StartSOZOEMTT mit Storz Magnetolith - Verwendung als Zusatzbehandlung Neuromodulation möglich

EMTT mit Storz Magnetolith – Verwendung als Zusatzbehandlung Neuromodulation möglich

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Text verfasst von Petros Kattou

🧲 EMTT (Extrakorporale Magnetotransduktionstherapie) – STORZ MAGNETOLITH®

Mögliche Relevanz für funktionelle neurologische Störungen (FND) und myoklonische Bewegungsstörungen

 

 

 

1. Was bewirkt EMTT (MAGNETOLITH®)?

Die extrakorporale Magnetotransduktionstherapie (EMTT) ist eine nicht-invasive Therapie, die mit hochfrequenten, hochintensiven elektromagnetischen Impulsen arbeitet. Diese dringen tief in das Gewebe ein und induzieren elektrische Ströme in biologischen Strukturen.

Wichtige physikalische Parameter von MAGNETOLITH®:

• Magnetfeldstärke bis zu ~80 mT

• Oszillationsfrequenz 100–300 kHz

• Sehr hohe Transduktionsrate >60 kT/s

Diese Pulse induzieren elektromagnetische Induktion im Gewebe, wodurch Zellaktivität und Stoffwechsel moduliert werden können.

Zellbiologische Effekte in Studien nachgewiesen

Forschungsergebnisse zeigen, dass EMTT Folgendes bewirken kann:

• Kalziumeinstrom in Zellen auslösen

• Genexpression im Zusammenhang mit Regeneration hochregulieren

• Proteinsynthese und Kollagenproduktion steigern

• Gewebereparatur- und Mineralisierungsprozesse verbessern

Diese biologischen Effekte deuten auf einen neuromodulatorischen und regenerativen Mechanismus hin.

2. Aktuelle medizinische Indikationen (evidenzbasiert)

Die meisten aktuellen klinischen Studien konzentrieren sich auf Erkrankungen des Bewegungsapparates:

• Arthrose

• Sehnenentzündungen

• Chronische Rückenschmerzen

• Frakturheilung

• Muskelentspannung

• Knochenregeneration und Implantatintegration

Randomisierte Studien zeigen Verbesserungen der Schmerzen und der körperlichen Funktion bei degenerativen Gelenkerkrankungen.

3. Mögliche neurologische Mechanismen (Hypothese)

Obwohl die Forschung zu neurologischen Erkrankungen noch in den Anfängen steckt, deuten die biophysikalischen Mechanismen auf mögliche Auswirkungen auf das Nervensystem hin:

Effekte der elektromagnetischen Neuromodulation

EMTT kann Folgendes beeinflussen:

1️⃣ Modulation von Ionenkanälen

Elektromagnetische Impulse induzieren elektrische Ströme in Nerven und beeinflussen so das Membranpotenzial.

2️⃣ Kalziumsignalisierung

Der durch EMTT ausgelöste Kalziumeinstrom kann die neuronale Erregbarkeit beeinflussen.

3️⃣ Elektroporationsähnliche Effekte

Einige Studien legen nahe, dass EMTT durch Elektroporation und piezoelektrische Gewebereaktionen wirkt und so die Zellsignalisierung und -reparatur beeinflusst.

4️⃣ Neuromuskuläre Entspannung

Klinische Beobachtungen zeigen eine Reduktion von Muskelkrämpfen und Schmerzen, was auf neuromuskuläre Regulationseffekte hindeutet.

4. Funktionelle neurologische Störung (FND)
Pathophysiologie der FND

Forschungsergebnisse zeigen, dass FND mit Funktionsstörungen verschiedener Hirnnetzwerke einhergeht:

• Supplementäres motorisches Areal (SMA)

• Basalganglien

• Kleinhirn

• Salienznetzwerk

• Limbisches System

Dies führt zu:

• abnormer motorischer Kontrolle

• veränderter motorischer Hemmung

• beeinträchtigter sensomotorischer Integration

Symptome können sein:

• funktioneller Tremor

• funktioneller Myoklonus

• Dystonie

• Gangstörungen


5. Mögliche Ursachen myoklonischer Bewegungen bei FND

Häufig in der Literatur beschriebene Mechanismen:

Neurofunktionelle Ursachen

• Abnorme kortikale motorische Erregbarkeit

• Dysfunktionelle zerebelläre Modulation

• Veränderte thalamokortikale Rhythmen

• Beeinträchtigte Top-down-Motorhemmung

Psychologisch-neurobiologische Interaktion

• Dysregulation des Trauma-/Stressnetzwerks

• Limbisch-motorische Kopplung

Netzwerkdysregulation

Funktionelle Bildgebung zeigt abnorme Aktivität in:

• SMA (supplementäres motorisches Areal)

• präfrontalem Kortex

• Insula

• Kleinhirn

6. Warum EMTT theoretisch bei FND oder Myoklonus helfen könnte

Obwohl klinische Studien noch ausstehen, könnte EMTT theoretisch Folgendes beeinflussen:

Neuromuskuläre Ebene

• Muskelspindelaktivität

• Erregbarkeit peripherer Nerven

• Reduktion von Muskelkrämpfen

Sensorimotorische Integration

Elektromagnetische Stimulation könnte Folgendes modulieren:

• afferente propriozeptive Reize

• spinale Reflexkreisläufe

Modulation von Hirnnetzwerken

Indirekte Effekte könnten Folgendes beeinflussen:

• sensomotorischen Kortex

• zerebelläre Rückkopplungsschleifen

• Regulation des autonomen Nervensystems

7. Potenzieller kombinierter Neuromodulationsansatz (Forschungskonzept)

Für funktionellen Myoklonus/FND könnten Forschungsprotokolle Folgendes kombinieren:

Periphere Neuromodulation

• EMTT (Magnetolith)

mit

Zentraler Neuromodulation

•tDCS

•rTMS

•taVNS

•TPS

Zielnetzwerke:

• Sensomotorisches Netzwerk

• Salienznetzwerk

• Kleinhirn-Thalamo-Kortex-Schleife

8. Wichtige Forschungslücke

Aktuell:

⚠️ Es gibt nur sehr wenige Studien, die EMTT speziell bei neurologischen Erkrankungen oder FND untersuchen.

Die meisten Erkenntnisse stammen aus der muskuloskelettalen oder zellbiologischen Forschung.

✅ Der Mechanismus der elektromagnetischen Neuromodulation macht diese Therapieform zu einem vielversprechenden Forschungsansatz, insbesondere für:

• funktionellen Tremor

• funktionellen Myoklonus

• Dystonie

• Muskelspasmen

Wichtigste mechanistische Unterschiede zwischen PEMF und EMTT

PEMF wie BEMER „Magnetfeldmatten“

PEMF

• Niederenergetische Magnetimpulse stimulieren Zellen und Gewebe.

• Hauptanwendungsgebiete:

• Knochenheilung

• Entzündungshemmung

• Schmerztherapie

BiologischAlle Effekte umfassen:

• Stickoxid-Signalisierung

• Entzündungshemmende Zytokine

• Knorpelreparatur

EMTT (MAGNOLITH)

• Hochenergetische elektromagnetische Impulse stimulieren die Zellregeneration und die Stoffwechselaktivierung.

• Frequenz bis zu 300 kHz mit höherer Magnetfeldstärke.

• Die Magnetfeldstärke kann 80–150 mT erreichen und ist damit deutlich höher als bei Standard-PEMF.

Berichtete biologische Effekte:

• ↑ Zellstoffwechsel

• ↑ Osteoblastenaktivität

• ↑ Kalzium-Signalisierung

• ↑ Geweberegeneration

⚡ Vergleich klinischer Anwendungen

PEMF

Häufige Anwendungsgebiete:

• Verzögerte Knochenbruchheilung

• Arthrose

• Chronische Schmerzen

• Entzündungen

• Rehabilitation

EMTT (Magnolith)

Hauptanwendungsgebiete:

• Wirbelsäulendegeneration

• Bandscheibenerkrankungen

• Chronische Rückenschmerzen

• Sehnenentzündungen

• Sportverletzungen

• Arthrose

• Erkrankungen des tiefen Bewegungsapparates

Häufig kombiniert mit:

• ESWT (Stoßwellentherapie)

• Physiotherapie

• Regenerative Medizin

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