• Was bislang viele Studien angedeutet haben, will ein australischer Kieferorthopäde jetzt genauer wissen: In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “ New Scientist“ vertritt Drek Mahony die These, dass Bettnässen in vielen Fällen auf Atemprobleme zurückzuführen sei. In einer groß angelegten Studie mit 100 Kindern möchte er der Sache nun auf den Grund gehen. Als mögliche Ursache der Atemprobleme sieht der Mediziner einen schmalen Gaumen. Einen Zusammenhang habe er selbst bei ersten Untersuchungen festgestellt: Demnach wiesen acht von zehn jungen Bettnässern einen engen Gaumen auf. Dieser könne jedoch – ähnlich wie die Zähne – mit Spangen korrigiert werden.
  • In einer schwedischen Studie habe sich, so Mahony, bei sieben von zehn scheinbar hoffnungslosen Bettnässern die Situation durch eine Gaumenkorrektur verbessert. Vier hätten überhaupt aufgehört, nachts unkontrolliert Harn zu lassen. In einer britischen Studie habe die Erfolgsquote sogar bei 100 Prozent gelegen. Wie ein enger Gaumen und Atemprobleme mit dem Bettnässen zusammenhängen, kann der Kieferchirurg bis jetzt nur vermuten: So könnten etwa Druck auf den Bauch oder niedriger Sauerstoffgehalt im Blut das Harnlassen auslösen. In der nun geplanten Untersuchung will Mahony zudem die Schlafrhythmen der kleinen Patienten untersuchen.
    Salzburger Nachrichten, Wissen/Medizin/Umwelt, S. 19 DerStandard.at/Wissenschaft science.orf.at

 

 

übertragen aus alter homepage, datum nicht notiert, Retzek 2010

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen hier mit ärztlichen Kollegen unentgeltlich teilt, wofür Dr. Retzek von vielen Kollegen aus dem In- und Ausland regelmässig Anerkennung ausgesprochen bekommt.

Dass Wissenschaftsrecherchen und Studien „das Standesansehen der Ärzte“ verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

 

2 Kommentare

  1. Wenn die Mutter Nichtraucher ist, sollte bei Bettnässern die Gabe von B Vitaminen, besonders B1
    erfogreich sein. Wird schon seit 50 Jahren erfolgreich angewendet.

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