meine Pubmed-Recherchen zeigen: eine Corona-Infektion bei Schwangerschaft dürfte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keinen negativen Einfluss auf das Baby im Bauch der Mutter bringen, selbst wenn diese ernsthaft (an Lungenentzündung) erkrankt ist.

Bitte liebe schwangere werdende Mutter: bleiben sie ganz entspannt hinsichtlich ihres Kindes, die Pubmed-Studien sind da sehr beruhigend! 

 

Schwangere – besonders sensibler Umstand

wir Ärzte sind genauso wie die Betroffenen selber immer etwas „unsicher“:  welches Medikament darf ich in der Schwangerschaft wie anwenden, kann eine Infektion auf das werdende Kind übertragen werden und wenn, kann dies einen (längerdauernden) Schaden bringen?

Pubmed-Studien zeigen keine Infektions-Gefahr für das Kind bei Infektion

es finden sich tatsächlich 206 Studien in der Pubmed zum Thema SS und Coronavirus, 21 davon seit 2020, die Chinesen werfen derzeit ganz viele Studien in der Nachschau nach Wuhan raus

wunderbare Klinische Studie: 15 schwangere Frauen mit ernster Covid-Lungenentzündung wurden hier zusammengeschrieben: 11 haben ihr Kind bekommen, eine durch normale Geburt, 10 durch Kaiserschnitt. Alle Kinder waren gesund und hatten keine Komplikationen, 4 Frauen sind noch schwanger, den Kindern im Mutterleib geht es gut – die Mütter bekommen zwar zur Sicherheit keine Antivirale Medikamente aber die Lungenentzündungen verbessern sich trotzdem.

Kaiserschnitt in der 35 SSW bei schwer erkrankter Frau: das Kind war gesund

Eine Experten-Video-Konferenz in China ergab kein klares Bild und keine Guidelines. Man muss für jeden Fall spezifisch agieren.

Dr. David Schwartz aus Georgia USA, beschreibt anhand von 38 Corona-infizierten-Patientinnen aus etwas 10 Chinesischen Spitälern – die Fälle werden einzeln und detailliert dargestellt  –  dass es im Gegensatz zu SARS oder MERS Infektionen beim Covid-19 zu keinem Todesfall unter den Müttern – deren COVID Pneumonie mittels typischem CT und Abstrich nachgewiesen war – gekommen ist. 

Je nach Spital war recht unterschiedliches Outcome bei den Kindern. In einem Krankenhaus waren alle Kinder gesund und es gab keinem einzigen Fall eine Übertragung des Virus auf die Neugeborenen oder auch auf die Plazenta oder die Muttermilch stattgefunden hat (das klingt so fantastisch, dass man vielleicht den RT-PCR-Test anzweifeln könnte).

In einem anderen Krankenhaus in Hubai waren 6 von 10 Kindern krank, eines davon – eine Frühgeburt – ist schliesslich an seinen Frühgeburts-Komplikationen gestorben

Bei KEINEM dieser Kinder konnte trotz mehrfachem Abstrich der Coronavirus nachgewiesen werden, 36 der 38 Mütter waren jedoch Coronavirus-positiv.

Die Mütter der „problematischen“ Kinder hatten durchwegs alle begleitende gynäkologische Probleme wie Schwangerschafts-Diabetes, vorzeitigen Riss der Fruchtblase oder Plazentalösung.

das waren so die ersten 5-10 Studien, die gesamte Corona-Schwangerschafts-Studienlandschaft ist beruhigend!

 

Zusammenfassung

Unerwarteterweise nehmen die Kinder im Mutterleib – selbst bei schweren Verläufen einer Corona-Lungenentzündung – mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keinen Schaden!

Anmerkung von mir: enorm wichtig ist die emotionale Befindlichkeit der Mutter in der Schwangerschaft. Diese wird i.d.R. durch Megadosen Progesteron im Blut absolut positiv gestimmt. Falls sie also trotzdem leider eine Coronavirus-Infektion erleiden: bitte mit Liebe und Freude husten, mit Dankbarkeit und möglichst entspannt, diese Pandemiewelle kann dem Kind (vermutlich) nichts anhaben!

Ach ja, weil das soooo wichtig ist: bitte meinen Artikel über Jod in der Schwangerschaft lesen und mit anderen Müttern teilen!

 

Medikamente in der Schwangerschaft

immer wieder die Frage: kann ich dieses oder jenes Medikament nehmen wenn ich schwanger bin?

Fieber, Schmerzen

für eine komplikations-lose Coronavirus-Infektion benötigt man ev. ein Fieber-Mittel – es wird hier PARACETAMOL empfohlen bei dem es keine Einschränkungen in der Schwangerschaft gibt. 

Physikalische Fiebersenkung ist natürlich optimal und in leichten Fällen oft ausreichend: Essigpatscherl nur bei heissen / glühenden Füssen, ansonsten ein Einlauf mit lauwarmen Wasser. Sobald der Stuhl heraussen ist sollte das Fieber zurückgehen. 

Husten

das starke Hustenmittel DEXTROMORPHAN kann eigentlich bedenkenlos eingenommen werden (Charitee) – Wick Formel 44, Tussastop, Silomat

bei trockenem Husten wird gerne AMBROXOL verschreiben, das ist völlig problemlos in der Schwangerschaft (Charitee). 

Acetylcystein ACC st ein Schleimlöser aber gleichzeitig auch ein Glutathion-Precursor und damit mehrfach wirksam – super für die Schwangerschaft (Charitee)

 

Chloroquin und Hydrochloroquin

könnte in der Schwangerschaft gegeben werden laut Prof. Didier Raoult (Transkript eines TV-Auftrittes) der tausende Patienten erfahrung hat die unter dieser Therapie auch schwanger waren, sowie Prof. Wang (Preprint einer neuen Studie: Repurposing Chloroquin as Antiviral Medicine). Man wird dies aber nur bei ernster Lage einsetzen, also einer starken Corona-Pneumonie. 

 

Antibiotika

Gegen Superinfektionen der Virus-Ggeschwächten Lunge setzt der Arzt vielleicht ein Antibiotikum ein – es hat sich AZITHROMYCIN bewährt, weil dieses gleichzeitig gegen ZIKA und CORONA-VIREN wirksam ist (–> Artikel). Kann völlig bedenkenlos gegeben werden (Charitee).

Vertrauen sie hier ihrem Arzt, die haben alle sooo viel Erfahrung oder sind vernetzt, sie sind da ganz gut aufgehoben!

 

Naturheilkunde im Fall „Corona-Virus“

„Alternativ eingestellte Menschen“ suchen – gerade in der Schwangerschaft – Hilfe bei der Naturheilkunde und finden diese, weil in jedem 3ten Haus ein Energethiker oder Heilpraktiker sitzt. 

Diese verwenden dann die „biologischen Antibiotika“ wie CDL, MMS, kolloidales Silber, Grapefruitkern-Extrakt, Teebaumöl, Oregano-Öl, Zistus-Extrakt, …..

Aber ehrlich, wieso sollte man in so einer „kritischen“ Situation statt einem guten, bewährten Antibiotikum welches millionen Frauen auch in der Schwangerschaft einnehmen das neurotoxische Schwermetall kolloidales Silber einnehmen wollen, auch wenn es sehr bakterizid ist?

Auch Grapefruitkern-Extrakt würde ich meiner Frau hier nicht geben – ja, es hat einen Antibiofilm-Effekt – hilfreich bei chronischer bakterieller Infektion, wo ist aber der Beweis dass es bei Viralen Krankheiten hilft?

genauso wenig wie Oregano-Öl gegen die Viren, einfach weil es keine Studien dazu gibt.

Ich hab nur „Hörensagen“ zur Antivirus-Aktivität von CDL, Humble beschreibt ausschliesslich bakterielle und parasitäre Erfolge, ist also unsicher – grade auch weil ev. beim COVID-Syndrom ein überschiessendes Immunsystem mitbeteiligt ist möchte ich das durch Hypochlorit nicht aufmunitionieren.

Die Pubmed ist objektiv, wir finden Studien zu fast allem.

Also bevor ich in so einem hochgradig unsicherem Fall auf eine unsichere Naturheilkundliche Therapie einsteige, würde ich da vorerst bedenkenlos das millionenfach bewährte Antibiotikum nehmen und mich dann um die danach antibiotika-geschwächte Darmbiologie kümmern, am besten testet oft Colostrum

ev. begleitend Homöopathie zur Immunsystem-Stärkung. Aber die ist zickig, funktioniert nicht immer, daher besser bei chronischen Fällen wo man Zeit hat und nichts „versäumt“.

 

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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen

Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und Vorträge

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

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