biologische Cholesterin-Senkung

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Immer wieder erfĂ€hrt man von Patienten deren „erfolgreiche“ Naturheilkunde-Behandlung von div. Problemen, zB „hoher Cholesterinwert“

An sich bin ich ein Freund der STATINE, eine Medikamentengruppe welche den Cholesterinwert senkt.

STATINE sind gleichzeitig Krebs-hemmend und Alzheimer-protektiv, reinigen die BlutgefĂ€sse und verlĂ€ngern das Leben – irgendwann werde ich die entsprechenden Studien dazu ausrecherchieren.

ABER: STATINE haben eine Nebenwirkung: sie vermindern den Q10 Spiegel,

ALLE Anwender von STATINEN bekommen MuskelschwÀche und Muskelschmerzen, ohne Ausnahme. Mit Q10 lÀsst sich das prompt regenerieren, konsultieren Sie dazu meine Q10 Seite.

Kohlenhydrate + Zucker: Hauptursache von erhöhtem Cholesterin

als ich dies zum ersten mal gehört habe – Dr. Bronnemayr hat dies an seine Patienten erzĂ€hlt, habe ich laut aufgelacht „was ist das fĂŒr Blödsinn, wie soll Zucker eine Lipid-Substanz erhöhen?!!“

Gscheitmeisterlich, weil ich ja jahrelang in der Cholesterin-Forschung zugebracht habe und einen der Lipoprotein-Rezeptoren isoliert habe und dachte, ich verstĂŒnde das alles!

erst nach Tagen habe ich es verstanden – INSULIN ist der schuldige!

Wenn wir Insulin im Blut erhöhen (durch leicht verdauliche Kohlenhydrate und Zucker) wird ein „anaboler Schalter“ gesetzt: die Fettverbrennung wird durch Insulin blockiert, die Fettspeicherung wird aktiviert. 

Dank Insulin wird das Zuviel an Kohlenhydraten in Fett verwandelt und als VLDL von der Leber abgegeben. Die Triglyceride verschwinden in die Fettzellen, der Cholesterin-Anteil der Lipoproteine bleibt als LDL im Blut liegen. Bei Überforderung dieses Mechanismus wird dann das LDL von der Leber nicht mehr aufgenommen und der Cholesterin / LDL – Spiegel erhöht sich.

Insulin ist der „Schalter“ fĂŒr das „metabolische Syndrom“ –> einer Kaskade von Stoffwechsel-Störungen die mit unerwĂŒnschten VerĂ€nderungen einhergeht:

  • Cholesterin / LDL – Erhöhung
  • Triglycerid-Erhöung
  • Blutdruck – Erhöhung
  • HarnsĂ€ure – Erhöhung
  • Insulin-Bedarfs-Erhöhung –> lĂ€ngerfristig sogar Blutzucker-Erhöhung

 

Patientenberichte ĂŒber erfolgreiche Cholesterinsenkung

 

1) Armolipid

von zwei Patienten jetzt unabhÀngig bestÀtigt: Armolipid senkte den Cholesterin-Spiegel. 

Armolipid Madaus ist eine Mischung aus natĂŒrlichen Antioxidantien und KrĂ€utern.

 

2) Omega 3

ein Patient, den ich als Turnusarzt mit Herzinfarkt im Spital betreut hatte – der mich immer wieder aufzieht, dass ich ihn damals verĂ€rgert hĂ€tte, weil ich „ihm jede Behandlung verweigern wĂŒrde, wenn ich was zu sagen hĂ€tte, wenn er nicht zum Rauchen aufhört“,

Er raucht jetzt, 15 Jahre spĂ€ter, immer noch, er nimmt – trotz meines DrĂ€ngens – kein einziges Schulmedizinisches Medikament!!

Seine Cholesterinwerte sind jedoch von 260 auf 180 zurĂŒckgegangen mit tĂ€glich 2 Kapseln eines Fischöl-PrĂ€parates.

 

3) Knoblauch / Ingwer

ein Patient mit funktionellen Herzrhytmus-Störungen hatte einen Gesamt-Cholesterin-Wert von ĂŒber 300. Er verweigerte das Statin (Cholesterin-Senker) und hat sich selber mit Knoblauch behandelt. Sein aktueller Cholesterinwert liegt bei 170. Er nimmt tĂ€glich morgens 3 Knoblauchzehen, die er zerdrĂŒckt und mit geriebenem Ingwer mischt, dieser hebt den Geruch des Knoblauchs auf. Ich habe seinen Atem genau geprĂŒft und kann bestĂ€tigen dass er ĂŒberhaupt nicht nach Knoblauch stinkt.

 

4) roter Reis – Schalen Extrakt

dieser enthĂ€lt tatsĂ€chlich eine mischung vieler biologischer STATINE. WEgen der cholesterinsenkenden Wirkung der Schalen des roten Reises hat man ĂŒberhaupt statine isoliert und dann pharmazeutisch in reinqualitĂ€t hergestellt.

HÀufig ist es so, dass die Bioloigsche Ursprungsquelle weniger Nebenwirkungen hat, da es sich hierbei um eine Mischung chemisch sehr Àhnlich er Substanzen handelt, die sich in ihrer Wirkung addieren aber mit ihren Nebenwirkungen fast aufheben.

Angeblich isit der rote Reis mittlerweile so billig dass man wirklich drauf zugreifen kann. Ich verschreibe i.d.R. eher das „chemische Statin“, weil es verlĂ€sslich wirkt und ein Kassenrezept ist.

 

CAVE: Statine sind nicht nebenwirkungsfrei

Menschen sind an Statinen tatsÀchlich sogar verstorben: MYOLYSE. 

Statine machen also MuskelschwÀche oder sogar MuskelschÀden. Selten aber doch erlebt man Patienten, die nach kurzer Einnahme von STatinen hohe CK Werte im Blut als Zeichen der MuskelzellschÀden bekommen.

Hier kann man mit einem einfachen Vitamin Abhilfe schaffen – ihr „Bio-Arzt“ kennt sich damit aus! 😉

Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzekhttp://www.retzek.at
Arzt fĂŒr Allgemeinmedizin, multiple prĂ€ventivmedizinische, schulmedizinische und komplementĂ€re Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeitrĂ€ge. Zahlreiche Artikel und VortrĂ€ge.  Diese Website dokumentiert umfangreiche eigene Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als GedĂ€chtnis-StĂŒtze. MĂ€ssige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushĂ€lt bitte einfach nicht lesen
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6 Kommentare

  1. Habe nach 2 Monaten Einnahme von Armolipid Plus Cholesterinwert von 260 auf 180 gesenkt, Statine verursachten bei mir arge Muskelschmerzen.

    • Q10 !!!! wichtig: PrĂ€parat muss in Öl sein, kein Pulver(wird ĂŒberhaupt nicht resorbiert, vom Öl werden immerhin 60% resorbiert, am besten das Nano-Q10 aber das ist zu teuer fĂŒr daueranwendung, lieber die 60% akzeptieren und mehr davon nehmen).
      zB hier kaufen
      200mg pd fĂŒr 1 Mo, danach 109mg weiter und dann mal messen lassen.

    • ich war jahrelang enorm kritisch, aber kann die vielen STudien nicht einfach wegwischen.
      Blutdruck-erhöhung macht demenz, das ist sicher. FĂŒr die Statine gibts geringe aber doch signifikante Benefits hinsichtlich Demenz. Ich fand KEINE negative Korrelation zwischen Demenz oder Intelligenz und Statin-Use, wann dann vorsichtig positive.
      Statine wirken wohl auch v.a. ĂŒber andere Mechanismen als die Cholesterin-Senkung zB weil sie EntzĂŒndungshemmende eigenschaften haben (2019)

      Also entweder wir glauben und trauen der Forschung – dann aber auch wenn sie uns nicht in unser Dogma reinpasst – oder wir misstrauen ihr und suchen uns nur die Hinweise raus, welche die persönliche Sichtweise bestĂ€tigen, aber dann braucht man sowieso nicht rumrecherchieren sondern geht beten.

      Desswegen bleibe ich absolut ĂŒberzeugter Homöopathischer Arzt

      aber sehr gern wĂŒrde ich ihre Studien oder erlebnisse mit Statinen und irreversibler Dummheit sehen/hören

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