Cavitat wird Cavitau – Lechner revolutioniert die Zahnheilkunde

-

KavitĂ€ten (NICO) sind in der offiziellen Zahnheilkunde unbekannt. Dies liegt u.a. an der schwierigen Diagnostik. Dr. Johann Lechner hat nun ein fantastisches DiagnosegerĂ€t „Cavitat“ in modernisierter Form „CaviTAU“ wiederauferstehen lassen. 

 

Dr. Johann Lechner (c) 2019

Dr. Johann Lechner, der Virchow der Zahnheilkunde

Es ist hauptsĂ€chlich Dr. Johann Lechner, Zahnarzt aus MĂŒnchen, zu verdanken, dass er die Arbeit von Prof. Dr. Jerry Bouquot aufgenommen und die wissenschaftliche Grundlage dafĂŒr ausgebaut hat. Wurde Bouquot – obwohl immer UniversitĂ€ts-Professor – noch verunglimpft, kann man dank Lechners Arbeit die KavitĂ€ten oder NICOs nicht mehr ignorieren.

Unerhörte ProduktivitĂ€t – einzigartige Forschung

Man muss sich das vorstellen: ein niedergelassener Zahnarzt in eigener Praxis schreibt zahlreiche BĂŒcher, gespickt mit FĂ€llen, Fotos, Untersuchungen und Fakten, sowie viele Studien im Pubmed-Journal.

 

Problem ‚Zahnherd‘.

(c) Dr. Johann Lechner / Prof. emeret. Dr. Jerry Bouquot

hier im Bild rechts sieht man einen NICO-Herd rund um einen wurzelbehandelten Zahn.

Der Knochen ist entzĂŒndlich verĂ€ndert, ‚brandig‘ und weich, er kann – wenn man die harte Knochen-HĂŒlle namens ‚Compacta‘ öffnet – einfach mit einem Löffel rausgelöffelt werden.

Oft ĂŒbelriechend, mit Bakterien durchsetzt, spielt sich dort ein ‚Stellungskrieg‘ ab. In diesem Bereich werden mehrere EntzĂŒndungs-Substanzen (‚Zytokine‘) produziert, die im Körper zu schmerzhaften Prozessen fĂŒhren. 

Beim Zusammenbeißen werden die Bakterien in das Blut und die Lymphe gepresst, was deswegen Ursache andauernder Nacken/Schulter-Verspannungen sein kann.

Man nennt dies einen Zahnherd,

andere Bezeichnung: Cavitation oder KavitÀt,

andere Bezeichnung: NICO = neuralgia inducing cavitational osteonecrosis – auf deutsch: Nervenschmerz-auslösender-Knochen-Umbau.

 

(c) Dr. Johann Lechner

Problem ‚Zahnherd‘ – im Röntgen nicht sichtbar

Im linken der beiden Bilder rechts erkennt man eine wunderschön saubere Wurzelbehandlung ohne jeden Hinweis auf Probleme.

Der Zahn wurde nun entfernt und die darunterliegende brandige, infizierte, entzĂŒndete Masse rausgelöffelt, bis nur noch gesunder Knochen ĂŒbrig war.

Der jetzt aufscheinende Knochendefekt wird mit Kontrastmittel gefĂŒllt, um im Röntgen sichtbar zu sein.

Ein unfassbar großer NICO-Herd, der aber im zuvor gemachten Röntgenbild links daneben nicht sichtbar war.

 

Selbst im DVT = 3D-Röntgen sind NICO manchmal nicht sichtbar

Wir haben mehrfach Patienten erlebt, die von uns auf ihre Zahnherde aufmerksam gemacht wurden und normales Röntgen und sogar das unendlich viel genauere 3D Röntgen unauffĂ€llig hatten. Sie bestanden auf der Zahnextraktion, die wegen der Schwere der Krankheit (Krebs) auch durchgefĂŒhrt wurde. Der Zahnarzt war jedesmal ĂŒberrascht: „zwei der vier Wurzeln hatten Granulome dranhĂ€ngen“, „eine der vier Wurzeln ist von Apikal her abgefault“.

 

(c) Dr. Lechner

NICO diagnostizierbar mit Ultraschall

Sichere Diagnostik erfolgt mittels Ultraschall. Das dafĂŒr vorgesehene GerĂ€t heißt CAVITAT und wurde dank Dr. Jerry Bouqot entwickelt.

TAU = Trans-Alveolare Ultraschalldiagnostik

Mit dem Cavitat lassen sich NICO relativ sicher diagnostizieren. Hier rechts im Bild erscheinen die roten Bezirke im Röntgen unauffÀllig, aber im CAVITAT stark ultraschallabsorbierend und damit auffÀllig.

Die Idee hinter Cavitat wird seit Jahrzehnten in der PrĂŒfung von SchweißnĂ€hten angewendet.

Cavitat wurde – wie auch die Arbeit von Prof. Bouquot – von der etablierten Zahnmedizin als Blödsinn bezeichnet, merkwĂŒrdigerweise, da es sich hierbei um hochoffizielle universitĂ€re Forschung handelt – eine bizarre Fußnote der Geschichte!

Cavitat verschwindet

Leider wurden nur insgesamt 38 Cavitat-Maschinen verkauft, bevor die Firma in Konkurs ging. Eine der ganz wenigen in Europa steht bei Dr. Johann Lechner und wurde fĂŒr dessen wissenschaftliche Arbeit Voraussetzung. Lechner hat seit vielen Jahren davon gesprochen, dass er dieses GerĂ€t wiederaufleben lassen wird, seit mehreren Jahren ist das GerĂ€t in der ZulassungsprĂŒfung!

CAVITAU wird wiedergeboren

(c) Dr. Lechner / CaviTAU.de

Soweit ich das absehen kann, ist die Benutzbarkeit des Trans-AlveolÀren-UltraschallgerÀts durch die fixe Kopplung von Sender/EmpfÀnger massiv vereinfacht!

 

 

 

 

 

 

 

 
Die Software ist ausgesprochen ĂŒbersichtlich und praxisnahe – logisch, wurde es doch von einem Praktiker designed, der tĂ€glich viele Stunden damit arbeitet.

(c) Dr. Lechner / CaviTAU.de
 
(c) Lechner / CaviTAU.de

Das neue CAVITAU ist sowohl vom Handling wie von der Aussagekraft her die perfekte und absolut notwendige ErgĂ€nzung fĂŒr jeden kieferchirurgisch tĂ€tigen Zahnarzt.

Da die NICO-Kieferherde immer grĂ¶ĂŸere Bekanntheit unter den Patienten finden, weil funktionelle / integrativ-medizinische Ärzte darauf grĂ¶ĂŸten Wert legen, wird sich das GerĂ€t auch finanziell in einer Zahnarzt-Praxis lohnen.

Nachteilig ist vielleicht die Notwendigkeit einer gut eingearbeiteten Assistentin bzw. des Arztes in Messvorgang und Interpretation. Dies sollte aber in einer modernen zahnheilkundlichen Versorgung kein Problem sein, da die schmerzgequĂ€lten Patienten gerne bereit sind, fĂŒr die Lösung ihres Problems privat zu zahlen!

 

 

Links und Materialien

 

Video vom OP-Seminar mit Dr. Lechner

Link Website (mit Notiz auf der Startseite): https://www.dr-lechner.de/video-vortraege/

 

 

NACHTRAG

 

NICO Herd als Zufallsbefund bei Zahnextraktion. Spongiosa komplett durch Fett ersetzt, nur noch Compacta vorhanden, 3 x 2 x 2,5cm im Ausmass (c) Dr. Teo Salfinger

In der österreichische Zahnheilkunde sind NICO noch nicht integriert

(N)euralgia (I)nducing (C)avitation (O)steonecrosis

Der Sohn meines Cousins, Dr. Tobias „Teo“ Salfinger, ist Chefarzt eines Zahnambulatoriums (und hat dort sofort Amalgam verbannt).

Von mir schon wĂ€hrend des Studiums immer wieder auf NICO aufmerksam gemacht, als Student schon in der Paracelsus-Klinik LustmĂŒhle bei Zahnkursen, auch bei Dr. Lechner Teilnahme an OP-Kursen, berichtet mir Teo, dass er in seiner Ausbildung (Uni Wien) noch nie davon gehört hat.

Teo hat mir vor kurzem folgendes Bild ĂŒbermittelt mit dem Kommentar „Zufalls-Fund: riesen NICO Höhle, im Übersichtsröntgen nicht sichtbar! Ganz klassisch mit fettiger Degeneration, Fettaugen auf Blut ….“

 

 

Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzekhttp://www.retzek.at
Arzt fĂŒr Allgemeinmedizin, multiple prĂ€ventivmedizinische, schulmedizinische und komplementĂ€re Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeitrĂ€ge. Zahlreiche Artikel und VortrĂ€ge.  Diese Website dokumentiert umfangreiche eigene Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als GedĂ€chtnis-StĂŒtze. MĂ€ssige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushĂ€lt bitte einfach nicht lesen
Ärztekammer Disclaimer
Ärztekammmer Disclaimer die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als „aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer ExklusivitĂ€t erweckend“. Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit Ă€rztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofĂŒr Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmĂ€ssig Anerkennung ausgesprochen bekommt. Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.
zeige Kommentare oder schreibe selber einen Kommentar

Kommentar gerne erwĂŒscht wenn sie hilfreich fĂŒr Leser sind

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darĂŒber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.