schlampig recherchiertes Buch mit wirklich schlechtem wissenschaftlichem Hintergrund. Es werden st√§ndig negativen Effekte der Intoleranz gegen Weizen-Glutens mit dem schlechten metabolischem Wert des hohen glyk√§mischen Index zusammengemischt. Es wird ignoriert bzw. kein einziges mal drauf hingewiesen, dass es v.a. der Feinheits-Grad des Getreide-Mehls ist, was¬†dessen¬†Glyk√§mischen Index bestimmt. Vollkornmehl muss feiner gemahlen werden als weisses Mehl, desswegen hat es einen h√∂heren¬†Glyk√§mischen Index w√§hrend ganzer Weizenkorn- gekocht wie Reis – einen ziemlich niederen glyk√§mischen Index mitbringt.“

„eine Ern√§hrung wie Paleo ist ein klassisches Beispiel f√ľr ‚Erfinden einer Geschichte‘ und Zusammensuchen von Beispielen, welche diese st√ľtzt. Die Urmenschen haben nicht PALEO gegessen, deren Essverhalten wurde sicher bestimmt vom Angebot, denn es galt nur zu √ľberleben. Dies ist eine v√∂llig andere Situation wie heute, wo wir im √úberfluss leben und ausw√§hlen k√∂nnen bzw. m√ľssen, was wir zu uns nehmen um m√∂glichst gesund 100 Jahre alt zu werden.“

Nat√ľrlich auch mit seinen Antworten und den klar studien-abgesicherten Hinweisen √ľber
die Notwendigkeit der Pflanzeninhaltstoffe.

Mikronährstoffe: das Codewort der Zukunft

Mikron√§hrstoff ist all das, was kein Makron√§hrstoff ist. Das sind jene Nahrungsmittelbestandteile, die f√ľr uns Menschen enorm wichtige regulative Funktionen einnehmen, aber nicht Brenn- oder Baustoff sind.

Makronährstoffe sind die bekannten: Kohlenhydrate, Proteine, Fette.

Mikron√§hrstoffe ist der ganze „Dreck rundherum“, all das mit dem die reinen Kohlenhydrate/Proteine/Fette „verschmutzt“ sind:
multipleste, oft noch gar nicht exakt bekannte „sekund√§re Pflanzenstoffe„, Vitamine, Minerale, Spurenelemente, auch bestimmte Balaststoffe.

In den letzten 10 Jahren haben wir studienm√§ssig kl√§ren k√∂nnen, welch enorm wichtige Funktion diese Mikron√§hrstoffe f√ľr uns aus√ľben:

nahezu komplette Steuerung des Immunsystems, Erkrankungen: Stoffwechsel-KH, Herz-Kreislauf-KH, Krebs und Neurologische KH werden¬†√ľber Darmflora und Ern√§hrung beeinflusst

  • MikroRNA aus der Ern√§hrung und Darmflora ist wesentlicher expressions-steuernder Faktor auf genetischer Ebene.

Eigentlich ist mein Artikel √ľber MikroRNA ein Meilenstein-Artikel, der viel h√§ufiger angeclickt werden m√ľsste und viel st√§rker verlinkt werden sollte.

  • Flavonoide (Polyphenole) aus Pflanzen bestimmen Krebswachstum bis zu 95%
  • Lektine in Pflanzen k√∂nnen Krebsentstehung zu 95% beeinflussen
  • Glucopolysacharide aus Pilzen k√∂nnen die Blutgef√§ss-Neubildung in hohem Masse beeinflussen
  • Isothiocyanate aus Pflanzen bestimmen entscheidend mit welche Erkrankungen in welcher H√§ufigkeit auftreten
  • chron. Magnesium-Mangel ist hauptverantwortlich f√ľr die Epidemie an „Gelenks-Abnutzungen“ bei sitzender B√ľrot√§tigkeit
  • chron. Vitamin C Mangel l√§sst larvierten Skorbut wieder auftreten: Fatigue, BurnOut, Leistungs-Schw√§che, KH-Anf√§lligkeiten
  • chron. Vitamin D Mangel f√ľhrt zu Depressionen, Krebs, Autoimmun-KH, Alters-Abbau, Regenerations-Schw√§chen
  • u.v.m.

Über viele dieser Substanzen habe ich recherchiert und studienbasierte Artikel auf meiner Homepage geschrieben. 

„Was soll ich denn jetzt f√ľr Nahrungs-Erg√§nzungsmittel nehmen?“

Das wichtigste Nahrungs-Ergänzungsmittel ist dasjenige, welches ihnen fehlt! Dadurch werden ganze Synthese-Ketten, Stoffwechsel-Ketten, Abwehr-Ketten geschwächt: die Kette so stark wie ihr schwächstes Glied.

schwierig herauszufinden was fehlt

Dieses schwache Glied herauszufinden ist ein wesentlicher Teil meiner t√§glichen Arbeit. Dies ist oft schwierig und kann durchaus auch „finanziell aufw√§ndig“ werden: eine halbwegs vollst√§ndige¬†Nahrungsmittelintoleranz-Messung kostet 500,-, ein halbwegs verl√§ssliches Mikron√§hrstoff-Profil aus dem Vollblut 200 ‚ā¨, ein Hormon-Tages-Profil fast 300 Euro, Aminos√§ure-Messungen, Virus-Profil, Toxikologische Profile, Schwermetall-Messungen …… …. ….

In den meisten Fällen ersetzt eine gute Anamnese gottseidank die Messungen oder lässt sie auf wenige Einzelparameter schrumpfen, die dann oft sogar die Kasse zahlt!

Einzelsubstanzen oft wirkunslos oder sogar schädlich

Selen und Vitamin E haben in grossen Studien nicht √ľberzeugt, Fols√§ure als einzelsubstanz genommen erh√∂ht sogar das Brustkrebs-Risiko, ….

Optimale Zusammensetzung in „Superfoods“

Die Natur hat uns die optimale Zusammensetzung und Aufbereitung eigentlich vorgegeben. Wir wurden adaptiert und optimiert √ľber Millionen Jahre langdauernde Anpassungsprozesse an bestimmte Mikron√§hrstoff

Grosse Untersuchungen zeigen uns die Zusammenh√§nge und daraus ergeben sich auch bestimmte „Alltags-Vorgehensweisen“

Wissenschaftliche Details sind eindeutig

niemand braucht Herzinfarkt oder Schlaganfall, Alters-Demenz oder Krebs, all dies ist Рstudienmässig abgesichert Рvermeidbar, wenn wir bestimmte Ernährungs-richtlinien beachten. 

(√úber die Heilung von Atheriosklerose, die √Ėffnung und Normalisierung der Herzkranzgef√§sse werde ich den n√§chsten Artikel schreiben)

Wissenschaft und Studien √ľber¬†Ern√§hrung zeigt dies so deutlich, dass diese Erkrankungen eigentlich einfach vermieden werden k√∂nnten.¬†

Wir könnten unser volles Potential bis ins hohe Alter leben und erleben, gesund und vital.

 

√ľber die langj√§hrige pr√§terminale Leidens-Dauer in √Ėsterreich

 

Präterminale Phase: Leiden bis uns der (alters) Tod einholt

√Ėsterreich hat eine furchtbare Leistungsbilanz mit seinem „besten Gesundheits-System der Welt“: das durchschnittliche pr√§terminale Leidensdauer liegt bei 27 Jahren:

d.h. der durchschnittliche √Ėsterreicher beginnt sich nicht mehr gesund zu f√ľhlen und Einschr√§nkungen¬†zu erfahren bereits 27 Jahre bevor er im Alter an einer seiner chronischen Erkrankungen verstirbt! ¬†(DrDr. Huber, Menopause Kongress Wien 2012).

Vor der Phase des pr√§terminalen Leidens liegt die „Phase des gesunden Lebens„.

Pr√§ventiv-Medizin besch√§ftigt sich v.a. mit den optionen, die „gesunde Lebensphase“ m√∂glichst lange, die „Phase des Pr√§terminalen Leidens“ m√∂glichst kurz zu halten. Plakativ: mit 100 gesund in die Kiste springen!

 

 

Ersch√ľtternd: je h√∂herentwickelt das¬†Medizinische System desto k√ľrzer¬†die gesunde Lebensphase

es gibt keine Korrelation mit den Kosten eines medizinischen Systems und dessen Benefit f√ľr die Gesamtgesundheit der Bev√∂lkerung. Trotz h√∂chster Ausgaben (17% BNP) haben die US-B√ľrger unter den westlichen¬†L√§ndern die geringste Lebenserwartung, die tats√§chlich in den letzten Jahren sogar wieder zu sinken angefangen hat (siehe zB Artikel von Alex Riegler).

Wieso ist dies so?

Medizinische Systeme erlauben¬†es der Bev√∂lkerung, einen ungesunden Lebensstil leichter und l√§nger durchzuf√ľhren und die negativen Auswirkungen des Lebens-Stils zu ignorieren.¬†Man entkommt jedoch den biologischen Grundbedingungen des K√∂rpers nicht durch Gabe von Medikamenten oder Vitamin-Pillen.¬†

In pflanzlichen Ernährungs-Anteilen sind notwendigen Mikronährstoffe

In der Zitrone ist nicht nur reines Vitamin C, sondern dieses mit Zitronens√§ure, hunderten Flavonoiden und anderen Antioxidantien sinnvoll und √ľber millionen Jahren Adaption ausgetesteten und bew√§hrten Mikron√§hrstoff-Kombinationen, die wir Menschen, als seit Millionen Jahren gewohnte Verwender dieser Mikron√§hrstoff-Mischung gebrauchen.

 

Makronährstoff-Mast und Mikronährstoff-Mangel

Dr. Thomas Rau iteriert √ľber die offiziellen Schweizer Ern√§hrungs-Statistik bei fast jedem Vortrag.

  Protein / d Mikronährstoffe
1960 35 g 100%
 2010 135 g 20%

 

Die Daten zeigen uns klar eine Vervierfachung des Protein/Eiweiss-Konsums bei gleichzeitig Reduktion der Spurenelemente auf 1/4 der damals vorhanden Aufnahme.

Achtung: dies sind offizielle Daten aus der offiziellen Stat
istik des Schweizer Gesundheits-Amtes (lt. Dr. Rau)

 

Dr. Joel Fuhrman und Dr. Thomas Rau

Rau und Fuhrman gleichen sich in ihren Aussagen fast vollständig.

Dr. Fuhrman hat – typischer US-Amerikaner – seine Aussagen in plakativere und starken¬†Worten gefasst, plakative B√ľcher geschrieben und pr√§sente und plakative Vortr√§ge auf Youtube.

Nachfolgend einige Aussagen aus einem Vortrag von Dr. Joel Fuhrman bei einer Farmer-Konferenz. Wenn ich Dr. Fuhrman direkt zitiere wird dies mit (JF) gekennzeichnet. 

zwei Youtube Vorträge von Dr. Fuhrman

 

 

http://youtu.be/l5E6UkcH3CI

 

 

zuviel Kalorien Рzuwenig Mikronährstoffe

unsere Ernährung gibt uns viel zuviele Kalorien durch die energiedichte industrie-nahrung und viel zuwenige Mikronährstoffe!  Mikronährstoffe enthalten keine Kalorien und Mikronährstoffe sind reichlich in Pflanzen Рaber fast verschwunden aus Industrie-Produktion hergestellter Ernährung.

Mit der Veränderung der Ernährung explodierten die Krankheiten:

Herzinfarkt, Schlaganfall, AutoimmunErkrankungen und Krebs, Adipositas ….

Nachfolgende Grafik dokumentiert klar: je weniger unveränderte Pflanzen die Ernährung ausmachen, desto mehr steigt die Todesrate an Herz/KrL-KH und Krebs.

Fuhrman 1 (2)

Dies hat durchaus eine historische Dimension. Mit der Einf√ľhrung der zunehmenden Industrie-Nahrung und auch der industriellen Landwirtschaft steigt die entsprechende Erkrankungs- und Todesrate.

Mit Einf√ľhrung der modernen Pestizide (Roundup) und der vielen Bisphenole akzentuierte sich die weltweite Krebserkrankungsrate:

Brustkrebs hat sich in den letzten 30 Jahren VERDREIFACHT.
Brustkrebs hat sich in den letzten 30 Jahren VERDREIFACHT.

 

Herzinfarkt, Schlaganfall, AutoimmunErkrankungen und Krebs, Adipositas ….

in den meisten ländlichen Gebieten von China gibt es weniger als 1% Brustkrebs, in den USA sind es 18%.

Fuhrman 1 (4)

So waren die Anteile einmal, bevor die einzelnen Staaten „western style diet“ √ľbernommen haben!

Die moderne US-Ern√§hrung, in Europa ja nicht deutlich unterschiedlich besteht mittlerweile aus weniger als 10 Kalorien-% ¬†aus unraffinierter pflanzlicher Kost. Die allermeisten Kalorien = 87% stammen aus Fabrik-LM und Fleisch! Dies sind Lebensmittel denen die wichtigen sch√ľtzenden Mikron√§hrstoffe, die sekund√§ren Pflanzenstoffe fehlen.

Fuhrman 1 (5)

 

Es zeigt sich unmittelbar aus den entsprechenden Statistiken, dass, je höher der Anteil an raffinierten Industrie-Nahrungsmitteln ist, die KH Rate entsprechend ansteigt, siehe auch die extram auffallende Grafik oben!

Fuhrman 1 (7)

 

Obwohl KOREA noch 1988 einen Bruchteil der Brustkrebs-Patienten im Vergleich zu den USA hatte, steigen diese mit der „Verbesserung des Lebens-Standards“ dramatisch an:

Fuhrman 1 (8)

 

Dieser Anstieg an Brustkrebs geht exakt einher mit der Erh√∂hung des anteiles an Aufkonzentrierten Makron√§hrstoffen und dem Verlust von Mikron√§hrstoffen: Verdreifachung des Fleischkonsums, verachtfachung des √ĖL-Konsums, Verdoppelung des Zuckers

 

Fuhrman 1 (6)

 

Völlige Pervertierung der gesundheits-politischen Mittel

Obwohl die historischen und epidemiologischen Daten ganz klar und absolut exakt die Zusammenh√§nge aufziegen werden gleichzeitig Milliarden von Euro in die Trichter der Pharmafirmen gesch√ľttet um „die magische Pille zu finden, die uns von dieser Geissel zu befreien“.

Was ist das nur f√ľr ein Unsinn!

„ben√∂tigen wir wirklich Superwissenschaftler und Milliarden an Forschungs-Budget um rauszufinden was notwendig ist um diese Erkrankungen zu vermeiden wenn es grosse Bev√∂lkerungsanteile in der Welt gibt, die sich anders ern√§hren und nicht dran leiden, und nach Umstellung ihrer Ern√§hrung die Erkrankungen bekommen?“ (JF)

Mikronährstoffe sind Essenz des gesunden Alterns

Jedes St√ľck Brokkoli enth√§lt tausende verschiedene Mikron√§hrstoffe die f√ľr unsere Gesundheit eine Grundnotwendigkeit darstellen. Wenn wir diese nicht zuf√ľhren exponieren wir uns ganz deutlich und laden Erkrankungen ein!

Brathähnchen und Fittness-Weckerl sind dasselbe! Beide enthalten grosse Mengen an Makronährstoffen und es fehlen gleichzeitig die allermeisten Mikronährstoffe!

Semmerl, Weckerl, Kekserl, Zucker, weisser Reis usw usf, also die ¬†„Fabriks- bzw raffinierte Lebensmittel“ sind assoziiert mit Krebs und Herzinfarkt, das sind „gef√§hrliche Lebensmittel“.

Die enthalten einfach kein Vitamin C, Vitamin K, Lignine, Phytochemicals, Flavonoide, Antioxidantien, Thiocyanide, Phenole, die ganzen ANTI-KREBS sch√ľtzenden Cofaktoren.

Genausowenig wie die √ĖLE und FETTE, die wir so verwenden. Genausowenig wie die tierischen Produkte, das Fleisch.¬†

All jene Substanzen, die das Immunsystem wappnen gegen Infektionen, Krebs und gegen Autoimmun-Erkrankungen sind eben nicht in den 87%  der Lebensmittel, die raffiniert oder tierischen Ursprungs sind.

Wenn wir uns also „modern ern√§hren“ sind wir gef√§hrlichst deffizient, haben schwere Mangelzust√§nde an den wichtigsten sch√ľtzenden Mikron√§hrstoffen!

Fleisch und raffinierte Produkte sind in multiplen Studien sowie historisch und epidemiologisch nachgewiesene Faktoren der Krankheits- wie Krebs-Auslösung. 

Genauso wie der inverse Zusammenhang mit unraffinierten Pflanzen-Inhaltsstoffen, Phyto-Mikronährstoffen.

Fuhrman 1 (2)

je höher der der Anteil an raffinierten Produkten ist, desto höher die Erkrankungsrate.

Morbidität zeigt die Ernährungs-Dummheiten

90% der US-Bevölkerung nimmt Medikamente gegen Cholesterin und Bluthochdruck ein. D.h. praktisch jeder der Western Style Ernährung durchzieht wird entsprechend krank!

weitere Details ....

Jeder der sich so ernährt bekommt also Herz-KrL-Störungen, und jeder der sich so ernährt bekommt Krebs:

Autopsien an Verstorbenen (Alten) zeigen dass praktisch jeder (alte) Mann und jede (alte) Frau entweder Prostata oder Brustkrebs-Gewebe in sich trug!

Das spannende ist, dass Studien und Erfahrung zeigen, dass all dies reversibel ist durch gute Ernährung. 

Bypass-OP sind eigentlich ein Kunstfehler (JF): ¬†es werden nur die echten Engstellen √ľberbr√ľckt, nicht der krankheitsausl√∂sende Mechanismus der Fehlern√§hrung gestoppt.¬†Man k√∂nnte genauso die Patienten auf eine Gef√§ss-restauriernde Ern√§hrung setzen und¬†in derselben Zeit wie es dauert die OP und REHA durchzuziehen w√§ren die Patienten mit Ern√§hrungs-Umstellung genauso wieder beschwerdefrei in der Arbeit.

Dies w√ľrde praktisch nichts kosten und auch den selbst zugef√ľgten Krankheits-Prozess unterbrechen und Langzeitgesundheit bewirken, w√§hrend die Bypass-OP scheinbare „Gesundung“ suggieriert und ihn quasi dazu auffordert mit derselben Lebensweise weiterzumachen, die seine Erkrankung von vornherein ausgel√∂st hat.¬†

Die Studien existieren: Interventionelle, Epidemiologische, Fallkontroll, Fallstudien, Cohort-Studien dass HerzKH reversierbar sind durch Ernährungs-Veränderung.

Fleisch erhöht Krebsrate

IGF1 ist ein Hormon welches bei der Verdauung von Fleisch und Milchprodukten ausgesch√ľttet wird. Dieses Hormon ist deutlich assoziiert mit einer deutlichen Zunahme von Krebs, insbesonders Brustkrebs.

< p>Wenn wir also Fleisch essen, benötigen wir eine ordentliche Menge an Phyto-Mikronährstoffen um das Immunsystem gegen diese negativen Nebeneffekte zu kräftigen!

 

Unser immunsystem funktoniert nicht ohne Pflanzen

der dritte Arm des Immunsystems sind Pflanzen. Der Transkriptions-Faktor¬†NRF2 kodiert f√ľr die ganze Antioxidative Enzym-Kaskade. Dieser Faktor wird nicht ad√§quat gebildet ohne regelm√§ssigen Konsum von gr√ľnen Pflanzen-Mikron√§hrstoffen (JF; auch¬†siehe, auch Suchterm i Pubmed).¬†

Man entwaffnet sich praktisch gegen Viren, Bakterien und Krebszellen wenn man nicht regelm√§ssig Isothiocyanate und Flavonoide von gr√ľnen Pflanzen konsumiert! Das Immunsystem funktioniert einfach nicht ad√§quat ohne die regelm√§ssige Zufuhr!

Die Evolution hat (leider) eine Abhängigkeit von der regelmässigen Zufuhr dieser Substrate kreiiert, wir kommen dem einfach nicht aus.

 

Kalorien-Restriktion wichtigster Anti-Aging-Faktor

egal welche Studie, egal welches Tiermodell: je schlanker und je weniger Kalorien die Versuchsperson oder das Versuchstier zu sich nimmt, desto ges√ľnder und desto l√§nger die Lebens-Spanne (–> Wikipedia).

 

Verhältnis zwischen Mikronährstoffen und Kalorien entscheidend

wir haben also oben gezeigt, dass es drauf ankommt, möglichst maximale Mikronährstoffe mit der Nahrung zu bekommen

gleichzeitig dabei aber möglichst wenig Kalorien zu bekommen

Daraus gibt sich ein „Index“, eine Normzahl f√ľr jedes Lebensmittel:

Spezifische Mikronährstoffgehalt

spezifischer Mikronährstoffgehalt =  Mikronährstoff-Gehalt / Kalorien

 

Hoher spezifischer Mikronährstoffgehalt ist Geheimnis

wir benötigen v.a. lebensmittel mit geringem MAKRO-Nährstoffgehalt und maximalem Mikronährstoffgehalt. Diese sollen wir in unserer persönlciher Nahrungspyramide hochreihen und regelmässig essen.

 Spezifischer Mikronährstoff-Score verschiedener Lebensmittel

   
Gr√ľnkohl 1000
Blattgem√ľse 1000
Bok Choy 864
Pilze 199
Tomaten 186
Erdbeeren 182
Zuckermelone 118
Zwiebel 107
Leinsamen 103
   
   
Weiss-Brot 17

 

spannend ist, dass diese Reihenfolge so ziemlich √ľbereinstimmt mit der wissenschaftlich abgesicherten Anti-Krebs-Ern√§hrung von Prof. Beliveau, Uni Quebek („krebszellen m√∂gen keine Himbeeren“).

 

 

 G-BOMBS gehören in jede Mahlzeit

Dr. Joel Fuhrman macht typisch amerikanische K√ľrzel und Zusammenfassungen. G-BOMBS sind quasi ein plakatives K√ľrzel f√ľr jene Lebensmittel, die f√ľr uns den Hauptteil der Ern√§hrung ausmachen sollten.

 Fuhrman 1 (1)

 

 

 

 

 

 

 

 

der nächste Teil folgt

So, werte Leser. In einem zweiten Teil dieses Artikels werde ich die noch fehlenden 25% nachtragen: wissenschaftlichen Begr√ľndungen, wieso wir t√§glich eine kleine Menge Pilz, Bohnen, Kohl, Zwiebel und Beeren zu uns nehmen sollten!

Ausserdem m√∂chte ich die extrem spannenden Daten √ľber die REVERSION von Herz-Krankheiten, Atheriosklerose und Herzkranzgef√§ss-Erkrankungen nach Dr. Esselstyn (Klinik Cleveland) dazu zeigen, der auch Bill Clinton gerettet hat.¬†

Leider ist der J√ĄNNER randvoll mit Terminen, Seminaren, Publikationen, Arbeiten, Programmierung und nat√ľrlich die Praxis auch noch – ich bedanke mich f√ľr das Durchhalten und freu mich auf einen Kommentar!

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6 Kommentare

  1. Danke f√ľr diesen ausf√ľhrlichen Beitrag. Nachdem ich nun „Peace Food“ von Dr. Dahlke und aktuell das Buch „Weizenwampe“ von Dr. Davis gelesen habe, indem die ber√ľhmte „China Study“ sogar teilweise „widerlegt“ wird, wei√ü ich auch nicht mehr, was ich noch glauben soll! Es ist wirklich sehr schwierig!

    • „Jeder hat seine Ideologie und pr√§sentiert nur jene Beweise, die diese st√ľtzen“.

      Menschen funktionieren gut ob sie reines Fett/Fleisch essen (Massai, Eskimos) oder praktisch nur Fr√ľchte/Getreide (siehe Weston-Price Forschung), daher gibts vermutlich gar keine sehr „scharfe Trennung“ oder echt „fixe regeln“.

      [asa]0615228380[/asa]

      [asa]1849027706[/asa]

      Forschungsbasierte gross-Teilnehmer / langdauender Studien und epidemiologische Untersuchungen sind aber wichtig und glaubw√ľrdig.

      Besonders auch die Krankheits-Reversions-Konzepte wie Esselstyns Herz-Erneuerungs-Programm, mit dem er Bill Clinton nach 4 Bypass-OP gesund hält. Daraus muss / darf man entsprechende Aussagen ableiten.

      [asa]B00OJ0QNBM[/asa]

      Die China Study (eigener Artikel dr√ľber) war ein Meilenstein – ignoriert nur das Ph√§nomen ZUCKER Und √ĖLE, die gemeinsam mit „mehr Fleisch“ eingef√ľhrt wurden. Colin Campbell hat eben die Fleisch-Ideologie gehabt.

      [asa]3864010012[/asa]

      Joel Fuhrman geht mit Weston Price und ganz vielen anderen konform und st√ľtzt sich v.a. auf die grossen modernen Forschungsergebnisse „was n√ľtzt“. Dass sein Ansatz dann so erfolgreich ist in der Krankheits-Reversion und auch in der Gewichtskontrolle ist logisch: wenn ich kiloweise Gr√ľn-Gem√ľse reinstopfe, bekomme ich Mega-Mengen Nutriceuticals aber wenig Kalorien.

      hier das deutschsprachige Buch von ihm, erst seit gestern auf Amazon gelistet

      [asa]3944125207[/asa]

      Ich selber halte mein √úbergewicht pr√§zise, weil ich kiloweise Leinsamen, Sesam, N√ľsse und andere gesunde Leckerein zur falschen Tageszeit (nachts) in mich reinstopfe. Also auch hier gilt: zuviel Kilokalorien trotz hervorragendem Mikron√§hrstoff-Inhalt ist auch nicht optimal.

  2. Dr. Fuhrmanns Theorie ist f√ľr mich leider sehr wiederspr√ľchlich! Die hochgepriesenen Mikron√§hrstoffe in der Mikrowelle (Rezptteil) zu zerst√∂ren ist eine fatale Tatsache, die u.U. auch auf den amerikanischen Lifestyle zur√ľckzuf√ľhren ist,wo die Mikro leider noch zum selbstverst√§ndlichen Alltag geh√∂rt!!

    • naja, man muss es ja nicht in der Mikrowelle erhitzen. Calc, Magn, Kalium, Flavonoide usw werden durch Mikrowelle sicher nicht sehr beeinflusst. Vieles andere schon, aber desswegen das „Konzept“ in Frage stellen, das w√§re so wie Einstein wegen seiner doofen Frisur abzuurteilen.

  3. Hallo,
    ic h kann nur sagen, dass ich einen drastischen Wandel hinter mir durch eine Ern√§hrunsumstellung. Ich wog Dez 2013 187 kg, konnte nic ht mehr richtig gehen, und nimmer schlafen. Bin dann auf den Film Gabel statt Messer gesto√üen und beschlo√ü mein Essen auf vegan zu √§ndern. Kein Zucker mehr, keine Gluten und nur Fette aus N√ľ√üen und Kokos√∂l. Es war hart bis Sommer 2014 hatte ich immer Kopfweh durch die Engiftung, aber das Wasser aus den Beinen verschwand und ich konnte nach m√ľsammen 10 minuten gehen, 30 minuten gehen und 30 Kilo waren m√ľhelos ohne Di√§t verschwunden.
    Heute 2 Jahre sp√§ter wiege ich 120 kg, gehe 2 mal eine Stunde mit dem Hund, fahre 30 min mit dem hheimtrainer und gehe 2 mal in der Woche schwimmen. Ich f√ľhle mich spitzenm√§√üig und kann nur sagen, da√ü das Verzichten auf Milchproduke und Fleisch meinen K√∂rper neu machte. Ic h essen H√ľlsenfr√ľchte, frisches Gem√ľse, Obst, Reis, Kartoffeln und mache die Teige aus Maismehl. Das mit dem Zucker kann ich nur jeden ans Herz legen, da der Konsum von Zucker der in den meisten Fertigprodukten ist, das Belohnungssystem anwirft und man dann immer mehr will, und man nicht aufh√∂ren kann. Bei mir reicht ein St√ľckchen Schoko und ich tickte aus und vernichtete s√§mtliche Lebensmittel im Umkreis. Darum meide ich den Zucker wie ein Alkoholiger den Alkohol.
    Ich weiß das ic h mein Ziel erreiche unterr 100 kg zu wiegen, ich kann es nur jedem empfehlen die Ernährung zu änder, man ist wie neugeboren.
    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

    • vielen vielen herzlichen Dank f√ľr diesen Beitrag! Wie haben sie es geschafft sich „umzupolen“? Weiterhin viel Gl√ľck, Ausdauer und allerrbeste Gesundheit, HR

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